
{"meta":{"meta-title":"Hausvater, Der > Nationaltheater von A-Z","meta-description":"Hausvater, Der > Nationaltheater von A-Z","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/109","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/nationaltheater\/theaterstueck\/109","zitat":{"bereich":"Nationaltheater","bearbeitet":" (bearbeitet von Klaus Gerlach)","titel":"Hausvater, Der"},"breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater","text":"Nationaltheater"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/109","text":"Hausvater, Der"}]},"data":{"id":109,"veranstaltungstitel":"Hausvater, Der","veranstaltungsart_id":1,"kommentar":null,"art":{"id":1,"theaterveranstaltungsart":"Schauspiel"},"personen":[{"id":331,"bkperson_id":229,"regberuf_id":2,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":109,"bkperson_regberuf_id":331},"person":{"id":229,"bknachname":"Diderot","bkvorname":"Denis","bkgeschlecht":null,"fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":2,"regberuf":"autom_Autor"}},{"id":332,"bkperson_id":200,"regberuf_id":4,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":109,"bkperson_regberuf_id":332},"person":{"id":200,"bknachname":"Lessing","bkvorname":"Gotthold Ephraim","bkgeschlecht":null,"fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":4,"regberuf":"autom_Bearbeiter"}}],"veranstaltungen":[{"id":8892,"theaterstueck_id":109,"veranstaltungsuntertitel":"Der Hausvater","auffuehrungsdatum":"26.06.1797","auffuehrungsort":"NT","uhrzeit":"","quelle":"JTK 1797, 3\/I, S. 89","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2016-05-24 17:00:37","datensatz_geaendert_dat":"2016-05-24 17:00:37","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":7334,"theaterstueck_id":109,"veranstaltungsuntertitel":"Der Hausvater","auffuehrungsdatum":"23.10.1802","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"VZ 1802, Nr. 127","zusatzinfo":"[davor: Der Essigh\u00e4ndler]","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2008-07-25 16:34:17","datensatz_geaendert_dat":"2008-07-25 16:34:17","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":183,"theaterstueck_id":109,"veranstaltungsuntertitel":"Der Hausvater. 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Bethmann<br \/>\n <\/td>\n <\/tr>\n <tr>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Sophie, eine Unbekannte<br \/>\n <\/td>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Mad. Fleck<br \/>\n <\/td>\n <\/tr>\n <tr>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Germeuil, ein Freund des\n Hausvaters<br \/>\n <\/td>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Hr. Beschort<br \/>\n <\/td>\n <\/tr>\n <tr>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Le Bon, Haushofmeister<br \/>\n <\/td>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Hr. Greibe<br \/>\n <\/td>\n <\/tr>\n <tr>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Clairet, Kammerfrau der C\u00e4cilie<br \/>\n <\/td>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Mll. Mebus d. 2te<br \/>\n <\/td>\n <\/tr>\n <tr>\n <td style=\"vertical-align: top;\">La Brie,<br \/>\n <\/td>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Hr. Holzbecher<br \/>\n <\/td>\n <\/tr>\n <tr>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Philipp, Bediente des Hausvaters<br \/>\n <\/td>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Hr. Benda<br \/>\n <\/td>\n <\/tr>\n <tr>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Deschamp, Bedienter&nbsp; des\n Germeuils<br \/>\n <\/td>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Hr. Bessel<br \/>\n <\/td>\n <\/tr>\n <tr>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Frau Hebert, Sophiens Wirthin<br \/>\n <\/td>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Mad. Sebastiani<br \/>\n <\/td>\n <\/tr>\n <tr>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Frau Papillon, Putzhaendlerin<br \/>\n <\/td>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Mad. Beschort<\/td>\n <\/tr>\n <tr>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Ein Arbeitsmaedchen der Frau\n Papillon<br \/>\n <\/td>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Mll. Benda<br \/>\n <\/td>\n <\/tr>\n <tr>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Ein Gefreyter<br \/>\n <\/td>\n <td style=\"vertical-align: top;\">Hr. Deny<br \/>\n <\/td>\n <\/tr>\n <\/tbody>\n <\/table>\n Ein Bauer. Bediente. Wache.<br \/>\n ","schauspieler_info":"","datensatz_erstellt_dat":"2007-05-08 16:21:35","datensatz_geaendert_dat":"2007-05-08 16:21:35","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[{"id":169,"z_name":"Vossische Zeitung","z_datum":"1806-10-18","z_nummer":"125","z_seite":"","z_autor":"ungez.","z_text":"Lange, vielleicht zu lange, hatte\ndieses Drama auf unserer B\u00fchne geruht; so wie es gegeben wird, w\u00e4re es zu w\u00fcnschen,\nes w\u00fcrde \u00f6fter gegeben. In den beiden ersten Akten ist Hr. Iffland, als\nHausvater, un\u00fcbertrefflich. Seine erste Scene mit seinem Sohne, vorz\u00fcglich die\nzweite so zerrei\u00dfend-schauderhafte, seine Unterredung mit Sophien, entwickeln\nein so tiefes Studium des Charakters, den es darstellt, da\u00df, schon deswegen\nallein, die \u00f6ftere Erscheinung dieses St\u00fccks auf der B\u00fchne eine Wohlthat w\u00e4re.\nUnd dann, acht Tage sp\u00e4ter oder fr\u00fcher, der Deutsche Hausvater, mit allen\nseinen Sch\u00f6nheiten, zur Vergleichung. Die Fehler im Franz\u00f6sischen sind bekannt:\nder Verdacht, den Vater und Sohn auf Germeuil werfen, unmotivirt; Ceciliens\nStillschweigen, unbegreiflich; die 3 letzten Akte, zu lang und gehaltleer: sie\nm\u00fc\u00dften in einen zusammengezogen werden. Daher, der Vater in diesen 3 Akten zu\nschwach, der Comthur, allein wirkend; die Entwickelung gleich zu Anfang des\n3ten vor Augen liegend; alles \u00fcbrige Ausf\u00fcllung. Doch werden nicht alle diese\nFehler durch die gr\u00f6\u00dferen Sch\u00f6nheiten der beiden ersten Akte bei weitem\naufgewogen und weggewischt? Hier zeigt Herr Bethmann sich in seinem ganzen\nFeuer, im ganzen Feuer seines Originals. Man war mit dem Beifall zu geizig. Er\nh\u00e4tte ihn zehnfach verdient. Der Comthur, so sehr er gefiel, legt in seine\nRolle nicht die W\u00fcrde seines Standes, seines Alters, seiner kaltbl\u00fctigen\nBoshaftigkeit. Er mu\u00df so seyn, da\u00df ihn der Hausvater in seinem Hause dulden\ndarf, ohne den Anschein zu haben, ihn aus Eigennutz zu dulden. Er mu\u00df\nfein-boshaft, langsam-qu\u00e4lend, nicht ohne Maske \u2013 Herr im Hause seyn, sich\nnicht der Gefahr aussetzen, als ein vors\u00e4tzlicher Unruhstifter aus dem Hause\ngewiesen zu werden. Die Bosheit mu\u00df er mit dem Mantel der Theilnahme bedecken,\nals langgewohnter Rathgeber und Tadler, nicht als Tyrann und gef\u00fcrchteter\nErblasser erscheinen. Mad. Fleck r\u00fchrte durch Sprache und Spiel. Ihr erster\nAnblick sprach nicht eben zu ihrem Vortheil: sie hatte ihren Anzug nicht\nrichtig gew\u00e4hlt. Die \u00fcbrigen Rollen griffen in das Ganze ein, u. gaben der\nVorstellung Vollst\u00e4ndigkeit und R\u00fcndung. \u2013 In Herrn Ifflands Spiele ist noch\nein Zug nachzuholen, den er so lebendig, so interessant auszumalen wu\u00dfte: seine\nLiebe zu seiner verstorbenen Gemalin. Diese Liebe benutzt er zur Erkl\u00e4rung, zur\nEntschuldigung seiner vielleicht zu weit getriebenen, und so schwer zu \u00fcberwindenden\nSchwachheit gegen seine Kinder und seinen Pflegling. Diese Liebe ist die\nGrundfarbe, auf welcher das ganze Gem\u00e4lde seines Charakters aufgef\u00fchrt wird.\nWenn er von seiner Gattin spricht, wenn sein Sohn von ihr spricht, o wie lebt\nund webt er in dieser Erinnerung! Da\u00df ein solcher Vater die Verbindung seines\nSohnes nicht zugeben will, da\u00df seine Tochter es f\u00fcr ein Verbrechen h\u00e4lt, die\nGeliebte ihres Bruders vor einem solchen Vater zu verbergen, ist heutiges Tages\nunbegreiflich: Zu Diderots Zeiten \u00fcberschrie das Vorurtheil der Mi\u00dfheirathen\ndie Gef\u00fchle des Herzens und die Stimme der Vernunft.","pivot":{"theaterveranstaltung_id":183,"zeitung_id":169}}],"zettel":[{"id":30,"created_at":"2022-05-31T11:40:55.000000Z","updated_at":"2022-05-31T11:40:55.000000Z","datum":"1806-10-15","file":"SBB_IIIA_yp_4824_2100_18061015_015.jpg","pivot":{"theaterveranstaltung_id":183,"theaterzettel_id":30}}]}]}}