
{"meta":{"meta-title":"Turandot > Nationaltheater von A-Z","meta-description":"Turandot > Nationaltheater von A-Z","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/151","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/nationaltheater\/theaterstueck\/151","zitat":{"bereich":"Nationaltheater","bearbeitet":" (bearbeitet von Klaus Gerlach)","titel":"Turandot"},"breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater","text":"Nationaltheater"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/151","text":"Turandot"}]},"data":{"id":151,"veranstaltungstitel":"Turandot","veranstaltungsart_id":18,"kommentar":null,"art":{"id":18,"theaterveranstaltungsart":"tragikomisches M\u00e4rchen"},"personen":[{"id":395,"bkperson_id":269,"regberuf_id":2,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":151,"bkperson_regberuf_id":395},"person":{"id":269,"bknachname":"Gozzi","bkvorname":"Carlo","bkgeschlecht":null,"fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":2,"regberuf":"autom_Autor"}},{"id":5116,"bkperson_id":270,"regberuf_id":4,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":151,"bkperson_regberuf_id":5116},"person":{"id":270,"bknachname":"von Schiller","bkvorname":"Johann Christoph Friedrich","bkgeschlecht":null,"fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":4,"regberuf":"autom_Bearbeiter"}}],"veranstaltungen":[{"id":283,"theaterstueck_id":151,"veranstaltungsuntertitel":"Turandot, Prinzessin von China, tragikomisches M\u00e4rchen in 5 Akten, nach Gozzi, von Schiller","auffuehrungsdatum":"05.04.1802","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"Annalen 1802, S. 240","zusatzinfo":"Mit Sr. Maj. des K\u00f6nigs allergn\u00e4digster Bewilligung zum Benefiz f\u00fcr Demoiselle Eigensatz zum Erstenmale","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2004-08-17 11:45:22","datensatz_geaendert_dat":"2004-08-17 11:45:22","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[{"id":324,"z_name":"Eunomia","z_datum":"1802-05-01","z_nummer":"1802, 2. Jg. 1. Bd.","z_seite":"461-466","z_autor":"ungez.","z_text":"<meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 11\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 11\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/C:%5CDOKUME%7E1%5Cgerlach%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml\"><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><style>\n<!--\n \/* Style Definitions *\/\n p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal\n\t{mso-style-parent:\"\";\n\tmargin:0cm;\n\tmargin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:12.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-fareast-font-family:\"Times New Roman\";}\n@page Section1\n\t{size:595.3pt 841.9pt;\n\tmargin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;\n\tmso-header-margin:35.4pt;\n\tmso-footer-margin:35.4pt;\n\tmso-paper-source:0;}\ndiv.Section1\n\t{page:Section1;}\n-->\n<\/style><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]--><span style=\"\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span>Den 5ten April erschien (als Benefiz der Demoiselle Eigensatz) zum\nerstenmale auf unserer B\u00fchne\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/span>Turandot,\nPrinzessin von China, ein tragikomisches M\u00e4hrchen in f\u00fcnf Akten, aus dem<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-indent: 35.4pt; line-height: 150%;\"><span style=\"\">&nbsp;<\/span>Italienischen des Gozzi von Schiller.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span>Von allen neuern St\u00fccken, welche wir durch die B\u00fchne kennen gelernt\nhaben, m\u00f6chte, nebst dem musikalischen Drama, fast wohl kein einziges \u00fcbler\nwegkommen als das, von welchem gegenw\u00e4rtig die Rede ist. Alle Theorien m\u00fcssen\nwir bei Seite legen, um den richtigen Gesichtspunkt zu fassen, und allein auf\ndie individuelle Lage des Italienischen Theaters, von welchem Turandot ausging,\nund des Dichters, welcher sie dorthin brachte, zur\u00fccksehen.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span>Gozzi trat zum erstenmale mit einem Lustspiele: die Liebe zu den drei\nPomeranzen, nach einem bekannten Kinderm\u00e4hrchen bearbeitet, zu Venedig im\nAnfange des Jahrs 1761 als dramatischer Dichter auf. Er urtheilt von diesem\nSt\u00fccke selbst: es sey nichts, als eine \u00fcbertriebene komische Parodie der Werke\ndes Chiari und Goldini, welche damals fast in dem alleinigen Besitze der B\u00fchne\nwaren. Namentlich suchte er die Dramen des letztern, den Campiello, die Massere\nund die Baruffe Chiozzotte l\u00e4cherlich zu machen. Der allgemeine Beifall,\nwelchen sein St\u00fcck erhielt, war der beste Beweis, wie sehr er seinen Zweck\nerreicht hatte.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span>Bald darauf erschien sein tragikomisches M\u00e4rchen, der Rabe. In demselben\nbildete er die vier Masken, welche nachher durch alle seine St\u00fccke fortspielen,\naus. Er kannte den Geschmack der Menge zu gut, um nicht fest \u00fcberzeugt zu seyn,\nda\u00df theils aus dem Wunderbaren und Aechtromantischen, theils aus dem Kontraste\ndes ernsthaften Stoffes und der Bravour der komischen Masken, welche in das\nGanze auf das engste verwebt sind, ein lebhaftes Interesse erwachsen m\u00fc\u00dfte.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span>Nun lie\u00df Gozzi die Turandot folgen, aus welchem St\u00fcck er das Wunderbare\nverbannte, aber das Romantische beibehielt. Der Stoff war ernsthaft, nur die\nMasken verwebten ihn mit dem Komischen. Nach seinem eigenen Urtheile sollte sie\neine Perspektive von scheinbaren Unm\u00f6glichkeiten seyn, welcher die Verwickelung\nohne Zaubereien entwickelt wurde. Er verlie\u00df, wie bei allen seinen Dramen, den\neinmal betretenen Weg, seine Gegner in den Masken l\u00e4cherlich zu machen, nicht.\nDiese letztern waren auf die italienische B\u00fchne von der alten r\u00f6mischen her\u00fcber\ngenommen. Die alten Mimen sollten hierdurch verbessert werden. Verschiedene\nneuere Dichter hatten mit Gl\u00fcck den Versuch gemacht, nach ihrer individuellen\nAnsicht der Dinge, auf verschiedene Weise das Aechtkomische in den Masken darzustellen.\nFlaminio Scala, Francesco Andreini, Ruzante u. m. a. legten ihnen die\nverschiedenen italienischen National-Dialekte in den Mund, um dadurch Lachen zu\nerregen. Ja, der letzte brachte sogar die Neugriechen auf das Theater, und\nerh\u00f6hte durch<span style=\"\">&nbsp; <\/span>die hieraus entstehenden\nMi\u00dfverst\u00e4ndnisse und Wortspiele, wie Plautus schon lange vorher durch seinen Poenulus\ngethan hatte, seine komische Kraft.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span>Die gl\u00fcckliche Benutzung des Moments, die genaue Kenntni\u00df der\ndramatischen Darstellung und ihrer Wirkung, die freie K\u00fchnheit, womit er seinem\nZwecke entgegen eilte, verschafften dem Gozzi den lauten Beifall, der seine\nWerke noch bis jetzt auf dem venetianischen und r\u00f6mischen Theater erhalten hat.\nDie Engl\u00e4nder, sonst so eifers\u00fcchtig auf den Ruhm ihres Shakespear, nannten ihn\nden italienischen Shakespear, und bem\u00fchten sich, seine St\u00fccke auf ihren Boden\nzu verpflanzen. Schon in der zweiten H\u00e4lfte des vorigen Jahrhunderts erschien\nin der Schweitz eine deutsche Uebersetzung der Gozzischen dramatischen\nArbeiten, und mehrere deutsche Schriftsteller, als Rambach, Dyck u. m. a.\nbearbeiteten einzelne St\u00fccke f\u00fcr unsre B\u00fchne, aber ohne da\u00df eines derselben\neinen ausgezeichneten Beifall h\u00e4tte erlangen k\u00f6nnen. Schillers Namen sollte man\nfast f\u00fcr hinreichend halten, einen f\u00fcr das Publikum noch unbekanntern Dichter\nauf der deutschen B\u00fchne zu fixiren. Wir wollen nicht die Frage aufwerfen: was\nden letztern bestimmen konnte, von allen jenen St\u00fccken gerade die Turandot zu\nw\u00e4hlen? sondern sogleich zu dem, was er gab und geben konnte, \u00fcbergehn.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span>Schiller hat \u00e4u\u00dferst wenig in dem St\u00fccke selbst, und im wesentlichen gar\nnichts ge\u00e4ndert.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Er liefert eine gute versificirte\nUebersetzung, bei welcher er die Maskenscenen wie nat\u00fcrlich ausf\u00fcllt, da im\nOriginale mehrere derselben nur dem allgemeinsten Inhalte nach angegeben sind,\nund bei der Auff\u00fchrung improvisirt wurden. Von den vorkommenden drei R\u00e4thseln\nhat er nur eines ganz beibehalten, das zweite aber ver\u00e4ndert, und an die Stelle\ndes dritten hat er ein neues gesetzt. Es l\u00e4\u00dft sich aus einigen Stellen dieser\nBearbeitung vermuthen, da\u00df Schiller die Rambachsche (v. in dem dritten Theile\nseiner Schauspiele: Die drei R\u00e4thsel) kannte. Wenn man beide Bearbeitungen mit\neinander vergleicht, so wird man finden, da\u00df R. die Wirkung der Masken, wenn\nsie mit einer gewissen Freiheit gehalten werden, sehr gut zu benutzen\nversuchte. Es zeigt sehr deutlich, wie viel jetzt Schillers Nahme auf der B\u00fchne\nvermag, denn jene fr\u00fchere Uebertragung der Turandot ist nirgends auf die B\u00fchne\ngekommen; obgleich der wesentliche Unterschied bei der neuern nur in dem Nahmen\ndes Verfassers zu liegen scheint, welcher die Ausf\u00fchrung des Komischen ganz\nvernachl\u00e4ssigte.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span>Die hiesige Darstellung fiel im Ganzen genommen ziemlich gl\u00fccklich aus,\nobgleich der gr\u00f6\u00dfte Theil der Zuschauer, der weder den Geist der italienischen,\nnoch der speciellen Gozzischen B\u00fchne kannte, get\u00e4uscht das Theater verlie\u00df;\ndenn man hatte ein Schillersches St\u00fcck erwartet.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span>Herr Unzelmann, dessen komisches Talent unser Publikum mit Recht so sehr\nbeklatscht, hob in der auffallendsten Kleidung das St\u00fcck sehr durch die Rolle\ndes Altoum. Wir h\u00e4tten ihn, ob wir es gleich nicht verkennen, wie gl\u00fccklich\ngedacht er diese Rolle spielte, noch lieber in einer Maskenrolle erblickt, f\u00fcr\nwelche ihn seine St\u00e4rke im Niedrigkomischen so ganz bestimmt h\u00e4tte. Nach Gozzi\u2019s\nWillen war jene Rolle ganz ernsthaft, wie alle dieses St\u00fccks, die Masken\nausgenommen. Einige Stimmen hatten zwar die Meinung, ein Kaiser, der einen\nTartaglia zum Gro\u00dfkanzler, einen Pantalon zum Sekretair habe, m\u00fcsse nothwendig\neine komische Karrikatur seyn. Aber unser Dichter, der mehr die Einheit des\nGanzen, die theatralische Wirkung in den Augen hatte, als die Einheit der\nPersonen unter einander, gebrauchte auch hier die Masken des auffallenden\nKontrastes wegen.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span>Mamsell Eigensatz, als Turandot, w\u00fcrde noch mehr gefallen haben, wenn\nsie ihrem Spiele mehr Leben und Interesse zu geben verst\u00e4nde, und nicht in der\nAdelma die vollendete K\u00fcnstlerin, Madame Unzelmann, zur Seite gehabt h\u00e4tte. Die\nam Schlusse vorkommende Scene, die Ergebung an Kalaf, war durch die vorhergegangene\nanscheinende K\u00e4lte viel zu wenig, oder vielmehr gar nicht motivirt.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span>Die Masken, welche durch die Ausf\u00fcllung ihrer Rollen viel verloren\nhaben, waren wohl etwas zu sehr vernachl\u00e4ssigt, als da\u00df ihre Erscheinung eine\nbedeutende Epoche auf dem Theater h\u00e4tte machen sollen. Da die Direktion\nwahrscheinlich \u00fcber die Kleidung derselben in nicht geringer Verlegenheit\ngewesen ist, so wollen wir f\u00fcr die, welche dieser Gegenstand interessiren\nk\u00f6nnte, hier noch ein Buch anf\u00fchren, in welchem man eine rechte gute Abbildung\nvon den vorz\u00fcglichsten auf dem italienischen Theater erscheinenden Masken\nfindet, es ist die Histoire du Th\u00e9\u00e0tre Italien, par Louis Ricoboni. <\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><o:p>&nbsp;<\/o:p><\/p>\n\n","pivot":{"theaterveranstaltung_id":283,"zeitung_id":324}}],"zettel":[]},{"id":286,"theaterstueck_id":151,"veranstaltungsuntertitel":"Turandot","auffuehrungsdatum":"09.04.1802","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"Annalen 1802, S. 240","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2004-08-17 11:51:47","datensatz_geaendert_dat":"2004-08-17 11:51:47","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":587,"theaterstueck_id":151,"veranstaltungsuntertitel":"Turandot","auffuehrungsdatum":"08.06.1802","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"Annalen 1802, S. 385","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2004-07-21 16:36:04","datensatz_geaendert_dat":"2004-07-21 16:36:04","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":7117,"theaterstueck_id":151,"veranstaltungsuntertitel":"Turandot, Schauspiel in 5 Akten von Schiller, nach dem Itali\u00e4nischen des Gozzi","auffuehrungsdatum":"05.07.1802","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"VZ 1802, Nr. 79","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2008-07-10 10:03:41","datensatz_geaendert_dat":"2008-07-10 10:03:41","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":1988,"theaterstueck_id":151,"veranstaltungsuntertitel":"Turandot, Prinzessin von China","auffuehrungsdatum":"23.02.1806","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"HSZ 1806, Nr. 23","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2005-08-02 15:24:27","datensatz_geaendert_dat":"2005-08-02 15:24:27","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[{"id":123,"z_name":"Haude- und Spenersche Zeitung","z_datum":"1806-02-25","z_nummer":"24","z_seite":"","z_autor":"ungez.","z_text":"\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"\">Turandot, Prinzessin von\nChina, tragikomisches M\u00e4rchen in f\u00fcnf Akten, nach Gozzi, von Schiller. Die\nOuverture und zur Handlung geh\u00f6rige Musik von Herrn Seidel. <br><\/span><\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"\">Seit Jahren war\ndieser genialische Scherz Gozzi\u2019s, den Schiller mit sichtlichem Wohlgefallen\nbehandelte, nicht gegeben worden; auch heute war das Haus zwar nicht leer, aber\ndoch auch lange nicht so gedr\u00e4ngt voll, als wirklich der Werth des St\u00fcckes zu\nhoffen berechtigte. Woher das? \u2013 Eine B\u00fchne, die so viel gro\u00dfe Dichtungen\ntrefflich ausf\u00fchrt, auf welcher selbst manche dramatische Armseligkeit durch\nvollendet sch\u00f6ne Darstellung auf eine Zeitlang zum Liebling des\ngeschmackvollsten Theiles des Publikums wird, \u2013 eine solche B\u00fchne wird dadurch\nnicht herabgesetzt, wenn man offenherzig gesteht, da\u00df sie dem Charakter Eines,\nnoch dazu fremdartigen St\u00fcckes, \u2013 nicht sein volles Recht thut. Das ist bei der\nTurandot der Fall. <o:p><\/o:p><br>Das Charakteristische, das\nPikante der Gozzischen M\u00e4hrchen ist eigentlich der Muthwille, mit welchem darin\ndas Pathetische unaufh\u00f6rlich durch das Komische parodirt und persiflirt wird.\nWenn das wirksam ausgef\u00fchrt werden soll, so mu\u00df man es \u00fcberall auf die\nschreiendsten Contraste anlegen: in Dekorationen und Masken mu\u00df der h\u00f6chste\nPrunk neben gemeiner L\u00e4cherlichkeit stehn; in Spiel und Sprache mu\u00df das\nLeidenschaftliche bis zur Uebertreibung hochfliegend, alles Ruhige hingegen so\nkarikirt-komisch als m\u00f6glich gegeben werden. Auf unsrer B\u00fchne ist in diesem\nSt\u00fccke der Prunk sehr gering und veraltet; die Masken, selbst Pantalons und\nTartaglia\u2019s haben kaum Andeutungen des Komischen; die Leidenschaften werden zu\nvern\u00fcnftig ausgedr\u00fcckt und die Parodie ist nicht muthig genug, scheint den\nVorwurf, \u00bbsie werde niedrig komisch\u00ab zu f\u00fcrchten, \u2013 und sie soll es doch seyn.\nDas ganze St\u00fcck kommt mir vor wie ein sch\u00f6nes Gem\u00e4lde, dessen Farben so\nverschossen sind, da\u00df man kaum noch die Umrisse seiner Gestalten erkennt. Um\nsie wieder wenigstens auf Minuten sichtbar werden zu lassen, pflegt man solche\nMalereien mit Wasser anzugie\u00dfen. Nun, ich will mich gern dabei beruhigen, meine\nR\u00fcge Wasser nennen zu h\u00f6ren, wenn sie nur Gozzi\u2019s Gem\u00e4lde den beabsichtigten\nDienst leistet. <o:p><\/o:p><br>Herr Unzelmann spielt den\nKaiser Altoum, \u2013 und das ist beinahe die einzige Rolle, welche mir dieser K\u00fcnstler,\nvoll der gl\u00e4nzendsten Talente f\u00fcr das Komische, in hohem Grade zu verfehlen\nscheint, vielleicht blo\u00df dadurch, da\u00df er sich nicht entschieden hat, ob er sie\nkomisch oder ernsthaft nehmen soll. Sein karikirter Prunk, die Haltung mit\nwelcher er einhertritt oder dasitzt, erregt Lachen; das ist gut, aber noch\nnicht genug. Altoum hat vern\u00fcnftige und gef\u00fchlvolle Sachen zu sprechen, und\nHerr Unzelmann sagt sie wirklich mit einem vern\u00fcnftigen und gef\u00fchlvollen Tone.\nSie wirken nicht Achtung und Theilnahme, weil es eine so komische Gestalt ist,\ndie sie hervorbringt, und diese Gestalt macht nicht mehr lachen, so bald man\nsie so achtungswerth sprechen h\u00f6rt. Wie m\u00fcssen jene Aeu\u00dferungen dann gesprochen\nwerden? Ich glaube \u2013 so komisch-herzlich, als sich\u2019s nur thun l\u00e4\u00dft; ja, ich\nwollte, Altoum h\u00e4tte am Rande seines Thurmhutes sogar Gl\u00f6ckchen, die er bei den\ngef\u00fchlvollsten Tiraden k\u00f6nnte ert\u00f6nen lassen. <o:p><\/o:p><br>Dlle. Maa\u00df spielt die\nPrinzessin Turandot. Wenn diese Rolle nicht widerlich wirken, oder gar ganz\nunbedeutend werden soll, mu\u00df sie imponiren, durchaus imponiren; also: ein\nhoher, junonischer Wuchs, wenigstens ein majest\u00e4tischer Anstand, hohe W\u00fcrde in\nGang und Haltung, niederdr\u00fcckender Stolz in Ton, Blick und Geb\u00e4rde; \u2013 in den\nleidenschaftlichen Scenen der h\u00f6chste Pathos; \u2013 im Aufzuge blendende Pracht. \u2013\nIch will die interessante K\u00fcnstlerin, die so manche Rolle, vorz\u00fcglich in\nConversationsst\u00fccken, so brav giebt, nicht kr\u00e4nken, und daher den Zuschauern\nund ihr selbst die Pr\u00fcfung \u00fcberlassen, ob sie diese Forderungen erf\u00fcllte. <o:p><\/o:p><br>Hr. Bethmann giebt den Kalaf.\nDiese Rolle, die seines Freundes und seines Vaters, sind die einzigen\nm\u00e4nnlichen, die ohne Zusatz vom Komischen, rein gef\u00fchlvoll und edel gehalten\nwerden m\u00fcssen. Herr Bethmann, \u2013 ich sage, Herr Bethmann \u2013 erf\u00fcllte diese Forderung,\nspielte wahr und sch\u00f6n, nur die Scene, wo er das Bild aufheben, stufenweise in\nErstaunen, Leidenschaft, hinrei\u00dfende Glut gerathen soll, mislang ihm, aber\nnicht durch seine Schuld: es trat eine St\u00f6rung auf der B\u00fchne ein, welche die\nganze Scene verdarb. \u2013 Mdme. Bethmann als Adelma, war sein noch trefflicheres\nGegenbild. Dieser Charakter ist eine echt tragische, eine edle Kunstaufgabe,\nund wie die gro\u00dfe K\u00fcnstlerin dergleichen l\u00f6\u00dft, \u2013 das zu sagen, sind l\u00e4ngst alle\nlobende Wendungen und Phrasen ersch\u00f6pft. <o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\nUeber die \u00fcbrigen Rollen, \u2013 k\u00fcnftig.<span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"> <\/span>","pivot":{"theaterveranstaltung_id":1988,"zeitung_id":123}}],"zettel":[]},{"id":1540,"theaterstueck_id":151,"veranstaltungsuntertitel":"Turandot, Prinzessin von China. Ein tragikomisches M\u00e4hrchen in F\u00fcnf Akten, nach Gozzi von Schiller . Die Ouvert\u00fcre und zur Handlung geh\u00f6rige Musik ist von F. L. Seidel","auffuehrungsdatum":"12.05.1808","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"18:00","quelle":"ThZ SBBPK","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":"\n Hr. Unzelmann<br \/>\n Mll. Mebus<br \/>\n Mad. Bethmann<br \/>\n Mll. Schick<br \/>\n Mad. Herdt<br \/>\n Hr. Bethmann<br \/>\n Hr. Lemm<br \/>\n Hr. Herdt<br \/>\n Hr. Rebenstein<br \/>\n Hr. Reinwald<br \/>\n Hr. Labes<br \/>\n Hr. Greibe<br \/>\n Hr. Berger<br \/>\n Hr. Leidel <br \/>\n Hr. Benda<br \/>\n Hr. Bessel d. j\u00fcng.<br \/>\n Hr. Holzbecher<br \/>\n Hr. 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