
{"meta":{"meta-title":"Weise in der That, Der > Nationaltheater von A-Z","meta-description":"Weise in der That, Der > Nationaltheater von A-Z","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/297","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/nationaltheater\/theaterstueck\/297","zitat":{"bereich":"Nationaltheater","bearbeitet":" (bearbeitet von Klaus Gerlach)","titel":"Weise in der That, Der"},"breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater","text":"Nationaltheater"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/297","text":"Weise in der That, Der"}]},"data":{"id":297,"veranstaltungstitel":"Weise in der That, Der","veranstaltungsart_id":1,"kommentar":null,"art":{"id":1,"theaterveranstaltungsart":"Schauspiel"},"personen":[{"id":4543,"bkperson_id":3356,"regberuf_id":2,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":297,"bkperson_regberuf_id":4543},"person":{"id":3356,"bknachname":"Sedaine","bkvorname":"Michael Jean","bkgeschlecht":null,"fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":2,"regberuf":"autom_Autor"}},{"id":4544,"bkperson_id":141,"regberuf_id":4,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":297,"bkperson_regberuf_id":4544},"person":{"id":141,"bknachname":"Gotter","bkvorname":"Friedrich Wilhelm","bkgeschlecht":null,"fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":4,"regberuf":"autom_Bearbeiter"}}],"veranstaltungen":[{"id":1249,"theaterstueck_id":297,"veranstaltungsuntertitel":"Der Weise in der Tat","auffuehrungsdatum":"23.06.1803","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"VZ 1803, Nr. 75","zusatzinfo":"[danach: Die beiden kleinen Savoyarden]","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2005-04-27 13:09:36","datensatz_geaendert_dat":"2005-04-27 13:09:36","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[{"id":87,"z_name":"Vossische Zeitung","z_datum":"1803-06-25","z_nummer":"76","z_seite":"","z_autor":"ungez.","z_text":"\n <p class=\"MsoNormal\">Le Philosophe sans le savoir, ist eins der Ehrenst\u00fccke\n der Franz. B\u00fchne. Die schwere Aufgabe, wie man den Pflichten der Ehre, der\n Liebe und den Rechten der Natur gen\u00fcgen soll, ist hier gel\u00f6set. Wir sehen\n eine Familie aus dem bon vieux temps aller Nationen, mit den feinen\n eleganten Formen, Dezenzen und dem gesellschaftlichen Herkommen des \u00e4lteren\n Frankreichs. Jedoch sind die N\u00fcancen, welche so bestimmt geschildert sind,\n keinesweges Kleinlichkeit des Bildners, sondern sie werden nach ihrer\n Unerl\u00e4\u00dflichkeit entweder als Motive gebraucht, oder sie dienen die Motiven\n zu verst\u00e4rken. Die Beweise liegen au\u00dfer den Gr\u00e4nzen dieses Blattes. Die\n Vorstellung dieses Schauspiels, welches alle feinen Sitten der gro\u00dfen Welt,\n und so viel Zartheit und doch St\u00e4rke der Empfindung vereint \u2013 ist eine der\n schwersten Pr\u00fcfungen f\u00fcr eine B\u00fchne. Vanderck ist kein kalter Mann, der sich\n ein System des Stoikers angeschraubt hat; Erfahrung hat ihn geordnet, und\n Liebe macht, da\u00df er alles auf seine Schultern nimmt, andere zu erleichtern.\n Bei Hrn. Herdt ward man in den ersten Akten nur den Systematiker gewahr, im\n dritten und letzten Akt waltet der Geist der Liebe, der schon fr\u00fcher \u00fcberall\n h\u00e4tte weben, wehen und verbinden sollen. Der letzte Akt des Hrn. Herdt war\n sehr brav. Mad. B\u00f6heim leistete was sie zu leisten hatte. Hr Unzelmann\n spielte mit Willen, Ernst und Herzlichkeit. In den ernsten Rollen dieser\n b\u00fcrgerlich weichherzigen Art, kann er allerdings zu Thr\u00e4nen r\u00fchren, und\n bew\u00e4hrt seine Verdienstlichkeit. Hr. Bethmann spielt den jungen Vanderck\n vortrefflich. Das Aufblitzen des Ehrenpunkts, innegehalten vom allgewaltigen\n Bande der Kinderliebe und des hingegebenen Vertrauens an den Vater, die\n Darstellung des Familiengeistes, der diese liebensw\u00fcrdige Verwandtschaft\n beseelt, den auch die Uniform nicht abgestreift hat, leistete Herr Bethmann\n auf sehr achtungswerthe vollherzige Weise. Demois. Mebus that alles, was in\n einer unbedeutenden Rolle geschehen kann, mit Sinn der Liebe, Freundlichkeit\n und G\u00fcte, und mit jenem Anstande, der sie besonders auszeichnet. Als\n Victorine betrat Demois. Weber zum zweitenmal die B\u00fchne, und best\u00e4tigte\n durch angenehmes, nat\u00fcrliches und zartes Spiel die Hoffnungen, welche sie\n neulich gegeben. Hr. B\u00f6heim als Desparville Vater war, und Hr. Holzbecher\n als Sohn recht leidlich. Mad. Herdt als Gr\u00e4fin hat nicht Uebung genug in\n diesem Fache, um bei einigen gut gerathenen Momenten den Mangel an\n standesm\u00e4\u00dfiger Nachl\u00e4ssigkeit ihr hoch anzurechnen. So manches Gute nun\n einzeln geleistet ward, so fehlte dem Ganzen doch Rundung, gro\u00dfe Welt und\n Sicherheit. Vom ersten Akt konnte man fast kein Wort verstehen. Nach\n Endigung des St\u00fccks pochte das Parterr aus. Wen? Den Autor? Nun, dann ist es\n leichter, ein solches St\u00fcck auszupochen, als es zu schreiben. Die\n Schauspieler? \u2013 Es ist wahr, da\u00df der Zusammenhang mangelte. Aber dennoch\n haben die F\u00fc\u00dfe ein zu schimpfliches Urtheil ausgehn lassen.<\/p>\n ","pivot":{"theaterveranstaltung_id":1249,"zeitung_id":87}}],"zettel":[]}]}}