
{"meta":{"meta-title":"Octavia > Nationaltheater von A-Z","meta-description":"Octavia > Nationaltheater von A-Z","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/35","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/nationaltheater\/theaterstueck\/35","zitat":{"bereich":"Nationaltheater","bearbeitet":" (bearbeitet von Klaus Gerlach)","titel":"Octavia"},"breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater","text":"Nationaltheater"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/35","text":"Octavia"}]},"data":{"id":35,"veranstaltungstitel":"Octavia","veranstaltungsart_id":9,"kommentar":null,"art":{"id":9,"theaterveranstaltungsart":"Trauerspiel"},"personen":[{"id":167,"bkperson_id":553,"regberuf_id":2,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":35,"bkperson_regberuf_id":167},"person":{"id":553,"bknachname":"Kotzebue","bkvorname":"August Friedrich Ferdinand","bkgeschlecht":"m","fm_personen_id":"000090","lexname":null},"beruf":{"id":2,"regberuf":"autom_Autor"}}],"veranstaltungen":[{"id":6292,"theaterstueck_id":35,"veranstaltungsuntertitel":"Octavia. 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Es scheinen die\nHeroen der griechischen B\u00fchne zu seyn, deren edle Simplicit\u00e4t er sich zu eigen\nmachen will; es scheint G\u00f6thes Iphigenie zu seyn, der er einen Wettstreit\nanbietet; und zum wenigsten ist es die steife Regelm\u00e4\u00dfigkeit der franz\u00f6sischen\nB\u00fchne, mit welcher er verglichen zu werden w\u00fcnscht. \u2013 Wir haben \u00fcberwiegende\nGr\u00fcnde, das erste und zweite zu besorgen, denn das dritte ist wohl eine zu\nkleine Tendenz f\u00fcr Herrn von Kotzebue, auch ist das Bestreben nach hoher\npoetischer und tiefer pathetischer Darstellung zu f\u00fchlbar, wie nicht minder das\nBem\u00fchen nach Individualit\u00e4t, Dinge, von denen die franz\u00f6sische B\u00fchne nichts\nwei\u00df. \u2013 Es ist aber wiederum schlecht gelungen, wie gleich soll gezeigt werden.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-indent: 35.45pt; line-height: 150%;\">Es ist ein\nr\u00f6misches St\u00fcck (beil\u00e4ufig gesagt, man sollte doch Adler statt Standarten\naufstecken, das letztere ist doch gar zu costumwidrig) Herr von Kotzebue wird\nalso doch zugeben, dass die R\u00f6mernatur, das Individuelle dieses Volks, in der\nDarstellung mu\u00df ausgesprochen werden. Er sehe zum Beispiel den Coriolan, den\nC\u00e4sar und den Antonius des Shakespear an; und er wird auf jeder Seite, fast auf\njeder Periode, den \u00e4chten R\u00f6mer finden. Wo ist nun hier etwas dergleichen? wir\nwollen uns gar nicht an einzelne Bilder und Z\u00fcge halten, wir wollen nur fragen:\nOb er sich getraue, die Ansicht der Augurien und Ausspicien, welche im St\u00fccke\nvorkommt, als eine r\u00f6mische zu beweisen? Sie ist modern; \u2013 so sieht man in den\nneuesten Zeiten, die sogenannten Pfaffen an; und es verr\u00e4th einen sehr\nbeschr\u00e4nkten Sinn, diese modernen Ideen nach Rom, selbst zu Augustus Zeiten zu\nversetzen. Und die R\u00f6merin Octavia w\u00fcrde nachgereist seyn in ein Kriegeslager?\nSich ohne Begleitung in<span style=\"\">&nbsp; <\/span>Alexandria\ngewagt haben? \u2013 Die Kinder mitgenommen \u2013 ein Sclave sie befreit? u. s. w. und\nalles dies w\u00e4re r\u00f6misch? Nein, das Ganze ist ein modernes Familiengem\u00e4hlde mit\nr\u00f6mischen Nahmen. Diese H\u00e4uslichkeit, diese Liebe, diese Ansicht der\nsogenannten Mutterw\u00fcrde, dieser alberne Heroismus, er ist nur in den\nKotzebueschen St\u00fccken, nicht im alten Rom zu Hause. Es hat ihm wahrscheinlich\nsehr interessant geschienen, auch einmal ein r\u00f6misches St\u00fcck zu schreiben, und\nunter den Nahmen edler Frauen ist ihm die Octavia aufgefallen, und daher hat er\nsie auf seine Manier dargestellt. Wir schweigen von dieser Kleopatra, welche\nhorrible dictu nach dem Shakespear gedichtet zu sein scheint, aber wie! Den\nOctavian, welcher sp\u00e4terhin Augustus hie\u00df, hat der Verfasser sich so\nangeeignet, da\u00df er unter der Hand zu einem August geworden ist, von dem\nAntonius hat er vielleicht irgendwo gelesen, er habe einen unbest\u00e4ndigen\nCharakter gehabt, und so l\u00e4\u00dft er ihn nun schwanken, da\u00df dem Zuschauer der\nVerstand stille steht. Kurz weder als Poesie im Ganzen, noch als<span style=\"\">&nbsp; <\/span>Verstandesbegriff, noch als r\u00f6misches St\u00fcck,\nnoch als individuelle Manier hat das St\u00fcck einigen Werth. Die Poesie als Ganzes\nbesteht aus einer leeren Phraseologie, es ist prosaisch unzusammenh\u00e4ngend, im\nh\u00f6chsten Grade modern, und dabei ganz allgemein und trivial. Einzelne Stellen\ndagegen haben manches Gute, und dieser einzelnen Stellen sind nicht wenige.\nHier ist manches sehr gl\u00fccklich gesagt, viele passende Bilder und manche\nr\u00fchrende Wendung \u2013 allein Herr von Kotzebue ist dramatischer Dichter, und daher\nkommen diese einzelnen Stellen ihm nicht zu gute, und wie ohne Anlage und\nTalent m\u00fc\u00dfte der seyn, welcher in f\u00fcnf langen Akten nicht einzelnes Gutes sagen\nwollte.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-indent: 35.45pt; line-height: 150%;\">Zwei Punkte\nsind in diesem St\u00fccke im h\u00f6chsten Grade r\u00fchrend naiv. Erstlich wie der\nVerfasser auf ein Verschm\u00e4hen alles Effektes hingearbeitet hat. Er l\u00e4\u00dft zum\nBeispiel die B\u00fchne nie verwandeln, als zwischen den Akten, er beschlie\u00dft das\nSt\u00fcck, ohne da\u00df Octavian wieder erschient, oder Nachricht von der Cleopatra\ngegeben wird; aber dagegen werden die Theatercous nicht gespart. Die\nVergiftung zum Beispiel, der Schlu\u00df der Akten u. s. w. sind f\u00fcr den\nallergr\u00f6\u00dften Effekt gearbeitet, und die Neugierde wird durch m\u00fchsam\nherbeigef\u00fchrte Situationen gespannt, z. B. durch die der Octavia vor der\nCleopatra, durch die Zur\u00fcckhaltung der Kinder von Seiten der Cleopatra. <\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-indent: 35.45pt; line-height: 150%;\">Dieser Widerspruch\ngr\u00e4nzt an das Hochkomische, und kann fast zu einem lauten Gel\u00e4chter bringen.\nDas zweite ist, da\u00df das Ende der Scenen oft durch Hexameter angedeutet wird,\nund da\u00df vorz\u00fcglich bei affektvollen Stellen dieser heroische Vers gebraucht\nwird. Wo ist denn hier der Sinn des Verfassers gewesen, da\u00df er den ungemeinen\nWiderspruch nicht gemerkt hat. Diese Hexameter sollen also den Reim ersetzen?\nIst es ihm denn ganz entgangen, wie treflich der Reim den Schlu\u00df ausdr\u00fcckt, die\nVollendung; oder glaubt er in der That, da\u00df Hexameter oder Jamben oder Reime\ndasselbe sind. Meint er, da\u00df die Alten ohne Grund den Hexameter zum heroischen\nund epischen Verse gemacht haben, und den Jambus ohne Ursach pedem citum et\ncelerem nannten? Er glaubt wohl am Ende, man k\u00f6nne die Aeneis und den Homer\neben so gut in Sapphischen Versen als in Hexametern darstellen? Er meint wohl,\ndas Sylbenmaa\u00df sei willk\u00fcrlich, und f\u00fchlt nicht die Musik, welche durch\ndasselbe das Gedicht begleitet? \u2013 Die Untersuchung \u00fcber das Sylbenmaa\u00df liegt\nfreylich sehr tief; und es mag nicht Jedermanns Sache seyn, sich deutliche\nBegriffe davon zu erwerben, auch ist diese nicht n\u00f6thig, aber Sinn mu\u00df offenbar\nder Dichter haben, und den Mi\u00dfgriff f\u00fchlen. Die Hexameter in der Octavia nehmen\nsich gerade als dramatische Verse neben den Jamben so aus, als die liederlichen\nM\u00e4dchen in den Kotzebueschen St\u00fccken neben den honetten Charakteren. \u2013 Der\nJambe ist lyrischer Vers, und darum dramatischer, er ist in seiner Darstellung\nmusikalisch, und f\u00fcr die Leidenschaft so unendlich zweckm\u00e4\u00dfig: in ihm schrieb\ndaher Archilochus seine zornigen Gedichte, er ward der Vers der Com\u00f6die und\nTrag\u00f6die. Der Hexameter ist plastisch und retardierend, dies letztere kann\nschon aus seiner L\u00e4nge bewiesen werden, wenn man nehmlich (\u2013) f\u00fcr 1 und (?) f\u00fcr\n\u00bd nimmt. Daher ist er f\u00fcr das k\u00e4ltere Epos darstellender Vers \u2013 Doch wir wollen\nnichts \u00fcbergehen, was Herren Kotzebue zur Entschuldigung gereichen kann, er\nk\u00f6nnte einen alten Tragiker anf\u00fchren, welcher sich der Hexameter bedient; und\ndieser ist kein geringerer, als Euripides in der Andromache. Allein es ist\nEuripides, der Weichste der Tragiker; und es geschieht nur ein einziges Mal und\nin einem rechten Ergu\u00df der Klage. \u2013 Aus Mangel an Raum m\u00fcssen wir hier\nabbrechen, und es bei diesen Andeutungen bewenden lassen; allein ich werde an\neinem andern Ort diese Materie von neuem aufnehmen, und die hier gegebenen\nWinke weiter verfolgen. Man merke nur noch folgendes: So wie es dreierlei Arten\nder reinen Gedichte giebt, Lyrik, Drama und Epos; so giebt es auch nur drey\nArten von Sylbenmaa\u00dfen. Das epische ist das bestimmteste, im Drama hat der\nlyrische Theil desselben das Chor, auch lyrische Sylbenmaa\u00dfe allein der\nrecitirende Theil ein Mittelding zwischen dem epischen und lyrischen, und dies\nist der Jambus mit dem Troch\u00e4us und den verwandten Sylbenmaa\u00dfen. Die Lyrischen\nsind die k\u00fchnsten, denn das lyrische Gedicht hat als Stoff die Empfindung\ndirekte; und daher ihr sehr mannichfaltiges Spiel auszudr\u00fccken. Daher die\nk\u00fchnen Sylbenmaa\u00dfe der Ch\u00f6re, des Pindar, des Horaz u. s. w. Nun aber ist ein\njedes Gedicht lyrisch, folglich liegt auch im Sylbenmaa\u00dfe des Epos und Drama\neine bestimmte Empfindung; und da nun der Fall m\u00f6glich ist, diese Empfindung\nrein darzustellen, so kann in so fern das lyrische Gedicht sich des Hexameters\nund der dramatischen Sylbenmaa\u00dfe bedienen. \u2013 Doch genug, denn der gegenseitigen\nBeschr\u00e4nkungen w\u00fcrde kein Ende werden; und f\u00fcr die Gr\u00fcnde ist der Raum zu eng.\nNur etwas \u00fcber die mimische Darstellung. <\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-indent: 35.45pt; line-height: 150%;\">Herrn Iffland\nhaben wir bedauert, er hat seine K\u00fcnstlichkeit an einen unw\u00fcrdigen Stoff\nverwandt. Er wollte in den Antonius eine Verstandeseinheit bringen, dadurch,\nda\u00df er ihn<span style=\"\">&nbsp; <\/span>etwas bornirt darstellte; und\nso seinen zu schnellen Uebergang von der Octavia zu der Cleopatra motiviren;\nallein er scheiterte, und davon war nicht seine Kunst die Ursach; es war der\nganz verfehlte Charakter, welcher sich opponirte. Zwar w\u00e4re ein Mittel \u00fcbrig\ngewesen, dessen sich Herr Iffland bisweilen in komischen Rollen sehr gl\u00fccklich\nbedient, nehmlich den ganzen Charakter nur als Einzelnheit in einem blendenden\nColorite zu spielen. Dichter machen es auch oft so, der \u00e4chte K\u00fcnstler f\u00fchlt\ndie Gewalt, welche ihm durch seine Kunst \u00fcber die Gem\u00fcther gegeben wird. In\ndiesem Bewu\u00dftseyn giebt er die Consequenz auf, sicher dasselbe durch die Poesie\nzu erreichen. So hat noch Niemand Cervantes dar\u00fcber getadelt, da\u00df Sancho so\nwenig Verstandeseinheit habe. Etwas Aehnliches ist in der mimischen Darstellung\nm\u00f6glich, man kann momentan jede Leidenschaft so sch\u00f6n und stark ausdr\u00fccken, da\u00df\nman sich unbek\u00fcmmert um den Zusammenhang des Verstandes dem Eindruck \u00fcberl\u00e4\u00dft,\nund die reine Poesie genie\u00dft. \u2013 Iffland stellte einiges so unendlich fein vor;\ndas Sch\u00f6nste dieser Gattung war der Uebergang; mit dem er die wiederkehrende\nLiebe zur Octacia auffa\u00dfte \u2013 allein wie kam diese Art zu sterben hierher? \u2013 Wir\nwissen und sehen es ein, der Dichter hat einigerma\u00dfen Schuld \u2013 allein dies\nabgezogen, wo liegt der Grund <i style=\"\">dieser<\/i>,\ngrade dieser Darstellung? Wir zweifeln, da\u00df sie medicinisch richtig, und also\ndie Natur nachgeahmt sei; allein wenn auch die Pathologie nichts dagegen h\u00e4tte;\nso ist doch die Gr\u00e4nze der Darstellung \u00fcberschritten worden.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-indent: 35.45pt; line-height: 150%;\">N\u00e4chst Herrn\nIffland war es Madam Unzelmann, welche vortreflich darstellte, allein die\nlangen Reden gl\u00fccken ihr nicht ganz. Dies ist nun nicht Schuld des Dichters,\nsondern der Schauspielerin, welche sich nicht hinl\u00e4nglich spart. Ich wei\u00df, da\u00df\nnach den neuesten Theorien lange Reden als Fehler angesehen werden; allein f\u00fcr\ndie Poesie giebt es keine Dinge, welche, zur Zeit gebraucht, nicht Sch\u00f6nheiten\nw\u00fcrden, wie alle Dissonanzen nur es bedingt sind. \u2013 Sonst war Madame Unzelmanns\nDarstellung sehr sch\u00f6n, und verdient den lebhaftesten Dank. Wir sind \u00fcberzeugt,\nda\u00df ganz Deutschland nicht eine zweite ihr nur nahe kommende Schauspielerin\naufzuweisen hat. Die andern Darstellungen wie gew\u00f6hnlich. <o:p><\/o:p><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"\">&nbsp;<\/span><o:p><\/o:p><\/p>\n\n","pivot":{"theaterveranstaltung_id":6320,"zeitung_id":270}}],"zettel":[]},{"id":5649,"theaterstueck_id":35,"veranstaltungsuntertitel":"Octavia. Tr. in 5. A. v. Kotzebue","auffuehrungsdatum":"23.01.1801","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"SBBPK Ms. boruss., Quart 180","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2008-04-01 13:27:59","datensatz_geaendert_dat":"2008-04-01 13:27:59","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":5674,"theaterstueck_id":35,"veranstaltungsuntertitel":"Octavia. Tr. in 5. A. v. 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Kotzebue, wieder gegeben. Wenn das ganze St\u00fcck\nnicht eine der besten Arbeiten dieses Schriftstellers ist, so sind doch die\nbeiden ersten Akte vielleicht das sch\u00f6nste und zarteste, was er je geschrieben\nhat. Wenn man eine gewisse Einf\u00f6rmigkeit, die in dem zweimaligen Ankommen der\nOctavia liegt, \u00fcbersieht, so gew\u00e4hrt die feine Verschiedenheit in der\nBehandlung der beiden schwachen M\u00e4nner, mit denen es das edle Weib zu thun hat,\nviel Vergn\u00fcgen. Die Fl\u00f6tenmusik, unter welcher Antonius zu Anfange des zweiten\nAkts erwacht, ist \u00e4cht klassisch; es sind wahrhaft lydische T\u00f6ne, unter denen\n(man f\u00fchlt es) der vornehme Weichling in den Armen der \u00e4gyptischen K\u00f6nigin wohl\nruhen kann. Die Komposition ist von Hrn. Musikdirektor Weber. \u2013 Die ganze\nDarstellung verdient, als eine der harmonievollsten auf unserer B\u00fchne\nausgezeichnet zu werden. Nicht bald sind irgenwo die Rollen so gut vertheilt;\njeder steht an seinem Platze, und wirkt mit zur Bildung eines sch\u00f6nen und\nkunstgerechten Gem\u00e4ldes. Hr. Iffland als Antonius, Mad. Unzelmann als Octavia,\nMad. Meyer als Cleopatra lassen fast keinen Wunsch \u00fcbrig; so wie Hr. Labes den\nSklaven Eros, Hr. Mattausch den starren R\u00f6mer, Hr. Schwadke den weichen,\nknabenhaften Octavianus sehr brav darstellen. Selbst das Kostume ist gut beobachtet,\nwenn man nicht etwa sagen wollte, da\u00df Octavia etwas zu modern angezogen w\u00e4re.<\/p>\n\n","pivot":{"theaterveranstaltung_id":44,"zeitung_id":319}}],"zettel":[]},{"id":91,"theaterstueck_id":35,"veranstaltungsuntertitel":"Octavia, Trauersp. in 5 Akten","auffuehrungsdatum":"22.02.1802","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"Annalen 1802, S. 144","zusatzinfo":"Auf Begehren","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2004-08-16 15:42:25","datensatz_geaendert_dat":"2004-08-16 15:42:25","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":7511,"theaterstueck_id":35,"veranstaltungsuntertitel":"Octavia, Trauerspiel in 5 Akten","auffuehrungsdatum":"13.12.1802","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"VZ 1802, Nr. 148","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2008-08-19 12:04:41","datensatz_geaendert_dat":"2008-08-19 12:04:41","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":3116,"theaterstueck_id":35,"veranstaltungsuntertitel":"Octavia. Ein Trauerspiel in F\u00fcnf Akten, vom Herrn von Kotzebue","auffuehrungsdatum":"26.09.1803","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"17:30","quelle":"ThZ THW","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":"\n Hr. Schwadke<br \/>\n Mad. Unzelmann<br \/>\n Iffland<br \/>\n Mad. Meyer<br \/>\n Mad. Herdt<br \/>\n Hr. Bessel d. J\u00fcng.<br \/>\n Hr. Labes<br \/>\n Hr. Reinwald<br \/>\n Hr. B\u00f6heim<br \/>\n Hr. Kaselitz<br \/>\n Mad. B\u00f6heim<br \/>\n Mons. R\u00fcthling<br \/>\n Mll. Schwachen<br \/>\n Hr. Bessel<br \/>\n Hr. Leidel<br \/>\n Hr. Lemcke<br \/>\n <br \/>\n ","schauspieler_info":"","datensatz_erstellt_dat":"2006-05-30 19:39:25","datensatz_geaendert_dat":"2006-05-30 19:39:25","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[],"zettel":[{"id":3326,"created_at":"2022-05-31T11:40:55.000000Z","updated_at":"2022-05-31T11:40:55.000000Z","datum":"1803-09-26","file":"ThHStAW_A_10419_A_18030926_201.jpg","pivot":{"theaterveranstaltung_id":3116,"theaterzettel_id":3326}}]},{"id":3486,"theaterstueck_id":35,"veranstaltungsuntertitel":"Octavia. Ein Trauerspiel in F\u00fcnf Akten, vom Herrn von Kotzebue","auffuehrungsdatum":"17.12.1810","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"18:00","quelle":"ThZ SBBPK","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":"\n Hr. Bessel S.<br \/>\n Mad. Sebastiani<br \/>\n Iffland<br \/>\n Mad. Herdt<br \/>\n Hr. Blume<br \/>\n Hr. Labes<br \/>\n Hr. Greibe<br \/>\n Hr. Gern S.<br \/>\n Hr. Berger<br \/>\n Mad. B\u00f6heim<br \/>\n Mons. Leidel d. 1ste<br \/>\n Mons. 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