
{"meta":{"meta-title":"Heinrich der Vierte > Nationaltheater von A-Z","meta-description":"Heinrich der Vierte > Nationaltheater von A-Z","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/357","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/nationaltheater\/theaterstueck\/357","zitat":{"bereich":"Nationaltheater","bearbeitet":" (bearbeitet von Klaus Gerlach)","titel":"Heinrich der Vierte"},"breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater","text":"Nationaltheater"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/357","text":"Heinrich der Vierte"}]},"data":{"id":357,"veranstaltungstitel":"Heinrich der Vierte","veranstaltungsart_id":9,"kommentar":"Bergen, Adolph d. i. 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Kammermusikus Herrn Romberg","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2005-07-28 14:57:39","datensatz_geaendert_dat":"2005-07-28 14:57:39","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[{"id":182,"z_name":"Vossische Zeitung","z_datum":"1806-02-20","z_nummer":"22","z_seite":"","z_autor":"ungez.","z_text":"Den 17ten, Zum erstenmale: Heinrich der Vierte, K\u00f6nig von Frankreich,\nein Trauerspiel, (zum Benefiz f\u00fcr Herrn Beschort). \/ Heinrich der\nVierte eignet sich nicht f\u00fcr das Heldengedicht; noch weniger f\u00fcr das\nTrauerspiel: blo\u00df f\u00fcr die Geschichte und Drama. Voltaire's Henriade\nwird, bei allem Talente ihres Verfassers, nicht mehr gelesen; und\nkeinem Franz\u00f6sischen Tragiker ist es eingefallen, seinem Nationalk\u00f6nige\nein tragisches Denkmal zu stiften. Nur ganz neuerlich ist in den\nFranz\u00f6sischen Bl\u00e4ttern eine Ank\u00fcndigung von La Mort de Henri IV.\nTrag\u00e9die de le Gouv\u00e9, gelesen worden, von der wir nun abwarten m\u00fcssen,\nwas sie leisten kann und wird. Der Deutsche Heinrich IV. (der wahre\nVerfasser soll sich hinter den Namen Adolph Bergen versteckt haben) ist\nschon seit 1802 in K\u00f6nigsberg gedruckt, und gleicht mehr einem\ndialogisirten Roman, einer dramatischen Geschichte, als einem\nTrauerspiele; und da er eigentlich nur eine Aneinanderreihung der\nAnekdoten enth\u00e4lt, welche man von dem guten Heinrich l\u00e4ngst wu\u00dfte, so\nkann er wohl nur beim Lesen einen Genu\u00df gew\u00e4hren, welcher bei der sehr\nbraven Darstellung, die ungeachtet der sehr kurzen Zwischenakte, vieler\n(sollte man es glauben?) Abk\u00fcrzungen und Weglassungen, bis halb 10 \/\nUhr w\u00e4hrte, in Langeweile \u00fcberging. Da haben die Schauspieler ihr\nGed\u00e4chtnis nun wieder mit einem St\u00fcck martern m\u00fcssen, welches, auch mit\nden neuen Abk\u00fcrzungen (wie z.B. der Rolle des Invaliden, des D\u00fc Perron,\nja sogar des Toledo), nach einigen Vorstellungen seine theatralische\nLaufbahn endigen mu\u00df, so wie es in der literarischen, seines wenigen\npoetischen Gehalts wegen, nur immer vegetiren wird. Alles, was aus\ndiesem kalten, todten Gem\u00e4hlde zu machen war, haben die Herren Beschort\n(als Heinrich), Iffland (als Sully), Kaselitz (als Epernon, wenn gleich\ndie Rolle eigentlich au\u00dferhalb seiner Sph\u00e4re lag), Bethmann (als\nBassompierre), und Mad Fleck (als Marquise de Verneuil) redlich daraus\ngemacht, um Leben, W\u00e4rme und Theilnahme einzubringen. Herr Beschort gab\nden Heinrich mit gro\u00dfer Anstrengung von Talent, mit Haltung und W\u00fcrde;\naber er dachte sich dabei mehr Heinrich den Gro\u00dfen, als Heinrich den\nVierten, den Guten, den Mann seines Volks. Wenn man sich an Heinrichs\nVentre-Saint-gris, an seine ganze Pers\u00f6nlichkeit erinnert, die ihn (wie\nPeter den Gro\u00dfen und Friedrich den Gro\u00dfen) so sehr individualisirt;\nwenn man ihn zum Spanier sagen h\u00f6rt: Ich habe warmes Blut wie Sie, ich\nbin ein Gaskonier; so h\u00e4tte man ihn lebhafter, regsamer, hitziger,\nungeduldiger - und auch famili\u00e4rer gew\u00fcnscht. Hr. Beschort stampft in\nGegenwart der K\u00f6nigin mit dem Fu\u00dfe, als er Concini und die\nGaliga\u00ef&nbsp; forttreibt. Das ging bei dem wahren Heinrich recht gut\nan; bei dem regelm\u00e4\u00dfigen, abgemessenen war es eine gro\u00dfe\nUnschicklichkeit in Gegenwart einer Dame. Die Abschiedsaudienz im 5ten\nAkt war sch\u00f6n und r\u00fchrend. Hr. Iffland hatte sich auf alle\nSchwierigkeiten der Situationen Sully's mit seinem K\u00f6nige so\nvorbereitet, da\u00df beim Vortrage seiner Rolle jede Spur dieser\nSchwierigkeiten verschwunden war. Vereinigte er nicht in der\nGalleriescene in seinen Gesichtsz\u00fcgen tiefen Schmerz, edlen Stolz,\nzuversichtliche Ruhe? Wer wagt es, ihm dieses Problem nachzul\u00f6sen? Wer\nwill ihm den Kampf zwischen Pflichten und Ehrfurcht nachk\u00e4mpfen, der\nsich mit dem Zerrei\u00dfen des Ehekontrakts endigt? Warum erhielt er nicht\n\u00f6ffentlich Beifall in diesen beiden Scenen? Etwa weil das St\u00fcck nicht\ngefiel? Sollte man dieses aber die Schauspieler entgelten lassen, und\nihnen, ihren Flei\u00dfe, ihren Bem\u00fchungen nicht, eben deswegen, doppelte\nGerechtigkeit widerfahren lassen, weil es ihnen doppelt schwer seyn\nmu\u00df, ein St\u00fcck darzustellen, von dem sie merken, es gefalle nicht? -\nMad. Fleck sollte das Franz\u00f6sische Sire nicht wie das Engl. Sir\naussprechen. Im ersten Akte und w\u00e4hrend eines ziemlichen Theiles des\nSt\u00fccks war viel Ger\u00e4usch, St\u00f6rung, unn\u00f6thiges Stillerufen, denn selten\nist dieses von Wirkung, und die Arznei oft \u00e4rger als das Uebel. Es war\nsehr gut, da\u00df die Ouverture einen ber\u00fchmten Namen vor sich trug, sonst\nh\u00e4tte sie Gefahr gelaufen, gar nicht bemerkt zu werden.<br>\n","pivot":{"theaterveranstaltung_id":1975,"zeitung_id":182}}],"zettel":[]},{"id":1982,"theaterstueck_id":357,"veranstaltungsuntertitel":"Heinrich der Vierte","auffuehrungsdatum":"19.02.1806","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"HSZ 1806, Nr. 21","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2005-08-01 17:34:59","datensatz_geaendert_dat":"2005-08-01 17:34:59","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":1991,"theaterstueck_id":357,"veranstaltungsuntertitel":"Heinrich der Vierte, K\u00f6nig von Frankreich","auffuehrungsdatum":"25.02.1806","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"HSZ 1806, Nr. 24","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2005-08-02 15:40:54","datensatz_geaendert_dat":"2005-08-02 15:40:54","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[],"zettel":[]}]}}