
{"meta":{"meta-title":"Heimkehr, Die > Nationaltheater von A-Z","meta-description":"Heimkehr, Die > Nationaltheater von A-Z","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/365","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/nationaltheater\/theaterstueck\/365","zitat":{"bereich":"Nationaltheater","bearbeitet":" (bearbeitet von Klaus Gerlach)","titel":"Heimkehr, Die"},"breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater","text":"Nationaltheater"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/365","text":"Heimkehr, Die"}]},"data":{"id":365,"veranstaltungstitel":"Heimkehr, Die","veranstaltungsart_id":1,"kommentar":"[Die Vorlage ist Garlieb Merkels \"R\u00fcckkehr ins Vaterland\"]","art":{"id":1,"theaterveranstaltungsart":"Schauspiel"},"personen":[],"veranstaltungen":[{"id":2012,"theaterstueck_id":365,"veranstaltungsuntertitel":"Die Heimkehr. Schauspiel in 5 Akten (Nach einem Roman)","auffuehrungsdatum":"10.03.1806","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"HSZ 1806, Nr. 29","zusatzinfo":"zum Erstenmale <br> Zur Feier des Allerh\u00f6chsten Geburtsfestes Ihrer Majest\u00e4t der regierenden K\u00f6nigin von Preu\u00dfen, wird von Madame Fleck eine Rede gesprochen ","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2005-08-04 12:00:50","datensatz_geaendert_dat":"2005-08-04 12:00:50","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[{"id":153,"z_name":"Haude- und Spenersche Zeitung","z_datum":"1806-03-31","z_nummer":"31","z_seite":"","z_autor":"gez.: - p -","z_text":"\n Den 10ten M\u00e4rz zur Feier des allerh\u00f6chsten Geburtsfestes Ihrer Majest\u00e4t der\n K\u00f6nigin: eine Rede gesprochen von Madame Fleck. \u2013 Hierauf zum erstenmal: die\n Heimkehr, Schauspiel in f\u00fcnf Akten. \/ Herr von Hartfeld liebte in der\n Heimath ein M\u00e4dchen, - verga\u00df sich in einem raschen Augenblick, - und ward\n schnell darauf durch widrige Umst\u00e4nde gen\u00f6thigt, nach Amerika zu gehen, wo\n er zum General stieg. W\u00e4hrend einer Abwesenheit von drei\u00dfig Jahren konnte er\n Julien nie vergessen, kehrte endlich, ihr Bild noch immer im Herzen, nach\n der Heimath zur\u00fcck. Er findet sie noch lebend. Doch hatte sie sich w\u00e4hrend\n der Zeit verheirathet, und ist jetzt Witwe. Den Abend seines Lebens noch zu\n beseligen, wirbt er um ihre Hand, aber die durch sein Wiedererscheinen\n Hochbegl\u00fcckte fordert gleichwohl eine Bedenkzeit. Diese und einige\n zweideutige Urtheile geben ihm Mi\u00dftrauen; aufs \u00e4u\u00dferste best\u00fcrzt wird er\n aber, da er Julien im einsamen Gespr\u00e4ch mit einem jungen Manne (dem\n Verwalter ihres Gutes) erblickt, sie sogar den Arm um seinen Nacken\n schlingen sieht. Er w\u00e4hnt nun die letzten Hoffnungen, welche es f\u00fcr ihn gab,\n zertr\u00fcmmert, und will entfliehen. Gerade jetzt ladet die vormalige Geliebte\n ihn zu einem Spaziergange ein. Unwillig folgt er ihr. Sie giebt ihm zu\n verstehen, sie sey entschlossen, die seinige zu werden: er schaudert; er\n ruft aus: \"Julie, der Verwalter!\" aber eben stehen sie vor dem Hause\n desselben. Julie ruft ihn heraus, ein Wort kl\u00e4rt alles auf: - der Verwalter\n ist beider Sohn, die Frucht einer jugendlichen Vergessenheit! Dies ist die\n Handlung, die aber nur zum Faden dient, eine ganze Reihe von episodischen\n Charaktergem\u00e4lden zu vereinigen. Julie erscheint erst im vierten Akt. \/ Die\n Fabel ist aus einem bekannten Roman von Herrn Merkel: \"R\u00fcckkehr ins\n Vaterland\" gesch\u00f6pft; von wem die dramatische Bearbeitung herr\u00fchrt, ist noch\n unbekannt. Einige nennen Halem, woran ich jedoch zweifle. Sey es aber wer da\n will, er hat sein Werk mit Meisterhand vollendet, und, was merkw\u00fcrdig, und\n zugleich dem r\u00fchrenden Stoff so anpassend ist, sich mit gro\u00dfem Gl\u00fcck die\n Ifflandsche Weise angeeignet. Sie zeigt sich gleich in der so interessanten\n Exposition, in dem sichern Fortf\u00fchren der Handlung, der treffenden\n Charakteristik, und vor allem in dem so allgemein ergreifenden ganz\n einfachen Schlusse, der inde\u00df im Romane eben so kurz abbricht. Manche\n Personen, vorz\u00fcglich der General selbst, gewannen aber durch die Versetzung\n auf die B\u00fchne. Nebenpersonen, die der Roman blo\u00df mit wenig Pinselstrichen\n andeutet, wurden hier flei\u00dfig ausgef\u00fchrte und in die Handlung gesetzte\n Personen. Der Zusammenhang ward nach der theatralischen Regel geordnet.\n Treffliche Gleichnisse und Witz schm\u00fccken den Dialog etc. etc. \/ Die\n Nebenhandlungen ausf\u00fchrlich zu erz\u00e4hlen w\u00fcrde \u00fcber die Gr\u00e4nzen dieser\n Bl\u00e4tter f\u00fchren. Dies bleibe zur n\u00e4chsten Darstellung vorbehalten. Nur so\n viel: sie zeigte mit Phantasie und tiefblickender Menschenkunde, wie die\n plastische Hand der Zeit Menschen und Verh\u00e4ltnisse umgestaltet. \/ Bei dem\n allen gestehe ich, da\u00df ich w\u00e4hrend der Vorstellung einigemal w\u00fcnschte, da\u00df\n mehr Sparsamkeit vorgewaltet h\u00e4tte. Denn wie viel Interesse auch die\n Nebenhandlungen hatten z. B. die Liebe der Wirthstochter, der originelle\n Arzt u.s.w., so hat man, eben weil die Haupthandlung so au\u00dferordentlich\n anzieht, wenig Ruhe, jene zu genie\u00dfen. Die Sehnsucht nach der Entwicklung\n dr\u00e4ngt zu sehr. Allein durch das Ende ward ich belehrt, da\u00df mein Gef\u00fchl mich\n hinterging. Grade das Zwischenliegende ists, was die Spannung der Neugier\n zweckm\u00e4\u00dfig unterh\u00e4lt, und durch eine zu fr\u00fche Befriedigung w\u00fcrde der\n Verfasser dem Ganzen geschadet haben. \/ Im Spiele excellirten haupts\u00e4chlich\n zwei. Iffland hatte die Rolle des Generals so vollkommen in sich\n aufgenommen, als ob \u2013 sie aus ihm entsprungen w\u00e4re. Herr Beschort lernte man\n als Wadra, - einem feurigen Menschenfreund, den das Ungl\u00fcck endlich zum\n Menschenfeind machte, von einer ganz neuen Seite kennen. Sein erstes\n Auftreten war herzdurchbohrend. \u2013 Von den \u00fcbrigen n\u00e4chstens. \/ Das St\u00fcck\n ward mit sehr gro\u00dfem Beifall aufgenommen, ein lautes Bravo \u2013 die Berliner\n sind insgemein mit diesem Ausruf karg, - folgte vorz\u00fcglich den beiden ersten\n Akten und noch mehr der letzten Szene. \/ - p -\n ","pivot":{"theaterveranstaltung_id":2012,"zeitung_id":153}}],"zettel":[]},{"id":2016,"theaterstueck_id":365,"veranstaltungsuntertitel":"Die Heimkehr","auffuehrungsdatum":"13.03.1806","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"HSZ 1806, Nr. 31","zusatzinfo":"Wiederholt","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2005-08-04 13:18:10","datensatz_geaendert_dat":"2005-08-04 13:18:10","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[],"zettel":[]}]}}