
{"meta":{"meta-title":"Pflicht und Liebe > Nationaltheater von A-Z","meta-description":"Pflicht und Liebe > Nationaltheater von A-Z","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/38","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/nationaltheater\/theaterstueck\/38","zitat":{"bereich":"Nationaltheater","bearbeitet":" (bearbeitet von Klaus Gerlach)","titel":"Pflicht und Liebe"},"breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater","text":"Nationaltheater"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/38","text":"Pflicht und Liebe"}]},"data":{"id":38,"veranstaltungstitel":"Pflicht und Liebe","veranstaltungsart_id":1,"kommentar":null,"art":{"id":1,"theaterveranstaltungsart":"Schauspiel"},"personen":[{"id":298,"bkperson_id":144,"regberuf_id":2,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":38,"bkperson_regberuf_id":298},"person":{"id":144,"bknachname":"Vogel","bkvorname":"Wilhelm","bkgeschlecht":null,"fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":2,"regberuf":"autom_Autor"}}],"veranstaltungen":[{"id":66,"theaterstueck_id":38,"veranstaltungsuntertitel":"Pflicht und Liebe, Schauspiel in 5 Akten, nach dem Franz\u00f6sischen frey bearbeitet von Hrn. Vogel","auffuehrungsdatum":"21.01.1802","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"Annalen 1802, S. 80","zusatzinfo":"Mit Sr. Maj. des K\u00f6nigs allergn\u00e4digster Bewilligung das Benefiz des verstorbenen Regiesseurs Herrn Fleck. Zum Erstenmale\n[danach: Sulmalle]","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2004-08-16 13:28:34","datensatz_geaendert_dat":"2004-08-16 13:28:34","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[{"id":190,"z_name":"Annalen 1802","z_datum":"1802-02-06","z_nummer":"6","z_seite":"93-96","z_autor":"gez.: Gr.","z_text":"\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"\">Pflicht und Liebe. Schauspiel\nin f\u00fcnf Aufz\u00fcgen von Vogel, (zum Benefiz f\u00fcr den verstorbenen Regisseur Fleck)\nward am 21. Januar zugleich mit dem Melodrama Sulmalla von Herklots und Musik\nDirektor Weber zum erstenmale gegeben. <o:p><\/o:p><br>Fleck, der sich ungern von\nder Kunst, die das Leben seines Lebens war, trennte, hoffte noch in den letzten\nTagen immer, die B\u00fchne wieder zu betreten, und setzte als Ziel dieser Hoffnung\ndie Wiederkehr des Fr\u00fchlings. \u2013 Wir sollten ihn nicht wiedersehen; er ist, wo\nein ewiger Lenz bl\u00fcht. <o:p><\/o:p><br>Madame Fleck \u2013 als Frau und K\u00fcnstlerin\ngleich allgemein verehrt \u2013 betrat daf\u00fcr zum erstenmale als Witwe wieder die B\u00fchne.\nEs war Pflicht und Liebe, was sie ihrem Berufe wieder zuf\u00fchrte; die Liebe der\nPflicht brachte der Pflicht der Liebe ein schmerzliches Opfer, k\u00f6nnte man in\neinem wehm\u00fcthigen Wortspiel sagen. \u2013 Das Publikum feyerte ihre Wiederkehr mit\nErnst und Ruhe, die Schwermuth des gro\u00dfen Verlustes schwebte \u00fcber allen, und\nvon allen hatte sie am meisten verlohren. \u2013 Wenige k\u00f6nnen mehr verlieren, als\nsie. <o:p><\/o:p><br>Wir kommen auf das St\u00fcck\nselbst. <o:p><\/o:p><br>Es sollen, nach einer Angabe,\nder Direktion, j\u00e4hrlich ohngef\u00e4hr eben so viel neue St\u00fccke eingesandt werden,\nals Tage im Jahre sind. Kein Wunder, wenn viel allt\u00e4gliche darunter sind.\nVergleicht man mit dieser Summe die Zahl der neuen St\u00fccke, die j\u00e4hrlich die B\u00fchne\nwirklich betreten, so hat man eine Ahnung von der vergeblichen M\u00fche, die keiner\ngewahr wird, keiner erkennt. <o:p><\/o:p><br>Und doch soll die Direktion\nauch f\u00fcr das neue sorgen. Es fordert dies die Pflicht gegen die Kunst \u2013 denn\nder Dichter, dessen St\u00fccke nicht dargestellt werden, erm\u00fcdet, und wird zur\u00fcck\ngeschreckt, \u2013 wie die Pflicht gegen das Publikum, welches gewohnt ist, sich\ndurch die B\u00fchne erst auf das neue im dramatischen Fache aufmerksam machen zu\nlassen. <o:p><\/o:p><br>Bey einem so allgemeinen Mi\u00dfwachse\nals jetzt in der dramatischen Literatur herrscht \u2013 denn die Mi\u00dfgeburten geh\u00f6ren\ndurchaus zu den mi\u00dfgewachsenen \u2013 mu\u00df es ausserordentlich schwer werden, der\nPflicht, die B\u00fchne immer neu erscheinen zu lassen, Gen\u00fcge zu thun. Gleichwohl\nfordert man das neue, das alte erm\u00fcdet, nur eine Donaunymphe bl\u00fcht im unverg\u00e4nglichen\nReiz; \u2013 und dennoch \u00fcbt das Publikum eine nicht ganz gerechte Strenge gegen das\nNeue, es macht Forderungen, die in ihrer ganzen Ausdehnung nicht erf\u00fcllt werden\nk\u00f6nnen. \u2013 Das Vortrefflichste wird zum Maa\u00dfstab angenommen, die H\u00f6he, welche\nein Dichter erreicht hat, gilt nicht mehr f\u00fcr das Ziel, zu welchem er sich\nempor schwingen soll, sondern von welcher er den Flug beginnt. <o:p><\/o:p><br>Was der Dichter mit sich\naufschwingt, ist die Kritik, die einen neuen Gipfel errungen hat. <o:p><\/o:p><br>Die Dichter haben zum Theil\nselbst Schuld an dieser Lage ihrer Kunst gegen das Publikum. Sie haben seinem\nEigenwillen durch F\u00fcgsamkeit in eine Manier, die sich bey ihm in Credit gesetzt\nhatte, zu sehr nachgegeben, und denn suchen sie das Neue zu sehr nur in Einem,\nin der Neuheit der Situationen, die bey der Menge von Dramen, durch dieses\nStreben in das gezwungene, \u00fcberspannte und grelle fallen m\u00fcssen, statt es\nzugleich aus dem unersch\u00f6pflichen Born der Charakteristik zu sch\u00f6pfen, durch\nWahrheit, Sch\u00e4rfe, Kraft und Eigenth\u00fcmlichkeit der Umrisse die Menschen selbst\ndarzustellen, und dem Schauspieler Stoff zur geistreichen Aus\u00fcbung seiner Kunst\nzu geben. Nicht allein reduzirt sich die Sch\u00f6nheit fast allein auf diese\nCharakteristik, sondern durch die Mischung beider, der Situationen und\nCharaktere, l\u00e4\u00dft sich die Kunst so mannigfaltig bilden, als das Leben selbst\nist. <o:p><\/o:p><\/span><br><\/p><p class=\"MsoNormal\">So viel zum Gesichtspunkt f\u00fcr die Beurtheilung dieses\nneuen St\u00fcckes.\n <\/p>","pivot":{"theaterveranstaltung_id":66,"zeitung_id":190}},{"id":191,"z_name":"Annalen 1802","z_datum":"1802-02-13","z_nummer":"7","z_seite":"103-109","z_autor":"gez.: Gr.","z_text":"\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"\">Herr Vogel gewann durch sein\nSt\u00fcck: Gleiches mit Gleichem, die Vorliebe des Publikums, und erregte\nErwartungen, die der Schleyer nicht geradezu niederschlug. Die Aehnlichkeit,\nund noch mehr der Br\u00e4utigam in der Irre wirkten wenigers zum Vortheil des\nVerfassers. Es ist \u00fcbrigens zu bemerken, da\u00df fast bey allen St\u00fccken dieses\nAutors Bearbeitungen in fremden Sprachen und entlehnte Sujets zum Grunde\nliegen. <o:p><\/o:p><br>Es ist daher nur\nGerechtigkeit, wenn man in Hinsicht der Anlagen wie des Dialogs und der\nCharakteristik strengere Forderungen macht, denn \u2013 die Zeichnung war ihm\ngegeben, er mu\u00dfte sie nur coloriren, und gesetzt auch, die Zeichnung w\u00e4re\nfehlerhaft gewesen, so ist auch dies schon ein Gewinn. <o:p><\/o:p><br>Ich habe das St\u00fcck in der\nHinsicht loben h\u00f6ren, da\u00df lauter edle, gute, moralische, unstr\u00e4fliche\nCharaktere darin auftr\u00e4ten. Es hei\u00dft aber den moralischen Nutzen des Theaters\nsehr handgreiflich oder sehr zart nehmen, wenn man ihn darin setzt, da\u00df es so\nzu sagen die verlohrne Unschuldswelt zur\u00fcckzaubert, in welcher die Menschen\nsehr gut und gutm\u00fctig, aber auch sehr langweilig waren. <o:p><\/o:p><br>Mir scheint gerade ein Mangel\ndes St\u00fccks darin zu liegen, da\u00df die Charaktere so genau \u00fcber den moralischen\nLeisten passen, und nur selten einmal mit Laune, und dies sehr unschicklich,\noder mit einem Standesair, ich m\u00f6chte sagen, mit einem Federbusche oder\nPortd\u2019epee, schattirt sind. Denn zuf\u00f6rderst giebt dies der ganzen Masse der\nerscheinenden Personen eine gewisse Uniformit\u00e4t, die nur die Meisterhand hinter\nhumoristische Z\u00fcge, hinter den Unterschied der Temperamente zu verbergen, und\ndas Ganze dadurch wieder zu beleben und zu vermannichfaltigen wei\u00df. \u2013 Eine Einf\u00f6rmigkeit\ndieser Art, wird nur zu leicht langweilig. N\u00e4chstdem so soll die B\u00fchne Abbild\ndes Lebens seyn, in welchem Gesinnungen und Charaktere sich auf das\nmannichfaltigste mischen, wodurch eben die Verh\u00e4ltnisse entstehen, die\ndramatische Wirkung hervorbringen k\u00f6nnen. Denn es entgeht dem Dichter, welcher\nb\u00f6sartige Charakter verschm\u00e4ht, eine ganze Reihe von Motiven die um so kr\u00e4ftiger\nin die Handlung und also, auch in die Seele der Zuschauer eingreifen, da sie\npersonificirt erscheinen, da der Grad, die Ursach, der Zweck ihrer Wirkung so\nbestimmt und begr\u00e4nzt vor Augen liegt. \u2013 Die Verh\u00e4ltnisse unsers Lebens sind \u00fcberdem\nzu k\u00fcnstlich geworden, um in jener antiken Einfachheit zu erscheinen und sich\nzu best\u00e4tigen, die das hohe waltende Schicksal an die Stelle aller wirkenden\nUrsachen stellt, und aus heiligem Dunkel gewaltig und furchtbar \u00fcber das Leben\nunbefangener, schuldloser Sterblichen gebieten l\u00e4\u00dft. Und doch scheint es, als h\u00e4tte\nSophokles in seinem K\u00f6nig Oedipus nicht ohne Absicht dem Kreon den Verdacht der\nHerrschsucht erregen wollen. \u2013 Unsere Verh\u00e4ltnisse ersetzen dies nicht, sie\nsind zu gezwungen, zu conventionell, gek\u00fcnstelt, und \u2013 auch vor dem reinen\nmoralischen Gef\u00fchl nicht geachtet genug, um die Regungen dieses Gef\u00fchls\nniederschlagen zu k\u00f6nnen. \u2013 Selbst der Zwang des Militairs ist dazu nicht\ngeeignet. <o:p><\/o:p><br>Der Verfasser des in Rede\nstehenden St\u00fcckes hat auf diese Verh\u00e4ltnisse und ihre anerkannte Allgewalt zu\nviel gerechnet; denn es giebt F\u00e4lle, wo auch die militairische Strenge das\nMenschengef\u00fchl ehrt. Gleichwohl mu\u00df man gestehen, da\u00df die Subordination allein\nmit ihrem Scepter der furchtbaren Ananke gleicht, die in den Trag\u00f6dien der\nAlten herrscht. \u2013 Aber nie neigte sich das St\u00fcck zum frohen Schlusse, wo sie in\ngeheimni\u00dfvoller Urne die Todesloose gesch\u00fcttelt hatte. Wozu dies alles, wenn es\nnicht zum \u00e4ussersten f\u00fchrt? <o:p><\/o:p><br>Es ist nicht schwer \u2013 und\ndoch l\u00e4\u00dft mancher Dichter sich t\u00e4uschen \u2013 zu ahnen, und mit untr\u00fcglicher\nVoraussagung zu bestimmen, auf welche Art von Schlu\u00df ein St\u00fcck hinauslaufen m\u00fcsse,\nob es tragisch oder beruhigend schlie\u00dfen d\u00fcrfe. Sind einmal so gro\u00dfe Verh\u00e4ltnisse\naufgeregt, sind die heiligsten Pflichten der Natur mit dem strengen Berufe\neines ernsten Standes einmal so grell in Contrast geworfen, so mu\u00df der Mensch\nunterliegen, er ist das kleinere, ohnm\u00e4chtigere unter den th\u00e4tigen Wesen, und\nes ist erb\u00e4rmlich, den Zufall zu H\u00fclfe zu rufen, der Dichter und St\u00fcck retten\nsoll. <o:p><\/o:p><br>Das zarte Gef\u00fchl der Alten\nunterschied hier sehr richtig; sie kannten das Mittelding des weinerlichen\nLustspiels, wie es heut zu Tage oft sehr charakteristisch auf den\nAnschlagszetteln hei\u00dfen m\u00fcste, gar nicht, sie haben nie \u00fcberlegen wollen, nie\ngeglaubt \u00fcberlegen zu d\u00fcrfen, ob es in der Macht des Dichters stehe, einen und\ndenselben Stoff tragisch oder nicht zu schlie\u00dfen, dies hatte der Stoff mit eiserner\nNothwendigkeit schon bestimmt, und der Dichter ma\u00dfte sich \u00fcber ihn so wenig als\n\u00fcber das Schicksal selbst eine Entscheidung an. <o:p><\/o:p><br>Aber unter den neuern\nDichtern herrscht seit einiger Zeit der Glaube, da\u00df das Publikum den unerwartet\nfrohen Schlu\u00df eines tragischen St\u00fcckes gern sehe. Sie kennen das Herz des\nMenschen nicht, welches auch in dem verschiedenartigsten Publiko trotz Launen,\nUngeschmack und Abgeschmacktheit seine Natur nicht verleugnet und das\nmenschliche menschlich f\u00fchlt. <o:p><\/o:p><br>Ich kann es nicht leugnen, da\u00df\nich den ganzen Gang des Schauspiels: Pflicht und Liebe f\u00fcr zu ernst gehalten,\nda\u00df das ganze Gespinst des Sujets zu dicht gewebt sey, als da\u00df es gel\u00f6st werden\nk\u00f6nnte. Es m\u00fcste von der Hand des Todes zerrissen werden; wenn Wahrheit darin\nathmen sollte. <o:p><\/o:p><br>Unter den Charakteren\nherrscht ein Edelmuth, wo einer immer den andern an Gro\u00dfmuth \u00fcberbietet. Aber\nsie sehen sich einander auch so edelm\u00fcthig \u00e4hnlich, wie ihre Uniformen, denn da\u00df\nder eine wegen seine Donnerwetter immer um Verzeihung bittet, ist l\u00e4ppisch. Der\nGeneral ist edel und kalt, der Major edel und \u2013 Major, auch der Kerkermeister\nist edel, sogar \u2013 es ist kaum zu glauben \u2013 die Stiefmutter ist edel, oder\nvielmehr bekehrt sich zum Edelmuth, und wechselt die Farbe, wie das Cham\u00e4leon.\nDabey haben alle Personen die seltene Gabe, den Edelmuth der andern streng\nanzuerkennen, sie in das Gesicht zu bewundern, und so ungeheuchelte Elogen zu\nsagen, da\u00df das blo\u00dfe Err\u00f6then viel zu unbedeutend w\u00e4re, weshalb es denn f\u00fcglich\nunterbleibt. Auch greift der Dialog nicht in einander, er hat grelle Suturen,\nund die Sentenzen sind nicht durch innern Gehalt auffallend, ein Mangel, der um\nso merklicher jetzt wird, da das versificirte Drama in R\u00fccksicht der Sentenzen\nschon allein durch die cadanzirte Diktion ein gro\u00dfes Uebergewicht hat. <o:p><\/o:p><br>Nur dem meisterhaften Spiel\neines Iffland und der Madam Fleck als West und Emilie, den r\u00fchmlichen\nAnstrengungen des Hrn. Herdt als General, Hrn. Beschort als Major, und der\nMadam Meyer als Julie, ist es zuzuschreiben, da\u00df dieses St\u00fcck bis jetzt einige\nVorstellungen erlebt hat. Wenn uns aber nicht ein ziemlich bestimmtes Gef\u00fchl t\u00e4uscht,\nso war die letzte Vorstellung am 6ten der Sterbetag des St\u00fcckes, mehrere\nParthien wurden k\u00fchler vorgetragen, das Ganze griff nicht mehr so lebendig in\neinander, \u00fcber einem Theil der Darstellenden schien eine Ahnung zu schweben,\ndie sich mehreren Zuschauern mittheilte. Da\u00df hier Ausnahmen zu machen sind,\nbedarf unserer Bemerkung nicht. <o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\nGr.","pivot":{"theaterveranstaltung_id":66,"zeitung_id":191}},{"id":320,"z_name":"Eunomia","z_datum":"1802-03-01","z_nummer":"2. Jg., 1. Bd.","z_seite":"274-275","z_autor":"ungez","z_text":"<meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 11\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 11\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/C:%5CDOKUME%7E1%5Cgerlach%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml\"><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><style>\n<!--\n \/* Style Definitions *\/\n p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal\n\t{mso-style-parent:\"\";\n\tmargin:0cm;\n\tmargin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:12.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-fareast-font-family:\"Times New Roman\";}\n@page Section1\n\t{size:612.0pt 792.0pt;\n\tmargin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;\n\tmso-header-margin:36.0pt;\n\tmso-footer-margin:36.0pt;\n\tmso-paper-source:0;}\ndiv.Section1\n\t{page:Section1;}\n-->\n<\/style><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]-->\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\"><\/span>Der 21ste war einer der ausgezeichneten Theatertage. Die B\u00fchne erhielt\nzwei neue St\u00fccke, von denen das eine f\u00fcr eine wahre Bereicherung derselben zu\nachten ist; Mad. Fleck betrat seit dem 20sten December zum erstenmale wieder\ndas Theater.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span>Das Schauspiel Pflicht und Liebe (nach dem Franz\u00f6sischen frei bearbeitet\nvon Hrn. Vogel hat keine ganz gemeine Intrigue, einen guten, nur nicht eben zu\nraschen Dialog, einige gut gehaltene Charaktere, und l\u00e4\u00dft, mehrere\nLangweiligkeiten und Unf\u00f6rmlichkeiten abgerechnet, nicht ohne Interesse. Fast\nalle Personen sind gut, weich, gro\u00dfm\u00fcthig, und f\u00fchren unabl\u00e4\u00dfig das Wort Pflicht\nim Munde; die Liebe merkt man fast nur an Julien. Da\u00df noch einige Erbs\u00fcnde in\nder Welt sey, sp\u00fcrt man allein an Lady Wilson, die sich aber doch endlich auch\nf\u00fcgt. Selbst die Bedienten haben ein Engelherz, und auch Hans Langer, der\nKerkermeister, ist ein Mann von Pflicht und Liebe. \u2013 Herr Beschort gab die\netwas zweideutige Rolle des Major Maxwell mit dem Anstande und der Feinheit,\ndie wir von ihm gewohnt sind; Hr. Iffland war der Greis Georg West; seine Scene\nvor dem Kriegsgerichte ist eine seiner trefflichsten. Mad. Meyer bew\u00e4hrte als\nJulie ihr anerkanntes Talent; Mad. Fleck, als Emilie, konnte heute, so mancher\nR\u00fcckerinnerungen wegen, noch nicht mit voller Freiheit des Geistes spielen (Ein\nneu engagiertes Mitglied, Herr Grimmer, trat in der unbedeutenden Rolle des\nAuditors auf.)<\/p>\n\n","pivot":{"theaterveranstaltung_id":66,"zeitung_id":320}}],"zettel":[]},{"id":48,"theaterstueck_id":38,"veranstaltungsuntertitel":"Pflicht und Liebe, Schausp. in 5 Akten","auffuehrungsdatum":"23.01.1802","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"Annalen 1802, S. 80","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2004-08-16 13:30:31","datensatz_geaendert_dat":"2004-08-16 13:30:31","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":49,"theaterstueck_id":38,"veranstaltungsuntertitel":"Pflicht und Liebe","auffuehrungsdatum":"25.01.1802","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"Annalen 1802, S. 80","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2004-08-16 13:31:38","datensatz_geaendert_dat":"2004-08-16 13:31:38","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":69,"theaterstueck_id":38,"veranstaltungsuntertitel":"Pflicht und Liebe, Schausp. in 5 Akten\n","auffuehrungsdatum":"06.02.1802","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"Annalen 1802, S. 112","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2004-08-16 13:42:28","datensatz_geaendert_dat":"2004-08-16 13:42:28","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[],"zettel":[]}]}}