
{"meta":{"meta-title":"Gelehrte, Der > Nationaltheater von A-Z","meta-description":"Gelehrte, Der > Nationaltheater von A-Z","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/395","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/nationaltheater\/theaterstueck\/395","zitat":{"bereich":"Nationaltheater","bearbeitet":" (bearbeitet von Klaus Gerlach)","titel":"Gelehrte, Der"},"breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater","text":"Nationaltheater"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/395","text":"Gelehrte, Der"}]},"data":{"id":395,"veranstaltungstitel":"Gelehrte, Der","veranstaltungsart_id":2,"kommentar":null,"art":{"id":2,"theaterveranstaltungsart":"Lustspiel"},"personen":[{"id":5416,"bkperson_id":3908,"regberuf_id":2,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":395,"bkperson_regberuf_id":5416},"person":{"id":3908,"bknachname":"Destouches [N\u00e9ricault, Philipp]","bkvorname":"","bkgeschlecht":null,"fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":2,"regberuf":"autom_Autor"}}],"veranstaltungen":[{"id":2383,"theaterstueck_id":395,"veranstaltungsuntertitel":"Der Gelehrte, Lustspiel in 5 Akten nach Destouches","auffuehrungsdatum":"26.09.1806","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"HSZ 1806, Nr. 115","zusatzinfo":"[danach: Eulenspiegel]","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2005-09-14 17:36:52","datensatz_geaendert_dat":"2005-09-14 17:36:52","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[{"id":201,"z_name":"Vossische Zeitung","z_datum":"1806-09-30","z_nummer":"117","z_seite":"","z_autor":"","z_text":"\n Den 26sten: Der Gelehrte, nach dem Philosophe mari\u00e9 des Destouches.\n Lustspiel in 5 Akten. (Zum erstenmal.) \/ Seit zwei Jahren ist Wahlberg\n insgeheim mit Sophien verheirathet. Ein einziger Freund wei\u00df um das\n Geheimni\u00df, und liebt Rosalien, Sophiens Schwester. Ein anderer Freund macht\n Sophien den Hof. Er und Wahlberg waren als Hagestolze bekannt. Theils\n deswegen, theils um einen verarmten Vater nicht zu kr\u00e4nken, theils um einen\n reichen Oheim nicht zu beleidigen, verheimlicht Wahlberg seine Ehe. Vater\n und Oheim treffen unvermuthet ein; der Oheim tr\u00e4gt ihm die Hand seiner\n reichen Stieftochter an, will ihn zum Erben einsetzen; wo nicht, M\u00e4dchen und\n Verm\u00f6gen einem Andern, dessen Oheim sein alter Freund ist, zuwenden. Dieser\n Andere ist eben der Freund, der, ohne es zu wissen, in Wahlbergs Gattin\n verliebt war. Ein Mi\u00dfverst\u00e4ndnis, wo Rosalie (kokett und heftig) f\u00fcr ihre\n Schwester (sanft und bescheiden) vom Oheim angesehen wird, kl\u00e4rt sich, ganz\n zu Sophiens Vortheil, auf. Wahlbergs Freund begn\u00fcgt sich mit des Oheims\n reichen und sch\u00f6nen Stieftochter, u. schl\u00e4gt die Erbschaft aus, welche nun,\n nach erhaltener Verzeihung, Wahlbergen zuf\u00e4llt. Dieses ist der Inhalt des\n St\u00fccks, worin wenig Handlung und Leben, aber desto mehr Charakterzeichnung\n ist, eines St\u00fccks von sehr abgemessenem und regelm\u00e4\u00dfigem Gange, das aber\n einige humoristische Situationen enth\u00e4lt. Die Charaktere der Coquette und\n ihres zuversichtlichen Liebhabers sind gut gezeichnet und werden von Madame\n Fleck und Herrn Schwadke gut gegeben. Die Hauptrolle ist, aller angegebenen\n Motive ungeachtet, - oder vielleicht eben deswegen - schwankend und nicht\n befriedigend. Sie machte Herrn Beschort eben so viel M\u00fche als Ehre: sie ist\n wirklich undankbar. Der sogenannte Philosoph (denn das ist er mehr als\n Gelehrter) wei\u00df nicht, ob er durch die Ehe gl\u00fccklich oder ungl\u00fccklich ist,\n qu\u00e4lt sich und die andern mit seinem Geheimnisse, wovon, wie er selbst sagt,\n Stadt und Vorst\u00e4dte unterrichtet sind, und will es nicht einmal seine vier\n W\u00e4nde h\u00f6ren lassen, da\u00df seine Frau - seine Frau ist. Uebrigens ist das St\u00fcck\n eine leichte, flie\u00dfende, aber dabei zu sklavische Uebersetzung des\n Philosophe mari\u00e9, mit Beibehaltung aller damaligen Sitten, sogar der\n Zuflucht zum Kloster. Blo\u00df die Beschreibung des Afterphilosophen vom\n polternden Oheim, und der Seitenhieb auf die neueste Philosophie, ist des\n Uebersetzers Zusatz. Die Rolle des Oheims wird von Hrn. Herdt meisterhaft\n vorgetragen, und h\u00e4lt das St\u00fcck, welches bald zu sinken droht, etwas in der\n H\u00f6he. Lisettens Rolle ist im Original, wo den Soubretten mehr verstattet\n wird, viel interessanter. Das St\u00fcck wurde mit K\u00e4lte aufgenommen; am Ende\n h\u00f6rte man zugleich Beifall und Mi\u00dffallen. Der Souffleur hatte viel zu\n thun.<br \/>\n <br \/>\n ","pivot":{"theaterveranstaltung_id":2383,"zeitung_id":201}}],"zettel":[]}]}}