
{"meta":{"meta-title":"Mahomet > Nationaltheater von A-Z","meta-description":"Mahomet > Nationaltheater von A-Z","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/511","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/nationaltheater\/theaterstueck\/511","zitat":{"bereich":"Nationaltheater","bearbeitet":" (bearbeitet von Klaus Gerlach)","titel":"Mahomet"},"breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater","text":"Nationaltheater"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/511","text":"Mahomet"}]},"data":{"id":511,"veranstaltungstitel":"Mahomet","veranstaltungsart_id":9,"kommentar":null,"art":{"id":9,"theaterveranstaltungsart":"Trauerspiel"},"personen":[{"id":6389,"bkperson_id":4593,"regberuf_id":2,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":511,"bkperson_regberuf_id":6389},"person":{"id":4593,"bknachname":"Voltaire (eigentl. 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Mehr hinreissend\nbleibt Voltaire, was schon seine Alexandriner in ihrem klanghaften Wohllaute\nbegr\u00fcnden, die bezaubernde Wirkung des Augenblicks lie\u00df sich in deutschen\nJamben nicht erreichen, doch tiefer r\u00fchrt G\u00f6the, der Nachhall des treffend und\nm\u00e4chtig Gesagten bleibt l\u00e4nger in der Seele zur\u00fcck. Einer blendet mehr durch\nhelle Farbenspiele, der Andere leuchtet mit seiner Fackel dergestalt auf die\nGegenst\u00e4nde hin, da\u00df man sie besonnener zu erkennen vermag. Dem Interesse nach,\nsteht aber Mahomet unter Tankred, denn Voltaire hat den gl\u00fccklichen Religionsstifter\neinmal mit seinem gew\u00f6hnlichen \u2013 nach seinen Zwecken freilich auch zu\nvertheidigenden \u2013 Ha\u00df gegen Theosophen gezeichnet, und bei einem so wichtigen\nStoff auch den gebotenen Einheitsregeln, welche einen Charakter in den\nm\u00f6glichst engen dramatischen Fokus zu bringen aufgeben, zu \u00e4ngstlich Folge\ngeleistet. Willkommener d\u00fcrfte ein Mahomet auf der B\u00fchne seyn, an welchem der\nDichter \u00fcber jene Regeln mit Freiheit hinwegblickte, und sein Gem\u00e4lde zu einem\nfast epischen Umfang erweiterte. Dann k\u00f6nnten immer noch der Trug (L\u2019Imposture)\nder ungez\u00e4hmte Ehrgeitz, der Tyrannensinn des Helden zum Vorschein kommen, aber\nauch die ersch\u00fctternde Kraft, womit er sein Zeitalter zu bewegen verstand. Die\nVerkettung w\u00fcrde anschaulich, welche einst jene ihm huldigenden V\u00f6lker so\nschnell und gewaltig aneinander band, deren Element \u2013 Mahomets hei\u00df\nmorgenl\u00e4ndische poetische Abentheuerlichkeit mit einer seltenen Konsequenz\ngepaart \u2013 Helvetius in seinem Werke: vom Geist, vortrefflich beleuchtete. Dies\nhie\u00dfe Mahomet Gerechtigkeit zuwenden. Wir haben es jedoch mit dem Trauerspiel\nzu thun, wie es einmal vorhanden ist. Die Auff\u00fchrung entsprach seinen, \u00fcbrigens\nimmer noch zahlreichen, Sch\u00f6nheiten. Ein mit Geschmack und angemessen\nverziertes Theater, wohlgew\u00e4hlte Kleidungen. Der Schauspieler, dem die Rolle\nMahomets zugetheilt war, gab sie mit edlem Anstand, einnehmendem Geberdenspiel\nund sinniger Sprache. Da aber in dieser Rolle eine gewisse flammende Heftigkeit\nliegt, und die Natur des K\u00fcnstlers, der sie gab, mehr zum sanft F\u00fchlbaren sich\nhinneigt, so meinten einige Zuschauer, sie passe eigentlich f\u00fcr Herrn\nMattausch, was Ref. dahin gestellt seyn l\u00e4\u00dft. Wer den Begriff, welchen er von\neinem morgenl\u00e4ndischen hohen Patriarchen in sich tr\u00e4gt, durch ein Au\u00dfenbild\nversinnlicht begehrt, gehe hin und sehe Iffland den Scherif Sopir darstellen.\nDies sey genug \u00fcber ihn. Die kindlichen, liebenden, dankbaren Verh\u00e4ltnisse mit\nR\u00fchrung und Jugendleben wahrnehmend, spielte Herr Rebenstein als Seide, und\nlegte einen neuen Beweis ab, es sey ihm vollen Ernstes darum zu thun, einen\nvorz\u00fcglichen Rang im Gebiete der Kunst zu erwerben. Mll. Beck, als Palmire,\nempfing lauten und wohlverdienten Beifall.<\/p>\n\n","pivot":{"theaterveranstaltung_id":3499,"zeitung_id":276}},{"id":309,"z_name":"Vossische Zeitung","z_datum":"1811-01-01","z_nummer":"1","z_seite":"","z_autor":"ungez. ","z_text":"<meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 11\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 11\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/C:%5CDOKUME%7E1%5Cgerlach%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml\"><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><style>\n<!--\n \/* Style Definitions *\/\n p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal\n\t{mso-style-parent:\"\";\n\tmargin:0cm;\n\tmargin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:12.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-fareast-font-family:\"Times New Roman\";}\n@page Section1\n\t{size:612.0pt 792.0pt;\n\tmargin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;\n\tmso-header-margin:36.0pt;\n\tmso-footer-margin:36.0pt;\n\tmso-paper-source:0;}\ndiv.Section1\n\t{page:Section1;}\n-->\n<\/style><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]-->\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">K\u00f6nigliches Nationaltheater<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Den 29 Dezbr. zum erstenmale:\nMahomet, Trauerspiel nach Voltaire von G\u00f6the.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Voltairs Mahomet war Friedrichs II.\nLieblingstrauerspiel. Im Jahr 1742 hatte es ihm der Verfasser zugeeignet. Sie\nsollen mehrere Auftritte zusammen aufgef\u00fchrt haben. Voltaire war Zopire,\nFriedrich Mahomet. Endlich widerstand der K\u00f6nig nicht l\u00e4nger. Als 1774 Aufresne\nnach Russland reisete, und \u00fcber Berlin kam, mu\u00dfte er vor dem K\u00f6nige spielen. Im\nfolgenden Jahre traf Le Kain die Reihe. Beide f\u00fchrten Mahomet auf, mit dem\nUnterschiede, da\u00df Aufresne den Zopire, Le Kain den Mahomet gab. Ich sah beide,\nleider nicht zusammen, sondern hintereinander, den 30sten Juli 1774 und den\n20sten Juni 1775. Zopire machte auf den damaligen J\u00fcngling einen tiefern,\nMahomet einen st\u00e4rkern Eindruck. Ich sprach fast wie Seide, \u201eIch h\u00f6re Gottes\nStimme!\u201c Solch\u2019 einen Mahomet giebts nicht wieder. Le Kains Gr\u00f6\u00dfe, Gestalt,\nFeuerauge, Donnerstimme; man denke sich dieses zusammen. Selbst seine H\u00e4\u00dflichkeit\n(er glich dem Mirabeau) hielt sich hinter Bart und Turban verborgen. Aufresne\nhingegen bestach durch die lebendigste Natur; sein zitterndes Organ, sein\nsch\u00f6ner Kopf, seine priesterliche Haltung, seine Innigkeit, seine Ahndungen,\ndie Stimme des Blutes in ihm, zauberten die Wirklichkeit, Arabien und Mecca, in\ndas kleine Schauspielhaus bei Monbijou hin. Lebendig rief ihn nur an diesem\nAbend Hr. Iffland zur\u00fcck. Den Mahomet fand ich nicht wieder. Le Kain machte\nnicht eine einzige schwingende Bewegung mit den Armen. Sie ruhten orientalisch\n\u00fcbereinander. Er stand oft ganz unbeweglich. Nur mit dem Auge begleitete er die\nSprache. Langsam und hohl, mehr als gebietend und rauh war seine Stimme: das\nRauhe, das Gebietende lag im Omar. Le Kains Ausdruck des Stolzes war unbeschreiblich.\nEr wirkte sogar auf die Zuschauer. Sein erstes Erscheinen im zweiten Akt, sein\nAuftritt mit Zopiren, seine Schlu\u00dfszene, und die Worte: Il est donc des\nremords? bleiben mir unverge\u00dflich. Was legte er nicht in das kleine Wort\nremords? Wie zitterte nicht die zweite H\u00e4lfte des Worts unwillk\u00fcrlich aus ihm\nhervor? Wie sprach die Scham aus ihm bei dem Gest\u00e4ndni\u00df (Akt 2. Sc. 6), auch\ner, er Mahomet, m\u00fcsse dem P\u00f6bel zu gefallen streben. \u201eIl faut pourtant lui\nplaire\u201c. Diese Stelle hat Hr. von G\u00f6the, ich wei\u00df nicht warum, also ver\u00e4ndert \u2013\n\u201eAchtest du den P\u00f6bel? \u2013 Nein, doch mu\u00df er uns verehren;\u201c welches geradezu ein\nWidersinn ist.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Doch es ist Zeit, oder vielmehr\nkaum noch Zeit, auf die heutige Vorstellung zu kommen. Herr Berschort (Mahomet)\nwar nur stellenweise gut, Er gab den Auftritt mit Sopir, den mit Seide,\n\u201eVerwegner, halt!\u201c \u00fcberaus sch\u00f6n; Palmiren gegen\u00fcber war er schwankend. Sopir\n(Herr Iffland) war, wie schon oben erw\u00e4hnt worden, ganz Aufresne. Selbst sein\nwei\u00dfes Haar, im vierten Akt, erhobet die Wirkung. Er sprach das Gebet in\nheiliger Ferne, den Segen \u00fcber seine Kinder im Augenblicke des Sterbens mit\npatriarchalischem Wesen aus. Auch im dritten Akte mit Seiden lag im Blick und\nRede ein unwiderstehlicher Zug. Wohl sagt Seide mit Recht: \u201eIch f\u00fchle mich\nhinweggezogen zu dir, zu dir.\u201c Seide (Hr. Rebenstein) hat diese Scene und den\nganzen vierten Akt mit vieler Kraft, das Uebrige mit Anmuth gegeben, bis auf\ndie Scene, wo Mahomet ihm droht, und die letzte Erscheinung im f\u00fcnften Akt.\nPalmieren (Dlle. Beck) geb\u00fchrt das vollste Lob. Sie stieg zu einer H\u00f6he, die\nnur von Wenigen erreicht werden d\u00fcrfte! Ich w\u00fc\u00dfte nicht, was die strengste\nKritik an ihr vermisse k\u00f6nnte. Omar (Hr. Lemm) hat der sch\u00f6nen Scene mit Sopir\nim ersten Akt Gen\u00fcge geleistet. Ich behagte Weichheit; es lag aber nicht die\ngeringste Spur davon in ihm. Er war ganz der Mann seiner Rolle. Bei der\nn\u00e4chsten Anzeige will ich mein Urtheil \u00fcber die Uebersetzung wagen.<\/p>\n\n","pivot":{"theaterveranstaltung_id":3499,"zeitung_id":309}}],"zettel":[{"id":1505,"created_at":"2022-05-31T11:40:55.000000Z","updated_at":"2022-05-31T11:40:55.000000Z","datum":"1810-12-29","file":"SBB_IIIA_yp_4824_2100_18101229_347.jpg","pivot":{"theaterveranstaltung_id":3499,"theaterzettel_id":1505}}]},{"id":3583,"theaterstueck_id":511,"veranstaltungsuntertitel":"Mahomet. Trauerspiel in F\u00fcnf Akten, nach Voltaire, vom Herrn von G\u00f6the","auffuehrungsdatum":"04.01.1811","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"ThZ SBBPK","zusatzinfo":"Zum Erstenmale wiederholt <br> Anzeige. Morgen, Sonnabend den 5. Januar, wird auf Begehren gegeben: Herr Rochus Pumpernickel <br> Sonntag, den 6. Januar, wird im K\u00f6nigl. Opernhause gegeben: Die Weihe der Kraft, Ritterschauspiel in 5 Akten. Einla\u00df-Billets, zu den bekannten Preisen, sind bey dem Herrn Kastellan D\u00f6lz im Opernhause zu haben","bild":null,"rollenfeld":"Hr. Beschort<br>\nIffland<br>\nHr. Lemm<br>\nHr. Rebenstein<br>\nMlle. Beck<br>\nHr. 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Meines Bed\u00fcnkens ist Mahomet\nnicht die erste Person. Er erregt wohl Schauder und eine Art von Bewunderung,\naber kein Interesse. Seine Politik ist alles; seine Liebe f\u00fcr Palmiren weniger\nals nichts. Seine Erscheinung in Mecca hat zum Zweck, Sopiren zu gewinnen,\ndurch Vorspiegelung von Ehre, von Vortheil, von R\u00fcckgabe seiner Kinder; und\nnachdem dieses nicht gelungen, folgt er dem Rathe Omar\u2019s, und l\u00e4sst Sopiren\ndurch Seiden (den Sohn), dem er Palmiren (die Schwester) zur Ehe verspricht und\nvorher Gift beibringen lie\u00df, ermorden. Dem kalten Ungeheuer l\u00e4\u00dft sich kein\nInteresse abgewinnen. Nur im zweiten und dritten Akte liegt Gro\u00dfes in seiner\nRolle. Alles Interesse ruht auf Sopir, Palmire, Seide und dem unbekannten\nVerh\u00e4ltnisse, in welchem sie stehen, und welches auf eine so grauenhafte Art\naufgedeckt wird. Sobald Sopir die Worte gesprochen: \u201eSie waren meine Kinder!\u201c\nist das St\u00fcck zu Ende. Auch hatte Voltaire seinem Trauerspiel anfangs den\nTitel: Der Fanatismus, gegeben. Nur nachdem der Abb\u00e9 Desfontaines ganz Paris\nmit dem Argwohn erf\u00fcllt, Voltaire wolle die Religion \u00fcberhaupt als Fanatismus\nverschreien; nachdem es ihm gelungen, nach der dritten Vorstellung das St\u00fcck\nvon der B\u00fchne zur\u00fcckzudr\u00e4ngen, ver\u00e4nderte Voltaire den Titel, und brachte es\n1751 als Mahomet wieder zum Vorschein. Jetzt glaubte man einzusehen, da\u00df er nur\ngegen die Mahomedanische Religion zu Felde ziehe, und wurde beruhigt. Dieses,\nund wie sehr Voltaire an diesem Trauerspiele gefeilet, ge\u00e4ndert, den ganzen\n5ten Akt umgeschmolzen u.s.w., ersieht man aus seinem gedruckten Briefwechsel.\nHieraus lassen sich alle Unwahrscheinlichkeiten im St\u00fccke zwar nicht\nentschuldigen, aber doch erkl\u00e4ren, warum Seide bald freiwillig, bald als Gei\u00dfel\nerscheint; warum Mahomet Gewalt \u00fcber ihn u. Palmiren beh\u00e4lt, obschon beide in\nSopirs Pallaste sind; warum er und seine Krieger in diesem Pallaste freien\nZugang haben, u.s.w. Die erste dieser Unwahrscheinlichkeiten hat Hr. v. G\u00f6the\nin seiner Bearbeitung weggewischt. Um Seidens Erscheinung zu erkl\u00e4ren, l\u00e4\u00dft er\nPhanor zu Sopiren sagen: \u201eMan spricht mit ihm (mit Omar) man tauschet Geisseln\naus; er bringt Seiden mit.\u201c<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Hrn. v. G\u00f6the\u2019s Uebersetzung ist\nanf\u00e4nglich so w\u00f6rtlich, so getreu, da\u00df er sogar das Qui? moi? des ersten Verses\ndurch Was? (Wer) Ich? \u00fcbersetzt. Allm\u00e4hlig wird er freier, zuletzt geht er oft\nganz von Voltaire ab, und setzt sich an die Stelle. Im 4ten Akt, zwischen dem\n1sten und 2ten Auftritt, schiebt er sogar einen Monolog Mahomets ein, der\ngleich hernach abgeht und die B\u00fchne ledig l\u00e4\u00dft; ein unverzeiliches dramatisches\nVerbrechen in Voltaire\u2019s Augen, welches ihn hier Hr. v. G. begehen l\u00e4\u00dft.\nMahomets gro\u00dfes (ich m\u00f6chte beinahe sagen gr\u00f6\u00dftes) Verdienst liegt in der\nVersifikation, in der Kraft, dem Wohllaut, dem Gange der Verse. Dieses\nVerdienst verschwindet ganz in der Verdeutschung. In Schillers Ph\u00e4dra bleibt\nder Uebersetzer dem Dichter, bis in den kleinsten Details, getreu. Im Mahomet\nhingegen macht sich\u2019s Hr. v. G. nicht nur bequemer, sondern sogar zum\nVerdienste, mitzudenken und mitzusprechen, Ob mit Recht? mit Gl\u00fcck? Hier\u00fcber\nmag folgende Stelle entscheiden. Sie ist einer der sch\u00f6nsten im Original, und\nman darf glauben, da\u00df Hr. v. G. mit Voltaire habe wetteifern wollen.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/span>Akt\n2. Sc. 5. Mahomet bietet Sopiren seine geraubten Kinder an, wenn er zu ihm\n\u00fcbergehen will. Sopiren antwortet:<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Mahomet, je suis p\u00e8re, et je porte\nun coeur tendre.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Apr\u00e8s quinze ans d\u2019ennuis,\nretrouver mes enfans,<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Les revoir, et mourir dans leurs\nembrassemens,<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">C\u2019est le premier des biens pour mon\name attendrie.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\" lang=\"EN-GB\">Mais s\u2019il faut \u00e0 ton culte asservir ma patrie,<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\" lang=\"EN-GB\">Ou de ma popre main les immoler tous deux; <o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\" lang=\"EN-GB\">Connois-moi, Mahomet: mon choix n\u2019est pas douteux,<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\" lang=\"EN-GB\">Adieu!<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\" lang=\"EN-GB\"><o:p>&nbsp;<\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\" lang=\"EN-GB\">Hr. v. G. \u00fcbersetzt:<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"\" lang=\"EN-GB\"><span style=\"\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/span><\/span>G\u00f6tter!<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Zu welcher Pr\u00fcfung habt ihr mich\ngespart?<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Ja ich bin Vater! Mahomet! ich\nf\u00fchle,<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Nach funfzehn Schmerzensjahren,\nganz das Gl\u00fcck,<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Das mich erwartete, wenn ich sie<a style=\"\" href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\" title=\"\"><span class=\"MsoFootnoteReference\"><span style=\"font-family: Symbol;\"><span style=\"\">*<\/span><\/span><\/span><\/a><span class=\"MsoFootnoteReference\"><span style=\"font-family: Symbol;\"><span style=\"\">)<\/span><\/span><\/span>\nwieder<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Vor mir erblickte, sie an dieses\nHerz<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Noch einmal schl\u00f6sse. Gerne wollt\u2019\nich sterben, <\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Von ihren Armen noch einmal\numfangen: <\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Doch wenn du forderst, da\u00df ich\nmeinen Gott,<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Mein Vaterland an dich verrathe,\nmich<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">In schn\u00f6der Heuchelei vor dir\nerniedrige;<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">So fordre lieber, da\u00df ich die\nGeliebten <\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Mit eignen H\u00e4nden opfre; meine Wahl<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\">Wird keinen Augenblick im Zweifel\nschweben.<\/p>\n\n<div style=\"\"><!--[if !supportFootnotes]--><br clear=\"all\">\n\n<hr size=\"1\" width=\"33%\" align=\"left\">\n\n<!--[endif]-->\n\n<div style=\"\" id=\"ftn1\">\n\n<p class=\"MsoFootnoteText\"><a style=\"\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\" title=\"\"><span class=\"MsoFootnoteReference\"><span style=\"font-family: Symbol;\"><span style=\"\">*<\/span><\/span><\/span><\/a><span class=\"MsoFootnoteReference\"><span style=\"font-family: Symbol;\"><span style=\"\">)<\/span><\/span><\/span> Das sie steht hier ohne alle Beziehung. Man mu\u00df\naus dem Sinne errathen, da\u00df es auf Kinder geht.<\/p>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n","pivot":{"theaterveranstaltung_id":3583,"zeitung_id":310}}],"zettel":[{"id":1511,"created_at":"2022-05-31T11:40:55.000000Z","updated_at":"2022-05-31T11:40:55.000000Z","datum":"1811-01-04","file":"SBB_IIIA_yp_4824_2100_18110104_004.jpg","pivot":{"theaterveranstaltung_id":3583,"theaterzettel_id":1511}}]},{"id":3609,"theaterstueck_id":511,"veranstaltungsuntertitel":"Mahomet. Trauerspiel in F\u00fcnf Akten, nach Voltaire, vom Herrn von G\u00f6the","auffuehrungsdatum":"21.01.1811","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"18:00","quelle":"ThZ SBBPK","zusatzinfo":"[danach: Das Hausgesinde] <br> Anzeige. Freytag, den 25. Januar, wird im K\u00f6nigl. Opernhause zum Erstenmale wiederholt: Die Vestalin, lyrisches Drama in 3 Akten, nach dem Franz\u00f6sischen, zur Musik von Spontini durch C. Herklots. Die zur Handlung geh\u00f6rigen Ballets sind vom K\u00f6nigl. Balletmeister Herrn Lauchery. 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