
{"meta":{"meta-title":"Adelheid und Althram > Nationaltheater von A-Z","meta-description":"Adelheid und Althram > Nationaltheater von A-Z","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/551","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/nationaltheater\/theaterstueck\/551","zitat":{"bereich":"Nationaltheater","bearbeitet":" (bearbeitet von Klaus Gerlach)","titel":"Adelheid und Althram"},"breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater","text":"Nationaltheater"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/551","text":"Adelheid und Althram"}]},"data":{"id":551,"veranstaltungstitel":"Adelheid und Althram","veranstaltungsart_id":11,"kommentar":null,"art":{"id":11,"theaterveranstaltungsart":"lyrisches Drama"},"personen":[{"id":6481,"bkperson_id":120,"regberuf_id":4,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":551,"bkperson_regberuf_id":6481},"person":{"id":120,"bknachname":"Herklots","bkvorname":"Karl Alexander","bkgeschlecht":"m","fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":4,"regberuf":"autom_Bearbeiter"}},{"id":6713,"bkperson_id":4810,"regberuf_id":2,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":551,"bkperson_regberuf_id":6713},"person":{"id":4810,"bknachname":"Romanelli","bkvorname":"Luigi","bkgeschlecht":null,"fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":2,"regberuf":"autom_Autor"}},{"id":8478,"bkperson_id":3756,"regberuf_id":8,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":551,"bkperson_regberuf_id":8478},"person":{"id":3756,"bknachname":"Mayer","bkvorname":"Johann Simon","bkgeschlecht":null,"fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":8,"regberuf":"autom_Komponist"}}],"veranstaltungen":[{"id":3879,"theaterstueck_id":551,"veranstaltungsuntertitel":"Adelheid und Althram. Lyrisches Drama in Zwey Akten, zu beybehaltener Musik von Simon Mayer; aus dem Italienischen des Romanelli frey \u00fcbersetzt durch C. Herklots","auffuehrungsdatum":"03.08.1811","auffuehrungsort":"Opernhaus","uhrzeit":"18:00","quelle":"ThZ SBBPK","zusatzinfo":"Zum Erstenmale <br> [davor:] zur Feyer des Allerh\u00f6chsten Geburtsfestes Seiner Majest\u00e4t des K\u00f6nigs von Preussen, auf dem K\u00f6nigl. Opern-Theater von Iffland eine Rede gesprochen <br> [danach: Apelles und Campaspe, oder: Die Gro\u00dfmuth Alexanders]","bild":null,"rollenfeld":"Hr. Eunike<br>\nMad. Lanz<br>\nMad. M\u00fcller<br>\nMlle. Schmalz<br>\nHr. Franz<br>\nHr. Blume<br>\n","schauspieler_info":"","datensatz_erstellt_dat":"2006-09-19 18:55:37","datensatz_geaendert_dat":"2006-09-19 18:55:37","datensatz_erstellt_user":17,"datensatz_geaendert_user":17,"rezensionen":[{"id":291,"z_name":"Vossische Zeitung","z_datum":"1811-08-06","z_nummer":"68","z_seite":"","z_autor":"gez. J. C. F. R.  [Johann Carl Friedrich Rellstab]","z_text":"<meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 11\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 11\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/C:%5CDOKUME%7E1%5Cgerlach%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml\"><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><style>\n<!--\n \/* Style Definitions *\/\n p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal\n\t{mso-style-parent:\"\";\n\tmargin:0cm;\n\tmargin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:12.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-fareast-font-family:\"Times New Roman\";}\n@page Section1\n\t{size:612.0pt 792.0pt;\n\tmargin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;\n\tmso-header-margin:36.0pt;\n\tmso-footer-margin:36.0pt;\n\tmso-paper-source:0;}\ndiv.Section1\n\t{page:Section1;}\n-->\n<\/style><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]-->\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"\">Hierauf wurde die Oper\nAdelheid und Althram, nach dem Italienischen des Romanelli vom Herrn Herklots\nfrei \u00fcbersetzt, mit der beibehaltenen Musik von Simon Mayer, aufgef\u00fchrt. <o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"\">Den Beschlu\u00df machte ein\nBallet des unsterblichen Noverre: Apelles und Campaspe, oder die Gro\u00dfmuth\nAlexanders, aufgef\u00fchrt von dem K\u00f6nigl. Balletmeister Hn. Lauchery. <o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"\">Die Vorstellung dauerte bis\n10 Uhr, und das Haus war unerachtet der vielen Feten und B\u00e4lle, welche in den\nRessourcen, Freimaurerlogen, dem Friedrichsstifte und andern \u00f6ffentlichen und\nPrivath\u00e4usern statt fanden, dennoch \u00fcberf\u00fcllt. <o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"\">Jetzt zur Beurtheilung der\nOper. <o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"\">Simon Mayer ist ein Komponist\nder viel f\u00fcr Italien geschrieben hat. Sehr nat\u00fcrlicherweise sucht er sich dem\nGeschmack jenes Landes anzuschmiegen, von dem er lebt, und den Italienern,\nweiche und flie\u00dfende Melodien, mit wenig Harmonien, hin und wieder mit einem\nharmonischen Donnerschlag in der Modulation, um das Ganze zu heben,\naufzutischen. Das mag seyn. Aber man kann es nur der Eil und dem Drange\nzuschreiben, worin ein Komponist in Italien seine Arbeiten liefern mu\u00df, wenn\nsie nicht allein in der Harmonie und Ba\u00df so sehr schlecht sind; doch vielleicht\nist es auch die Schuld des Kopisten, wenn oft die nothwendigsten Intervalle\nfehlen, ja in den Blasinstrumenten falsche Noten sind, die durchaus nicht zum\nGanzen passen. Wenn man nun in dieser Oper alle diese Fehler findet, aber\ndagegen doch auch den Komponisten der Ginevra in Scozia am Geschmack, Haltung\nund Styl entdeckt, und in letztgenannter Oper diese Fehler nicht so h\u00e4ufig\nsind, so mu\u00df man schlie\u00dfen, da\u00df Ginevra, welche wir vor 6 Jahren mit vielem\nVergn\u00fcgen auf demselben Theater sahen, nicht unter dem Drange derselben Umst\u00e4nde\ngeschrieben wurde, oder da\u00df ein Deutscher sich die M\u00fche nahm, wenigstens von\nden gr\u00f6bsten Inkonvenienzen die Oper zu l\u00e4utern, und mehr f\u00fcr Deutsche Ohren\ngenie\u00dfbar zu machen. <o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"\">Simon Mayer ist ein Deutscher\nin Italien; Hr. Kapell Meister Righini, ist ein Italiener in Deutschland. In\nlangen Jahren wollen wir einmal sehen, nach wessen Kompositionen noch die Frage\nseyn wird. Es l\u00e4\u00dft sich eine vorgewonnene Wette eingehen, da\u00df die einzige Scene\nwomit letzterer Komponist diese Oper ausgeschm\u00fcckt hat, das ganze Werk Mayers \u00fcberleben\nwird. <o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"\">Wenn nun aber das deutsche,\nzu richtigen Verh\u00e4ltnissen ge\u00fcbte Ohr auch jenes zu verwerfen gen\u00f6thigt ist, so\nwird man doch den nat\u00fcrlichen Flei\u00df, die biegsame Kantilene welche dem S\u00e4nger\ndas Auswendiglernen so erleichtert, nicht verkennen, und schon wegen der\nLeichtigkeit, mit welcher diese mit Zucker \u00fcberzogene Komposition, so\nschmeichelnd eingehet, solche Art Musik gern h\u00f6ren. Dahin geh\u00f6rt der f\u00fcnfte\nAuftritt Akt 1. Im siebenten, soll die gro\u00dfe Trommel hoffentlich das Gewitter\nausdr\u00fccken, aber das geschieht mit einzelnen periodischen Schl\u00e4gen, und man\nkann sich nicht enthalten, an Flintensch\u00fcsse zur Zeit des r\u00f6mischen Kaisers,\nOtto des 2ten, zu denken. Au\u00dferdem zeichnet sich im ersten Akt noch der 16te\nund 17te Auftritt aus. Im zweiten sind w\u00fcrksam das Duett zwischen Althram und\nOtto. Eben so des Letztern Arie pag. 47, das Terzett pag. 54. und die Arie pag.\n60. <o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"\">Von dem Dichter Hrn.\nRomanelli zu sprechen, kann man gern \u00fcberhoben seyn. Es ist eine Italienische\nOper. Apostolo Zeno und Metastasio leben nicht wieder auf; und wenn eine Oper \u00f6fter\nanf\u00e4ngt und aufh\u00f6rt als sie Akte hat, so kann man ja w\u00e4hnen, mehrere Opern zu\nsehen. <o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"\">Die Besetzung war die m\u00f6glichst\nvollkommene f\u00fcr unsere B\u00fchne. Mad. M\u00fcller hatte die prima donna, und f\u00fchrte sie\nmit der Vollkommenheit einer solchen aus. Dlle. Schmalz als primo uomo war im m\u00e4nnlichen\nAnzuge bei ihrer nicht unbetr\u00e4chtlichen Gr\u00f6\u00dfe gar nicht verlegen, und sang mit\nder ihr gewohnten Aufmerksamkeit und Vollkommenheit. Das Vergn\u00fcgen, diese\nbeiden vollendeten K\u00fcnstlerinnen in einer Oper wetteifern zu sehen, wird dem\nPublikum jetzt oft, und dieser Wettstreit lockt letzteres an, f\u00fcllt das Haus\nund frommt allen Theilen. <o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"\">Heute waren zum erstenmale\ndie beiden Orchester, das K\u00f6nigliche Opern- und Schauspiel-Personale, als\nDienst mit einander vereingit, und Hr. Kapell-Meister Righini dirigirte mit\nvieler Einsicht und Eifer das Ganze. Nicht auf ihn, sondern auf die \u00fcberm\u00e4\u00dfige\nHitze mu\u00df der Vorwurf fallen, da\u00df Anfangs die meisten Blasinstrumente,\nbesonders die messingnen, nicht stimmten. Alle Solo-Instrumente exekutirten \u00fcbrigens\nvorz\u00fcglich gut, nur dem Ganzen h\u00f6rte man die erste Auff\u00fchrung manchmal an. Hr.\nSchick dirigirte das darauf folgende Ballet, aber das Versehen, was dabei\nvorfiel, war auch ihm nicht zuzuschreiben. <o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"\">J. C. F. R. <o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"\"><o:p>&nbsp;<\/o:p><\/span><\/p>\n\n","pivot":{"theaterveranstaltung_id":3879,"zeitung_id":291}}],"zettel":[{"id":1714,"created_at":"2022-05-31T11:40:55.000000Z","updated_at":"2022-05-31T11:40:55.000000Z","datum":"1811-08-03","file":"SBB_IIIA_yp_4824_2100_18110803_207.jpg","pivot":{"theaterveranstaltung_id":3879,"theaterzettel_id":1714}}]},{"id":3884,"theaterstueck_id":551,"veranstaltungsuntertitel":"Adelheid und Althram. Lyrisches Drama in Zwey Akten, zu beybehaltener Musik von Simon Mayer; aus dem Italienischen des Romanelli frey \u00fcbersetzt durch C. 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