
{"meta":{"meta-title":"vergebliche Reise, Die > Nationaltheater von A-Z","meta-description":"vergebliche Reise, Die > Nationaltheater von A-Z","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/588","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/nationaltheater\/theaterstueck\/588","zitat":{"bereich":"Nationaltheater","bearbeitet":" (bearbeitet von Klaus Gerlach)","titel":"vergebliche Reise, Die"},"breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater","text":"Nationaltheater"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/588","text":"vergebliche Reise, Die"}]},"data":{"id":588,"veranstaltungstitel":"vergebliche Reise, Die","veranstaltungsart_id":12,"kommentar":null,"art":{"id":12,"theaterveranstaltungsart":"Posse"},"personen":[{"id":6905,"bkperson_id":4940,"regberuf_id":2,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":588,"bkperson_regberuf_id":6905},"person":{"id":4940,"bknachname":"Moli\u00e8re [Poquelin, Jean Baptiste]","bkvorname":"","bkgeschlecht":null,"fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":2,"regberuf":"autom_Autor"}}],"veranstaltungen":[{"id":4435,"theaterstueck_id":588,"veranstaltungsuntertitel":"Die vergebliche Reise, Posse in 2 Akten, frei nach dem Mr. Pourceaugnac des Moli\u00e8re bearbeitet","auffuehrungsdatum":"27.09.1804","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"HSZ 1804, Nr. 116","zusatzinfo":"Zum Erstenmale <br> [danach: Die Gl\u00fccksritter]","bild":null,"rollenfeld":"Iffland<br>\nMll. Mebus<br>\nHr. Bethmann<br>\nHr. Schwadke<br>\nHr. Beschort<br>\nHr. Reinwald<br>\nHr. Labes<br>\nHr. Benda<br>\n<br>\n","schauspieler_info":"","datensatz_erstellt_dat":"2007-05-14 12:13:23","datensatz_geaendert_dat":"2007-05-14 12:13:23","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[{"id":266,"z_name":"Haude- und Spenersche Zeitung","z_datum":"1804-09-29","z_nummer":"117","z_seite":"","z_autor":"gez.: - y -","z_text":"<span style=\"font-family: Arial;\"><o:p><\/o:p><\/span><span style=\"font-family: Arial; letter-spacing: 1pt;\">Die vergebliche Reise, Posse in zwei Akten, frei nach dem\nMr. Pourceaugnae (mu\u00df hei\u00dfen Mr. De Pourceaugnac) des Moliere bearbeitet.<o:p><\/o:p><\/span>\n\n\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"font-family: Arial; letter-spacing: 1pt;\"><o:p><\/o:p><\/span><span style=\"font-family: Arial;\">Da\u00df\nauf dem Titel steht, nach Molieres Pourceaugnae, will so viel sagen, als das\nGest\u00e4ndni\u00df eines Plagiats in den Hauptz\u00fcgen des Plans. Sonst hat das St\u00fcck wenig,\nsehr wenig von seinem Original. Der Verfasser wollte eigentlich Galls\nSch\u00e4dellehre durchziehn; das wu\u00dfte er nun nicht originell anzufangen, und da\nmu\u00dfte jener Comiker aus Ludwigs des XIV. Zeitalter, der schon so vielen\nHunderten aushalf, es ihm bequem machen. Es giebt zwei Gesichtspunkte aus denen\ndas St\u00fcck zu beurtheilen ist, einmal zufolge des Titels, zweitens nach der\nzugegebenen Tendenz.<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"font-family: Arial;\">Als\neinen deutschen Pourceaugnac w\u00fcrde man eine blank und baare Uebersetzung (falls\nsie gewisser Nebenumst\u00e4nde wegen thunlich w\u00e4re,) weit lieber sehn. Denn der\nVerfasser hat das meiste wahrhaft comische weggelassen, und die Charaktere auch\nweder gl\u00fccklich localisirt, noch modernisirt. Der in den Horst umgewandelte\nSbrigani, m\u00f6gte h\u00f6chstens eine unbetr\u00e4chtliche Ausnahme machen, denn da\u00df Pourceaugnac\neinige richtige deutsche Plattheiten sagt, wie er z. B. von der erhaltenen\nOhrfeige spricht, u. dergl. wird Niemand als Verbesserung ansehn. Die lustigen\nVerlegenheiten, in die Pourceaugnac bei Moliere kommt, als mit den Schweitzern,\nmit Nerine, Lucette, fallen ganz weg. Die beiden Doctoren des Originals, deren\njeder eine ganze Vorlesung ausspricht, die aber ihres comischen Werths halber\nso unterhaltend sind, hei\u00dfen hier Aloe und Erdmakel [?] (die Namen\ncharakterisiren schon,) haben alles Anziehende verloren und nichts als den Galvanismus,\nder aber durch die Behandlung gar keine Wirkung macht, wiedergewonnen. Pourceaugnac\nselbst ist ohne alle Noth einf\u00e4ltiger und ver\u00e4chtlicher gemacht, ungeachtet es\nmehr interessirt, einen Menschen, der kein v\u00f6lliger Dummkopf ist, \u00fcberlistet zu\nsehn.<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"font-family: Arial;\">Nun\nzur andern Ansicht. Ausgebreitete und sch\u00e4dliche Thorheiten geh\u00f6ren haupts\u00e4chlich\nder Satire. Galls Theorie z\u00e4hlt aber nur wenige Anh\u00e4nger, und man wei\u00df noch\nviel zu wenig zuverl\u00e4ssiges davon, als da\u00df es schon Zeit w\u00e4re, sich dar\u00fcber\nlustig zu machen. Zudem hat Kotzebue im Besuch, schon einen Sch\u00e4delsammler\naufgef\u00fchrt. Doch m\u00f6gte es seyn, wie es wolle, h\u00e4tte nur der Verfasser der\nvergeblichen Reise sich nicht so vergeblich bem\u00fcht, und dar\u00fcber lachen zu\nmachen. Wie \u00fcbertrieben und verzerrt, ist die Idee von einem <span style=\"letter-spacing: 1pt;\">Erbschaftsorgan<\/span>? Was sollte man zu dem\nHammer sagen, womit die Sch\u00e4del, und folglich Geist und Gem\u00fcth, nach Willk\u00fchr\nin beliebige Form sollen geklopft werden! Mehrere Ausdr\u00fccke in der Art; \u201eich\nhabe die Engel im Himmel pfeifen h\u00f6ren\u201c, schm\u00fccken die Diction.<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"font-family: Arial;\">Dies\ndramatische Exercitium beweist inde\u00df immer, da\u00df der Verfasser wohl einmal\ngeeignet seyn kann, Lustspiele zu schreiben; nur mu\u00df er sich da erst noch\nmehrere Jahre mit dem Geist (nicht Buchstaben) Molieres vertraut machen, und\nmit dem des vaterl\u00e4ndischen Theaters. Verloren w\u00e4r\u2019 aber alle Hoffnung, wenn er\nglaubte, es r\u00fchre von ihm her, da\u00df das St\u00fcck so mit genauer Noth durch kam. Es\nhatte zwei m\u00e4chtige Caryatiden: Den Schatten Molieres, den er noch daran\ngelassen, und Herrn Ifflands treffliches Spiel. Auch bei Herrn Bethmann hat der\nVerfasser sich mit Recht zu bedanken.<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: right; line-height: 150%;\" align=\"right\"><span style=\"font-family: Arial;\">- y -<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n","pivot":{"theaterveranstaltung_id":4435,"zeitung_id":266}}],"zettel":[]},{"id":4439,"theaterstueck_id":588,"veranstaltungsuntertitel":"Die vergebliche Reise","auffuehrungsdatum":"29.09.1804","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"HSZ 1804, Nr. 117","zusatzinfo":"[danach: Die Gl\u00fccksritter]","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2007-05-14 12:08:35","datensatz_geaendert_dat":"2007-05-14 12:08:35","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":4447,"theaterstueck_id":588,"veranstaltungsuntertitel":"Die vergebliche Reise","auffuehrungsdatum":"06.10.1804","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"HSZ 1804, Nr. 120","zusatzinfo":"[danach: Adolph und Clara]","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2007-05-14 12:08:46","datensatz_geaendert_dat":"2007-05-14 12:08:46","datensatz_erstellt_user":4,"datensatz_geaendert_user":4,"rezensionen":[],"zettel":[]}]}}