
{"meta":{"meta-title":"Verwandlungen aus Liebe, Die > Nationaltheater von A-Z","meta-description":"Verwandlungen aus Liebe, Die > Nationaltheater von A-Z","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/591","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/nationaltheater\/theaterstueck\/591","zitat":{"bereich":"Nationaltheater","bearbeitet":" (bearbeitet von Klaus Gerlach)","titel":"Verwandlungen aus Liebe, Die"},"breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater","text":"Nationaltheater"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/591","text":"Verwandlungen aus Liebe, Die"}]},"data":{"id":591,"veranstaltungstitel":"Verwandlungen aus Liebe, Die","veranstaltungsart_id":5,"kommentar":null,"art":{"id":5,"theaterveranstaltungsart":"Ballett"},"personen":[{"id":6754,"bkperson_id":194,"regberuf_id":2,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":591,"bkperson_regberuf_id":6754},"person":{"id":194,"bknachname":"Lauchery","bkvorname":"\u00c9tienne","bkgeschlecht":null,"fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":2,"regberuf":"autom_Autor"}},{"id":6755,"bkperson_id":4846,"regberuf_id":8,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":591,"bkperson_regberuf_id":6755},"person":{"id":4846,"bknachname":"G\u00fcrrlich","bkvorname":"Joseph Augustin","bkgeschlecht":null,"fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":8,"regberuf":"autom_Komponist"}}],"veranstaltungen":[{"id":4462,"theaterstueck_id":591,"veranstaltungsuntertitel":"Die Verwandlungen aus Liebe, oder: Vertumnus und Pomona, heroisch-pantomimisches Ballet vom K\u00f6nigl. Balletmeister Herrn Lauchery, Musik vom K\u00f6nigl. Kammermusikus Herrn G\u00fcrrlich","auffuehrungsdatum":"17.10.1804","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"HSZ 1804, Nr. 124","zusatzinfo":"zum Erstenmale <br> [davor: Das gro\u00dfe Loos <br> Nina]","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2006-11-23 19:53:01","datensatz_geaendert_dat":"2006-11-23 19:53:01","datensatz_erstellt_user":17,"datensatz_geaendert_user":17,"rezensionen":[{"id":253,"z_name":"Haude- und Spenersche Zeitung","z_datum":"1804-10-20","z_nummer":"126","z_seite":"","z_autor":"gez.: - n -  [Julius von Vo\u00df]","z_text":"\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"\">Vertumnus liebt Pomonen ohne\nHoffnung. Umsonst versucht er sich ihr zu nahen, ein hohes Gitter umgiebt der\nG\u00f6ttin G\u00e4rten. Amor gesellt sich zu ihm, belebt seinen Muth und verhei\u00dft\nkr\u00e4ftigen Beistand. Der Fruchtgott verbirgt sich nun in das Gewand eines\nSchnitters, dann k\u00f6mmt er als Fischer verkleidet zu Pomonen, wird aber immer\nerkannt und von der Z\u00fcrnenden zur\u00fcckgewiesen. Glaucus, Pan und Silvan, seine\nNebenbuhler, suchen auch der G\u00f6ttin Liebe zu gewinnen, Amor vereitelt aber ihre\nAbsicht, und beg\u00fcnstigt dagegen Vertumnus. Dieser ist zuletzt in der Gestalt\nder Bero\u00e9e gekommen, hat die strengen Grunds\u00e4tze Pomonens durch Ueberredung besiegt,\nund giebt sich, da die Nebenbuhler feindselig auftreten, vom Gott der Liebe\nbeschirmt, zu erkennen. Jene werden verjagt, und da Amor unterde\u00df Gelegenheit\ngenommen, die G\u00f6ttin mit einem Pfeil zu verwunden, so wird Vertumnus Liebe\ngekr\u00f6nt. Flora erscheint, der Schwester Gl\u00fcck zu w\u00fcnschen, die Feyer vers\u00f6hnt\nalles, und endet mit frohem Tanz. \u2013 Dies Ballet wird sehr reizend dargestellt.\nDecorationen, Cost\u00fcme, Requisite u. s. w., sind geschmackvoll und passend. Hr.\nTelle stellt den Vertumnus dar. Es ist bekanntlich ein gewandter und\nmuskelkr\u00e4ftiger T\u00e4nzer; auch heute trat er mit Kunst und malerischem Anstand\nauf; nur scheints da\u00df die Pantomime in der f\u00fcnften Szene h\u00e4tte lebhafter\nausgedr\u00fcckt seyn m\u00fcssen. Man mu\u00df die Hauptmomente auch ohne Programm verstehn k\u00f6nnen.\n\u2013 Madame Telle gab die Pomona sehr artig. \u2013 Demoiselle Engel die Junonische\nGestalt, veredelt ihre Attit\u00fcden immer mehr, wie strahlte sie heut als Flora,\nwie idealisirte sie ihre Parthien! \u2013 Madame Riebe gab die Nymphe Doris mit\nhoher Zartheit. Sie scheint sich das Genre des Vigano besonders zuzueignen.\nDaran thut sie ohne Zweifel wohl, es pa\u00dft ausnehmend f\u00fcr ihre regelm\u00e4\u00dfige\nOrganisation. Vorz\u00fcglich sch\u00f6n fiel eine allegorische Scene aus, die sie, zur\nFeier des B\u00fcndnisses mit Dlle. Engel allein tanzte. Diese reizende Scene, (so\nwie auch das ausserordentlich sch\u00f6ne Pas de trois im Ballet zur Iphigenia) ist\nvon Hrn. Riebe componirt, und ein Beweis seiner Talente. \u2013 In \u00e4u\u00dferst weichen\nFormen, und zephyrlich leicht, sahn wir Demoisell Hentschel als Vanilia \u2013 Amor\nward durch Demoisell Wei\u00df sehr grazi\u00f6s vorgestellt. \u2013 Die Herren Mosser,\nDuponcelle, Gasperini (Glaucus, Pan und Silvan) waren recht brav. \u2013 Herr\nG\u00fcrrlich hat eine sehr sch\u00f6ne Musik geliefert. Die Introduction ist in einem\nfeurigen, belebenden Styl. Sehr charakteristisch auch der Uebergang von der\nersten zur zweiten Szene, wo auf den gaukelnden fl\u00f6tebegleiteten Ton Amors,\ncontrastirende herunterschreitende Mollaccorde mit Blasinstrumenten folgen, und\nden leidklagenden Vertumnus begleiten. Die zweite Scene ist besonders\nlobenswerth, ob es gleich den \u00fcbrigen keineswegs an Gedankenf\u00fclle und Charakter\nmangelt. Das Finale ist reich an Harmonie und brillant. Sollt\u2019 ich etwas\ntadeln, so w\u00e4r es auch, da\u00df die mimischen Momente nicht immer stark genug bezeichnet\nsind. Einigemal ist es aber der Fall. Man mu\u00df der Deutlichkeit und des Effekts\nhalber lieber ein Paar Instrumente mehr hinein werfen, als zu wenig, oder durch\ndissonirende Accorde wirken. Bei des Componisten, vom dem hier die Rede ist,\ntheoretischer Festigkeit, wird es ja leicht das hervorzubringen, was die\nmoderne Regel will. Bei Balletmusiken ist \u00fcbrigens noch Ruhm zu erwerben. Man\nz\u00e4hlt wenig Ausgezeichnetes darin. Die Franzosen haben sich in der letzten Zeit\ndie Rhapsodien angew\u00f6hnt, zwar oft mit Erfolg, doch fehlt dabei immer die\nEinheit des Geschmacks. <o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n\u2013 n \u2013<span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"> <\/span>","pivot":{"theaterveranstaltung_id":4462,"zeitung_id":253}}],"zettel":[]},{"id":4486,"theaterstueck_id":591,"veranstaltungsuntertitel":"Die Verwandlungen aus Liebe, oder: Vertumnus und Pomona","auffuehrungsdatum":"02.11.1804","auffuehrungsort":"NT S1","uhrzeit":"","quelle":"HSZ 1804, Nr. 131","zusatzinfo":"[davor: Stille Wasser sind tief]","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2006-11-29 16:31:09","datensatz_geaendert_dat":"2006-11-29 16:31:09","datensatz_erstellt_user":17,"datensatz_geaendert_user":17,"rezensionen":[],"zettel":[]}]}}