
{"meta":{"meta-title":"Zephir, oder die Wiederkehr des Fr\u00fchlings > Nationaltheater von A-Z","meta-description":"Zephir, oder die Wiederkehr des Fr\u00fchlings > Nationaltheater von A-Z","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/650","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/nationaltheater\/theaterstueck\/650","zitat":{"bereich":"Nationaltheater","bearbeitet":" (bearbeitet von Klaus Gerlach)","titel":"Zephir, oder die Wiederkehr des Fr\u00fchlings"},"breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater","text":"Nationaltheater"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/650","text":"Zephir, oder die Wiederkehr des Fr\u00fchlings"}]},"data":{"id":650,"veranstaltungstitel":"Zephir, oder die Wiederkehr des Fr\u00fchlings","veranstaltungsart_id":5,"kommentar":null,"art":{"id":5,"theaterveranstaltungsart":"Ballett"},"personen":[{"id":7625,"bkperson_id":5345,"regberuf_id":8,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":650,"bkperson_regberuf_id":7625},"person":{"id":5345,"bknachname":"Duport","bkvorname":"Louis Antoine","bkgeschlecht":null,"fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":8,"regberuf":"autom_Komponist"}}],"veranstaltungen":[{"id":5391,"theaterstueck_id":650,"veranstaltungsuntertitel":"Zephir, oder die Wiederkehr des Fr\u00fchlings. Pantomimisches Ballet in Einem Akt, komponirt von Herrn Duport","auffuehrungsdatum":"17.08.1812","auffuehrungsort":"Opernhaus","uhrzeit":"","quelle":"ThZ SBBPK","zusatzinfo":"Herr Duport, Kaiserlicher Balletmeister und erster T\u00e4nzer der  gro\u00dfen Oper zu Paris, und Demoiselle Neumann, Solot\u00e4nzerin des Theaters zu Wien, und Sch\u00fclerin des Herrn Duport, werden in diesem Ballet zum Erstenmale tanzen <br> [davor: Die Braut von Messina, oder: Die feindlichen Br\u00fcder]","bild":null,"rollenfeld":"Hr. Duport<br>Mlle. Neumann<br>Mad. Gasperini<br>Mad. Riebe<br>Mlle. 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Das Publikum war von seinem Tanz entz\u00fcckt und zwar mit\nvollem Recht. Herr <span style=\"letter-spacing: 2pt;\">D\u00fcport<\/span> ist durch seine\nGestalt, von der Natur selbst zum T\u00e4nzer berufen. Er erscheint auf der B\u00fchne\nals ein 20j\u00e4hriger J\u00fcngling von mittlerer Gr\u00f6\u00dfe von sch\u00f6nem Ebenmaa\u00df der\nGlieder und von einem K\u00f6rperbau, der zwischen d\u00fcrftiger Schlankheit und\nmuscul\u00f6ser F\u00fclle genau in der Mitte steht. Durch eine solche Figur ist der ersten\nBedingung, welche zu einem vorz\u00fcglichen T\u00e4nzer erfordert wird, Gen\u00fcge\ngeleistet, aber auch von allen \u00fcbrigen Forderungen, welche an einen K\u00fcnstler\ndieser Art gemacht werden k\u00f6nnen, l\u00e4\u00dft <span style=\"letter-spacing: 2pt;\">D\u00fcport<\/span>\nnicht Eine unbefriedigt, denn er vereinigt im h\u00f6chsten Grade was so schwer zu\nvereinigen und daher so selten ist: Leichtigkeit mit Kraft, Sicherheit mit Grazie\nund Pr\u00e4cision, mit der anmuthigsten Ungezwungenheit! Zu diesem Zeugni\u00df lieferte\ner in seinem Ballet <span style=\"letter-spacing: 2pt;\">Zephir<\/span>, die\nvollg\u00fcltigsten Belege. Beim ersten Erscheinen schwebt er gleichsam in der Luft\ndaher; jede Erhebnung in die Luft kann im Tanzen nicht anders als durch einen\nSprung erfolgen, aber wie verschieden ist der Sprung, durch welchen <span style=\"letter-spacing: 2pt;\">D\u00fcport<\/span> dies Schweben darstellt, von jener\nkampfartigen Anstrengung, die im \u00e4hnlichen Falle den K\u00f6rper des Luftspringers\nzu einem Kn\u00e4uel zusammenzieht, oder bei manchem T\u00e4nzer nichts mehr denn er starres\nEmporstreben des K\u00f6rpers ist, als w\u00fcrde dieser an einem Drath in die H\u00f6he gezogen!\n<span style=\"letter-spacing: 2pt;\">D\u00fcport<\/span> beh\u00e4lt Besonnenheit und Gewalt\ngenug \u00fcber seinen K\u00f6rper, um demselben im Fluge eine h\u00f6chst malerische u.\ngrazi\u00f6se Stellung zu geben, die an <span style=\"letter-spacing: 2pt;\">Pigalle\u2019s<\/span>\nsch\u00f6nen Merkur erinnert! Eben diese Bewandni\u00df hat es in Vergleichung zu Anderen\nmit allen \u00fcbrigen Bewegungen <span style=\"letter-spacing: 2pt;\">D\u00fcport<\/span>.\nAlle bekannten Ballet-<i style=\"\">pas<\/i>: der <i style=\"\">Entrechat<\/i>, das <i style=\"\">bris\u00e9<\/i>, das <i style=\"\">jett\u00e9<\/i>, das <i style=\"\">battu<\/i>, die <i style=\"\">pirouette<\/i> <i style=\"\">etc<\/i>. haben bei\nihm einen h\u00f6hern Grad von Vollendung, mehr Rundung, mehr Leichtigkeit, mehr\nKraft, mehr Grazie! Zu den bekannten thut er neue, anders gestaltete hinzu und\ndie Behendigkeit, mit welcher er das Schwierigste ausf\u00fchrt, entfernt jeden Gedanken\nan M\u00fche und Anstrengung, der das Vergn\u00fcgen st\u00f6hren w\u00fcrde. Was man von einer zu\nihrer Zeit ber\u00fchmten Opernt\u00e4nzerin in Paris, der Demoiselle <i style=\"\">Guimard<\/i>, sagte: \u201e<i style=\"\">elle danse des mains<\/i>\u201c trifft bei <span style=\"letter-spacing: 2pt;\">D\u00fcport<\/span>\nin hohem Grade zu, ohne wie bei ihr, deren Fu\u00df im Tanze weniger leistete, zum\nVorwurf zu werden. Die Bewegung seiner Arme ist so grazi\u00f6s, so <i style=\"\">moelleun<\/i>, da\u00df von dem Eckigen der\nGelenke durchaus nichts zum Vorschein kommt; Seine Stellungen sind wirklich\nakademische Studien, edel und lieblich, ohne gesucht, manierirt oder \u00fcberladen\nzu seyn. Sein Verweilen auf der B\u00fchne ist eine geschmackvoll geordnete Mischung\nvon Stellungen, von Spr\u00fcngen und von tanzender Bewegung, wo jedes an der\nrechten Stelle, und in richtigem Verh\u00e4ltni\u00df von dem einen zum andern, von keinem\nzu viel geschieht. Mit einem Wort, <span style=\"letter-spacing: 2pt;\">D\u00fcport<\/span>\nist schon durch die einzige Rolle des <span style=\"letter-spacing: 2pt;\">Zephir<\/span>\nf\u00fcr einen vollendeten T\u00e4nzer zu erkl\u00e4ren. Wie schwer es auch jedem Mittanzendem\nseyn mu\u00df, in der Nachbarschaft eines solchen Meisters zu erscheinen, so\ngereicht doch der Demoiselle <span style=\"letter-spacing: 2pt;\">Neumann<\/span>\nschon das allein: \u201evon ihm zur Sch\u00fclerin erkohren zu seyn, und hier als seine\nTanz-Gef\u00e4hrtin aufgef\u00fchrt zu werden\u201c, zu gro\u00dfem Lobe.<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Die Anordnung\ndes Ballets ist sinnvoll, und der Character sehr gut aufgefa\u00dft. <span style=\"letter-spacing: 2pt;\">Zephir<\/span> \u2013 der wechselweise bald um diese,\nbald um jene Blume der Flur gaukelt, sie wechselsweise liebkoset, sich mit\nihnen um die Wette bewegt, durch seine Unbest\u00e4ndigkeit ihren Neid und ihr\nSchmollen erregt, zuletzt aber von dem Schmetterlings-\u00e4hnlichen Umherflattern\nzur\u00fcck, und durch einen kleinen Amor auf eine sehr naive Art in den reuigen Akt\ndes Fu\u00dffalles gebracht wird, - <span style=\"letter-spacing: 2pt;\">Zephir<\/span>\nerscheint im ganzen Laufe dieser Handlung, \u00e4therisch, \u00fcberirdisch. Vielleicht\nm\u00f6chte inde\u00df ein strenger Aesthetiker in einer oder der andern Episode die\nGr\u00e4nze, welche das Gebiet des Naiven vom Komischen trennet, noch sch\u00e4rfer\nbeobachtet w\u00fcnschen, aber freilich es ist \u00e4u\u00dferst schwierig, die olympische\nNatur des Gottes dergestalt zu nuanciren, da\u00df sie in der pastoralen Handlung\n\u00fcberall durchblicke. Herrn <span style=\"letter-spacing: 2pt;\">D\u00fcports<\/span>\nVirtuosit\u00e4t erregte den lebhaftesten Enthusiasmus der zahlreichen Versammlung,\nund sicherlich ist er in dieser Art nie vollg\u00fcltiger verdient worden, als an\ndiesem genu\u00dfreichen Abend.<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n","pivot":{"theaterveranstaltung_id":5391,"zeitung_id":296}}],"zettel":[{"id":2081,"created_at":"2022-05-31T11:40:55.000000Z","updated_at":"2022-05-31T11:40:55.000000Z","datum":"1812-08-17","file":"SBB_IIIA_yp_4824_2100_18120817_218.jpg","pivot":{"theaterveranstaltung_id":5391,"theaterzettel_id":2081}}]},{"id":5398,"theaterstueck_id":650,"veranstaltungsuntertitel":"Zephir, oder die Wiederkehr des Fr\u00fchlings. 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