
{"meta":{"meta-title":"Medea > Nationaltheater von A-Z","meta-description":"Medea > Nationaltheater von A-Z","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/655","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/nationaltheater\/theaterstueck\/655","zitat":{"bereich":"Nationaltheater","bearbeitet":" (bearbeitet von Klaus Gerlach)","titel":"Medea"},"breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater","text":"Nationaltheater"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/655","text":"Medea"}]},"data":{"id":655,"veranstaltungstitel":"Medea","veranstaltungsart_id":40,"kommentar":null,"art":{"id":40,"theaterveranstaltungsart":"heroisches Singspiel"},"personen":[{"id":7635,"bkperson_id":334,"regberuf_id":8,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":655,"bkperson_regberuf_id":7635},"person":{"id":334,"bknachname":"Cherubini","bkvorname":"Luigi Carlo Zenobio Salvatore Maria","bkgeschlecht":null,"fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":8,"regberuf":"autom_Komponist"}},{"id":8314,"bkperson_id":4502,"regberuf_id":2,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":655,"bkperson_regberuf_id":8314},"person":{"id":4502,"bknachname":"Hoffman","bkvorname":"Fran\u00e7ois Beno\u00eet","bkgeschlecht":null,"fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":2,"regberuf":"autom_Autor"}},{"id":11036,"bkperson_id":120,"regberuf_id":4,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":655,"bkperson_regberuf_id":11036},"person":{"id":120,"bknachname":"Herklots","bkvorname":"Karl Alexander","bkgeschlecht":"m","fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":4,"regberuf":"autom_Bearbeiter"}}],"veranstaltungen":[{"id":6224,"theaterstueck_id":655,"veranstaltungsuntertitel":"Medea. Sg. in 3. A. Musik v. Cherubini","auffuehrungsdatum":"17.02.1800","auffuehrungsort":"NT","uhrzeit":"","quelle":"SBBPK Ms. boruss., Quart 180","zusatzinfo":"Zum erstenmal und zum Benefiz f\u00fcr Madame Schick","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2008-05-06 15:32:33","datensatz_geaendert_dat":"2008-05-06 15:32:33","datensatz_erstellt_user":22,"datensatz_geaendert_user":22,"rezensionen":[{"id":273,"z_name":"Berlinisches Archiv der Zeit und ihres Geschmacks","z_datum":"1800-03-01","z_nummer":"","z_seite":"216-218","z_autor":"[August Ferdinand  Bernhardi]","z_text":"&nbsp;Medea. Nach dem Franz\u00f6sischen durch Herklots. Musik von Cherubini.\n\n\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-indent: 35.45pt; line-height: 150%;\">Da\u00df ein jeder\nFranzose unf\u00e4hig sey, die Griechen zu verstehen, l\u00e4\u00dft sich fast a priori\nbeweisen; und da\u00df daher ein jedes franz\u00f6sisches St\u00fcck, welches griechisch seyn\nsoll, erbarmungsw\u00fcrdig ausfallen mu\u00df, versteht sich von selbst. Die Franzosen\nsind eigentlich eine barbarische Nation; denn barbarisch ist der, welcher die\nSch\u00f6nheit versch\u00f6nert, dem der freie Geist und sein sch\u00f6nes Spiel nicht G<i style=\"\">e<\/i>n\u00fcge leistet, sondern der eine\narmselige Etiquettte an die Stelle der Kunst zu pflanzen strebt. Und dies ist\ndoch die Haupttendenz des franz\u00f6sischen Drama; und es sei daher ge<i style=\"\">n<\/i>ug, anzumerken, da\u00df dies in dieser\nMedea, wie in alle Trag\u00f6dien der franz\u00f6sischen B\u00fchne, der Fall sei. Statt daher\ndie Weit\u00e4ufigkeit des Ganzen und die Flachheit desselben zu er\u00f6rtern, wenden\nwir uns unmittelbar zur mimischen Darstellung, in welcher Madame Schick sich\nauszeichnete. Es ist uns recht klar geworden, wie bei der Kraft der\nGestikulation, es allerdings ihr m\u00f6glich w\u00e4re, manches sehr Ausgezeichnete zu\nliefern, wenn es ihr gefallen wollte, sich nicht so sehr hinrei\u00dfen zu lassen,\nund sich jedesmal mehr mit den Charitinnen zu berathen. Dasselbe gilt von ihrem\nso herrlichen Gesang. Die Bewunderung der mechanischen Fertigkeit, sei sie auch\nnoch so gro\u00df, ist nicht im Stande, sie f\u00fcr den Verlust schadlos zu halten,\nwelchen sie durch Aufopferung der R\u00fchrung erleidet. Die bewundernsw\u00fcrdige\nK\u00fcnstlichkeit ihres Gesangs ist nie Kunst, und der, welcher jene auf Kosten\ndieser hebt, setzt sich in den Rang der Seltenheiten, statt, da\u00df er in dem weit\nh\u00f6hern, g\u00f6ttlichen, eines K\u00fcnstlers stehen k\u00f6nnte. Man w\u00fcrde ungegerecht [!]\nseyn und uns mi\u00dfverstehen, wenn man dies anders als von Einzelnheiten in der\nDarstellung verstehen wollte. Madam Schick hat uns oft ger\u00fchrt, erschreckt,\nersch\u00fcttert; aber das H\u00f6chste sei das Ziel, und nur der, welcher es erreicht,\nruhe aus. Die \u00fcbrigen Darsteller kommen nicht in Betrachtung. <\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-indent: 35.45pt; line-height: 150%;\">Die Musik ist\nunendlich k\u00fcnstlich, und aus K\u00fcnstlichkeit oft \u00fcberladen und unbedeutend. Sie\nhat einzelne gro\u00dfe, erhabene und schauderhafte Stellen; und dieser Einzelnheiten\nsind viele, sehr viele. Inde\u00df kann dies alles ein unbefangneres Gef\u00fchl nicht\nstumpf machen, gegen das best\u00e4ndige Ringen und Ueberwinden der Schwierigkeit,\ngegen die gro\u00dfe Ueberladung und Reichthum und der daher entstehenden\nVerdunkelung des Hauptgedankens. Wer erwartet zum Beispiel nach der Simphonie\ndies Sujet, und was dr\u00fcckt die ganze Simphonie selbst aus. Zum Beschlu\u00df machen\nwir noch auf eine der herrlichsten Stellen, theils durch die Musik, theils\ndurch das ersch\u00fctternde Spiel der Schick aufmerksam. Es ist die, wo nach den\nWorten: Du bist verlohren, die Musik einf\u00e4llt und mit ihr Medea: Ich trotze dem\nVerrath. Schon wegen dieser einzigen Stelle hatte Madame Schick den lebhaften\nDank des Publikums verdient, welcher ihr an diesem Tage sehr sparsam ward. <o:p><\/o:p><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-indent: 35.45pt; line-height: 150%;\"><o:p>&nbsp;<\/o:p><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-indent: 35.45pt; line-height: 150%;\"><o:p>&nbsp;<\/o:p><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-indent: 35.45pt; line-height: 150%;\">&nbsp;<\/p>\n\n","pivot":{"theaterveranstaltung_id":6224,"zeitung_id":273}}],"zettel":[]},{"id":6225,"theaterstueck_id":655,"veranstaltungsuntertitel":"Medea","auffuehrungsdatum":"24.02.1800","auffuehrungsort":"NT","uhrzeit":"","quelle":"SBBPK Ms. boruss., Quart 180","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2008-05-06 15:33:39","datensatz_geaendert_dat":"2008-05-06 15:33:39","datensatz_erstellt_user":22,"datensatz_geaendert_user":22,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":5445,"theaterstueck_id":655,"veranstaltungsuntertitel":"Medea. Heroisches Singspiel in Drey Akten, zur Musik von Cherubini, nach dem Franz\u00f6sischen von C. Herklots","auffuehrungsdatum":"24.09.1812","auffuehrungsort":"Opernhaus","uhrzeit":"18:00","quelle":"ThZ SBBPK","zusatzinfo":"Im Schauspielhause keine Vorstellung","bild":null,"rollenfeld":"Hr. Beschort<br>Mlle. Sebastiani<br>Hr. Eunike<br>Ferd. Leidel<br>Eduard Leidel<br>Mlle. Leist<br>Hr. Buggenhagen<br>Mlle. Schwach<br>","schauspieler_info":"Medea: Madame Milder-Hauptmann","datensatz_erstellt_dat":"2007-09-09 18:14:28","datensatz_geaendert_dat":"2007-09-09 18:14:28","datensatz_erstellt_user":17,"datensatz_geaendert_user":17,"rezensionen":[],"zettel":[{"id":2117,"created_at":"2022-05-31T11:40:55.000000Z","updated_at":"2022-05-31T11:40:55.000000Z","datum":"1812-09-24","file":"SBB_IIIA_yp_4824_2100_18120924_253.jpg","pivot":{"theaterveranstaltung_id":5445,"theaterzettel_id":2117}}]}]}}