
{"meta":{"meta-title":"Ritter Roland, Der > Nationaltheater von A-Z","meta-description":"Ritter Roland, Der > Nationaltheater von A-Z","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/739","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/nationaltheater\/theaterstueck\/739","zitat":{"bereich":"Nationaltheater","bearbeitet":" (bearbeitet von Klaus Gerlach)","titel":"Ritter Roland, Der"},"breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater","text":"Nationaltheater"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/nationaltheater\/theaterstueck\/739","text":"Ritter Roland, Der"}]},"data":{"id":739,"veranstaltungstitel":"Ritter Roland, Der","veranstaltungsart_id":36,"kommentar":null,"art":{"id":36,"theaterveranstaltungsart":"heroisch-komisches Singspiel"},"personen":[{"id":8224,"bkperson_id":5653,"regberuf_id":8,"updated_at":null,"pivot":{"theaterstueck_id":739,"bkperson_regberuf_id":8224},"person":{"id":5653,"bknachname":"Haydn","bkvorname":"Joseph","bkgeschlecht":null,"fm_personen_id":null,"lexname":null},"beruf":{"id":8,"regberuf":"autom_Komponist"}}],"veranstaltungen":[{"id":7844,"theaterstueck_id":739,"veranstaltungsuntertitel":"Ritter Roland, O. in 3 A., M. von Haydn","auffuehrungsdatum":"18.04.1798","auffuehrungsort":"NT","uhrzeit":"","quelle":"BAZ 1798, 5","zusatzinfo":"Zum Benefiz f\u00fcr Herrn Ambrosch","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2009-09-27 21:05:14","datensatz_geaendert_dat":"2009-09-27 21:05:14","datensatz_erstellt_user":25,"datensatz_geaendert_user":25,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":7845,"theaterstueck_id":739,"veranstaltungsuntertitel":"Ritter Roland, O. in 3 A., M. von Haydn","auffuehrungsdatum":"19.04.1798","auffuehrungsort":"NT","uhrzeit":"","quelle":"BAZ 1798, 5","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2009-09-27 21:06:16","datensatz_geaendert_dat":"2009-09-27 21:06:16","datensatz_erstellt_user":25,"datensatz_geaendert_user":25,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":7848,"theaterstueck_id":739,"veranstaltungsuntertitel":"Ritter Roland","auffuehrungsdatum":"22.04.1798","auffuehrungsort":"NT","uhrzeit":"","quelle":"BAZ 1798, 5","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2009-09-27 21:09:18","datensatz_geaendert_dat":"2009-09-27 21:09:18","datensatz_erstellt_user":25,"datensatz_geaendert_user":25,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":7861,"theaterstueck_id":739,"veranstaltungsuntertitel":"Ritter Roland, O. in 3 A. von Haydn","auffuehrungsdatum":"04.05.1798","auffuehrungsort":"NT","uhrzeit":"","quelle":"BAZ 1798, 6","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2009-09-28 13:18:49","datensatz_geaendert_dat":"2009-09-28 13:18:49","datensatz_erstellt_user":25,"datensatz_geaendert_user":25,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":7917,"theaterstueck_id":739,"veranstaltungsuntertitel":"Ritter Roland, O. in 3 A., M. von Haydn","auffuehrungsdatum":"13.06.1798","auffuehrungsort":"NT","uhrzeit":"","quelle":"BAZ 1798, 7","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2009-10-03 13:23:05","datensatz_geaendert_dat":"2009-10-03 13:23:05","datensatz_erstellt_user":25,"datensatz_geaendert_user":25,"rezensionen":[{"id":364,"z_name":"Neue Berlinische Dramaturgie","z_datum":"1798-01-01","z_nummer":"16","z_seite":"263-268","z_autor":"","z_text":"<!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]-->\n\n<p style=\"margin:0cm;margin-bottom:.0001pt;text-indent:1.0cm;line-height:150%\">Den\n13. Junius. Ritter Roland, ein Singspiel, Musik von Haydn. Diese Oper ist zwar\nnicht eine Nachahmung der Zauberfl\u00f6te, wie der gelehrte Kunstrichter im Archiv\nder Zeit scharfsinnig entdeckt hat; denn sie ist 20 Jahr fr\u00fcher geschrieben,\nund eine Jugendarbeit Haydns. Aber sie verdient allenfalls diesem Meisterst\u00fccke\nmenschlichen Aberwitzes an die Seite gesetzt zu werden. Herrn Unzelmann habe\nich als Pasqual bedauert. Es ist wirklich betr\u00fcbt zu sehn, wenn ein\nSchauspieler von Talenten sich qu\u00e4len mu\u00df, aus einer l\u00e4ppischen, n\u00fcchternen,\ntrocknen Rolle einen komischen Charakter darzustellen. Am mehrsten habe ich ihn\nbedauert in der Scene, wo er auf einem lahmen Philistergaule, zum l\u00e4rmenden\nFreudejubel der Gallerie, und zum Gel\u00e4chter des Parterre \u00fcber das Theater\nreiten mu\u00df. Will man denn nicht endlich einsehn, da\u00df noch einige vern\u00fcnftige\nM\u00e4nner, nicht blo\u00df Kinder und P\u00f6bel im Schauspielhause sind, auf welche erstere\nbillig auch R\u00fccksicht genommen werden sollte, da\u00df die oft affigirte W\u00fcrde der\nSchauspielkunst nicht damit bestehen kann, wenn man den K\u00fcnstler n\u00f6thigt, einen\nHanswurst zu machen. Ich habe nichts gegen die Burleske und den Harlekin; aber\nein Nationaltheater und eine Marionettenbude geh\u00f6ren nicht zusammen. Unser\nkleines Haus fa\u00dft Oper, Operette, Schauspiel, Farce, Ballet, Intermezzo, \u2014 kurz\nalles in sich. Es ist nicht m\u00f6glich, da\u00df ein fester, solider Geschmack im\nPublikum, und eine gewi\u00dfe Vollkommenheit im Ensemble einer Gattung der\nDarstellung gebildet werde, wenn nicht diese ganz verschiedne K\u00fcnste getrennt\nwerden. Es w\u00e4re daher zu w\u00fcnschen, die Regierung erlaubte oder veranla\u00dfte, da\u00df\netwa das jetzige kleine Haus zu Ambigus, Balletten, Operetten bliebe, wozu es\neigentlich die geh\u00f6rige Gr\u00f6\u00dfe hat, und f\u00fcr das deutsche Schauspiel ein gr\u00f6\u00dferes\nund bequemes Haus eingerichtet w\u00fcrde. Ein ordentliches Kasperl Theater in der\nVorstadt, welches unter der Direktion eines Sittlichkeit liebenden Unternehmers\nst\u00e4nde, w\u00e4re gleichfalls in Berlin sehr n\u00fctzlich. Es w\u00fcrde die Gallerie und\nmitunter das Parterre des Nationaltheaters von einer Klasse Zuschauer reinigen,\nzu ungebildet, zu stumpf, zu roh, um das feinere Vergn\u00fcgen an einem\nIfflandschen Dialog, einem Beaumarchaisschen Einfall, einem Lessingschen\nCharakter, zu theilen; die daher durch L\u00e4rm, Gel\u00e4chter und lautes Sprechen die\naufmerksamen und eigentlich genie\u00dfenden Zuschauer st\u00f6ren, andre Inconvenienzen\nnicht zu rechnen, die das Zusammenseyn des gemeinen Mannes mit den gebildetern\nSt\u00e4nden in einem engen Raume f\u00fcr beyde Theile hervorbringen mu\u00df. Das Schauspiel\nsoll allerdings zu den \u00f6ffentlichen Vergn\u00fcgungen des Volks geh\u00f6ren; da inde\u00df\nder Begriff des Volks bey uns sehr mannigfaltigen Gattungen desselben zugeh\u00f6rt,\nda diese verschiedne Gattungen in ihrer innern Kultur, Denkungsart und ihrem\nGeschmacke so sehr bey uns abweichen, so mu\u00df es zweckwidrig seyn, den\nStaatsminister und den Nagelschmidtgesellen durch dasselbe Mittel unterhalten,\nerwecken und r\u00fchren zu wollen. Der zahlreichen und respektablen Klasse des\nVolks, an mechanische und einf\u00f6rmige Besch\u00e4ftigung gew\u00f6hnt, die den\ngerechtesten Anspruch auf Erholung nach saurer Arbeit und auf Erg\u00f6tzung der\nPhantasie hat, zu ungebildet f\u00fcr das h\u00f6here Schauspiel, und zu gut f\u00fcr die\nGaukelbude des Marktschreyers, w\u00fcrde auf einer zweckm\u00e4\u00dfig eingerichteten\nVolksb\u00fchne, unter Scherz und Lachen, heilsame Wahrheit und gesunde Moral\nleichter und eindringender an das Herz gelegt werden k\u00f6nnen, als von dem\nschwarzen Manne, in dem gothischen dunklen Geb\u00e4ude, in einer monotonen oder\nsingenden Stimme mit geist- und herzloser Lippe gekl\u00f6nt wird. Viele zum Theil\nsehr unbesuchte Kirchen k\u00f6nnte man mit wenigen Unkosten zu Volksb\u00fchnen\neinrichten; das Vergn\u00fcgen und die geistige Ausbildung des Volks, Zwecke einer\nmenschenfreundlichen Regierung, w\u00fcrden ungemein dabey gewinnen, die Moralit\u00e4t,\ndenke ich, nicht dadurch verliehren. Die vielen Schlupfwinkel der Debauche in\nBerlin, die liederlichen H\u00e4user, die unz\u00e4hligen Brantweinsbuden, die Tanzb\u00f6den\nund sogenannte S\u00e4le, wo unter dem Vorwande zweyer edlen Erg\u00f6tzlichkeiten, Musik\nund Tanz, allen m\u00f6glichen Ausschweifungen \u00f6ffentlich die Hand gebothen wird,\nw\u00fcrden weniger besucht, und ein gro\u00dfer Theil des Kerns der Nation durch\nKenntni\u00df einer bessern Unterhaltung von der groben Liederlichkeit im Trunk etc.\nabgew\u00f6hnt werden. Die Oesterreicher, ein genu\u00dfliebendes Volk, haben in diesem\nSt\u00fccke einen Vorzug vor den Brandenburgern, deren Hauptgenu\u00df unter den\nniedrigen St\u00e4nden im Brantewein zu bestehen scheint. Nur w\u00fcnschte ich, da\u00df wir\nauch eine National-Burleske auf unsern B\u00fchnen erhielten; nicht die abgeborgten\nBayerischen und Oesterreichischen lustigen Personen, die sich zu unsern Sitten\nnicht ganz passen. Der Wienerische Hausmeister, z. B. den wir hier gar nicht kennen,\nw\u00fcrde leicht durch einen wohlbeleibten, trinklustigen und aufschneidenden\nFeldwebel ersetzt, der Hr. von Heinzenfeldt durch einen Privatsekretair u.s.w.<\/p>\n\n","pivot":{"theaterveranstaltung_id":7917,"zeitung_id":364}}],"zettel":[]},{"id":7923,"theaterstueck_id":739,"veranstaltungsuntertitel":"Ritter Roland, O. in 3 A., M. von Haydn","auffuehrungsdatum":"18.06.1798","auffuehrungsort":"NT","uhrzeit":"","quelle":"BAZ 1798, 7","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2009-10-03 13:31:23","datensatz_geaendert_dat":"2009-10-03 13:31:23","datensatz_erstellt_user":25,"datensatz_geaendert_user":25,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":7953,"theaterstueck_id":739,"veranstaltungsuntertitel":"Ritter Roland, O. in 3 A., M. von Haydn","auffuehrungsdatum":"12.07.1798","auffuehrungsort":"NT","uhrzeit":"","quelle":"BAZ 1798, 8","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2009-10-03 14:31:25","datensatz_geaendert_dat":"2009-10-03 14:31:25","datensatz_erstellt_user":25,"datensatz_geaendert_user":25,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":8005,"theaterstueck_id":739,"veranstaltungsuntertitel":"Ritter Roland, O. in 3 A., M. von Haydn","auffuehrungsdatum":"19.08.1798","auffuehrungsort":"NT","uhrzeit":"","quelle":"BAZ 1798, 9","zusatzinfo":"","bild":null,"rollenfeld":null,"schauspieler_info":null,"datensatz_erstellt_dat":"2009-10-03 18:13:26","datensatz_geaendert_dat":"2009-10-03 18:13:26","datensatz_erstellt_user":25,"datensatz_geaendert_user":25,"rezensionen":[],"zettel":[]},{"id":8112,"theaterstueck_id":739,"veranstaltungsuntertitel":"Ritter Roland, O. in 3 A. 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