
{"meta":{"meta-title":"Friedrich Heinrich Bothe < Personen","meta-description":"Friedrich Heinrich Bothe < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/3235","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/3235","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Friedrich Heinrich Bothe"},"count":{"lebensdaten":9,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/3235","text":"Friedrich Heinrich Bothe"}]},"data":{"id":3235,"zusatz_id":3235,"meta":{"meta-title":"Friedrich Heinrich Bothe < Personen","meta-description":"Friedrich Heinrich Bothe < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/3235","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/3235"},"title":"Friedrich Heinrich Bothe","nachname":"Bothe","vorname":"Friedrich Heinrich","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"24.02.1772","geburtsort":"Magdeburg","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"09.06.1855","sterbeort":"Reudnitz bei Leipzig","sterbeland":null,"berufe":["Schriftsteller","\u00dcbersetzer","Altphilologe"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/16\" class=\"link-hover text-primary\">Berlinische Gesellschaft f\u00fcr deutsche Sprache (gegr\u00fcndet: 05.01.1815 aufgel\u00f6st: 1880)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/4\" class=\"link-hover text-primary\">Gesellschaft der Freunde der Humanit\u00e4t (Humanit\u00e4tsgesellschaft) (gegr\u00fcndet: 10.01.1797 aufgel\u00f6st: 28.12.1861)<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<b>1772<\/b><br>Friedrich Heinrich Bothe wird am 24. Februar geboren (Goedeke Bd. 17.1).\n Nach eigenen Angaben (Brief v. 18. Juli 1842 an Ludwig Tieck) ist sein\n Geburtsort Magdeburg; sein Vater Ernst Christoph Bothe war Steuerkommissar\n dortselbst. <br>\nIn \u00e4lteren Angaben\n finden sich auch 1770, 1771 oder 1775 in Berlin, \"w\u00e4hrend er sich selbst in\n seinen 'Opuscula critica et poetica' (1816) einen Magdeburgensis nennt.\"\n (ADB Bd. 3, S. 196)<br>\n <br>\n Hatte den von ihm v\u00f6llig verschiedenen, um seine Freundschaft werbenden\n Ludwig Tieck zum Mitsch\u00fcler. (Holtei) <br>\n <br>\n Studium der Philologie in Halle.&nbsp; <br>\n<br>\n<b>1792<\/b><br>\nErneute Begegnung mit Tieck, die folgenlos bleibt. <br>\n <b><br>\nseit 1793<\/b><br>\n mehrere Publikationen.<br>\n <br>\n <b>1800<\/b><br>\n erscheint eine anonyme \"Satire gegen die beiden Schlegel, mit Ausf\u00e4llen\n gegen Kotzebue\" (Goedeke), betitelt \"Gigantomachia, das ist heiliger Krieg\n einer gewaltigen Riesenkorporation gegen den Olympos\" in Leipzig. In Briefen\n an W. Schlegel nennt Caroline Bothe als Verfasser. Doch ab 1802 wird der\n heute gewisse Autor Theodor Heinrich August Bode (1778 - 1804) genannt.\n <br>\n Die Vermutung r\u00fchrte wohl daher, da\u00df Bothe den Zeitgenossen \"als Kenner 'im\n satyrischen Fache' (Aloys Hirt an Goethe am 2.12.1797)\" galt (Killy). <br>\n <br>\n <b>1802<\/b><br>\n erscheint von ihm ein Gedicht auf den Schauspieler Fleck (laut Goedeke) in\n der Vossischen Zeitung vom 9. Januar, ohne Widmung oder vollen Namen:<br>\n<br>\n &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Ein Herz, das edel, gro\u00df, <br>\n\n &nbsp;&nbsp;&nbsp; Von innerm Vorwurf frei;<br>\n\n &nbsp;&nbsp;&nbsp; Es flieht der Menschheit Loos,<br>\n\n &nbsp;&nbsp;&nbsp; Doch nie der Taten Reu.<br>\n\n &nbsp;&nbsp;&nbsp; Wenn's aber Tugend l\u00fcgt, <br>\n\n &nbsp;&nbsp;&nbsp; Nicht ihren Werth erkennet, <br>\n\n &nbsp;&nbsp;&nbsp; Den besten Freund betr\u00fcgt,<br>\n\n &nbsp;&nbsp;&nbsp; Und ihn doch Freund noch nennet:<br>\n\n &nbsp;&nbsp;&nbsp; Dann trifft's Verachtung, Hohn, <br>\n\n &nbsp;&nbsp;&nbsp; Wozu sich Spott gesellt, <br>\n\n &nbsp;&nbsp;&nbsp; Und der gereche Lohn - <br>\n\n &nbsp;&nbsp;&nbsp; Ist Tadel be\u00df'rer Welt.<\/i><br>\n <br>\n Mitglied des Vereins f\u00fcr gelehrte Schulen in Berlin, wo er eine\n Lehrerstelle an einer zu stiftenden Gleimschen Humanit\u00e4tsschule in Aussicht\n hatte, deren Gr\u00fcndung jedoch scheiterte. <br>\n Aus dieser Zeit soll ein j\u00e4hrliches Legat von 100 Thalern in Gold durch\n Gleim (zumindest bis zum Jahre 1833) stammen. <br>\n <br>\nBothe arbeitet als Philologe haupts\u00e4chlich an (antiken) Dichtern und\ngibt s\u00e4mtliche griechischen und lateinischen Dramatiker heraus. Seine\nphilologische Kritik wird von Zeitgenossen zuweilen als abenteuerlich\nempfunden, h\u00e4lt \"zeitgen\u00f6ss. krit. Ma\u00dfst\u00e4ben nicht stand\" (Killy),\nweshalb \"manche gute Vermuthung\" (ADB) erst \u00fcber den Weg Dritter\nAnerkennung findet, obwohl man ihn mit \"einer gl\u00fccklichen\nDivinationsgabe und einem feinen Sinn f\u00fcr poetischen Ausdruck\" (ADB)\nversehen wei\u00df. <br>\n <br>\n <b>1811<br>\n <\/b> ist er f\u00fcr ein m\u00f6glicherweise nicht zustande gekommenenes \"Taschenbuch\"\n als Redakteur vorgesehen: Sein Herausgeber Johann Gottfried Hasselblatt\n bittet Goethe am 24. 8.1811 brieflich aus Berlin daf\u00fcr um Beitr\u00e4ge.&nbsp;\n <br>\n <br>\n <b>1812<\/b><br>\n ist ein Dr. Bothe eingetragen als t\u00e4tig an der philosophischen Fakult\u00e4t der\n Universit\u00e4t, wohnhaft als Eigent\u00fcmer Franz\u00f6sische Stra\u00dfe 58.<br>\n <b><br>\n <\/b> In seinem Lyrikband \"Antikgemessene Gedichte\" versuchte Bothe die\n Anwendung griechischer und lateinischer prosodischer Regeln auf \"die Sprache\n Hermanns\". \"Zu jedem Gedicht gab B. das Silbenma\u00df an (teils grafisch), nach\n dem die Verse zu lesen sind.\" (Killy) &nbsp; <b><br>\n <br>\n <\/b> Bothe lebt sp\u00e4ter mit Frau und Tochter in Heidelberg, Mannheim und Leipzig.\n <br>\n Seine rege Herausgeber- und Schreibt\u00e4tigkeit \"ist dadurch zu erkl\u00e4ren, da\u00df\n er ohne feste Anstellung war u. vom Erl\u00f6s seiner Schriften leben mu\u00dfte.\"\n (Killy) <br>\n <br>\n <b>1815<\/b><br>\n darf B. in einem Briefwechsel aus Mannheim vom Juni\/Juli Goethe zwei seiner\n Schauspielbearbeitungen zuschicken: <i>'L'ecole des maris' <\/i>von Moli\u00e8re, mit der\n er \"wenigstens den plumpen Zschokke\" verdr\u00e4ngen zu k\u00f6nnen hofft, und <i>'Les\n Chateaux en Espagne' <\/i>('Die Luftschl\u00f6sser') von J. F. Collin d'Harville, und\n z\u00e4hlt weitere seiner Schauspiele&nbsp; in der Mannheimer Theaterintendanz\n auf. Darauf antwortet Goethe nicht. <br>\n <br>\n <br>\n Bothes \"<i>Opuscula critica et poetica<\/i>\" (1816) enthalten u. a. seine\n \u00dcbertragungen von Gedichten B\u00fcrgers, Gleims, Goethes, Herders, Kopstocks,\n Opitz' , Schillers u. a. ins Lateinische.&nbsp; <br>\n <br>\n Auch versucht er, \"die Kantate als eigenst\u00e4ndige dramat. Form zu\n etablieren, ihre traditionelle Zuordnung zur Ode aufzuheben. Die Kantate\n stelle 'statt blo\u00dfer Betrachtungen \u00fcber die Handlung diese selbst [dar]' .\"\n (Killy)<br>\n <br>\n Lehnt einen Ruf als \"Professor an die Gleimsche Humanit\u00e4tsschule zu\n Halberstadt\" ab (Br\u00fcmmer). <br>\n <br>\n <b>1825<\/b><br>\n macht Tieck einen Besuch bei Bothe in Mannheim, der zu dessen Bedauern\n nicht bis zu dem Augenblicke reicht, \"wo alle Repr\u00e4sentation wegf\u00e4llt, und\n wir nach langer Zeit endlich einmal wieder blo\u00df wir selber sind!\" (Brief v.\n 12. Juni 1825 an Tieck) Er w\u00fcnscht sich von ihm dessen Shakespeare und\n eigene Werke: \"L\u00e4se ich nur nicht so ungern Gutes auf L\u00f6schpapier, und w\u00e4ren\n die bessern Ausgaben nicht so theuer!\" (ebd.) Bittet ihn um Begutachtung und\n Empfehlung seines Hofbuchh\u00e4ndlers G\u00f6tz beigelegter \"Erstlingsgabe seiner\n Muse\". (ebd.) <br>\n <br>\n <b>1837<br>\n <\/b> Herausgeber des 1. Bandes des <i>\"Janus\"<\/i>.<b><br>\n <\/b> <br>\n <b>1842<\/b><br>\n ist Bothe in Leipzig und geh\u00f6rt drei Gelehrtenvereinen an (Societas graeca\n in Leipzig als Ehrenmitglied, der lat. Gesellschaft in Jena, der\n Gesellschaft f\u00fcr deutsche Sprache in Berlin). Er tr\u00e4gt sich mit dem Plan\n eines Pensionats \"f\u00fcr Studierende aus guten H\u00e4usern des Auslandes\" (Brief an\n Tieck v. 18. Juli), doch bittet er Tieck um die Empfehlung \"zu irgend einer\n ertr\u00e4glichen Stelle an einer Bibliothek, oder als Archivar, Sekret\u00e4r etc.\"\n (ebd.). <br>\n Es soll die Verheiratung der Tochter \"mit einem geschickten Rechtsmann im\n Badischen\" (ebd.) bevorstehen.<br>\n <br>\n <br>\n Benutzte Pseudonyme: Da\u00dfleben, sowie vermutlich Ludwig Hotibios (gr. oti\n bios: das Leben), davon anagrammatisch Bothius (d.i. Bothe). Soll auch auf Spanisch Kommentare zum Don Quixote geschrieben haben. <br>\n <br>\n <b>1855<\/b><br>\n Bothe stirbt am 9. Juni in Reudnitz bei Leipzig. <br>\n <br>\nEr war t\u00e4tig als Privatgelehrter, Philologe, \u00dcbersetzer und\n Dichter.<br>\n <b><br><br>\neigenst\u00e4ndige Publikationen:<\/b><br>\n <br>\n - Probe einer Verdeutschung von Pope's Versuch \u00fcber den Menschen, nebst\n einer \u00dcbers. der Kriegslieder des Tyrtaeus. Berlin 1793.<br>\n - De metro iambico dissertatio quam pro stipendio regio obtinendo\n conscriptam cum per valetudinem non possem publice defendere tamen ut\n debedam edidi F. H. B. Magdeburgicus. 1795.<br>\n - \u00dcber das Griechische Epigramm. Ein Versuch v. Eduard Romeo Grafen v.\n Vargas, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt. Berlin\/Stettin 1798.<br>\n - Gedicht auf den Schauspieler Fleck. Vossische Zeitung v. 9. Januar 1802.\n <br>\n - Vermischte satyrische Schriften. Leipzig 1803.<br>\n - Rosaura (Erz\u00e4hlungen). Berlin (Sch\u00fcppel) 1807.<br>\n - Emma, Rosauras Schwester. Vom Verfasser der Rosaura. Berlin 1808.<br>\n - Antikgemessene Gedichte, eine \u00e4chtdeutsche Erfindung. Berlin\/Stettin\n (Nicolai) 1812.<br>\n - Opuscula critica et poetica in his Philoctetis Euripideae principium ex\n Dione Chrysostomo restitutum. Berlin 1816.<br>\n - Grundz\u00fcge der Metrik. Nebst einer Beurtheilung der Seidlerischen Schrift\n De versibus dochmiacis. Berlin\/Leipzig 1816. <br>\n - Annotationes ad Horatium a Carolo Fea editum Romae accedunt Johannis\n Georgii Graevii Scholia in Horatii odarum libros duo priores nunc primum\n edita. 2 Bde. Heidelberg 1820\/21. <br>\n - Schauspiele. (Der Oedipiden Fall, oder: Die Br\u00fcder. Dramatisches Gem\u00e4lde\n - Die M\u00e4nnerschule. Lustspiel nach Moli\u00e8re. - Monimia. Frey nach 'The\n Orphan' v. T. Otway.) Mannheim (L\u00f6ffler) 1822. <br>\n - Neuere Schauspiele und Kantaten. (Albert von Thurn. Schauspiel. - Die\n Luftschl\u00f6sser, oder welcher ist es? Lustspiel. - Der Ausmarsch. Lustspiel\n mit Gesang. - Der Schicksalsspruch. Festspiel. - List \u00fcber List, oder das\n Cham\u00e4leon. - Der schmerzhafte Ku\u00df. - Das qui pro quo, oder die Maskeraden,\n nach S. Foote. - Kantaten.) 2 Bde. Halberstadt (Vogler) 1824.<br>\n - Polybiana, sive annotationes ad Polybii historiarum libros decem priores.\n Leipzig 1844.<br>\n Beitr\u00e4ge in : 'Taschenbuch der Liebe und Freundschaft gewidmet', M\u00fcchlers\n 'Egeria', Jacobis 'Iris', Herns 'Luna', 'Eunomia', 'Irene', dem Bergischen\n Taschenbuch und 'Chrais' hrsg. v. Erlach<br>\n <br>\n<br><b>\n Herausgeber:<\/b><br><br>\n- Volkslieder nebst anderen St\u00fccken. 1795.<br>\n - Euripides Werke, verdeutscht v. F. H: B: Berlin\/Stettin 5 Bde. 1800 -\n 1803.<br>\n - Fr\u00fchlingsalmanach. 1804.<br>\n - Der R\u00fcstsaal. Ein Fragment des Alk\u00e4us. An einigen Stellen verbessert u.\n \u00fcbersetzt. In: Berliner Monatsschrift. Juli 1807, S. 17 - 22. <br>\n - Pindars Olympische Oden in ihr Sylbenmaass verdeutscht. 2 Tle. Berlin\n (Brauns) 1808.<br>\n - Euripides. 3 Bde. Mannheim 1823\/24.<br>\n - Altes und Neues f\u00fcr Geschichte und Dichtkunst. Im Vereine mit\n Gleichgesinnten herausgegeben von F. H. Bothe und H. Vogler. Erstes Heft.\n Potsdam (Vogler) 1832. <br>\n - Janus. Geschichte, Litteratur und Kunst, 1. Bd. Z\u00fcrich 1837.<br>\n <br>\n<br>\n <b>Literatur:<\/b><br>\n<br>- Briefe an Goethe. Regesten Bd. 6. 1811-1815. Weimar (Hermann B\u00f6hlaus\n Nachf.) 2000<br>\n - H\u00f6fer, G.: F.H.B., Die Gigantomachie. In: Jb. der Slg. Kippenberg 6,\n 1926.<br>\n - von Holtei, Karl (Hg.): Briefe an Ludwig Tieck. Bd. 1, Breslau (Eduard\n Trewendt) 1864 <br>\n - Luserke, Matthias: F. H. B., St. Ingbert (R\u00f6hrig) 1989 (Kleines Archiv\n des 18. Jh. H. 5. Hg.: Christoph Wei\u00df)<br>\n - Schweikert, Uwe: Korrespondenzen Ludwig Tiecks und seiner Geschwister. 68\n unver\u00f6ffl. Briefe.&nbsp; Jb. d. Freien Deutschen Hochstifts 1971, S. 376:\n Ludwig Tieck: An B. 30. Nov. 1852. <br>\n <b><br>\n<br>\n Quellen:<\/b><br><br>\n- ADB S. 196\/7<br>\n - Adre\u00dfverzeichnisse Berlin (Mikrofiche), Staatsbibliothek Berlin<br>\n - Allgemeiner Stra\u00dfen- und Wohnungsanzeiger f\u00fcr die Residenzstadt Berlin:\n mit einem Grundri\u00df von Berlin, hrsg. v. Salomo Sachs. Berlin (Hitzig)\n 1812.<br>\n - Briefe an Goethe. Regesten Bd. 6. 1811 - 1815. Weimar (Hermann B\u00f6hlein\n Nachf.) 2000<br>\n - Br\u00fcmmer, Franz: Lexikon der dt. Dichter und Prosaisten. 1884<br>\n - DBI (Mikrofiche)<br>\n - Dt. Literatur-Lexikon. Biographisch-Bibliographisches Handbuch, Bern u.\n M\u00fcnchen (Francke), Dritte, v\u00f6llig neu bearb. Auflage 1968. <br>\n - Goedeke, Karl: Grundrisz zur Geschichte der Deutschen Dichtung aus den\n Quellen. 2. [u. 3.] ganz neu bearb. Aufl. Dresden (Ls. Ehlermann) 1884\n ff.<br>\n - Killy, Walter (Hg.): Literatur-Lexikon, Bd. 2. G\u00fctersloh\/M\u00fcnchen\n 1989<br>\n - Online-Katalog Staatsbibliothek Berlin <br>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><b style=\"\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><br><\/span><\/b><\/p><p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><b style=\"\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Bothe, Friedrich Heinrich<\/span><\/b><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">(1771\nMagdeburg - 9. Juni 1855 Reudnitz bei Leipzig)<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"line-height: 150%;\"><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Altphilologe,\nSchriftsteller, \u00dcbersetzer<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><span style=\"\">-<span style=\"font-family: &quot;Times New Roman&quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Studium der Philologie in\nHalle<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><span style=\"\">-<span style=\"font-family: &quot;Times New Roman&quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Mitglied des Vereins f\u00fcr\ngelehrte Schulen in Berlin, wo er eine Lehrerstelle an einer zu stiftenden\nGleimschen Humanit\u00e4tsschule in Aussicht hatte, deren Gr\u00fcndung jedoch scheiterte\n<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><span style=\"\">-<span style=\"font-family: &quot;Times New Roman&quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Herausgeber s\u00e4mtlicher\ngriechischen und lateinischen Dramatiker <o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><span style=\"\">-<span style=\"font-family: &quot;Times New Roman&quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">lebte sp\u00e4ter mit Frau und\nTochter in Heidelberg, Mannheim und Leipzig; rege Herausgebert\u00e4tigkeit; ohne\nfeste Anstellung; mu\u00dfte vom Erl\u00f6s seiner Schriften leben; Schauspielbearbeitungen<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><span style=\"\">-<span style=\"font-family: &quot;Times New Roman&quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">1816 \u201eOpuscula critica et\npoetica\u201c (enthalten u. a. seine \u00dcbertragungen von Gedichten B\u00fcrgers, Gleims,\nGoethes, Herders, Klopstocks, Opitz', Schillers u. a. ins Lateinische)<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><span style=\"\">-<span style=\"font-family: &quot;Times New Roman&quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">1837<b>\n<\/b><\/span><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Herausgeber des 1. Bandes des \u201eJanus\u201c<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;\"><!--[if !supportLists]--><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><span style=\"\">-<span style=\"font-family: &quot;Times New Roman&quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/span><\/span><\/span><!--[endif]--><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">1842<b>\n<\/b>wohnhaft<\/span><span style=\"font-size: 12pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"> in Leipzig<o:p><\/o:p><\/span><\/p>\n\n<br>\n <br>\n","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Altphilologie","Deutsche Sprache und Literatur"],"institution":[],"ort":[],"verein":["Humanit\u00e4tsgesellschaft","Berlinische Gesellschaft f\u00fcr deutsche Sprache"],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}