
{"meta":{"meta-title":"Karl Wilhelm Friedrich Grattenauer < Personen","meta-description":"Karl Wilhelm Friedrich Grattenauer < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/3809","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/3809","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Karl Wilhelm Friedrich Grattenauer"},"count":{"lebensdaten":11,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":1,"berlinaufenthalte":0,"register":1,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/3809","text":"Karl Wilhelm Friedrich Grattenauer"}]},"data":{"id":3809,"zusatz_id":3809,"meta":{"meta-title":"Karl Wilhelm Friedrich Grattenauer < Personen","meta-description":"Karl Wilhelm Friedrich Grattenauer < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/3809","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/3809"},"title":"Karl Wilhelm Friedrich Grattenauer","nachname":"Grattenauer","vorname":"Karl Wilhelm Friedrich","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"30.03.1773","geburtsort":"Stargard","geburtsland":"Pommern","staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"23.05.1838","sterbeort":"Breslau","sterbeland":null,"berufe":["Justizcommissarius","Redakteur"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/4\" class=\"link-hover text-primary\">Gesellschaft der Freunde der Humanit\u00e4t (Humanit\u00e4tsgesellschaft) (gegr\u00fcndet: 10.01.1797 aufgel\u00f6st: 28.12.1861)<\/a>"],"bekanntschaften":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/498\" class=\"link-hover text-primary\">Ignaz Aurelius Fe\u00dfler (Theologe, Publizist)<\/a>"],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<b>1773<\/b><br>Karl Wilhelm Friedrich Grattenauer\n am 30. M\u00e4rz in Stargard\/ Pommern geboren (nach eigenen Angaben vom\n 3.2.1808 in N\u00fcrnberg).<br>\n <br>\n Erziehung im Waisenhaus in Halle.<br>\n <br>\n Dort zun\u00e4chst Studium der Theologie, dann der Rechtswissenschaft. <br>\nPromotion.<br>\n <br>\n Sp\u00e4ter Justizkommissar (Rechtsanwalt) und Notarius publicus am k\u00f6nigl. Kammergericht in Berlin.<br>\n <br>\n<b>1791<\/b><br>\nDie Schrift \"\u00dcber die physische und moralische Verfassung der heutigen Juden\" erscheint in Leipzig.<br>\n<b><br>\n1800-1802 <\/b><br>\nMitglied der \"Gesellschaft der Freunde der Humanit\u00e4t\".<br>\n<br>\n <b>1803<\/b><br>Grattenauers Schrift\n \"Wider die Juden: Ein Wort der Warnung an alle unsere christliche\n Mitb\u00fcrger.\" erscheint bei Johann Wilhelm Schmidt in Berlin. Bis 1804 erlebt sie sechs Auflagen. <br>\n\n <p class=\"MsoNormal\">In\nder Vossischen Zeitung vom 16. August wird die Schrift anonym\nangezeigt; zugleich erschien ebenfalls anonym auf der vorhergehenden\ngegen\u00fcberliegenden Seite eine kleinere Anzeige, in welcher der\nVerfasser benannt wird. Zwei Nummern sp\u00e4ter, am Sonnabend, den 20.\nAugust, beschwert sich Grattenauer: <i>\"Der Juden-Doktor Aronsohn hat den Unfug ver\u00fcbt, mich [...] als\n den Verfasser [...] anzugeben. Die Schrift ist censirt, enth\u00e4lt keine\n Pers\u00f6nlichkeiten, und niemand hat das Recht, den Verfasser, der sich nicht\n selbst genannt hat, \u00f6ffentlich namhaft zu machen.\"<\/i> Er k\u00fcndigt \"<i>mit\n verschiedenen gleichgesinnten Gelehrten und Gesch\u00e4ftsm\u00e4nnern<\/i>\" die Herausgabe\n \"<i>einer besondern Zeitschrift<\/i>\" an. Diese ist nicht bekannt.<br>\n Direkt vor dieser Erkl\u00e4rung ist eine Rezension, mit \"Anthropophilus\"\n gezeichnet, gedruckt, die, diesseits der Relativierung g\u00e4ngiger\n Anti-Judaismen, in dreierlei Hinsicht bemerkenswert modern erscheint:<br>\n Sie benennt als Ursache f\u00fcr den schlechten Leumund der Juden den \"Drang der\n Umst\u00e4nde [...], in welchen die fatalsten staatsb\u00fcrgerlichen Verh\u00e4ltnisse die\n Juden gesetzt haben.\" Mit Grattenauer wird die f\u00fcr die b\u00fcrgerliche\n Gesellschaft \"eigentliche Aufgabe\" benannt, \"zu zeigen: 'Wie zwischen Juden\n und Christen nie ein rechtliches und moralisches Verh\u00e4ltni\u00df statt finden\n kann, so lange Geld das <i>einzige<\/i> Band zwischen beiden ist.' Wer dies\n geh\u00f6rig zeigt, der macht sich nicht blos um die Christen, sondern auch um\n die Juden verdient\"; um aber anzuschlie\u00dfen: \"denn, wenn er es geh\u00f6rig zeigt,\n so m\u00fcssen die Juden darin den st\u00e4rksten Antrieb finden, sich <i>mit<\/i> der\n Gesellschaft zu identifiziren, nicht noch l\u00e4nger <i>von<\/i> ihr zu leben.\"\n Womit das Problem ein j\u00fcdisches bleibt.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\">Grattenauers Schrift hat gro\u00dfen Erfolg; sie ruft eine\n ganze Folge von Streitschriften hervor.&nbsp; Auch seine \u201eErkl\u00e4rung an das\n Publikum \u00fcber meine Schrift: Wider die Juden\u201c erscheint noch 1803 in f\u00fcnf\n Auflagen, sogar ein \u201eErster Nachtrag\u201c zu dieser \u201eErkl\u00e4rung\u201c als Anhang zu\n deren f\u00fcnfter Auflage erscheint noch 1803. \"Ein Machtspruch der Regierung\n machte diesem ersten Aufflackern einer antisemitischen Bewegung ein Ende.\"\n (Goedeke)<br>\n <\/p>\n <p class=\"MsoNormal\">Sein Erfolg liegt sicherlich nicht in der\n Wiederaufnahme g\u00e4ngiger Anti-Judaismen begr\u00fcndet; sicherlich auch nicht in\n der bekannten, wiederkehrenden Figur der Leugnung eines Angriffs, einer\n Beleidung oder einer Verleumdung, nur um diese durch Bezug auf einen\n besonderen Fall, oder umgekehrt durch ganz allgemeine Behauptungen, oder in\n der Geste, nur seine eigene pers\u00f6nliche Wahrheit zu behaupten, erneut\n aufzustellen. Sich einem bestimmten Vorteil oder Vorurteil einer bestimmten\n Bev\u00f6lkerungsmenge anzulehnen, auch dies ist nicht neu.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\">M\u00f6glicherweise aber trifft Grattenauer mit der oben von\n jenem unbekannten Rezensenten herausgestellen Frage den Nerv einer\n Gesellschaft der Aufkl\u00e4rung im Umbruch vom Handels- zum Industriekapital.\n Stiftet das Geld das einzige Band der Gesellschaft, mu\u00df man dann nicht auch\n verstehen, \u201eda\u00df wenn von <span style=\"letter-spacing: 1pt;\">den Juden<\/span>\n geredet wird, man nicht von diesem und jenem Juden, [...] sondern <i><span style=\"letter-spacing: 1.4pt;\">vom Juden \u00fcberhaupt, vom Juden \u00fcberall und\n nirgends<\/span><\/i>, und davon spricht, wie der Jude ist und seyn soll?\u201c\n (\u201eErkl\u00e4rung\u201c, S. 23) Es k\u00f6nnte die allseits drohende Ohnmacht der\n rechtlichen Ungleichheit des Juden vergleichbar erscheinen, den man im\n Zeitalter der M\u00fcndigkeit verachten zu m\u00fcssen glaubt, weil er \u201e<i>durch seine\n eigene Schuld<\/i> auf einer Stufe der tiefsten <i>rechtlichen<\/i>\n Niedrigkeit steht, <i>von der sich zu erheben, itzt,<\/i> [...] <i style=\"\">nichts als sein eigener, freier, selbstst\u00e4ndiger Entschlu\u00df, und\n eine feste Beharrlichkeit ihn auszuf\u00fchren,<\/i> erfordert. wird.\u201c\n (\u201eNachtrag\u201c, S. 17) Die durch Abgrenzung <u>und<\/u> \u00dcbertragung entstandene\n Gef\u00fchlsk\u00e4lte macht es m\u00f6glich, sich mit Hohn, Spott und Verachtung am\n Schauspiel Gequ\u00e4lter, \u201eh\u00f6chst possirlicher Jammerphysiognomien\u201c\n (\u201eErkl\u00e4rung\u201c, S. 19, Anmerkg.) zu weiden, weil man \u201eeinen idiosynkratischen\n Effekt\u201c beim \u201eAnblick der Pein\u201c (ebda, S. 18)<span style=\"\">&nbsp;<\/span>\n <u>ihnen<\/u>, bei denen das Leid offensichtlich ist, zuschreiben kann.\n Gleichwohl beklagt Grattenauer wie selbstverst\u00e4ndlich, was alles ihm\n (vorzugsweise von Juden) angetan worden sei.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\">In Verbindung damit am wirkungsvollsten mag aber jener\n Gestus gewesen sein, der f\u00fcr, selbst idiosynkratische, Geschmacksurteile\n wissenschaftliche Widerlegung fordert, wie bsw. f\u00fcr einen\n \u201eNational-Judengestank\u201c (\u201eErkl\u00e4rung\u201c, S. 32), - oder besser noch dessen\n Beseitigung zugleich mit ihnen.<\/p>\n <p class=\"MsoNormal\">Grattenauers Erfolg scheint schlie\u00dflich darauf zu\n beruhen, da\u00df er geholfen hat, den vormaligen Anti-Judaismus den\n M\u00f6glichkeiten und Bedingungen seiner Zeit anzupassen und in den\n Antisemitismus zu verwandeln. Denn so nah seine Invektiven am Puls der Zeit\n sein d\u00fcrften, so haarscharf falsch ist die Frage absichtlich gestellt, um\n sich wenigstens als einen m\u00f6glicherweise verkannten Propheten biblischen\n Ausma\u00dfes gerieren zu k\u00f6nnen. \u201eIch hasse die Juden von ganzem Herzen, [\u2026] ich\n habe <i style=\"\">die Wahrheit geschrieben<\/i>, [\u2026] nicht was man <i style=\"\">w\u00fcnschte<\/i>, aber was man <i style=\"\">bedurfte<\/i>. [\u2026] wer Ohren\n hat zu h\u00f6ren, der h\u00f6re! \u2013 In diesem Tone werde ich nichts mehr wider die\n Juden schreiben, ob ihnen aber <i style=\"\">das<\/i>, was ich k\u00fcnftig <i style=\"\">in einer ganz andern Sprache<\/i> mit ihnen reden will, besser\n gefallen wird, daran zweifle ich sehr.\u201c (\u201eErkl\u00e4rung\u201c, S. 41)<\/p>\n <b>1804<\/b><br>\n \"Wegen Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten bei der Erhebung von Konkursgeldern\" wird Grattenauer am 16.\n Februar seines Amtes enthoben und zu zweij\u00e4hriger Festungshaft verurteilt,\n von denen er nach Erm\u00e4\u00dfigung durch den K\u00f6nig 6 Monate in Glogau abb\u00fc\u00dft.\n (Goedeke) <br>\n <br>\n <b>1805<\/b><br>\n zu Ostern kommt er nach Breslau.<br>\n <br>\n <b>1806<br>\n <\/b>auf Vermittlung des Provinzialministers Graf Hoym ab dem 11. Oktober Sekret\u00e4r beim\n Intelligenz-Comptoir. <br>\n <br>\n <b>1808<br>\n <\/b> ab dem 16. Januar leitender Redakteur des Intelligenz-Blattes \"eine\n Art amtlicher Anzeiger\". (Goedeke)<br>\n <br>\n <b>1838<\/b><br>Grattenauer stirbt am 23. Mai Breslau.<br>\n -------------------------------------------------<br>\n <br><i>\n \"Als Schriftsteller war er ungemein regsam, lebendig; als Kritiker feurig,\n enthusiastisch-excentrisch, als Mensch originell, doch sehr schroff und\n absprechend. Sein schriftstellerisches Wirken war ein reiches\n mannichfaltiges, aber sehr oberfl\u00e4chliches, zersplittertes. Gr\u00fcndlichkeit\n und Tiefe wohnte ihm niemals bei. [...] G. war ein Mann des Augenblicks und\n den Augenblick wu\u00dfte niemend besser zu erfassen, als er; [...] Wehe dem\n \u00fcbrigens, der ihm gegen\u00fcber eine eigene Meinung aufzustellen wagte; [...]\n und wenn der Gegner durchaus keine Bl\u00f6\u00dfe gab, so wurde er bei seinen\n k\u00f6rperlichen Gebrechen gepackt und auf eine Weise behandelt, die freilich\n keine edle Entgegnung zulie\u00df. Als Mensch war er dienstwillig, begeistert f\u00fcr\n alles Neue, Eklatante, voller Vorurtheile; [... Ein] Beurtheiler nennt den\n Verstorbenen einen ungemeinen Charakter, f\u00fcr den kein gemeiner Maasstab\n passe, doch m\u00fc\u00dfte uns, wenn wir dies glauben sollten, die Ungereimtheit erst\n bewiesen werden, denn ein geistreicher Mann, der in Folge widriger\n Schicksalsschl\u00e4ge kleinlich denken lernt, ist eben ein sehr gew\u00f6hnlicher\n Charakter. [...]\" (NND)<\/i><br>\n <br>\n <b>Portaits<\/b> <br>\n gezeichnet von Kr\u00f6ffel sen. und gestochen von W. Sander.<br>\n <br>\n <b>Publikationen:<\/b><br>\n - Ueber die Wechselprokura. Berlin 1800.<br>\n \u2013 Anzeige seiner Vorlesungen \u00fcb. d. Wechselrecht. ebd. 1800.<br>\n \u2013 Ueber den Begriff der Suggestivfragen. ebd. 1803.<br>\n \u2013 Beitr\u00e4ge zur Erl\u00e4uterung des Wechselrechts. 2 Bde. ebd. 1803.<br>\n \u2013 Wider die Juden. 6 Aufl. ebd. 1803-4.<br>\n \u2013 Erkl\u00e4rung an das Pulikum \u00fcb. Meine Schrift: \u201eWider d. Juden.\u201c ebd.\n 1803.<br>\n \u2013 Erster Nachtrag zur Erkl\u00e4rung \u00fcber seine Schrift: \u201eWider d. Juden.\u201c ebd.\n 1803. <br>\n \u2013 Revisionsdeduktion in Rechtssachen derjenigen s\u00fcd- und westpreu\u00df.\n Edelleute, welche von dem Handelshause Salomon Moses Levys Witwe u. Erben in\n Berlin, auf dem Grund zweier d. ehem. Banquier J. v. Klug in Posen am 14.\n und 22. Juni ausgestellten Reverse, wegen e. angeblich \u00fcbernommenen u.\n garantirten unentgeldl. Getreidelieferung v. circa 80.000 poln. Vierteln in\n Anspruch genommen worden sind. Glogau 1804.<br>\n \u2013 Abhandl. u. Aufs\u00e4tze \u00fcb. verschied. Gegenst\u00e4nde d. Rechtswissenschaft,\n die f\u00fcr gebildete Leser aus allen St\u00e4nden interessant sind. 1r Thl. ebd.\n 1805.<br>\n \u2013 Ueber d. \u00e4lt. u. neuern Wechselgesetze d. Stadt Breslau. Breslau\n 1806.<br>\n \u2013 Ueber die Nothwehr. Ein Beitrag z. wissenschaftl. Behandlung d.\n Kriminalrechts. ebd. 1806. Auch unter d. Titel: Exners Tod, ein merkw\u00fcrd.\n Kriminalfall rechtm\u00e4\u00df. Nothwehr. Erkenntni\u00df d. Kriminalsenats d.\n Oberamtsregierung in Glogau wider d. d. Hapersdorfer M\u00fcller, Joh. Gottl.\n Meschler; m. e. Vorwort u. einigen Anmerk. herausgegeben.<br>\n -<span style=\"\">&nbsp;<\/span> Publikandum des st\u00e4ndischen freiwill. Vereins\n u. der Breslau-Briegischen F\u00fcrstenthumslandschaft, betreff. die gegen depon.\n Pfandbriefe ausgegebene und in Kours gesetzte Pfandbriefsantheile d. d.\n Bresl. den 30. Juni 1807. ebd. 1807.<br>\n \u2013 Ueber Neutralit\u00e4t, Erhaltung u. Sicherheit d. B\u00e4der u. Heilquellen in\n Kriegszeiten, mit besond. Beziehung auf Schlesien. ebd. 1807.<br>\n \u2013 Ueb. Generalindult u. Specialmoratorien, besond. in d. preu\u00df. Staaten;\n eine theoret.-prakt. Erl\u00e4ut. der in d. Schuldexekutionsverfahren, die\n Indulte u. Moratorien betreff. r\u00f6m., franz\u00f6s. u. preu\u00df. Gesetze. ebd. 1807.\n 2. Aufl. in 2 Bdn. 1809.<br>\n \u2013 Ueber die Sagacit\u00e4t, als herrschendes Princip der Zeit; eine Vorlesung,\n am 2. Dec. 1807 gehalten. Glogau 1808.<br>\n \u2013 Nothwend. Anang zu d. Schrift: \u00dcber Generalindult u. Specialmoratorien,\n besond. in d. preu\u00df. Staaten; nebst dem allgem. Preu\u00df. Moratorienedikte, d.\n d. Memel den 24. Nov. 1807 u. e. Entwurfe zu e. Moratorienverordn., mit\n besond. R\u00fccksicht auf d. Prov. Schlesien. ebd. 1808.<br>\n \u2013 Frankreichs neue Wechselordnung. Nach d. beigedr. Grundtexte der\n officiellen Ausg. \u00fcbersetzt. Mit e. Einleitung, mit erl\u00e4ut. Anmerk. u. mit\n Beil. herausgegeben. Berlin 1808.<br>\n \u2013 Ueber die Pflicht der Regierung in R\u00fccksicht auf Schauspiele. ebd.\n 1808.<br>\n \u2013 Definitivfriedenstraktat zwischen Sr. Maj. d. Kaiser v. Oesterreich,\n K\u00f6nig von Ungarn und B\u00f6hmen und Sr. Maj. dem Kaiser der Franzosen, K\u00f6nig v.\n Italien, Besch\u00fctzer d. rhein. Bunds, geschlossen zu Wien am 14., ratificirt\n am 16. u. 17. und ausgewechselt am 20. Oktober 1809. Mit einer vorl\u00e4uf.\n Uebersicht des L\u00e4nderverlusts Oesterreichs. Breslau 1809.<br>\n \u2013 F\u00fcr die Frauen; eine Sylvesterabendrede an die M\u00e4nner. Mit Vignetten\n geziert. ebd. 1809. 3. Aufl. ebd. 1811.<br>\n \u2013 Ueber Verg\u00fctigung der Kriegssch\u00e4den der Brandversicherungsgesellsch. ebd.\n 1809.<br>\n \u2013 Ordnung d. St\u00e4dte d. preu\u00df. Monarchie. ebd. 1809.<br>\n \u2013 Ueber die preu\u00df. Realm\u00fcnzen u.s.w. ebd. 1810.<br>\n \u2013 Reduktionstabellen der preu\u00df. M\u00fcnzen. ebd. 1810.<br>\n \u2013 W\u00f6chentl. Theaternachrichten od. Bresl. Miscellen. Mit Kupfern. 2 Bde.\n ebd. 1810.<br>\n \u2013 Repertorium aller Kriegslasten, Kriegssch\u00e4den u. Kriegseinquartierungen\n betreff. neuern Gesetze u. Verordnungen; nebst vollst\u00e4nd. Literatur. Ein\n Handbuch f\u00fcr Juristen, Kameralisten, Einquartierungs-, Minicipal-, Servis-\n u. Polizeibeamte. 2 Thle. ebend. 1810.<br>\n \u2013 Vom Stamme Aaron und dessen angebl. Vorrechten. Ein Beitrag z.\n Judenwesen. Jerusalem (Lpzg.) 1817.<br>\n \u2013 Die Wechselstempelgesetze in d. preu\u00df. Staaten, f\u00fcr Bankiers, Kaufleute\n und Gesch\u00e4ftsm\u00e4nner. Breslau 1818.<br>\n \u2013 F\u00fcr die Brandbesch\u00e4digten in Johannisberg. Vorgelesen in dem zu deren\n Unterst\u00fctzung veranstalteten Konzert. ebd. 1826.<br>\n \u2013 Aphorismen \u00fcber Thierqu\u00e4lerei. Zur Berichtigung der Urtheile \u00fcber die\n Menagerie des Hrn. v. Dinter. Bresl. 1828.<br>\n \u2013 Aufs\u00e4tze in d. schles. Provinzialbl\u00e4ttern; in v. Kampz Jahrb\u00fcchern f. d.\n preu\u00df. Gesetzgebung, Rechtswissenschaft und Rechtsverwaltung; Beitr\u00e4ge zur\n Bresl. Ztg., etc.<br>\n\n <p class=\"MsoNormal\"><b>Literatur:<\/b><br>\n - NND Jg. 16. 1838 (1840)<br>\n - Sendschreiben eines Christen an einen hiesigen Juden \u00fcber den Verfasser\n der Schrift: Wider die Juden (v. Sabattia Josef Wolff, 1756 - 1832), Berlin\n (Sch\u00f6ne) 1803<br>\n - Vossische Zeitung Nr. 98 u. 100 v. 16. u. 20. August 1803<br>\n <\/p>\n <p class=\"MsoNormal\"><b>Quelle:<\/b><br>\n - DBI (M) I, 416, 239-249<br>\n - Goedeke, Bd. XIII, Dresden (L. Ehlermann), 1938, S. 227 ff.<br>\n <\/p>\n <br>\n","genealogie":"Am 16. Juni 1798 Eheschlie\u00dfung mit Lisette Grohmann.","primaer":null,"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5528\" class=\"link-hover text-primary\">Ueber die Schrift des Hrn D. 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