
{"meta":{"meta-title":"Christian Peter  Wilhelm Beuth < Personen","meta-description":"Christian Peter  Wilhelm Beuth < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4137","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/4137","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Christian Peter  Wilhelm Beuth"},"count":{"lebensdaten":10,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":2,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4137","text":"Christian Peter  Wilhelm Beuth"}]},"data":{"id":4137,"zusatz_id":4137,"meta":{"meta-title":"Christian Peter  Wilhelm Beuth < Personen","meta-description":"Christian Peter  Wilhelm Beuth < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4137","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/4137"},"title":"Christian Peter  Wilhelm Beuth","nachname":"Beuth","vorname":"Christian Peter  Wilhelm","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"28.12.1781","geburtsort":"Cleve \/ Niederrhein","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"27.09.1853","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Beamter","Gewerbepolitiker"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/25\" class=\"link-hover text-primary\">Christlich-deutsche Tischgesellschaft (gegr\u00fcndet: 18.01.1811 aufgel\u00f6st: 1834)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/23\" class=\"link-hover text-primary\">Gesetzlose Gesellschaft (Nr. 2) (gegr\u00fcndet: 04.11.1809)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/55\" class=\"link-hover text-primary\">Sing-Academie (gegr\u00fcndet: 24.05.1791)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/57\" class=\"link-hover text-primary\">Zeltersche Liedertafel (gegr\u00fcndet: 1808)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/20\" class=\"link-hover text-primary\">Montagsklub (gegr\u00fcndet: 10.1750 aufgel\u00f6st: 1936)<\/a>"],"bekanntschaften":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/481\" class=\"link-hover text-primary\">Karl Sigmund Franz Altenstein (Jurist, Finanz-und Bildungsminister)<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/640\" class=\"link-hover text-primary\">Karl August Hardenberg (Minister)<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/641\" class=\"link-hover text-primary\">Karl Friedrich Schinkel (Architekt)<\/a>"],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n <b>1781<\/b><br \/>\n Am 28. Dezember Geburt in Kleve als Sohn eines Arztes.<br \/>\n <br \/>\n Schulbildung in Kleve und Berlin.<br \/>\n <br \/>\n <b>1798<\/b><br \/>\n Studium der Rechtswissenschaften und Kameralwissenschaften in Halle.<br \/>\n <br \/>\n <b>1801<\/b><br \/>\n Eintritt in den preu\u00dfischen Staatsdienst als Referendar bei der\n kurm\u00e4rkischen Kammer. Sp\u00e4ter erh\u00e4lt Beuth eine Anstellung im Manufaktur- und\n Gewerbekollegium.<br \/>\n <br \/>\n <b>1806<\/b><br \/>\n Beuth wird als Kammerassessor nach Bayreuth versetzt.<br \/>\n <br \/>\n <b>1809<\/b><br \/>\n Beuth wird bef\u00f6rdert und geht als Regierungsrat nach Potsdam.<br \/>\n <br \/>\n <b>1810<\/b><br \/>\n Staatskanzler Hardenberg beruft ihn in die Immediatskommission f\u00fcr die\n neuen Grundgesetze. F\u00fcr Beuth bedeutet dies den Eintritt in den Kreis der\n Reformer. Er geh\u00f6rt zum \"Lichtenberger Kreis\", einer unabh\u00e4ngigen\n reformorientierten privaten Finanzkommission, die Hardenberg bereits vor\n seiner Ernennung zum Staatskanzler als&nbsp; um sich gebildet hat.<br \/>\n <br \/>\n <b>1811<\/b><br \/>\n Ernennung zum Obersteuerrat. Beuth arbeitet nun im Finanzministerium. Er\n ist Mitarbeiter in der Kommission f\u00fcr die Steuerreform.<br \/>\n <br \/>\n <b>1813<\/b><br \/>\n Beuth nimmt im L\u00fctzowschen Freicorps an den Befreiungskriegen teil.<br \/>\n <br \/>\n <b>1814<\/b><br \/>\n Beuth erh\u00e4lt eine Anstellung als Geheimer Oberfinanzrat in der Abteilung\n Handel und Gewerbe des Finanzministeriums.<br \/>\n <br \/>\n <b>1817<\/b><br \/>\n Beuth wird ins neugeschaffene Handelsministerium versetzt.<br \/>\n <br \/>\n <b>1819<\/b><br \/>\n Neben seinen T\u00e4tigkeiten im Handelsministerium wird Beuth Direktor der\n \"Technischen Deputation f\u00fcr Gewerbe\", einer schon vom Freiherren vom Stein\n gegr\u00fcndeten Reforminstitution. Gemeinsam mit Christian von Rother und Johann\n Gottfried Hoffmann pl\u00e4diert er daf\u00fcr, die Gewerbesektion der Verwaltung des\n Inneren zu unterstellen.<br \/>\n Beuth erarbeitet aber auch abseits der Politik praktische Verbesserungen\n des Gewerbewesens : Er organisiert Austellungen von technischen\n Errungenschaften, jungen Nachwuchstechnikern erm\u00f6glicht er Bildungsreisen\n ins Ausland&nbsp; und er publiziert Schriften zum Fabrikationswesen und\n Handwerk. <br \/>\n <br \/>\n <b>1821<\/b><br \/>\n Gr\u00fcndung des \"Vereins zur Bef\u00f6rderung des Gewerbeflei\u00dfes\" durch Beuth. Im\n selben Jahr erfolgt die Gr\u00fcndung der Technischen Gewerbeschule. Beuths\n langj\u00e4hriger Freund Friedrich Schinkel ist daran beteiligt. Die Einf\u00fchrung\n des Modellbaus von Maschinen zur Illustration der Sch\u00fcler geht ma\u00dfgeblich\n auf die Initiative Beuths und Schinkels zur\u00fcck.<br \/>\n <br \/>\n <b>1825<\/b><br \/>\n Versetzung Beuths ins Innenministerium, dem das Handelsministerium\n unterstellt wird.<br \/>\n <br \/>\n <b>1830<\/b><br \/>\n In seiner Funktion als Geheimer Oberregierungsrat steht Beuth der Abteilung\n f\u00fcr Handel, Gewerbe und Bauwesen vor. Zudem wird er Direktor der Allgemeinen\n Bauschule, bzw. des Berliner Gewerbeinstituts. Auf ihn geht auch die\n Einf\u00fchrung des Stipendienwesens in dieser Institution zur\u00fcck, aus der eine\n Reihe bedeutender Industrieller wie Albert Borsig und Friedrich August Eggel\n hervorgehen. Die Institution wird 1879 mit der 1799 gegr\u00fcndeten Bauakademie\n zur Technischen Hochschule vereinigt. <br \/>\n Beuth sorgt auch auf Staatsebene f\u00fcr eine breite und verbesserte Ausbildung\n f\u00fcr Techniker und Gewerbetreibende: Bis 1835 werden in den verschiedenen\n Regierungsbezirken ingesamt 20 Gewerbeschulen f\u00fcr ca. 1000 Sch\u00fcler\n gestiftet.<br \/>\n <br \/>\n <b>1837<\/b><br \/>\n Beuths Abteilung wird in das Innenministerium \u00fcbernommen.<br \/>\n <br \/>\n <b>1845<\/b><br \/>\n Abschied Beuths aus allen \u00c4mtern. Nur seinen Sitz im Staatsrat beh\u00e4lt\n er.<br \/>\n <br \/>\n <b>1853<\/b><br \/>\n Am 27. September stirbt Beuth im Alter von 71 Jahren in Berlin. 1861 erh\u00e4lt\n Beuth neben Schinkel ein Denkmal vor der Bauakademie.<br \/>\n <br \/>\n F\u00fcr den Historiker Rudolf Vierhaus verk\u00f6rpert <i>\"Beuth den Typ des\n reformfreudigen, praktisch wirkenden preu\u00dfischen Beamten, der - im Interesse\n des Staates und durch den Staat - durch Ausbildung und F\u00f6rderung des\n Gewerbeflei\u00dfes in den b\u00fcrgerlichen Schichten Unternehmergeist zu wecken,\n technische Kompetenzen zu verbreiten und dadurch Selbstst\u00e4ndigkeit zu\n st\u00e4rken erfolgreich bem\u00fcht war. Als er sich 1845 aus seinen \u00c4mtern\n zur\u00fcckzog, begann auch das Gewerbe, sich aus der staatlichen Lenkung zu\n l\u00f6sen\". (Vierhaus 1995, S. 503)<br \/>\n <br \/>\n <\/i> Reinhart Koselleck zufolge kann die auf Beuth und seine Kollegen\n zur\u00fcckgehende <i>\"Wirkung dieser staatlichen Industrief\u00f6rderung, die ihre\n Impulse in die freie Wirtschaft hinausschickte, (...) gar nicht untersch\u00e4tzt\n werden\".<\/i> Zwei M\u00e4nner waren daran ma\u00dfgeblich beteiligt, <i>\"die beide\n eine eigenth\u00fcmliche Doppelstellung einnahmen:<\/i> <i>\"Peter Christian\n Wilhelm Beuth, der 27 Jahre lang in dauernd wechselnden Ministerien Direktor\n der Gewerbe- und Handelsabteilung blieb, der zugleich das technische\n Erziehungswesen aufbaute und der den Verein zur Bef\u00f6rderung des\n Gewerbeflei\u00dfes leitete. Was er durch unmittelbare Hilfen nicht leisten\n konnte oder wollte, machte er bei weitem wett durch seine\n Erziehungst\u00e4tigkeit. Von nicht minderem Einflu\u00df war Christian Rother. Er\n \u00fcbernahm 1820 zugleich die Staatsschuldenverwaltung und die Seehandlung, wie\n es im Wortlaut des Gesetzes hie\u00df, als 'ein f\u00fcr sich bestehendes unabh\u00e4ngiges\n Geld- und Handelsinstitut des Staates'\". (Koselleck 1989, S. 444 und\n 612).<\/i><br \/>\n <i><br \/>\n <br \/>\n <\/i> <b>Verwendete Literatur:<\/b><i><br \/>\n <br \/>\n <\/i> Koselleck, Reinhard: <i>Preu\u00dfen zwischen Reform und Revolution.\n Allgemeines Landrecht, Verwaltung und soziale Bewegung von 1791 bis\n 1848<\/i>. M\u00fcnchen: DTV 1989.<br \/>\n <br \/>\n Vierhaus, Rudolf: <i>Peter Christian Wilhelm Beuth<\/i>. In: Killy, Walter\n (Hrsg.): Deutsch Biographische Enzyklop\u00e4die. Bd. 1 Aachen - Borguslawski.\n M\u00fcnchen u.a.: Saur 1995.<br \/>\n <br \/>\n SH<br \/>\n <br \/>\n <br \/>\n <br \/>\n <br \/>\n <br \/>\n <br \/>\n <br \/>\n <br \/>\n <br \/>\n <br \/>\n <br \/>\n <br \/>\n <br \/>\n <br \/>\n ","genealogie":"Vater: Gisbert Beuth (?-1800, Arzt aus Kleve in Wetsphalen\nMutter: Amalia Wilhelmine Augusta Hildebrand, geborene Lilienthal","primaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5231\" class=\"link-hover text-primary\">Beitr\u00e4ge zur Kenntni\u00df des amerikanischen M\u00fchlenwesens und der Mehlfabrikation<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/10402\" class=\"link-hover text-primary\">Peter Caspar Wilhelm Beuth<\/a>"],"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1407\" class=\"link-hover text-primary\">Christian Wilhelm Beuth<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/4045\" class=\"link-hover text-primary\">Christian Peter Wilhelm Friedrich Beuth<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/4232\" class=\"link-hover text-primary\">Peter Christian Beuth<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/10405\" class=\"link-hover text-primary\">Christian Peter Wilhelm Beuth \u2013 eine geschichtliche Betrachtung aus Anlass des 125. Todestages<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/10406\" class=\"link-hover text-primary\">Christian Peter Wilhelm Beuth<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/10407\" class=\"link-hover text-primary\">C. P. W. Beuth<\/a>"],"berlinaufenthalte":[],"fach":["Verwaltung"],"institution":[],"ort":[],"verein":["Christlich-deutsche Tischgesellschaft","Montagsclub","Zeltersche Liedertafel  ","Sing-Academie  "],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}