
{"meta":{"meta-title":"Kaspar Friedrich Schuckmann < Personen","meta-description":"Kaspar Friedrich Schuckmann < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4372","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/4372","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Kaspar Friedrich Schuckmann"},"count":{"lebensdaten":10,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4372","text":"Kaspar Friedrich Schuckmann"}]},"data":{"id":4372,"zusatz_id":4372,"meta":{"meta-title":"Kaspar Friedrich Schuckmann < Personen","meta-description":"Kaspar Friedrich Schuckmann < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4372","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/4372"},"title":"Kaspar Friedrich Schuckmann","nachname":"Schuckmann","vorname":"Kaspar Friedrich","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"von","geburtsdatum":"25.12.1755","geburtsort":"M\u00f6lln\/Lauenburg","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"17.09.1834","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Staatsminister"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/35\" class=\"link-hover text-primary\">Preu\u00dfische Haupt-Bibelgesellschaft (gegr\u00fcndet: 08.1814)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/20\" class=\"link-hover text-primary\">Montagsklub (gegr\u00fcndet: 10.1750 aufgel\u00f6st: 1936)<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<b>1755<\/b><br>Kaspar Friedrich von Schuckmann wird am 25. Dezember als Sohn des ehemaligen d\u00e4nischen Offiziers Kaspar Nikolaus von Schuckmann und dessen Kusine Friederike Agnese Maria von Schuckmann aus B\u00fctzow (Mecklenburg-Schwerin) auf dem Lehngut der Familie, M\u00f6lln, bei Neubrandenburg in Mecklenburg-Schwerin geboren.<br>Besuch der Ritterakademie in Brandenburg.<br><br><b>1775<\/b><br>Schuckmann beginnt ein Jura- und Kameralistikstudium an der Universit\u00e4t Halle. <br><br><b>1779<\/b><br>Eintritt in den preu\u00dfischen Staatsdienst: am 11. Januar wird Schuckmann Referendar beim Kammergericht Berlin.<br><br><b>1783<\/b><br>am Oberregierungsgericht. <br><br><b>1786 <\/b><br>Schuckmann wird als Oberamtsregierungsrat nach Breslau (Niederschlesien) versetzt. <br><br><b>1790<\/b><br>Oberbergrichter beim Oberbergamt Schlesien.<br><br><b>1791<\/b><br>\u00dcbernimmt er die Verwaltung der F\u00fcrstent\u00fcmer Bayreuth und Ansbach und wurde zugleich Chefpr\u00e4sident der beiden Kriegs- und Dom\u00e4nenkammern. In diesem Amt bis zum Jahr 1807 erwarb er sich gro\u00dfe Anerkennung.<br><br><b>1807<\/b><br>Als die F\u00fcrstent\u00fcmer Ansbach-Bayreuth 1807 von Preu\u00dfen abgetrennt und Bayern angeschlossen wurde, f\u00fchrten die Franzosen den dortigen h\u00f6chsten preu\u00dfischen Beamten Schuckmann in Gefangenschaft auf die Festung Mainz ab.<br><br><b>1810<\/b><br>Im Februar erscheint in der Berlinischen Monatsschrift sein Beitrag Bemerkungen \u00fcber des Herrn von Raumers Schrift: \"Das Britische Besteuerungssystem\"<br><br>Schuckmann \u00fcbernimmt Ende des Jahres als Geheimer Staatsrat im preu\u00dfischen Innenministerium in Berlin die Leitung der Abteilungen f\u00fcr Handel und Gewerbe; ebenso unterstehen ihm das angegliederte Berg-, H\u00fctten-, Salinen- und Medizinwesen. Als Nachfolger Wilhelm von Humboldts (1767-1835) erh\u00e4lt Schuckmann dar\u00fcber hinaus das Ressort Kultus und \u00f6ffentlichen Unterricht.<br><br><b>1814<\/b><br>Als Nachfolger Karl August von Hardenbergs wird Schuckmann bis 1819 preu\u00dfischer Staatsminister des Innern. <br><br><b>1819<\/b><br>Schuckmann \u00fcbernimmt erneut das Amt des Innenministers, dem von 1819 bis 1830 auch das Polizeiministerium zugeh\u00f6rte. <br><br><b>1830<\/b><br>Ab 1830 beschr\u00e4nkte sich Schuckmann aufgrund seines hohen Alters auf die Aufgaben des Handels und Gewerbes, w\u00e4hrend Gustav von Brenn sich der Polizeiangelegenheiten annahm (Quelle: Acta Borussia, Die Protokolle des Preu\u00dfischen Staatsministeriums, Olms-Weidmann 2004, Band 2: 1817-1934\/38).<br><br><b>1834<\/b><br>79-j\u00e4hrig scheidet Schuckmann aus dem Staatsdienst aus. Er stirbt am 17. September.<br><br>Als Innenminister zeichnete er am 31. Oktober 1816 gemeinsam mit Staatskanzler F\u00fcrst von Hardenberg die Urkunde mit den Statuten der Universit\u00e4t Berlin gegen, die zuvor der preu\u00dfische K\u00f6nig Friedrich Wilhelm III. unterzeichnet hatte. Damit wurde der Berliner Universit\u00e4t ihre offizielle Verfassung gegeben, in der die Ziele der Universit\u00e4t, ihre Struktur und Hierarchie, die interne Gerichtsbarkeit, der Vorlesungsbetrieb, die Studienbedingungen und anderes genau festgelegt wurden.<br><br>Als Innenminister war Schuckmann auch Leiter des Ministerialausschusses gegen demagogische Umtriebe, der \u201eK\u00f6niglichen Immediat-Untersuchungskommission zur Ermittlung hochverr\u00e4terischer Verbindungen und staatsgef\u00e4hrlicher Umtriebe\u201c). Seine Geisteshaltung zeigt sich in seiner Attacke gegen den Dichter E. T. A. Hoffmann: Hoffmann war ebenfalls in dieser Kommission t\u00e4tig und scheute sich nicht, mit seinem \u201eMeister Floh\u201c eine Satire gegen die Demagogenschn\u00fcffelei zu schreiben. Daf\u00fcr beschimpfte Schuckmann ihn noch 1828, also Jahre nach Hoffmanns Tod, als b\u00f6ser Geist der Kommission und als W\u00fcstling.<br><br>Zu Schuckmanns 50j\u00e4hrigem Dienstjubil\u00e4um erhielt er als sechste Pers\u00f6nlichkeit die Ehrenb\u00fcrgerw\u00fcrde von Berlin, die seit 1808 verliehen wurde.<br>Erst kurz vor seinem Tod 1834 schied Schuckmann mit 88 Jahren aus Altersgr\u00fcnden aus dem Staatsdienst aus.<br><br>- Preu\u00dfischer Minister des Innern, f\u00fcr Handel und Gewerbe-Angelegenheiten<br>- bekannt mit Jean Paul<br>- verkehrt in den Salons von Henriette von Crayen und Elisabeth von Staegemanns.<br><br><b>AH<br><br>Literatur<\/b><br>Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band XIII, Band 128 der Gesamtreihe, bearb.: Walter v. Hueck, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2002<br><br>$Biographie des k\u00f6niglich preu\u00dfischen Staatsministers Freiherrn von Schuckmann vom Freiherrn von L\u00fcttwitz, Leipzig: Brockhaus 1835$<br><br>Julius von Schuckmann, Nachrichten \u00fcber die Familie von Schuckmann, Berlin 1888<br><br>Erich L\u00fcbcke, Das Ehepaar Franz Wolff (1644-1710) und Anna Schuckmann (1635-1716), seine Ahnen und Kinder, in: Zeitschrift der Zentralstelle f\u00fcr Nieders\u00e4chsische Familiengeschichte 10, 1928, S. 151-156 und 223-225<br><br>Hans-Hugo von Schuckmann, Das Geschlecht der Herren und Freiherren von Schuckmann und seine Vorfahren, Berlin 1932<br><br>Hans-Hugo von Schuckmann, Stammtafel des Geschlechts von Schuckmann, G\u00f6rlitz 1937","genealogie":"Vater: Kaspar Nikolaus von Schuckmann\nMutter: Friederike Agnese Maria von Schuckmann\nGeschwister: Henriette von Schuckmann (1752-1824); Sophie von Schuckmann (1749-1819) sowie sechs weitere\nEhe: 1. Leopoldine Margarethe von R\u00f6der (); 2. Henriette Freiin von L\u00fcttwitz (18. Februar 1752 - 31. Juli 1824); 3. Schwester der vorigen, Eleonore Freiin von L\u00fcttwitz","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Politik"],"institution":[],"ort":[],"verein":["Montagsclub","Preu\u00df. Hauptbibelgesellschaft"],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}