
{"meta":{"meta-title":"Adolph Ferdinand Gehlen < Personen","meta-description":"Adolph Ferdinand Gehlen < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/472","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/472","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Adolph Ferdinand Gehlen"},"count":{"lebensdaten":10,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":2,"berlinaufenthalte":0,"register":1,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/472","text":"Adolph Ferdinand Gehlen"}]},"data":{"id":472,"zusatz_id":472,"meta":{"meta-title":"Adolph Ferdinand Gehlen < Personen","meta-description":"Adolph Ferdinand Gehlen < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/472","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/472"},"title":"Adolph Ferdinand Gehlen","nachname":"Gehlen","vorname":"Adolph Ferdinand","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"15.09.1775","geburtsort":"B\u00fctow (Pommern)","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"14.07.1815","sterbeort":"M\u00fcnchen","sterbeland":null,"berufe":["Chemiker","Pharmazeut"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/28\" class=\"link-hover text-primary\">Gesellschaft naturforschender Freunde zu Berlin (gegr\u00fcndet: 09.07.1773)<\/a>"],"bekanntschaften":{"0":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/505\" class=\"link-hover text-primary\">Martin Heinrich Klaproth (Apotheker, Chemiker)<\/a>","2":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5393\" class=\"link-hover text-primary\">Heinrich Rose (Chemiker)<\/a>","1":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/594\" class=\"link-hover text-primary\">Christian Samuel Weiss (Physiker, Mineraloge)<\/a>"},"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n  <b>1775<br>\n  <\/b> Geburt Gehlens in B\u00fctow\/Pommern. <br>\n  <br>\n  Besuch der Universit\u00e4t und Ausbildung zum Apotheker bei Prof. K. G. Hagen in\n  K\u00f6nigsberg. <br>\n  <br>\n  <b>1803<br>\n  <\/b> Umzug nach Berlin, dort Freundschaft mit dem Apotheker Rose. Arbeit mit\n  dem Apotheker Klaproth. Herausgabe der Zeitschriften: \"Neues allgemeines\n  Journal der Chemie\". 6 Bde. Berlin 1803-1805. \"Journal f\u00fcr Chemie, Physik\n  und Mineralogie\". 9 Bde. Berlin: 1806-1810. \"Neues Berliner Jahrbuch der\n  Pharmazie\" [mit Valentin Rose d. J.] Berlin: 1805-1808. <br>\n  <br>\n  <b>1806<br>\n  <\/b> Promotion in Halle. Anstellung als Zoochemiker an der Klinik von Johann\n  Christian Reil. <br>\n  <br>\n  <b>1807<br>\n  <\/b> Berufung an die bayrische Akademie der Wissenschaften in M\u00fcnchen, wo\n  ein neues Chemie-Laboratorium eingerichtet wird. Zu seinen Aufgaben geh\u00f6rt\n  die wissenschaftliche Betreuung des bayerischen Bergbaus und H\u00fcttenwesens\n  und der Glas- und Porzelanfabriken. So entwickelt G. etwa f\u00fcr die\n  Nymphenburger Porzellanmanufaktur, die dem bayerischen K\u00f6nig geh\u00f6rte, die\n  Farben. Viele der chemischen Experimente f\u00fchrt G. aufgrund des Platzmangels\n  in der Akademie in seiner Privatwohnung aus, wo er ein Laboratorium\n  aufgebaut hat. <br>\n  <br>\n  <b>1812<br>\n  <\/b> Ablehnung einer Berufung an die Universit\u00e4t Breslau. Verschlechterung\n  des gesundheitlichen Zustandes. <br>\n  <br>\n  <b>1815<br>\n  <\/b>Kurz vor dem Antritt einer B\u00e4derkur erliegt G. 39j\u00e4hrig den bei einem\n  Versuch mit Blaus\u00e4ure und Arsenwasserstoff zugezogenen Vergiftungen.\n <br><br>----------------------------------------<br><br>Gehlen studierte in K\u00f6nigsberg Medizin und Pharmazie und wurde dort zum Dr. med. promoviert. Seine starke Neigung zu literarischer Arbeit f\u00fchrte ihn nach Berlin, wo er bei Klaproth arbeitete und in die Rose'sche Apotheke eintrat. Seine Hauptt\u00e4tigkeit lag in der Herausgabe der Fachzeitschriften: \"Neues allgemeines Journal der Chemie\". 6 Bde. Berlin 1803-1805. \"Journal f\u00fcr Chemie, Physik und Mineralogie\". 9 Bde. Berlin: 1806-1810. \"Neues Berliner Jahrbuch der Pharmazie\" [mit Valentin Rose d.J.] Berlin: 1805-1808. 1806 habilitierte sich Gehlen in Halle f\u00fcr Chemie und wurde in der Klinik von Johann Christian Reil als Zoochemiker angestellt. 1807 nahm er einen Ruf nach M\u00fcnchen auf die Leitung des neu zu errichtenden chemischen Laboratoriums der Bayerischen Akademie der Wissenschaften an.  Zu seinen Aufgaben geh\u00f6rte die wissenschaftliche Betreuung des bayerischen Bergbaus und H\u00fcttenwesens und der Glas- und Porzelanfabriken. So entwickelte G. etwa f\u00fcr die Nymphenburger Porzellanmanufaktur, die dem bayerischen K\u00f6nig geh\u00f6rte, die Farben. Viele der chemischen Experimente f\u00fchrte G. aufgrund des Platzmangels in der Akademie in seiner Privatwohnung aus, wo er ein Laboratorium aufgebaut hatte. Sein ohnehin schon  angeschlagener Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehens, da er t\u00e4glich den D\u00e4mpfen gef\u00e4hrlicher Substanzen ausgesetzt war. Kurz vor dem Antritt einer B\u00e4derkur erlag G. 39 j\u00e4hrig den bei einem Versuch mit Blaus\u00e4ure und Arsenwasserstoff zugezogenen Vergiftungen.\nDer Pharmazeut und Chemiker Gehlen lebte nur wenige Jahre in Berlin, wo er gemeinsam mit Rose das \"Neue Berlinische Jahrbuch f\u00fcr die Pharmazie\" herausgab. In Berlin vertiefte der sensible und leicht kr\u00e4nkliche G. seine Sprachstudien und begann seiner Neigung zu literarischer T\u00e4tigkeit zu folgen. Er \u00fcbersetzte fremdsprachige Publikationen und nahm zu den internationalen Forschungen Stellung, was ihm durch die Kenntnis von 8 Sprachen nicht schwer fiel. Seine eigentliche Karriere machte G. allerdings in M\u00fcnchen.\n","genealogie":"Geschwister:\n1) Charlotte Devrient, geb. Gehlen (Ehemann: David Devrient)\n2) Carl August Gehlen, Apotheker und Kaufmann in B\u00fctow\n3) Heinrich Ludwig (wohnhaft auch in B\u00fctow)","primaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/2403\" class=\"link-hover text-primary\">Ber\u00fchmte Apotheker<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/2404\" class=\"link-hover text-primary\">Von Carl bis Liebig<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/4150\" class=\"link-hover text-primary\">Anfangsgr\u00fcnde der F\u00e4rberkunst<\/a>"],"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/4137\" class=\"link-hover text-primary\">Denkmal auf dem Grabe des unverge\u00dflichen Ferdinand Adolph Gehlen<\/a>"],"berlinaufenthalte":[],"fach":["Pharmazie","Chemie"],"institution":[],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}