
{"meta":{"meta-title":"Elisabeth Christine Ulrike Braunschweig-Wolfenb\u00fcttel < Personen","meta-description":"Elisabeth Christine Ulrike Braunschweig-Wolfenb\u00fcttel < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4835","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/4835","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Elisabeth Christine Ulrike Braunschweig-Wolfenb\u00fcttel"},"count":{"lebensdaten":11,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":0,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4835","text":"Elisabeth Christine Ulrike Braunschweig-Wolfenb\u00fcttel"}]},"data":{"id":4835,"zusatz_id":4835,"meta":{"meta-title":"Elisabeth Christine Ulrike Braunschweig-Wolfenb\u00fcttel < Personen","meta-description":"Elisabeth Christine Ulrike Braunschweig-Wolfenb\u00fcttel < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4835","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/4835"},"title":"Elisabeth Christine Ulrike Braunschweig-Wolfenb\u00fcttel","nachname":"Braunschweig-Wolfenb\u00fcttel","vorname":"Elisabeth Christine Ulrike","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"Prinzessin","adelspraedikat":"von","geburtsdatum":"09.11.1746","geburtsort":"Wolfenb\u00fcttel","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"weiblich","konfession":"","sterbedatum":"18.02.1840","sterbeort":"Stettin","sterbeland":null,"berufe":["Gemahlin Friedrich Wilhelms II."],"vereine":[],"bekanntschaften":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/616\" class=\"link-hover text-primary\">Wilhelmine Lichtenau ()<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/678\" class=\"link-hover text-primary\">Friedrich Wilhelm Schulenburg-Kehnert (Minister)<\/a>"],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<b>1746<\/b><br>\nElisabeth Christine Ulrike von Braunschweig-Wolfenb\u00fcttel wird am 9.\nNovember geboren. Sie ist das zehnte Kind des Herzogpaares von\nBraunschweig-Wolfenb\u00fcttel Karl I. und Philippine Charlotte von Preu\u00dfen,\nder Schwester Friedrich II. Ihre Tante, die Schwester des Herzogs\nElisabeth Christine, ist mit dem preu\u00dfischen K\u00f6nig verheiratet.<br>\n<br>\n<b>1765<\/b><br>\nFriedrich II. ordnet die Hochzeit seiner Nichte Elisabeth Ulrike mit\ndem 20 j\u00e4hrigen preu\u00dfischen Thronfolger Friedrich-Wilhelm II. an. Die\nTrauung wird am 14. Juli vollzogen. Die Ehe ist von beiderseitiger\nUntreue gepr\u00e4gt, was Friedrich II. zu der Bemerkung veranlasst:<span style=\"font-style: italic;\"><i> <\/i>\"<\/span><i>Der Gatte, jung und sittenlos, einem ausschweifendem Leben\nhingegeben, \u00fcbte t\u00e4glich Untreue an seiner Gemahlin; die Prinzessin,\ndie in ihrer Bl\u00fcte ihre Sch\u00f6nheit stand, sah sich gr\u00f6blich beleidigt\ndurch die geringe R\u00fccksicht, die man ihren Reizen zeigte. Ihre\nLebhaftigkeit und die gute Meinung, die sie von sich selber hatte,\nbrachten sie dazu, sich f\u00fcr das Unrecht zu r\u00e4chen, das man ihr antat.\nBald ergab sie sich Ausschweifungen, die denen ihres Gatten kaum\nnachstanden; die Katastrophe brach aus und wurde publik\" (Friedrich II. an Philippine Charlotte).<br>\n<\/i><br>\n<b>1769<\/b><br>\nFriedrichs Plan, das exzessive Leben seines Thronfolgers mit der\nEheschlie\u00dfung zu beruhigen, scheitert. Die Ehe wird geschieden. Als\nStrafe setzt man Elisabeth Christine Ulrike auf dem Stettiner Schlo\u00df\nfest (nach anderen Angaben in K\u00fcstrin). Erst im Laufe der n\u00e4chsten Jahre lockert Friedrich II. die\nHaftbedingungen der ehemaligen Gemahlin seines Neffen. Noch 1769 wird\nFredericke Charlotte Ulrike geboren. Die Tochter des Kronprinzenpaares\nheiratet 1791 Friedrich August von York, den zweiten Sohn des\nenglischen K\u00f6nigs Georg III. <br>\n<br>\n<b>1840<\/b><br>\nElisabeth Christine Ulrike \u00fcberlebt ihre Tochter um 20 Jahre und stirbt\nam 14. Februar in Stettin. Sie wird im Berliner Dom beigesetzt.<br>\n<br>\nDer franz\u00f6sische Grammatikprofessor Dieudonn\u00e9 Thi\u00e9bault, der sich ab\n1765 f\u00fcr 20 Jahre am preu\u00dfische Hof aufh\u00e4lt beschreibt die\nGeschichte von Elisabeth Christine Ulrike in seinen Erinnerungen: <i>\"Die\nPrinzessin glaubt Ursache zu haben, sich \u00fcber ihren Gemahl beklagen zu\nd\u00fcrfen. Zum Ungl\u00fcck war sie zu stolz, um sich nicht gekr\u00e4nkt zu f\u00fchlen,\nzu offen, um nicht ihre Empfindlichkeit zu zeigen, zu exaltiert, um\nsich nicht zu r\u00e4chen, und sie trieb die Sache bald soweit, unverhohlen\ndie Zeichen ihrer Nichtachtung ihrem Hass hinzuzuf\u00fcgen. Ihr Bruder,\nPrinz Wilhelm, gab sich alle M\u00fche, sie zu ruhigeren und gem\u00e4\u00dfigteren\nGesinnungen zur\u00fcckzuf\u00fchren und zugleich ihren Fehltritt zu verbergen.\nIch spreche hier mit Schmerz das Wort Fehltritt aus, das in dem\nProzesse eingestanden wurde. Der Gemahl wu\u00dfte noch nichts, als er auf\neinem gl\u00e4nzenden Balle, den Prinz Heinrich alle Jahre am 24. Januar zur\nFeier des Geburtstages des K\u00f6nigs zu geben pflegte, unter die\nVersammlung trat, wo ihn eine der anwesenden Masken zur Seite zog und,\nmit hinl\u00e4nglichen Beweisen versehen, den Schleier vor seinen Augen\nl\u00fcftete. Der erz\u00fcrnte Prinz trug auf Scheidung an. Friedrich der Gro\u00dfe\nliebte seine Nichte sehr, ihr Geist, ihre Lebhaftigkeit, ihre Offenheit\ngefielen ihm nicht minder als ihre Sch\u00f6nheit und Anmut. Aber der Prinz\nhatte den Schritt einmal getan und wollte ihn nicht zur\u00fccknehmen. Er\nging sogar soweit, die Drohung fallen zu lassen, ein Memoire an alle\nH\u00f6fe Europas zur Rechtfertigung seines Schrittes zu senden und\nfeierlich zu erkl\u00e4ren, da\u00df er die Prinzessin nie mehr f\u00fcr seine\nGemahlin anerkennen lassen werde. Man mu\u00dfte demnach nachgeben und ein\nVerfahren einleiten, dessen Schlu\u00df die Ehescheidung war. Die Prinzessin\nlegte den Titel \"K\u00f6nigliche Hoheit\" wieder ab, nahm \"Durchlaucht\" von\nneuem an und erhielt die Weisung, den Rest ihres Lebens in K\u00fcstrin\nzuzubringen. Sie betrat - obgleich sie ihre Tochter nicht mitnehmen\ndurfte und ihr nur eine geringe Pension angewiesen war - diesen Kerker\nganz fr\u00f6hlich und brachte selbst die Heiterkeit mit dahin, die ihr so\nnat\u00fcrlich war. (...) Doch zuletzt schlich sich bei ihr Langeweile ein.\nWie man sagt, soll sie nach einigen Jahren versucht haben, sich nach\nVenedig zu retten. Die Sache soll entdeckt worden, und ein\nHusarenoffizier, der ihr als begleiter hatte dienen wollen,\nverschwunden sein\" (Vehse, S. 17).<br>\n<br>\n<br>\n<br>\n<\/i><b>Verwendete Literatur:<\/b><i><br><br><\/i>Carl Eduard Vehse: <i>Die H\u00f6fe Preu\u00dfens. Bd. III: Von Friedrich Wilhelm II. bis Friedrich Wilhelm III. 1786-1840. <\/i>Leipzig: Kiepenheuer 1993<i><br><br>\n<\/i><table _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\" border=\"0\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" height=\"84\" width=\"1\"><tbody _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\"><tr _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\"><td class=\"presvalue\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\" valign=\"bottom\"><br><\/td><\/tr><tr _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\"><td class=\"preslabel\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\" valign=\"top\"><br><\/td><td class=\"presvalue\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\" valign=\"bottom\"><br><\/td><\/tr><tr _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\"><td class=\"preslabel\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\" valign=\"top\"><br><\/td><td class=\"presvalue\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\" valign=\"bottom\"><br><\/td><\/tr><tr _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\"><td class=\"preslabel\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\" valign=\"top\"><br><\/td><td class=\"presvalue\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\" valign=\"bottom\"><br><\/td><\/tr><tr _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\"><td class=\"preslabel\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\" valign=\"top\"><br><\/td><td class=\"presvalue\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\" valign=\"bottom\"><br><\/td><\/tr><tr _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\"><td class=\"preslabel\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\" valign=\"top\"><b><\/b><br><\/td><td class=\"presvalue\" _base_href=\"http:\/\/stabikat.sbb.spk-berlin.de:80\/DB=1\/SET=1\/TTL=5\/\" valign=\"bottom\"><br><\/td><\/tr><\/tbody><\/table>SH<br><i>\n<br>\n<br>\n<br>\n<br>\n<br>\n<br>\n<br>\n<br>\n<\/i><br>\n<br>\n","genealogie":"Vater: Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenb\u00fcttel (1713-1780)\nMutter: Philippine Charlotte von Preu\u00dfen (1716-1801)","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":[],"institution":[],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}