
{"meta":{"meta-title":"Jean-Pierre Duport < Personen","meta-description":"Jean-Pierre Duport < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4866","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/4866","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Jean-Pierre Duport"},"count":{"lebensdaten":9,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":1,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4866","text":"Jean-Pierre Duport"}]},"data":{"id":4866,"zusatz_id":4866,"meta":{"meta-title":"Jean-Pierre Duport < Personen","meta-description":"Jean-Pierre Duport < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4866","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/4866"},"title":"Jean-Pierre Duport","nachname":"Duport","vorname":"Jean-Pierre","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"27.11.1741","geburtsort":"Paris","geburtsland":"Frankreich","staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"31.12.1818","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Komponist","Violoncellist"],"vereine":[],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<b>1741<\/b><br>Geburt am 27. November in Paris als Sohn eines Amateurcembalisten und -cellisten, der sp\u00e4terhin in die Dienste K\u00f6nig Ludwigs XV. trat und f\u00fcr diesen Hof- und Opernfestlichkeiten organisierte. Duport studiert in seiner Jugend das Violoncellospiel bei Martin Berteau.<br><br><b>1761<\/b><br>Im M\u00e4rz wird im Mercure de France sein erster Soloauftritt innerhalb des Concert spirituel vom 2. Februar des Jahres kommentiert. Duports \u00f6ffentliches Spiel beinhaltet die beeindruckende Darbietung einer Eigenkomposition.<br><br><b>1762-1769<\/b><br>Von 1761 bis 1769 ist er Mitglied der 17 Musiker umfassenden Chambre des Louis Fran\u00e7ois de Bourbon, Prince de Conti. Au\u00dferdem nimmt er Gelegenheiten wahr, in den Salons von Paris und im Concert spirituel aufzutreten. Im September 1764 wird im Mercure de France seine Beherrschung des Instrumentalspiels in h\u00f6chsten T\u00f6nen gelobt und als \u201evielleicht unnachahmlich\u201c bezeichnet.<br><br><b>1769-1773<\/b><br>In diese Zeit fallen einige Auslandsauftritte Duports. So besucht er 1769 England, 1772 Spanien und daraufhin im Jahre 1773 Deutschland, wo er anl\u00e4sslich eines Hofkonzerts Friedrichs II. von diesem eine Stelle angeboten bekommt: als erster Cellist am Opernhaus. Ferner offeriert Friedrich II. Duport, seinen Neffen, den nachmaligen K\u00f6nig Friedrich Wilhelm II., zu unterrichten.<br><br><b>1774<\/b><br>Am 8. April gibt er gemeinsam mit seinem knapp acht Jahre j\u00fcngeren Bruder, dem Violoncello-Virtuosen und Komponisten Jean-Louis Duport, sein letztes Konzert in Paris. Anschlie\u00dfend bricht er mit seiner Frau Jeanne-Marie Trial, die ebenfalls in einer Musikerfamilie aufgewachsen war, nach Berlin auf und l\u00e4sst sich dort nieder. Anfang Juni tritt er am 1. Juni seine neue Stelle als Violoncellist im Dienste Friedrichs II. an.<br><br><b>1787<\/b><br>Kurz nach Amtsantritt des neuen K\u00f6nigs Friedrich Wilhelm II. wird Duport zum Oberintendanten der k\u00f6niglichen Kammermusik bef\u00f6rdert, daneben unterrichtet er weiterhin und tritt gelegentlich am Hof als Instrumentalist auf.<br><br><b>1789<\/b><br>Anl\u00e4sslich des Potsdam-Aufenthalts von Wolfgang Amadeus Mozart hat Duport Gelegenheit, den Komponisten kennen zu lernen. Mozart verfertigt dort seinerseits am 29. April des Jahres die Klaviervariationen KV 573, die er \u00fcber ein Menuett Duports ersinnt.<br><br><b>1796<\/b><br>Duports macht die Bekanntschaft Ludwig van Beethovens anl\u00e4sslich von dessen Berlin-Besuch.<br><br><b>1811<\/b><br>Er beendet seine Intendantent\u00e4tigkeit und zieht sich aus seinen h\u00f6fischen Verpflichtungen zur\u00fcck.<br><br><b>1818<\/b><br>Duport stirbt am 31. Dezember 1818 in Berlin.<br><br><br>Werke:<br>- Manuskripte gr\u00f6\u00dftenteils in der Staatsbibliothek zu Berlin Preu\u00dfischer Kulturbesitz.<br>- Six Sonates pour le violoncelle et basse op. 1, Paris 1766; Six Sonates pour le violoncelle et basse op. 2, Paris 1772; Six Sonates pour le violoncelle et basse op. 3, Paris 1773; Six Sonates pour le violoncelle et basse op. 4, Paris o.J.<br><br>Eduard Mutschelknauss<br><br><br>Literatur:<br>- V. Walden, One Hundred Years of Violoncello: a History of Technique and Performance Practice, 1740\u20131840, Cambridge 1967.<br>- Art. Duport, Familie, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Personenteil, Kassel und Stuttgart 2001, Sp. 1644\u20131647.<br><br>","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Musik"],"institution":[],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}