
{"meta":{"meta-title":"Friedrich Heinrich Ludwig Preu\u00dfen < Personen","meta-description":"Friedrich Heinrich Ludwig Preu\u00dfen < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4872","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/4872","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Friedrich Heinrich Ludwig Preu\u00dfen"},"count":{"lebensdaten":10,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":0,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4872","text":"Friedrich Heinrich Ludwig Preu\u00dfen"}]},"data":{"id":4872,"zusatz_id":4872,"meta":{"meta-title":"Friedrich Heinrich Ludwig Preu\u00dfen < Personen","meta-description":"Friedrich Heinrich Ludwig Preu\u00dfen < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4872","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/4872"},"title":"Friedrich Heinrich Ludwig Preu\u00dfen","nachname":"Preu\u00dfen","vorname":"Friedrich Heinrich Ludwig","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"von","geburtsdatum":"18.01.1726","geburtsort":"Berlin","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"reformiert","sterbedatum":"03.08.1802","sterbeort":"Rheinsberg","sterbeland":null,"berufe":["Prinz von Preu\u00dfen","General"],"vereine":[],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<p><b>1726<\/b><br>\nAm 18. Januar Geburt in Berlin als Sohn des preu\u00dfischen K\u00f6nigs\nFriedrich Wilhelm I. und dessen Frau Sophia Dorothea von Hannover. Heinrich ist der 12 Jahre j\u00fcngerer Bruder des\nKronprinzen Friedrich.<br>\n<\/p>\n<p><b>1740<\/b><br>\nNach dem Regierungsantritt seines Bruders beginnt die milit\u00e4rische\nAusbildung Heinrichs durch den Oberst von Stille. 14 j\u00e4hrig nimmt er\nals Adjutant im 35. Infanterieregiements am ersten Schlesischen Krieg teil.<br>\n<\/p>\n<p><b>1744<\/b><br>\nFriedrich II. schenkt seinem Bruder das Schlo\u00df Rheinsberg im Norden\nBrandenburgs, das Heinrich zu einem kulturellen Mittelpunkt des Landes\nausbaut.<br>\n<\/p>\n\n<p><b>1745<br>\n<\/b>Bef\u00f6rderung zum Generalmajor. Teilnahme im zweiten Schlesischen\nKrieg. Erfolgreiche Teilnahme an der Schlacht bei Hohenfriedberg. Eine\nPockenerkrankung erzwingt den vorl\u00e4ufugen Austritt aus der Armee.<br>\n<\/p>\n<p><b>1752<br>\n<\/b>Heirat mit Prinzessin Wilhelmine von Hessen-Kassel.<br>\n<\/p>\n<p><b>1753<\/b><br>\nIn einer unter dem Pseudonym Mar\u00e9chal Gessler verfassten Denkschrift\nkritisiert Heinrich die Au\u00dfenpolitik und das milit\u00e4rische Vorgehen\nseines Bruders.<br>\n<\/p>\n\n<p><b>1756 bis 1763<\/b><br>Bef\u00f6rderung zum Generalleutnant. Teilnahme im Siebenj\u00e4hrigen Krieg. 1757 wird Heinrich in der Schlacht\nbei Ro\u00dfberg verwundet. Bis ins Fr\u00fchjahr 1758 bleibt er in Leipzig. Im weiteren\nKriegsverlauf zeichnet sich Heinrich als guter Soldat aus und tr\u00e4gt\nma\u00dfgeblich zum Sieg bei Prag bei. Nach der Schlacht bei Kunersdorf\n\u00fcbernimmt er f\u00fcr kurze Zeit das Oberkommando der preu\u00dfischen\nArmee, da Friedrich sich au\u00dfer Stande f\u00fchlt, sein Heer zu befehligen.\nBei Bautzen, Hoyerswerda und Pretzsch kann Heinrich milit\u00e4rische\nErfolge\nverbuchen. 1760 \u00fcbernimmt er die Befehlshaberschaft in Schlesien. 1762\nwird bei Freiberg unter seiner F\u00fchrung die letzte Schlacht des Krieges\nsiegreich f\u00fcr Preu\u00dfen entschieden.<br>\n<\/p>\n\n<p><b>1778<\/b><br>\nTeilnahme am Bayerischen Erbfolgekrieg. Es kommt zum Bruch mit seinem\nBruder. Beide teilen ihre milit\u00e4rische Begabung. Allerdings agiert\nHeinrich defensiver als sein Bruder, dem er die riskante Offensivtaktik\nseit 1753 vorh\u00e4lt.<br>\n<\/p><b>1784<\/b><br>\nReise Heinrichs in die Schweiz, nach S\u00fcdfrankreich und Paris.<br><br>\n<b>Ab 1786<\/b><br>\nNach dem Tod Friedrich II. zieht sich Heinrich ins Privatleben nach\nRheinsberg zur\u00fcck. Die Berufung des j\u00fcngeren Herzogs von Braunschweig\nzum Oberkommandiernden der preu\u00dfischen Armee akzeptiert Heinrich,\nobwohl ihm als dienst\u00e4ltesten und rangh\u00f6chsten Offizier nach dem K\u00f6nig\ndieses Amt geb\u00fchrt h\u00e4tte.<br>\n<br>\n<b>1802<\/b><br>\nAm 1. August erleidet Heinrich 76 j\u00e4hrig einen Schlaganfall, dessen\nFolgen er am 3. August erliegt. Er wird seinem Wunsch gem\u00e4\u00df in der\nPyramide im Rheinsberger Schlo\u00dfpark beigesetzt.<br>\n\n\n<p><br>\n<\/p>\n\n<p>SH<br>\n<\/p>\n<p>(Einarbeiten: Ausbau des Schlosses Rheinsberg, Musikkultur, Gem\u00e4ldesammlung, Berliner Schlo\u00df)<br>\n<\/p>\n<p><br>\n<\/p>\n<p><br>\n<\/p>\n\n","genealogie":"Vater: Friedrich Wilhelm I. (1688-1740), K\u00f6nig von Preu\u00dfen\nMutter: Sophie Dorothea von Hannover (1687-1757)","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":[],"institution":[],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}