
{"meta":{"meta-title":"Johann Carl Friedrich Rellstab < Personen","meta-description":"Johann Carl Friedrich Rellstab < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4875","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/4875","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Johann Carl Friedrich Rellstab"},"count":{"lebensdaten":9,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4875","text":"Johann Carl Friedrich Rellstab"}]},"data":{"id":4875,"zusatz_id":4875,"meta":{"meta-title":"Johann Carl Friedrich Rellstab < Personen","meta-description":"Johann Carl Friedrich Rellstab < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4875","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/4875"},"title":"Johann Carl Friedrich Rellstab","nachname":"Rellstab","vorname":"Johann Carl Friedrich","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"27.02.1759","geburtsort":"Berlin","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"19.08.1813","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Musikverleger"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/55\" class=\"link-hover text-primary\">Sing-Academie (gegr\u00fcndet: 24.05.1791)<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<b>1759<\/b><br>Geburt am 27. Februar in Berlin. Rellstab erh\u00e4lt in seiner Jugendzeit f\u00fcr ein Jahr Unterricht im Klavierspiel, Generalbass und in Gesang bei Johann Friedrich Agricola. Der Vater Carl Friedrich (1728-1788) hat ihn als Nachfolger f\u00fcr seine Buchdruckerei und nicht f\u00fcr den Musikerberuf vorgesehen.<br><br><b>1775<\/b><br>Carl Friedrich Christian Fasch wird Rellstabs Lehrer und unterrichtet ihn f\u00fcr die kommenden drei Jahre in Komposition.<br><br><b>1779<\/b><br>Der Schlaganfall des Vaters zwingt Rellstab dazu, seine Pl\u00e4ne zu \u00e4ndern. Er gibt das angestrebte Ziel, Musiker zu werden, auf und arbeitet sich in die gesch\u00e4ftlichen Belange des Buchdruckerwesens und Vertriebs ein.<br><br><b>1783<\/b><br>Er etabliert eine Leihbibliothek f\u00fcr Musikalien und erweitert damit den Gesch\u00e4ftsbereich.<br><br><b>1785<\/b><br>Rellstab gibt seinen ersten Notendruck heraus. Hierin und im Handel mit den Musikalien sieht er eine M\u00f6glichkeit, seine vormals erworbenen musikalischen Kenntnisse in das Gesch\u00e4ft des Buchdrucks mit einbringen zu k\u00f6nnen.<br><br><b>1787<\/b><br>Er erwirbt die Musikalienrestbest\u00e4nde Georg Ludwig Winters. Ab April beginnt er mit den 'Konzerten f\u00fcr Kenner und Liebhaber,' die er f\u00fcr ein knappes Jahr veranstalten wird.<br><br><b>1790-1791<\/b><br>Er legt ein Instrumentlager an. 1791 entwickelt er dann ein Leihinstitut f\u00fcr Instrumente und schlie\u00dft dem noch eine Reparaturwerkstatt an.<br><br><b>1800<\/b><br>Rellstab erweitert seine Leihbibliothek auf die zus\u00e4tzliche Ausgabe von Literatur.<br><br><b>1806<\/b><br>Die politischen Turbulenzen des Jahres wirken gravierend auf die Gesch\u00e4ftssituation aus. Rellstab sieht sich gezwungen, sein Gesch\u00e4ft auf den Instrumenten- und Musikalienhandel zu reduzieren. Zudem erteilt er selbst jetzt Unterricht und Vorlesungen \u00fcber Musik.<br><b><br>1808<\/b><br>Er beginnt mit einer bis zu seinem Tod w\u00e4hrenden Rezensentent\u00e4tigkeit f\u00fcr die Vossische Zeitung.<br><br><b>1813<\/b><br>Rellstab stirbt am 19. August in Berlin.<br><br>Eduard Mutschelknauss<br><br><br>WERKE:<br><br>- Zu Rellstabs Vokalmusik z\u00e4hlen u.a. einige Kantaten, aber in der Hauptsache Lieder. F\u00fcr die B\u00fchne komponierte er ferner ein Singspiel ('Die Apotheke'), au\u00dferdem hinterlie\u00df er einige Werke f\u00fcr Tasteninstrumente sowie eine Symphonie. Neben den erw\u00e4hnten Kritiken und Artikeln verfasste Rellstab selbst\u00e4ndige musikalische Schriften, die inhaltlich etwa die Deklamation, den Klavierfingersatz zum Bachspiel und den Blick eines Zeitgenossen auf die gegenw\u00e4rtige Musikpraxis abdecken. Zu einer genaueren Werkliste und weiteren Hinweisen vgl. MGG2P (s. Lit.).<br><br><br><br>LITERATUR:<br><br>- E. L. Gerber, Neues historisch-biographisches Lexikon der Tonk\u00fcnstler, Leipzig 1812-1814.<br>- C. von Ledebur, Tonk\u00fcnstler-Lexicon Berlin\u2019s, Berlin 1861.<br>- L. Rellstab, Aus meinem Leben, Berlin 1861.<br>- O. Guttmann, Johann Karl Friedrich Rellstab. Ein Beitrag zur Musikgeschichte Berlins, Berlin 1910.<br>- R. Elvers, Die bei J. K. F. Rellstab in Berlin bis 1800 erschienenen Mozart-Drucke, in: Mozart-Jahrbuch 1957, S. 152\u2013167.<br>- H. J. Serwer, C. P. E. Bach, J. C. F. Rellstab, and the Sonatas with Varied Reprises, in: C. P. E. Bach Studies, hg. von S. L. Clark, Oxford 1988, S. 233\u2013244.<br>- Art. Rellstab, Familie, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Personenteil, Bd. 13, Kassel und Stuttgart 2005, Sp. 1546\u20131549, spez. 1546f.<br><br><br><br><br><br><br><br><br><br>","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Verleger","Musik"],"institution":[],"ort":[],"verein":["Sing-Academie  "],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}