
{"meta":{"meta-title":"Gottfried Mieth < Personen","meta-description":"Gottfried Mieth < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4887","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/4887","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Gottfried Mieth"},"count":{"lebensdaten":6,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4887","text":"Gottfried Mieth"}]},"data":{"id":4887,"zusatz_id":4887,"meta":{"meta-title":"Gottfried Mieth < Personen","meta-description":"Gottfried Mieth < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4887","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/4887"},"title":"Gottfried Mieth","nachname":"Mieth","vorname":"Gottfried","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"ca. 1765","geburtsort":null,"geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"ca. 1834","sterbeort":null,"sterbeland":null,"berufe":["Bronzefabrikant"],"vereine":[],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<b><span style=\"font-weight: bold;\"><\/span><\/b><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]--><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><\/span><\/span><a href=\"personen\/bibliographie\/Bibliographie_Details?bibliographie_id=6147\"><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]--><\/a><b>Lebenslauf:<br>Vgl. auch den Eintrag zu Christian Gottlieb Werner, dort ein detailliertes Verzeichnis der Beteiligungen an den Akademieausstellungen.<\/b><br><br>Gottfried Mieth wird ca. 1765 in Berlin geboren (errechnet anhand der Angabe zum Beginn seiner Lehre bei der KPM-K\u00f6niglichen Porzellanmanufaktur 1777; das \u00fcbliche Alter beim Antritt einer Lehre waren 12 Jahre).<br><br><b>1777-1792<\/b><br>Lehre und Anstellung bei der KPM als Zeichner und Modellierer (Hahn 2009, S. 98).<br><br><b>1789<\/b><br>Im September besucht Mieth mit dem Modelleur Schwarzkopf, den Malern Forst und Johann Ernest Clauce Potsdam, wo sie unter F\u00fchrung von Karl Philipp Moritz die in den Schl\u00f6ssern aufgestellten antiken Kunstgegenst\u00e4nde besichtigen. (Siebeneicker 2002, S. 244)<br><br>Im Winter 1789\/90 unterrichtet Johann Gottfried Schadow Mieth und Carl Heinrich Schwarzkopf in seinem Atelier. Er beschafft ihnen zwei Gliederpuppen, Gew\u00e4nder und einige 'Gipssachen' und berieth sie bei der Ausstattung ihrer Modellierstube in der KPM, damit sie dort \"ungehindert und nach Art der K\u00fcnstler arbeiten\" k\u00f6nnten. (Siebeneicker 2002, S. 244)<br><br><b>1790<\/b><br>Mieth gr\u00fcndet zusammen mit seinem Kollegen Christian Gottlieb Werner von der KPM die Bronzewarenfabrik Werner &amp; Mieth. Die Herstellung findet bis 1801 in der Leipziger Stra\u00dfe 112 statt, wo sich auch Mieths Wohnhaus befand. In einer Akte mit einer Tabellarischen Nachweisung von den Manufakturen in Berlin wird angegeben, in der Bronzefabrik seien 35 Arbeiter angestellt und es w\u00fcrde ein Jahresumsatz von 19325 Talern erzielt (GStA PK = Geheimes Staatsarchiv Preu\u00dfischer Kulturbesitz, II. Kurmark, Tit. 265, Nr. 29: Acta betr. die eingerichteten Alphabetischen Tabellen von allen K\u00fcnstlern, Handwerkern und anderen Personen in den Churf\u00fcrstlichen St\u00e4dten, zitiert nach Hahn 2009, S. 99).<br>Lebenslauf:<br>Vgl. auch den Eintrag zu Christian Gottlieb Werner, dort ein detailliertes Verzeichnis der Beteiligungen an den Akademieausstellungen.<br><br>Gottfried Mieth wird ca. 1765 in Berlin geboren (errechnet anhand der Angabe zum Beginn seiner Lehre bei der KPM-K\u00f6niglichen Porzellanmanufaktur 1777; das \u00fcbliche Alter beim Antritt einer Lehre waren 12 Jahre).<br><b><br>1777-1792<\/b><br>Lehre und Anstellung bei der KPM als Zeichner und Modellierer (Hahn 2009, S. 98).<br><br><b>1789<\/b><br>Im September besucht Mieth mit dem Modelleur Schwarzkopf, den Malern Forst und Johann Ernest Clauce Potsdam, wo sie unter F\u00fchrung von Karl Philipp Moritz die in den Schl\u00f6ssern aufgestellten antiken Kunstgegenst\u00e4nde besichtigen. (Siebeneicker 2002, S. 244)<br><br>Im Winter 1789\/90 unterrichtet Johann Gottfried Schadow Mieth und Carl Heinrich Schwarzkopf in seinem Atelier. Er beschafft ihnen zwei Gliederpuppen, Gew\u00e4nder und einige 'Gipssachen' und berieth sie bei der Ausstattung ihrer Modellierstube in der KPM, damit sie dort \"ungehindert und nach Art der K\u00fcnstler arbeiten\" k\u00f6nnten. (Siebeneicker 2002, S. 244)<br><br><b>1790<\/b><br>Mieth gr\u00fcndet zusammen mit seinem Kollegen Christian Gottlieb Werner von der KPM die Bronzewarenfabrik Werner &amp; Mieth. Die Herstellung findet bis 1801 in der Leipziger Stra\u00dfe 112 statt, wo sich auch Mieths Wohnhaus befand. In einer Akte mit einer <i>Tabellarischen Nachweisung von den Manufakturen in Berlin<\/i> wird angegeben, in der Bronzefabrik seien 35 Arbeiter angestellt und es w\u00fcrde ein Jahresumsatz von 19325 Talern erzielt (GStA PK = Geheimes Staatsarchiv Preu\u00dfischer Kulturbesitz, II. Kurmark, Tit. 265, Nr. 29: <i>Acta betr. die eingerichteten Alphabetischen Tabellen von allen K\u00fcnstlern, Handwerkern und anderen Personen in den Churf\u00fcrstlichen St\u00e4dten<\/i>, zitiert nach Hahn 2009, S. 99).<br><br><b>1791<\/b><br>In einem Bericht, den die Direktoren der KPM Johann Georg Grieninger und Carl Jakob Cristoph Klipfel f\u00fcr Heinitz verfassten, wird Mieth unter den \"vorz\u00fcglich geschickten\" Arbeitern der KPM gemeinsam mit Forst, Dittmar, Schwarzkopf, Werner, Luckstiel und Vogel genannt. (Siebeneicker 2002, S. 259)<br><br><b>1792<\/b><br>Am 1. April wird ein Societ\u00e4ts-Contract zwischen Christian Gottlieb Werner, Gottfried Mieth und - aus Gr\u00fcnden des Zunftrechts . dem gelernten Gelbgie\u00dfer (Bronze-Gie\u00dfer) Friedrich Luckau (Lukow) jun. geschlossen (Hahn 2009, S. 99)<br><br><b>1794<\/b><br>Friedrich Luckau scheidet aus.<br>Erste Beteiligung von Werner Mieth an der Akademieausstellung mit Bronzewaren.<br>Mieth erhalt gleichzeitig mit Werner das Patent als \"Academischer K\u00fcnstler\", damit waren bestimmte Privilegien, vor allem Freiheit gegen den Einspruch von Z\u00fcnften und Gilden, u.a. ein Copyright-Schutz verbunden (GStA PK II. HA, Abt. 25,<br>General-Directorium, Fabriken-Departement. Tit. CDXVIII Nr, 145 <i>Die<br>Bronze-Fabrique von Werner, Miethe und Luckow allhier etabliert und deren<br>Beschwerden \u00fcber die Gelbgie\u00dfer betreff<\/i>. 1794-1820, zitiert nach Hahn 2009, S. 100).<br><br><b>1801<\/b><br>Werner und Mieth erwerben das Grundst\u00fcck J\u00e4gerstra\u00dfe 64 und verlagern ihre Produktion nach dort.<br><b><br>1803<\/b><br>In der Bronzewarenfabrik sind 75 Personen angestellt.<br><b><br>1819<\/b><br>Gottfried Mieth scheidet aus der Firma aus.<br><br><b>1836<\/b><br>Im Akademiekatalog 1836 wird erw\u00e4hnt, da\u00df Mieth verstorben sei. M\u00f6glicherweise h\u00e4ngt der Umzug der Fabrik 1834 von der J\u00e4ger- in die Kochstra\u00dfe mit seinem Tod zusammen.<br><br>Birgit Kropmanns\/Claudia Sedlarz, Stand Mai 2011<br><br><br><b><br>Quellen:<\/b><br><br>GStA PK (Geheimes Staatsarchiv, Berlin-Dahlem) II. HA, Abt. 25, General-Directorium, Fabriken-Departement. Tit. CDXVIII Nr, 145 Die Broze-Fabrique von Werner, Miethe und Luckow allhier etabliert und deren Beschwerden \u00fcber die Gelbgie\u00dfer betreff. 1794-1820.<br><br>Weitere Quellen bei Hahn 2009.<br><br><br><b>Sekund\u00e4rliteratur:<\/b><br><br><b>Hahn 2009<\/b> = Matthias Hahn: Schauplatz der Moderne. Berlin um 1800 - ein topographischer Wegweiser, Hannover 2009 (Berliner Klassik. Eine Gro\u00dfstadtkultur um 1800; 16), S.96-106.<br><br><b>Matthias Hahn<\/b>: Eintrag zu Werner &amp; Mieth in der Datenbank \"Virtuelles Berlin um 1800\", auf der Webseite: http:\/\/www.berliner-klassik.de\/bk_stadtplan\/gui\/index.html<br><br><b>Siebeneicker 2002<\/b> = Arnulf Siebeneicker: Offizianten und Ouvriers. <br>Sozialgeschichte der K\u00f6niglichen Porzellan-Manufaktur und der K\u00f6niglichen Gesundheitsgeschirr-Manufaktur in Berlin 1763-1880, Berlin, New York: <br>de Gruyter <br>2001 <br>(Ver\u00f6ffentlichungen der Hist. Kommission zu Berlin, 100)<br><br><br><a href=\"personen\/bibliographie\/Bibliographie_Details?bibliographie_id=6147\"><b><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><\/span><\/b><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><b><\/b><\/span><\/a>\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n           ","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Wirtschaft"],"institution":["Porzellanmanufaktur"],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}