
{"meta":{"meta-title":"Martin Friedrich Alten < Personen","meta-description":"Martin Friedrich Alten < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4968","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/4968","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Martin Friedrich Alten"},"count":{"lebensdaten":7,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4968","text":"Martin Friedrich Alten"}]},"data":{"id":4968,"zusatz_id":4968,"meta":{"meta-title":"Martin Friedrich Alten < Personen","meta-description":"Martin Friedrich Alten < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4968","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/4968"},"title":"Martin Friedrich Alten","nachname":"Alten","vorname":"Martin Friedrich","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"van","geburtsdatum":"1762","geburtsort":null,"geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"1843","sterbeort":null,"sterbeland":null,"berufe":{"1":"Bauingenieur"},"vereine":[],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<b>1784<br><\/b>Alten beginnt mit seiner T\u00e4tigkeit als \"<i>practischer Baumeister<\/i>\". (Alten: 8)<br><br><b>1801-1804 <\/b><br>Van Alten wird Mitglied des Oberbaudepartements<br>(GStA PK, II. HA GD, Oberbaudepartement, Nr. 43)<br><br><b>1804-1809<\/b><br>Van Alten wird Mitglied des Oberbaudepartements. Die Pensionierung ist auf den 21.09.1809 datiert. (GStA PK, I. HA Rep. 93B M\u00f6A, Nr. 11, Bl. 95)<br><br><b>Vor 1816<br><\/b>Alten nimmt eine Lehramtsverpflichtung an der Berliner Bauakademie an. Der thematische Bereich seines Unterrichts umfa\u00dft den Wasser- und Wegebau. Alten unterrichtet im Wintersemester jeweils \"Strohmbau\", \"Deichbau\", \"Schleusenbau\" und \"Hafenbau\", im Sommersemester \"Br\u00fccken- und Wegebau\". (Alten: 3) Zeichnungen geh\u00f6ren bei der Unterrichtsmethode Altens zum festen Repertoire: \"<i>Bey Vorlesungen werden endlich zur Versinnbildlichung des Vortrags, die deshalb n\u00f6thigen Figuren an der Tafel gezeichnet, und wo es sonst noch erfordert wird, Zeichnungen zur Ansicht mitgetheilt<\/i> [...].\" (Alten: 37)<br><br><b>1816<br><\/b>Altens Buch \"<i>Kurze practische Anleitung zur Anlegung und Erhaltung der Kunst- und Land-Strassen <\/i>[...]\" erscheint. Dieses Buch stellt zuvorderst ein Lehrmittel f\u00fcr Altens Unterricht an der Bauakademie dar. Neben dem didaktischen Aufbau wird dies auch durch die bibliographische Synthese deutlich, die dieses Buch darstellt. Alten verwendet nicht nur fortlaufend aktuelle Literatur sondern verweist auch explizit auf Werke, die er neben seinem Buch f\u00fcr grundlegend im Stra\u00dfenbau h\u00e4lt. (Alten: 37)<br>Das Buch erscheint zusammen mit drei Druckgraphiken, die von Alten entworden und von dem Berliner Kupferstecher F. J\u00e4ttnig jun. ausgef\u00fchrt worden sind.<br><br><b>1843<br><\/b>Martin Friedrich van Alten stirbt.<br><br><br><br>GStA PK II HA \u2013 Bauinventar: Danach hat Martin Friedrich van Alten 1786 die Pr\u00fcfung zum Baukondukteur abgelegt, 1794 wird er als Oberdeichbauinspektor bezeichnet, seit 1799 ist er Lehrer f\u00fcr Wasserbau an der Bauakademie, 1801 wird er zum Assessor ernannt, 1802 zum Oberbaurat. 1809 Entlassung aus der technischen Baudeputation.<br><br><br><br>Ebenfalls einen technischen Schwerpunkt hatte der Unterricht Martin Friedrich van Altens (1762-1829) an der Berliner Bauakademie: Schleusen, H\u00e4fen, Br\u00fccken und Wegebau. (Pentz: 38)<br><br>Sch\u00fcler: Johann Georg Barca. (Pentz)<br><br>Martin van Alten bewohnte das die erste Etage des Wohnhauses in der Taubenstra\u00dfe 31, die zweite hatte er seit Juli 1815 an den Dichter E.T.A Hoffmann vermietet. (Roth, S. 33)<br><br><b>Christopher Drum, 2011<\/b><br><br><b>Nachla\u00df<br><\/b><ul><li>SMPK, Kunstbibliothek, Hdz 7719, K.3085b. U.a.: Perspektivische Studienbl\u00e4tter von Friedrich Gilly. (vgl. Abb. in Strecke, 2000a, S. 160)<br><\/li><\/ul><br><b>Quellen<br><\/b><ul><li>Alten, Martin Friedrich van: Kurze practische Anleitung zur Anlegung und Erhaltung der Kunst- und Land-Strassen [...], Berlin: D\u00fcmmler, 1816. 141 S.<\/li><li>GStA PK, II. HA GD, Oberbaudepartment, Nr. 45 (fr\u00fcher: Tit. II Nr. 33): Die von dem van Alten nachgesuchte Stelle als Geh. Oberbaurat und nachherige Anstellung als Assessor, 1796-1804. (vgl. Strecke, 2000, S. 230)<\/li><li>GStA PK, I. HA Rep. 93B M\u00f6A, Nr. 11 Bl.95: Pensionierung 21.09.1809. (vgl. Strecke, 2000, S.232)<\/li><li>GStA PK, I. HA Rep. 93B M\u00f6A, Nr. 12 Bl. 7: Beh\u00f6rdeninterner von Altenstein und Dohna unterzeichneter Pensionsetat mit einer dann gestrichenen Begr\u00fcndung der Pensionierung wie sie f\u00fcr Berson gegeben wurde: \"<i>desgleichen<\/i> [Dem Grade seiner wissenschaftlichen Bildung nach zur Beibehaltung in der obersten technischen Beh\u00f6rde nicht geeignet].\" (vgl. Strecke, 2000, S.232)<br><\/li><\/ul><br><b>Literatur<br><\/b><ul><li>Neue Deutsche Biographie, 1964: 6,711.<\/li><li>Pentz, Katharina von: Johann Georg Barca (1781-1826) \u2013 Hofbaumeister in Ludwigslust. Betrachtungen zu Leben und Werk, Diss., Hamburg 2010. 174 S.<\/li><li>Roth, Walther: Ein Gespensterhaus in der Friedrichstadt; in: Mitteilungen der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft, 28. Heft, 1982. S. 33ff.<br><\/li><li>Strecke, 2000: Strecke, Reinhart: Anf\u00e4nge und Innovation der preu\u00dfischen Bauverwaltung. Von David Gilly zu Karl Friedrich Schinkel [= Ver\u00f6ffentlichungen aus den Archiven Preussischer Kulturbesitz, Beiheft 6], K\u00f6ln u.a.: B\u00f6hlau&nbsp; Verlag, 2000. 259 S.<\/li><li>Strecke, 2000a: Strecke, Reinhardt (Hrsg.): Mathematisches Calcul und Sinn f\u00fcr \u00c4sthetik. Die preu\u00dfische Bauverwaltung. 1770-1848. Ausstellung des Geheimen Staatsarchivs Preu\u00dfischer Kulturbesitz in Zusammenarbeit mit der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin Preu\u00dfischer Kulturbesitz, Berlin: Duncker &amp; Humblot, 2000. 223 S.<br><\/li><\/ul><br><br>","genealogie":"Ehefrau: Charlotte Elisabeth M\u00fcller\nTochter: Auguste van Alten. 1814 verheiratet mit Karl Ferdinand von Graefe (1787-1840).","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Architektur"],"institution":["Oberbaudepartement"],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}