
{"meta":{"meta-title":"Suzette Henry < Personen","meta-description":"Suzette Henry < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/501","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/501","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Suzette Henry"},"count":{"lebensdaten":10,"namensformen":2,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":1},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/501","text":"Suzette Henry"}]},"data":{"id":501,"zusatz_id":501,"meta":{"meta-title":"Suzette Henry < Personen","meta-description":"Suzette Henry < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/501","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/501"},"title":"Suzette Henry","nachname":"Henry","vorname":"Suzette","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"26.07.1763","geburtsort":"Berlin","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"weiblich","konfession":"","sterbedatum":"27.03.1819","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Malerin","Portraitistin"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":{"1":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/857\" class=\"link-hover text-primary\">Eberhard Siegfried Henne (Kupferstecher, Zeichenlehrer)<\/a>","0":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/502\" class=\"link-hover text-primary\">Jean Henry (Pfarrer, Bibliothekar)<\/a>"},"dynastie":null,"geburtsname":"Chodowiecka","gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":"Susanne","namensaenderung":null,"lebenslauf":" <b>1763<br><\/b>Suzette wird am 26. Juli als zweites Kind von Daniel Chodowiecki und Jeanne Barez in Berlin geboren.<b><br><br>1785<br><\/b>Heiratet am <!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]-->8. 6. 1785 den Prediger der reformierten franz\u00f6sischen Gemeinde Brandenburg und sp\u00e4teren k\u00f6niglichen Bibliothekar und Aufseher des Berliner M\u00fcnzkabinetts Jean Henry.<b><br><br>1786<\/b><span style=\"font-weight: bold;\"><\/span><b><br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Ihr eigenes Bildni\u00df in Pastell\", \"Brustbild des Abts Blarer\", \"Brustbild der Frau Direktor Breymann in Brandenburg\", \"Eine betende Magdalena, nach Batoni\", \"Ein einen Pfeil anspitzender Amor, nach Mengs\", \"Ein alter Mannskopf, nach [Joachim Martin] Falbe\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1786:284-289).<br><br><b>1787<br><\/b>Wohnhaft in Potsdam.<br><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Ein Familienst\u00fcck\", \"4 Brustst\u00fccke\", \"Bildni\u00df des verstorbenen Geh. Raths Jordan, nach Pesne\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1787:221-223).<b><br><br>1788<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Eine Heil. Familie in der K\u00f6nigl. Gallerie zu Potsdam nach Andrea del Sarto kopiert\", \"Diogenes einen Menschen suchend eb. d. s. nach Claude Vignon kopiert\", \"Ein Familien St\u00fcck\", \"Drey -Bildnisse alle Sechs [sic!] in Pastell gemahlt, unter dieser Nummer\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1788:271-274).<br><b><br>1789<br><\/b>Mitglied der Akademie der K\u00fcnste in Berlin.<br>Dazu Notiz in der Haude- und Spenerschen Zeitung, Nr. 140, vom 21. November 1789, Titelseite: Die K\u00f6nigl. Akademie der bildenden K\u00fcnste und mechanischen Wissenschaften, hat bei ihrer am 14ten d. gehabten Sitzung, die Frau Predigern Henry, gebohrne Chodowiecka, einstimmig zu ihrem ordentlichen Mitgliede aufgenommen.<b><br><\/b><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>Pastellgem\u00e4lde:<br>\"Ein Familienst\u00fcck\", \"Zwei junge M\u00e4dchen\", \"Zwei Kinder\", \"Amor nach Titian in Oel gemahlt\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1789:176-179).<b><br><br>1791<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"a.) Ein Familienst\u00fcck. b.) Zwei Kinder. c.) Zwei Bildnisse, d.) Die Auferweckung Lazari, nach Rubens\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1791:42).<b><br><br>1793<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Gesellschaftsgem\u00e4hlde\", \"Ein Portrait\".<br>Unter den nachgereichten Arbeiten:<br>\"Bildni\u00df des Herrn Geheimen Raths Oswald in Pastel\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1793:72.73.339.340).<br><br><b>1794<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Bildni\u00df Ihrer K\u00f6nigl. Hoheit der Prinzessinn von Preu\u00dfen, In der Stellung und dem Costum einer antiquen Statue (einer der T\u00f6chter des Lycomedes) vorgestellt\", \"Ebendieselbe im gew\u00f6hnlichen Costum\", \"Ein Familienst\u00fcck\", \"Ein Damen-Portrait\", \"Drei Manns-Portraits (unter derselben Nummer)\", \"Zwei m\u00e4nnliche Bildnisse in Miniatur (unter einer Nummer)\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1794:53-58).<br><b><br>1795<br><\/b>Umzug von Potsdam nach Berlin<b>.<br><br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Ein Familienst\u00fcck, halbe Figuren, Lebensgr\u00f6\u00dfe\", \"Zwei Kinder, die ein drittes in einem Korbwagen fahren\", \"Ein Familienst\u00fcck, ganze Figuren\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1795:62-64).<b><br><br>1797<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Zwey Kinder bey einem Klavier\", \"Ein Kind mit einer Taube\", \"Ein lesendes Kind\", \"Zwey Bildnisse unter einer Nummer\", \"Eine Madonna nach Carl Maratti\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1797:374-378).<br><br><b>1798<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung.<br>\"Die Freude. Ein kleiner Knabe freut sich \u00fcber eine ausgegrabene Pflanze\", \"Die Traurigkeit. Ein kleines M\u00e4dchen weint \u00fcber eine todte Taube. Beide in \u00d6lfarbe\", \"Eine Mutter mit einem Kinde, in Miniatur\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1798:31-33).<br><br><b>1800<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>In einer Folge von acht Gem\u00e4hlden stellt die K\u00fcnstlerin die Erziehung der T\u00f6chter vor. Viere davon zeigen die bessere Erziehungsart derselben unter der gebildeten Klasse, und viere die mit jenen kontrastieren, wie manche T\u00f6chter f\u00fcr die gro\u00dfe Welt erzogen werden:<br>\"Eine Mutter reicht ihrer j\u00fcngsten Tochter selbst die Brust, und zeigt zugleich der \u00e4ltesten in einem botanischen Bilderbuche die Abbildungen der Pflanzen. Mineralien, geschnitzte ausl\u00e4ndische Thiere, Pflanzenprodukte, sind dieser Tochter Spielsachen, \u00fcber welche sonst der Vater zu sprechen pflegt. Anstatt der Wiege und Federbetten sieht man hier einen Korb mit wollenen Decken.\"<br>\"Eine d\u00fcstre Domestikestube ist der Aufenthalt der Kinder einer Mutter, die sich wegen der Toilettengesch\u00e4fte des Vormittags, und der nothwendigen Gegenwart in der gro\u00dfen Welt des Nachmittags, unm\u00f6glich mit ihren T\u00f6chtern selbst besch\u00e4ftigen kann. Die \u00e4lteste Tochter hat ein Buch das Gespenstergeschichten enth\u00e4lt weggeworfen, um mit angestrengter Aufmerksamkeit dem Gez\u00e4nke der aufgebrachten Amme mit der Mutter ihres Verf\u00fchrers zuzuh\u00f6ren. Der S\u00e4ugling erh\u00e4lt von dieser Amme die durch den Zorn vergiftete Milch. Das Hausm\u00e4dchen auf dem Strohstuhle m\u00f6chte kein Wort verlieren, und der Bediente, ihr Liebhaber, dampft zur ausd\u00fcnstenden W\u00e4sche auf der Leine, und zum Ofenrauch, noch seinen Tabaksqualm.\"<br>\"Die Kinder werden von dem sorgf\u00e4ltigen Vater selbst in der vaterl\u00e4ndischen Geschichte, in der Erdbeschreibung etc. unterrichtet. Die \u00e4lteste Tochter h\u00f6rt mit Aufmerksamkeit zu; die j\u00fcngere, gereizt von dem Bilde auf der Landkarte, heftet ihren Blick auf dasselbe. Die in den Lehrstunden immer gegenw\u00e4rtige Mutter liebkoset ihr S\u00f6hnchen.\"<br>\"Dagegen erh\u00e4lt die verwahrloste Tochter eine modische Erziehung in eine [sic!] Pensionsanstalt. Eine alte Erzieherin, mit schrecklichem Gesicht, l\u00e4\u00dft in ihrer Schule die Madmoiselle den Katechismus hersagen. Sie steht vor ihrer Gebieterin mit \u00e4ngstlichem Nachsinnen; und mit einer Geldb\u00f6rse, die sie f\u00fcr den Herrn Vater zum Geburtstage strickt, besch\u00e4ftigt. Die goldene Kette und der Amorpfeil in ihren Haaren sind der neueste Geschmack und das vorz\u00fcglichste Zeichen ihrer feinen Bildung. Da\u00df dieser Pfeil unter den heranwachsenden T\u00f6chtern schon seine Verw\u00fcstung anrichtet, das sieht man an der Stubenth\u00fcre, wo der Friseur eben ein Billetdoux einer jungen sch\u00f6nen zusteckt. Der alte Rechenmeister wird unterdessen der Kinder Spott, wie die in die Per\u00fccke gesteckten D\u00fcten anzeigen. bemerkenswerth ist die Besch\u00e4ftigung der Sch\u00fclerinnen. hier schneidet eine Nasen - die andere droht -&nbsp; zwei putzen sich vor dem Spiegel, und die kleinere achtet darauf, - eine andere i\u00dft Kuchen und zieht ihrer Nachbarin das Buch weg. Die Autorit\u00e4t der Erzieherin liegt auf dem Tische neben der Schnupftabaksdose.\"<br>\"Neben dem Unterricht in der F\u00fchrung einer Haushaltung und in andern weiblichen Arbeiten, den die sorgf\u00e4ltig erzogene Tochter von ihrer Mutter erh\u00e4lt, wird ihr Gef\u00fchl f\u00fcrs Edle und Sch\u00f6ne ausgebildet. Ihr Talent f\u00fcr Musik \u00fcbt sie auf dem Klavier und der Harfe. Eben hat sie das sch\u00f6ne Lied: Hebe sieh in sanfter Feyer ec. gespielt, und mit solcher Anmuth gesungen, da\u00df der junge Hausfreund hinter ihrem Stuhle, der ihren Gesang zuweilen mit seiner Stimme begleitet, seine R\u00fchrung nicht verbergen kann. Die mit N\u00e4hen besch\u00e4ftigte Mutter h\u00f6rt dieser Unterhaltung zu, und w\u00fcnscht sich im Stillen den jungen Mann zum Schwiegersohn. Wahrscheinlich ist ihre im Zimmer befindliche B\u00fcchersammlung vom Vater mit Sorgfalt gew\u00e4hlt, und die Stafeleien mit der ausgespannten Leinwand zeigen, da\u00df sie auch zeichnet und mahlt.\"<br>\"Nachdem die verwahrloste Tochter in der Pensionsanstalt dressirt ist, kehrt sie in ihrer Eltern Haus zur\u00fcck. Bekannt mit den neuesten Moden, worunter der transparente Linon als Kleidung geh\u00f6rt, reizt sie einen modischen Geck, der sehr bald erf\u00e4hrt, da\u00df sie aus alter Zuneigung ihre Amme zuweilen besucht. Hier hat sie ein Rendezvous mit ihm. Er erscheint und umfa\u00dft sie. Unge\u00fcbt f\u00fcr solche Behandlung, strebt sie zur\u00fcck. Die Amme scheint ihr Muth einzusprechen. Die Uhr zeigt auf die D\u00e4mmerungsstunde und die Musse [?] deutet die Jahreszeit an.\"<br>\"\u00dcbereinstimmung des Geschmacks im Kunst-Sch\u00f6nen war die Veranlassung zum \u00f6fteren Umgange zwischen dem Hausfreunde und der wohlerzogenen Tochter. Unter der best\u00e4ndigen Aufsicht der Mutter, entglomm reine Liebe in seinem Herzen zu dieser gebildeten Sch\u00f6nen. Er findet Gegenliebe, und nun bittet er die Eltern um ihre Zustimmung. Der Vater, erfreut \u00fcber seinen Entschlu\u00df, scheint zu sagen: ich habe nichts gegen ihren Wunsch; willst du meine Tochter, so gieb ihm deine Hand. Sie reicht sie ihm mit jungfr\u00e4ulicher Unbefangenheit. Die Aufrichtigkeit seiner Liebe zeigt der junge Mann durch die auf seine Hand gelegte Brust an. Die Mutter hebt dankbar ihre H\u00e4nde zum Himmel, da\u00df ihr stiller Wunsch erh\u00f6rt worden ist. Die Ins\u00e9parables im Vogelbauer, der sich anschmeichelnde Hund und das N\u00e4hzeug auf dem Tisch, bed\u00fcrfen keiner Erkl\u00e4rung.\"<br>\"Die verfehlte Erziehung endiget sich mit einer gezwungenen Heirath. Der Vater hat seine Tochter, ohne sie zu befragen, einem reichen Cavalier versprochen, und ergrimmt \u00fcber ihre Einwendungen, ergreift er ihre Hand und reicht sie dem entz\u00fcckten Br\u00e4utigam. Die Mutter braucht die mildern Waffen. Die Tochter scheint nach ihrem Geliebten zu seufzen, und wird ihn wohl in gutem Andenken behalten.\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1800:63-70)<br><br><b>1802<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Die Folge der gl\u00fccklichen und der ungl\u00fccklichen Ehe, als Fortsetzung der auf der vorherigen Ausstellung ausgestellten die schlechte und die gute Erziehung vorstellenden acht Gem\u00e4lde.\"<br>I. H\u00e4usliche Besch\u00e4ftigung.<br>\"Umgeben von ihren drei Kindern sitzt die gute Mutter und sittsame Gattin ohne fremde Gesellschaft zu Hause, und besch\u00e4ftigt sich in Abwesenheit ihres Mannes, nebst ihrer \u00e4ltesten heranwachsenden Tochter, mit N\u00e4hen. Das j\u00fcngste Kind schl\u00e4ft neben der Mutter im Korbe, das an der Erde scheint mit ihr zu sprechen. Eine edle Einfalt und Unschuld der Sitten, h\u00e4usliche Ruhe und n\u00fctzliche Besch\u00e4ftigung scheinen hier an der Tagesordnung zu seyn.\"<br>\"Die in der gro\u00dfen Welt lebende, aber ungl\u00fccklich verheirathete und kinderlose Dame, ist in Abwesenheit ihres Herrn Gemahls, nicht aber seinetwegen, ernstlich mit der Toilette besch\u00e4ftigt, und wird in diesem Gesch\u00e4ft von einem eleganten Friseur und von ihrer Kammerjungfer unterst\u00fctzt. Sie erw\u00e4gt mit der gr\u00f6\u00dften Sorgfalt, welche von diesen gleich modernen Federn zu dem Turban sich am besten schicken wird. Der Friseur ist der Meinung, man m\u00fcsse mit der blonden Peruque heute die schwarzen Haare verbergen. Ein eleganter Stutzer, der sich nach seiner Willk\u00fchr auf den Lehnstuhl ausgestreckt hat, und durch sein Glas alles scharf beobachtet, hilft die Sache entscheiden. Ein Anderer k\u00f6mmt eben herein, und bittet entz\u00fcckt \u00fcber den geschmackvollen Anzug, ums Himmels Willen, nichts daran zu ver\u00e4ndern.\"<br>II. H\u00e4usliche Freuden.<br>\"Die gute Mutter sitzt an einem Eichenstamme beim Untergang der Sonne, und erfreut ihre Kinder und Kindergespielen mit den sanften T\u00f6nen der Harfe. Ein freier Platz hinter dem Geb\u00fcsche des Landhauses, welches sie bewohnen, reizt ihre Lieblinge zum Tanzen, den der kleine auf den Schuhspitzen stehende Knabe so gern mitmachen m\u00f6gte.\"<br>\"Die andere Dame findet ihre Freuden bis sp\u00e4t in der Nacht mit 3 eleganten Besuchsdamen am Spieltische. Dieses Gesch\u00e4ft hat die am Ende des Tisches Mitspielende fast aufgezehrt. Um sich das Gl\u00fcck g\u00fcnstiger zu machen, ergreift sie das unschuldige Mittel, in die Karten ihrer Nachbarin zu schielen. Die junge Wirthin \u00e4ngstigt bei betr\u00e4chtlichem Geldverluste das neue schlechte Spiel, welches sie dem Herrn hinter dem Stuhl rathfragend zeigt. Kalt und ohne Theilnahme gleitet der Blick seines Auges \u00fcber die Karten. Ihr Herr Gemahl entl\u00e4\u00dft indessen im Hintergrunde die weggehenden Fremden.\"<br>III. Eheliche Treue.<br>\"Eben kehrt der l\u00e4ngst erwartete Gatte und Vater von einer Reise in den Schoo\u00df seiner geliebten Familie zur\u00fcck. Alles ist in Bewegung, ihn zu empfangen, seine z\u00e4rtliche Gattin eilt an seine Brust. Sein Sohn umfa\u00dft ihn. Ein zweiter k\u00f6mmt im vollen Laufe auf ihn zu. Die Tochter ruft die alte Gro\u00dfmutter, die mit dem verlangenden j\u00fcngsten Kinde auf dem Arm langsam aus der Hausth\u00fcre k\u00f6mmt. Alles bis auf den Hund ist voller Freude \u00fcber seine Ankunft.\"<br>\"Der alte Ehegemahl, der sich mit einer jungen und raschen Dame wider ihren Willen verm\u00e4hlte, sieht die Folge davon. Er k\u00f6mmt unerwartet nach Hause, und steht unbemerkt an der halboffenen Th\u00fcr. Ergrimmt \u00fcber das, was er h\u00f6rt, gebietet er sich selbst Stillschweigen, um mehr h\u00f6ren zu k\u00f6nnen. Die Haare der Per\u00fccke scheinen sich erstaunt empor zu heben. Die Liebenden auf dem Sopha h\u00f6ren und sehen nicht, denn beide sind in ein sehr interessantes Gespr\u00e4ch vertieft. Sie versichern sich eheliche Treue, solbald der Alte aus dem Spiele seyn wird.\"<br>IV. Die Schlu\u00dffolge.<br>\"Die Wiederherstellung des Ehegatten nach einer schweren Krankheit wird ein Familienfest. Der alte Hausarzt hat der frohen Familie diese s\u00fc\u00dfe Hoffnung zugesichert. Von seiner Krankheit noch ermattet, ist der Genesende der einzige, der diese allgemeine Freude noch nicht ganz theilen kann. - Die so lange bek\u00fcmmerte Gattin bek\u00f6mmt endlich die&nbsp; Belohnung ihrer mit Treue und Liebe erf\u00fcllten Pflichten, und \u00fcberl\u00e4\u00dft sich der Freude, ihre hei\u00dfen W\u00fcnsche endlich erf\u00fcllt zu sehen, und der s\u00fc\u00dfen Hoffnung, ihren Geliebten noch lange zu besitzen. Die j\u00fcngste Tochter schl\u00e4gt dem Arzt reifes Obst statt der Arzneimittel vor.\"<br>\"Die \u00dcberraschung auf dem Sopha hat diese Scene zur Folge. Der aufs \u00e4u\u00dferste beleidigte Ehemann fordert die Scheidung und will sie verklagen. Sie aber wird seine Ankl\u00e4gerin und z\u00e4hlt ihm mit Heftigkeit eine Menge von Verbrechen und unertr\u00e4glichen Schw\u00e4chen auf. Unter welche sie ihre Verheiratung wider ihren Willen als Hauptfehler auff\u00fchrt. Der Richter ist \u00fcber ihr ungest\u00fcmes und heftiges Wesen entr\u00fcstet, und ermahnet sie zum Respect, den Mann zur Schonung. Ein Assessor g\u00e4hnt; dem anderen macht es eine lustige Unterhaltung.\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1802:60-67)<br><br><b>1804<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Drei Gem\u00e4lde, die Erg\u00f6tzungen verschiedener St\u00e4nde vorstellend\":<br>\"Volksfreuden. Vor der Th\u00fcr einer Tabagie sitzt der Wirth mit zwei alten B\u00fcrgern, welche nach einem guten Trunk Wein lustig eine Partie Dreiblatt spielen. - Etwas weiter hin sitzt ein ehrlicher B\u00fcrger, mit gro\u00dfem Wohlbehagen sein Pfeifchen rauchend. Die Mutter ist besch\u00e4ftigt unterdessen ihren Kindern ein Vergn\u00fcgen zu machen. Vier Gevatterinnen vers\u00fc\u00dfen sich den Genu\u00df des Caffe's durch lebhaftes Plaudern, w\u00e4hrend die M\u00e4nner im Hintergrunde Kegel schieben. - Ein feiner Handwerksbursche will sein M\u00e4dchen zum Tanz ins Hause f\u00fchren; aber diese giebt dem sch\u00f6nern Kammerhusaren den Vorzug. - Noch bringet ein kleiner Aufw\u00e4rter Caffe; ein alter Musikant geiget aufs beste, und im Hause sieht man mehrere lustige und tanzende Personen.\"<br>\"Die Freuden des Mittelstandes. In einer lachenden Gegend sitzt vor der Th\u00fcr seiner l\u00e4ndlichen Wohnung ein Greis, in gl\u00fccklicher Betrachung seiner frohen Familie, sich mit einem Glase Wein labend. Auf seinem Schoo\u00dfe ruhet sein j\u00fcngster Enkel. Er erg\u00f6tzt sich an den Gesang, welche drei junge M\u00e4dchen anstimmen, und an den Anblick der Abendsonne. Jedes Mitglied dieser gl\u00fccklichen Familie genie\u00dft ein seinem Alter angemessenes Vergn\u00fcgen. Hier spielen Kleinere mit einem Taubchen [sic!], dort tummeln sich Gr\u00f6\u00dfere in muntern Kreise; weiterhin nahert [sic!] sich langsam und liebkosend der J\u00fcngling mit seiner Braut, und n\u00e4her sitzt das junge Ehepaar, und genie\u00dft die s\u00fc\u00dfen Vater- und Mutterfreuden.\"<br>\"Die gl\u00e4nzenden Vergn\u00fcgungen der gro\u00dfen Welt. Eine zahlreiche Gesellschaft ist nach einem gro\u00dfen Dinner im Gartensaal versammelt, um daselbst dem Verdauungsgesch\u00e4ft durch den Genu\u00df des Caffe's zu H\u00fclfe zu kommen. Die Dame des Hauses ist eben mit der wichtigen Aufgabe besch\u00e4ftigt, die Spielpartien dem Stande und dem Verm\u00f6gen der G\u00e4ste gem\u00e4\u00df einzurichten.\"<br><br>\"Kopie eines Originalgem\u00e4ldes von Gerard Dou, in der Bildergallerie der Thuillerien zu Paris befindlich. Eine junge Frau, welche aus dem Fenster eine Weintraube gepfl\u00fcckt hat, vorstellend. Die Copie ist an Ort und Stelle verfertigt worden.\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1804:29-32)<br><br>Unter den nachgereichten Arbeiten:<br>\"Der Schlaf, nach Hogarth. An einem schw\u00fclen Nachmittage stehet selbst halbschlummernd ein alter Prediger auf der Kanzel, und schl\u00e4fert sein ganzes Auditorium mit einer Predigt \u00fcber die Wort ein: 'Kommet zu mir ihr M\u00fcden! Ihr werdet Ruhe finden.\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1804:561)<br><br><b>1806<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"In einer Folge von zw\u00f6lf Gem\u00e4hlden, deren aber nur acht fertig geworden, wird die kontrastirende Parallele der Lebensweise am Sonntage im Anfange des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts vorgestellt\":<br>\"Fr\u00fch Morgens vereinigen sich die Hausmutter und der Hausvater mit ihren Kindern und fangen den Tag mit Andachts\u00fcbungen an. Der Vater liest in der Bibel; Mutter und Kinder h\u00f6ren and\u00e4chtig zu. - Die alte Magd wartet das Ende der Andachts\u00fcbung ab, um das Fr\u00fchst\u00fcck, welches in einer Suppe besteht, aufzutragen.\"<br>\"Gegenst\u00fcck. Die Hausfrau des neunzehnten Jahrhunderts, noch erm\u00fcdet von der Gesellschaft, die gestern bis sp\u00e4t in die Nacht sich verzog, sitzt auf ihrem Bette; - die Familie ist zerstreut. Nur zwei von den Kindern sind anwesend und auf verschiedene Art besch\u00e4ftigt. Der Vater liest die Zeitung. Rechts steht ein Stuhl mit dem Putz, welchen die Damen den vorherigen Abend angezogen hatten, beladen.\"<br>\"Die Hausfrau aus dem vorherigen Jahrhundert tritt in ihrem Sonntagsputze in die Kirche, von ihren T\u00f6chtern begleitet. Der Prediger tritt eben auf die Kanzel, und die Kirche ist schon ausgef\u00fcllt mit Leuten, die and\u00e4chtig singen.\"<br>\"Gegenst\u00fcck. Eine leere Kirche, wo hier und da einige wenige and\u00e4chtig dem Prediger zuh\u00f6ren.\"<br>\"Nach der Kirche geht die Hausmutter selbst in die K\u00fcche, um den Speisen den letzten Reiz zu geben. Die Magd horcht aufmerksam, ob ihre Hausfrau mit der Br\u00fche zufrieden ist. Die T\u00f6chter nehmen Antheil an den weisen Berathschlagungen, welche hier gehalten werden, und helfen selbst Hand mit anlegen.\"<br>\"Gegenst\u00fcck. Die jetzige Hausfrau sucht an demselben Tage ihren Verstand und Geist zu vervollkommnen, und wohnt einer gelehrten, \u00e4sthetischen oder philosophischen Vorlesung bei. Der Professor ist von einer zahlreichen Versammlung umgeben, welche ihn mit gespannter Aufmerksamkeit anh\u00f6rt. Einige schreiben sich die wichtigsten Theile des Vortrages auf.\"<br>\"Die Hausfrau aus der ersten H\u00e4lfte des achtzehnten Jahrhunderts hat Freundinnen und Verwandtinnen gebeten, um sie mit einer Tasse Kaffee zu laben; damals ein noch seltener Genu\u00df. Sie sitzen schon um drei Uhr Nachmittags, in ihrem Sonntagsschmuck, um einen mit altfr\u00e4nkischem Kaffeegeschirre bedeckten Tisch und verplaudern auf ihre Weise die Zeit.\"<br>\"Die jetzige Gemahlin sitzt mit ihrem Gemahl um die n\u00e4mliche Stunde bei Tische, und legt den Herren vor, die er zum Mittag gebeten hatten. Der Mann l\u00e4\u00dft seine G\u00e4ste von seinen Weinen kosten, welche Behagen daran zu finden scheinen.\"<br><br>\"(Die vier letzten Gem\u00e4lde, welche den Nachmittag und den Abend schildern, haben in Oel nicht k\u00f6nnen vollendet werden; sie sind aber nach den Zeichnungen der Mad. Henry so wie die acht obigen, vom Herrn Henne in Kupfer gestochen worden. Hier folgt der Inhalt derselben:<br>\"A.) Die Hausfrau kommt von einem einsamen Spaziergange zur\u00fcck, den sie mit ihrem Manne und ihren Kindern gegen Abend im Felde gemacht hatte, um sich an dem Anblick der sch\u00f6nen Natur zu erfreuen.<br>B.) Gegenst\u00fcck. Die heutige Dame ist an einem \u00f6ffentlichen ger\u00e4uschvollen Spaziergange an einem Tische von eleganten Herren und Damen umringt.<br>C.) Die Hausmutter hat ihrem Manne und Kindern bei ihren Eltern zu Abend gespeiset, und ist schon um neun Uhr Abends im Begriff, Abschied zu nehmen und sich nach Hause und zur Ruhe zu begeben.<br>D.) Gegenst\u00fcck. Die heutige Dame kommt in der n\u00e4mlichen Stunde mit ihrem Herrn Gemahl in einem eleganten Th\u00e9 dansant. Der Herr und die Dame des Hauses bewillkommen sie. Die Damen erheben sich, um sie zu empfangen. Es wird eben Thee serviert; man arrangirt die Spielpartien, und im angr\u00e4nzenden Saale wird schon getanzt.)\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1806:24-31)<br><br><b>1807<br><\/b>Aus dem Cottaschen Taschenbuch f\u00fcr Damen aus dem Jahr 1806 \u00fcbernimmt Henry Motive des Zeichners Eberhard Siegfried Henne und f\u00fchrt sie als Malereien aus.<b><br><br>1808<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\u00d6lgem\u00e4lde:<br>\"Acht Gem\u00e4lde mit kontrastirenden Vorstellungen von den Sitten und Besch\u00e4ftigungen am Sonntage im vorigen und jetzigen Jahrhundert\", \"Ein Familiengem\u00e4lde\", \"Eine Platte, worauf eine Scene aus der Klandine von Florian vorgestellt ist\", \"Mehrere Bildnisse\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1808:82-85).<br><b><br>1810<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Die Verschiedenheit der Lebensweise des verheiratheten und unverheiratheten Mannes in vier Bildern dargestellt\": \"Einsamkeit des unverheiratheten Mannes in seiner Wohnung\", \"Der Hausvater wird von seiner Familie froh empfangen\", \"Der Unverheirathete genie\u00dft sein Mittagsmahl bei einem Restaurateur\", \"Der Hausvater sitzt nach dem Mittagmahle im Kreise seiner Familie und erfreut sich mit seiner alten Mutter an dem Gesange seiner \u00e4ltern Tochter, unterdessen die j\u00fcngere den Armen von ihrem \u00dcberflu\u00dfe mitzutheilen w\u00fcnscht\", \"Das Portr\u00e4t des zehnj\u00e4hrigen g\u00f6ttingischen Studenten Karl Witte\", \"Mehrere Portr\u00e4ts unter Einer Nummer\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1810:40-45).<br><b><br>1812<\/b><br>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Drei Gem\u00e4lde, Scenen aus Oberon von Wieland\":<br>\"Ritter H\u00fcon und Scherasmin sind eben in Bagdad angekommen. Nachdem die Alte sie in ihre H\u00fctte eingeladen hat, erz\u00e4hlt sie ihnen den Traum von Rezia: 'Und was unglaublich ist, so hat ein blo\u00dfer Traum \/ Die Schuld daran. - Ein Traum? ruft \/ H\u00fcon ganz im Feuer; \/ Ein Traum? ruft Scherasmin, welch seltsam Abentheuer!' Ges. 4. Strophe 45.\";<br>\"Ritter H\u00fcon findet Amanda in der Grotte mit dem kleinen H\u00fconet an der Brust. - 'O welch ein Augenblick, \/ Er sieht das holde Weib mit einem Liebesgotte \/ An ihrer Brust vertieft, verschlungen in ihr \/ Gl\u00fcck.' Ges. 8. Stroph. 80.\";<br>\"Amanda, H\u00fcon und Alphons sitzen vor ihrer H\u00fctte, am Abend vor Alphonsens Tode. Er f\u00fchlt sein nahes Ende und spricht mit ihm von seinem Hinscheiden. 'Da fing der fromme Greis, mit mehr ger\u00fchrtem Ton \/ Als sonst, zu reden an von diesem Erdenleben \/ Als einem Traum, und vom Hin\u00fcberschweben \/ Ins wahre Seyn. - Es war, als wehe schon \/ Ein Hauch von Himmelsluft zu ihm her\u00fcber, \/ Und trag' ihn sanft empor indem er sprach. \/ Amanda f\u00fchlte, die Augen gehn ihr \u00fcber, Ihr ist's, als f\u00e4hre sie dem halbverschwundnen nach. \/ Mir, fuhr er fort, mir reichen sie die H\u00e4nde \/ Vom Ufer jenseits schon.' u.s.w. Ges. 9. Stroph. 29 u. 31.\";<br>\"Mehrere Portr\u00e4te, unter Einer Nummer\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1812:52-55).<br><br><b>1812-1814<br><\/b>Ab dem 2. November Aufenthalt in Paris. Dort Kontakt zu Christoffer Wilhelm Eckersberg. (Becker: S. 359 u. 421, Anmerk. 1186)<br><br><b>1816<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Eine in dem Museum zu Paris 1814 verfertigte Kopie der Madonna des Raphael, ber\u00fchmt unter dem Namen la belle Jardini\u00e9re, in der Gr\u00f6\u00dfe des Originals\", \"Verschiedene Bildnisse, unter Einer Nummer\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1816:42.43).<br><br><b>1818<br><\/b>Beteiligung an der Berliner Akademieausstellung:<br>\"Einige Portr\u00e4ts, unter Einer Nummer\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1818:36).<br><span style=\"font-weight: bold;\"><\/span><b><br>1819<br><\/b>Am 27. M\u00e4rz stirbt die erfolgreiche Malerin 55j\u00e4hrig in Berlin. <b><br><br>Christopher Drum<\/b><br><br><b>Literatur<br><\/b>Becker, Wolfgang: Paris und die deutsche Malerei. 1750-1840 [= Studien zur Kunst des neunzehnten Jahrhunderts, Bd. 10], M\u00fcnchen 1971. 507 S.<br>","genealogie":"Vater: Daniel Chodowiecki (1726-1801)\nMutter: Jeanne, geb. Barez\nVerh. seit 8. 6. 1785 mit Jean Henry (1761-1831)\nSohn: Paul Henry, Theologe (1792-1853)\nTochter: Minette (Wilhelmine), verh. DuBois-Reymond (1789-1864), Laufbahn:, \u2022 Malerin, Mitglied\n             der kgl. Akademie der K\u00fcnste in Berlin. Urkunde Mitglied der kgl. pr. AdK, 1789","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":"Nachla\u00df Runge-DuBois-Reymond Depositum 5"}}