
{"meta":{"meta-title":"Johann Christian Brandes < Personen","meta-description":"Johann Christian Brandes < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5090","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/5090","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Johann Christian Brandes"},"count":{"lebensdaten":8,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":1,"berlinaufenthalte":0,"register":1,"quellen":1},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5090","text":"Johann Christian Brandes"}]},"data":{"id":5090,"zusatz_id":5090,"meta":{"meta-title":"Johann Christian Brandes < Personen","meta-description":"Johann Christian Brandes < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5090","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/5090"},"title":"Johann Christian Brandes","nachname":"Brandes","vorname":"Johann Christian","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"15.11.1735","geburtsort":"Stettin","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"10.11.1799","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Schauspieler","Theaterdirektor","Theaterdichter"],"vereine":[],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<span>Schauspieler am Berliner Nationaltheater. Zur Besetzung vgl.\n Datenbank zum Nationaltheater: \"spezielle Suche\" -&gt; \"nach\n Schauspielern\"<br><\/span><br>\n\n<p><b>1735<\/b><br><i>15. November:<\/i> Johann Christian Brandes wird in Stettin geboren. <br>Brandes beginnt ein Studium, das er zugunsten einer Kaufmannslehre abbricht. Doch auch diese Ausbildung scheitert, als eine\nVeruntreuung bekannt wird.<\/p><b>1751<br><\/b>Er flieht nach Polen, wo er sich mit Gelegenheitsarbeiten \u00fcber Wasser h\u00e4lt.<b><br><br>1753<br><\/b>R\u00fcckkehr nach Deutschland, zun\u00e4chst lebt er in Stettin, anschlie\u00dfend kommt er nach Berlin.<b><br><br>1756<br><\/b>Brandes schlie\u00dft sich der Sch\u00f6nemannschen Schauspieltruppe an und\nhat seinen ersten Auftritt in Hamburg. Doch schon ein Jahr sp\u00e4ter l\u00f6st\nsich die Gruppe auf.<br><b><br>1759<br><\/b>Bei der Schauspieltruppe von Josephi in Kiel findet Brandes erneut\nAnstellung als Schauspieler.<br>\n\n<p><b>1760<\/b><br>Brandes wird bei der Theatergruppe Franz Schuchs angestellt. Mit der\nTruppe reist er nach Berlin, wo er sich als Schriftsteller bet\u00e4tigt.\nDabei entstehen \u00bbDie Entf\u00fchrung\u00ab und \u00bbDie gepr\u00fcfte Treue\u00ab, die beide\nein 1761 uraufgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend eines Gastspiels in Breslau schlie\u00dft Brandes Freundschaft\nmit Lessing, der ihn fortan f\u00f6rdert. Lessing wird auch Patenonkel von\nBrandes Tochter Wilhelmine \u00bbMinna\u00ab Brandes, die aus der Ehe mit der\nSchauspielerin Esther Charlotte Koch hervorgeht.<\/p><b>1768\u201369<br><\/b>Die Komm\u00f6dien \u00bbDer Graf von Olsbach\u00ab und \u00bbDer geadelte Kaufmann\u00ab\nwerden gro\u00dfe Erfolge und machen Brandes bekannt.\n<br>\n\n<p><b>1769<\/b><br>Brandes schlie\u00dft sich der Seylerschen Theatertruppe an, f\u00fcr die er die n\u00e4chsten zehn Jahre t\u00e4tig ist.<\/p><b>1775<br><\/b>\u00bbAriadne auf Naxos\u00ab wird in Gotha aufgef\u00fchrt. Es gilt als das erste deutschsprachige Meldodram.\n<br>\n\n<p><b>1785<\/b><br>Nach einer T\u00e4tigkeit als Direktor des Dresdener Hoftheaters und\neinem Aufenthalt in Mannheim wird Brandes Theaterdirektor in Hamburg.<\/p><b>1788<\/b><br><p><i>16. Juni:<\/i> Brandes Tochter Minna stirbt. Daraufhin zieht er\nsich von der B\u00fchne zur\u00fcck und widmet sich in Stettin ganz dem Schreiben.<\/p><b>1799<br><\/b><i>10. November:<\/i> Brandes stirbt in Berlin.\n<br><br>Private Anzeige in der Haude- und Spenerschen Zeitung, Nr. 137, Donnerstag, den 14. November 1799:<br>\"Den 10ten d. M. starb in einem Alter von 64 Jahren an einer Entkr\u00e4ftung der gewesene Schauspieldirektor und als Theaterdichter so bekannte und gesch\u00e4tzte Johann Christian Brandes. Diesen Todesfall melden allen seinen Verwandten und Freunden hierdurch, einige hiesige Verwandten des Verstorbenen. Berlin, den 12. Nov. 1799.\"<br>Redaktioneller Beitrag in der Haude- und Spenerschen Zeitung, Nr. 143, Donnerstag, den 28. November 1799:<br>\"(*) Am 10. dieses Monats, gegen Mittag, verstarb allhier an den Folgen eines Schlagflusses im 64sten Jahres seines Alters, Herr Johann Christian Brandes, vormaliger Schauspieldirektor und Schauspieldichter. Durch mehrere seiner Schauspiele, z. B. Ariadne auf Naxos, der geadelte Kaufmann, der Schein betr\u00fcgt, Graf Olsbach etc. erwarb er sich als Schriftsteller die allgemeine Achtung des Publikums; aber durch seine von ihm selbst aufgesetzte und herausgegebene h\u00f6chstmerkw\u00fcrdige Lebensgeschichte, von welcher zu Ostern d. J. bei Friedr. Maurer allhier der erste Theil unter seinen Augen im Druck erschien, ist er der&nbsp; Welt als ein zweiter Lazarillo von Tormes und zugleich als ein Mann von einem vortrefflichen Charakter und von einer seltenen Offenherzigkeit bekannt geworden. die Deutschen haben noch keine so werkw\u00fcrdige Lebensgeschichte als die seinige aufzuweisen; sie kann mit Recht dem Gil Blas von Santillana des le Sage an die Seite gesetzt werden, und hat noch den Vorzug einer wahren Geschichte vor jenem Romane voraus; sie ist nicht nur ebenso unterhaltend, sondern auch f\u00fcr die Jugend, eine sehr lehrreiche Lekt\u00fcre. Der zweite Theil derselben ist im Druck meist vollendet, und wird in Kurzem die Presse verlassen.\"<br><br><br>\n\n<p><b>1799\/1800<\/b><br>Brandes Autobiographie \u00bbMeine Lebensgeschichte\u00ab wird ver\u00f6ffentlicht.<\/p><br><p><br><\/p><p>SiHo<br><\/p><br>","genealogie":"Ehefrau: Esther Charlotte Brandes (* 1746 zu Gro\u00df-Rosinsko in Preu\u00dfisch-Litauen; \u202013. Mai 1786 in Hamburg), geborene Koch","primaer":null,"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/6999\" class=\"link-hover text-primary\">Taschenbuch f\u00fcr die Schaub\u00fchne auf das Jahr 1797<\/a>"],"berlinaufenthalte":[],"fach":["Theater"],"institution":[],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":"Deutsches Biographisches Archiv (DBA)\nFundstelle: I 134,247-450;135,24;1426,27-30;II 165,433-453;III 107,33-37"}}