
{"meta":{"meta-title":"Friedrich Ludwig Wilhelm Meyer < Personen","meta-description":"Friedrich Ludwig Wilhelm Meyer < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/511","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/511","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Friedrich Ludwig Wilhelm Meyer"},"count":{"lebensdaten":9,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":1,"berlinaufenthalte":1,"register":1,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/511","text":"Friedrich Ludwig Wilhelm Meyer"}]},"data":{"id":511,"zusatz_id":511,"meta":{"meta-title":"Friedrich Ludwig Wilhelm Meyer < Personen","meta-description":"Friedrich Ludwig Wilhelm Meyer < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/511","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/511"},"title":"Friedrich Ludwig Wilhelm Meyer","nachname":"Meyer","vorname":"Friedrich Ludwig Wilhelm","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"28.01.1759","geburtsort":"Harburg","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"01.09.1840","sterbeort":"Gut Bramstedt\/ Holstein","sterbeland":null,"berufe":["Schriftsteller","Publizist"],"vereine":[],"bekanntschaften":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/741\" class=\"link-hover text-primary\">Friedrich Eberhard Rambach (klassischer Philologe, Gymnasiallehrer)<\/a>"],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n  <b>1759<br \/>\n  <\/b> Friedrich Ludwig Wilhelm Meyer wird als Sohn eines Oberpostmeisters in\n  Harburg geboren. Als Sch\u00fcler besucht er das Johanneum in Hamburg. <br \/>\n  <br \/>\n  <b>1775 bis 1779<\/b> <br \/>\n  Jurastudium in G\u00f6ttingen. <br \/>\n  <br \/>\n  <b>1783<br \/>\n  <\/b> Nach T\u00e4tigkeiten als Privatsekret\u00e4r in St. Petersburg, Berlin und Wien\n  \u00fcbernimmt er in diesem Jahr die Stelle eines Regierungsauditors am\n  Justizkollegium Stade. Hier trifft er Friedrich Ludwig Schr\u00f6der wieder, den\n  er bereits von Hamburg her kennt. Beide schlie\u00dfen enge Freundschaft und\n  arbeiten auch k\u00fcnstlerisch zusammen: Schr\u00f6der spielt in Meyers Schauspiel\n  \"Kronau und Albertine\" (gedr. in Wien 1783) mit und Meyer bearbeitet St\u00fccke\n  von Schr\u00f6der, er wird auch Schr\u00f6ders erster Biograph. <br \/>\n  <br \/>\n  <b>1785<br \/>\n  <\/b> Meyer \u00fcbernimmt das Amt des Bibliothekars an der G\u00f6ttinger\n  Universit\u00e4tsbibliothek und ist neben dieser T\u00e4tigkeit einer der Erzieher der\n  englischen Prinzen von Sussex, Cambridge und Cumberland. W\u00e4hrend dieser Zeit\n  unternimmt er mehrere Reisen, auf denen er Kontakte zu literarischen\n  Zirkeln, u.a. auch dem Weimarer Kreis (Bekanntschaft mit Friedrich Schiller)\n  kn\u00fcpft. <br \/>\n  <br \/>\n  <b>1788<br \/>\n  <\/b> Nach Aufgabe der Bibliotheksstelle bereist er Gro\u00dfbritannien, wo er die\n  Bekanntschaft Edm. Burkes macht, sowie nach Italien und Frankreich. <br \/>\n  <br \/>\n  <b>1791<br \/>\n  <\/b> Meyer kommt als freier Schriftsteller nach Berlin und ist hier von\n  1795-97 redaktionelles Mitglied des \"Berlinischen Archivs der Zeit und ihres\n  Geschmacks\", die er zusammen mit Eberhard Rambach herausgibt. Zudem macht er\n  sich als Rezensent und \u00dcbersetzer italienischer, englischer und\n  franz\u00f6sischer Werke einen Namen (\"Wilhelm Hodges Reisen durch Ostindien,\n  w\u00e4hrend der Jahre 1780, 1781, 1782 und 1783\", Hamburg 1793, \"George\n  Hamiltons Reise um die Welt in den Jahren 1790-1792\", Berlin 1794, Johanne\n  Lande Buchananas Reisen durch die westlichen Hebriden w\u00e4hrend der Jahre 1782\n  bis 1790, Berlin 1795). In Zeitschriften und Almanachen ver\u00f6ffentlicht er\n  Lyrik, so in Heinrich Reichards \"Theater-Kalender\", im \"Musenalmanach\" von\n  Voss, im G\u00f6ttinger und in Schillers \"Musenalmanach\", er schreibt Aufs\u00e4tze in\n  Kritiken in der \"Litteratur- und Theaterzeitung\", im \"Journal von und f\u00fcr\n  Deutschland\" und in den \"G\u00f6ttingischen Gelehrten Anzeigen\". Meyer \u00fcbersetzt\n  und bearbeitet ferner Dramen und Singspiele franz\u00f6sischer Autoren wie Madame\n  de Beaunori, Florent C. Dancourt, Joseph de Lafont, Marc-Antoine Le Grand,\n  Marivaux, Marmontel und Jacques-Marie Boutet de Monvel, englischer Autoren\n  wie Susamme Centlivre, William Congreve, Fielding, Samuel Foote, Arthur\n  Murphy und Shakespeare. <br \/>\n  <br \/>\n  <b>1795<br \/>\n  <\/b> Als sein j\u00fcngerer Bruder Friedrich Albrecht Anton Meyer mit nur 27\n  Jahren stirbt, verbessert sich Meyers finanzielle Situtation, so da\u00df er 1797\n  das in Stolbergischem Besitz befindliche Gut Bramstedt (nahe Hamburg) kaufen\n  kann und nach dort \u00fcbersiedelt. Dort bleibt er weiterhin literarisch aktiv\n  und unterh\u00e4lt einen regen Briefwechsel. <br \/>\n  <br \/>\n  <b>1840<br \/>\n  <\/b> Friedrich Ludwig Wilhelm Meyer stirbt 81 j\u00e4hrig auf seinem Gut\n  Bramstedt.\n ","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/3190\" class=\"link-hover text-primary\">F. L. W. Meyer, sein Leben und seine schriftstellerische Wirksamkeit<\/a>"],"berlinaufenthalte":[{"zeitraum":"","gebaeude":null,"damals_adresse":"","heute_adresse":"","kommentar":"\n"}],"fach":["Literatur"],"institution":[],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}