
{"meta":{"meta-title":"Karl Friedrich M\u00fcchler < Personen","meta-description":"Karl Friedrich M\u00fcchler < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/513","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/513","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Karl Friedrich M\u00fcchler"},"count":{"lebensdaten":8,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":1,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/513","text":"Karl Friedrich M\u00fcchler"}]},"data":{"id":513,"zusatz_id":513,"meta":{"meta-title":"Karl Friedrich M\u00fcchler < Personen","meta-description":"Karl Friedrich M\u00fcchler < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/513","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/513"},"title":"Karl Friedrich M\u00fcchler","nachname":"M\u00fcchler","vorname":"Karl Friedrich","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"02.09.1763","geburtsort":"Stargard\/Pommern","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"12.01.1857","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":{"0":"Schriftsteller","1":"Beamter","4":"Jurist"},"vereine":[],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<b>1763\n<\/b><br>\nM\u00fcchler wird in Stargard als Sohn Johann Georg M\u00fcchlers geboren.<br>\n<br>\n<b>1773\n<br>\n<\/b>\u00fcbersiedelt M. mit seinen Eltern nach Berlin, wo er sp\u00e4ter auch Jura studiert.<br>\n<br>\n<b>1781\n<br>\n<\/b>Erste Buchpublikation der \"Gedichte\" und des \"Aristipp\".<br>\n<br>\n<b>1783\n<br>\n<\/b>\u00fcbernimmt M. erstmals Posten in der preu\u00df. Verwaltung, 1794 wird er zum Kriegsrat ernannt.<br>\n\n<b><br>1801<br><\/b>Notiz in der Haude- und Spenerschen Zeitung, Nr. 144, 1. 12. 1801:<br>\"Der Verleger des vor kurzem in diesen Bl\u00e4ttern angezeigten, f\u00fcr das Jahr 1802 von dem Herrn Kriegsrath M\u00fcchler unter dem Titel 'Egeria' herausgegebenen Allmanachs, wagte es, voll des Gef\u00fchls der tiefsten und reinsten Verehrung, ein Exemplar dieses Weihgeschenkes der Musen, unserer erhabenen Landes-Mutter, diesem h\u00f6chsten Ideale der Anmuth und W\u00fcrde, allerunterth\u00e4nigst zu \u00fcberreichen. Welch einer herablassenden, beif\u00e4lligen Aufnahme jenes kleine anspruchslose Buch von dieser gr\u00f6\u00dften Kennerin alles Sch\u00f6nen, dessen vollendetes Urbild sie darstellt, gew\u00fcrdigt worden sei, beweiset folgendes Schreiben, welches Ihre K\u00f6nigl. Majest\u00e4t dem Verleger zu beehren geruht haben:<br>Mit besonderem Vergn\u00fcgen entledige ich mich des Gesch\u00e4fts, dem Buchh\u00e4ndler Gottfried Braun in Berlin, f\u00fcr das mir \u00fcbermachte Exemplar des in seinem Verlage herausgekommenen neuen Musenallmanachs Egeria betitelt, hiermit zu danken, und ihm die Versicherung zu geben, da\u00df die Mittheilung desselben mir sehr angenehm gewesen ist. Uebrigens verbleibe ich dessen wohlgeneigte K\u00f6nigin<br><div align=\"right\">Luise.<br><div align=\"left\">Potsdam den 16ten November 1801.<br>An den Buchh\u00e4ndler Braun in Berlin.\"<br><\/div><\/div><b><br>1806\n<br>\n<\/b>Nach der Niederlage Preu\u00dfens gegen Napoleon, verliert er seine Stelle.<br>\n<br>\n<b>1807\n<br>\n<\/b><i>\"Nach dem Tilsiter Frieden kehrte ich, in der irrigen Meinung,\nnun nichts weiter f\u00fcr meine Person bef\u00fcrchten zu d\u00fcrfen, nach meinem\nWohnort Berlin zur\u00fcck, obgleich dieser noch von franz\u00f6sischen Truppen\nbesetzt war. \/ Nach einem langen ungest\u00f6rten Aufenthalte daselbst,\nerhielt ich einst sp\u00e4t des Abends von einem Freunde die unerwartete\nNachricht, wie mein Gedicht: d e r E r o b e r e r, der franz\u00f6sischen\nPolizei als gef\u00e4hrlich, vorgelegt, sie solches in's Franz\u00f6sische habe\n\u00fcbesetzen lassen, und ich aller Wahrscheinlichkeit nach, noch in der\nn\u00e4mlichen Nacht arretiert w\u00fcrde. [...]\"<\/i> (In: Gedichte. Niedergelegt auf dem Altar des Vaterlandes, S. IV-V).<br>\n<br>\n<b>1814\n<br>\n<\/b>kehrt M. in den preu\u00df. Staatsdienst zur\u00fcck.<br>\n<br>\n<b>1815\n<br>\n<\/b>wird M. wegen seiner Schrift \"Rechtfertigung des aus k\u00f6nigl. S\u00e4chs.\nin Preuss. Dienste \u00fcbergetretenen Rathes N.\" entlassen, fortan lebt er\nals freier Schriftsteller und Herausgeber.<br>\n<br>\n<b>1857\n<br>\n<\/b>M\u00fcchler stirbt 93j\u00e4hrig in Berlin. Von ihm stammen eine Vielzahl\nvon Anthologien, Sammlungen und Taschenb\u00fccher, aber auch\nGedichtb\u00e4ndchen und Singspiele. M. gilt als patriotischer\nModeschriftsteller, der einige seiner Werke den Mitgliedern des preu\u00df.\nK\u00f6nigshauses gewidmet hat. Folgende Wohnugnen M.s konnten nachgewiesen\nwerden: 1824-1831 Zimmerstr. 86, 1832-1838 Neue Kommandantenstr. 21,\n1839-1856 Neue Gr\u00fcnstr. 27","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Literatur"],"institution":[],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}