
{"meta":{"meta-title":"Christoph August I. Tiedge < Personen","meta-description":"Christoph August I. Tiedge < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/518","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/518","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Christoph August I. Tiedge"},"count":{"lebensdaten":11,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/518","text":"Christoph August I. Tiedge"}]},"data":{"id":518,"zusatz_id":518,"meta":{"meta-title":"Christoph August I. Tiedge < Personen","meta-description":"Christoph August I. Tiedge < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/518","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/518"},"title":"Christoph August I. Tiedge","nachname":"Tiedge","vorname":"Christoph August I.","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"14.12.1752","geburtsort":"Gardelegen\/ Altmark","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"08.03.1814","sterbeort":"Dresden","sterbeland":"Sachsen","berufe":["Schriftsteller"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/6\" class=\"link-hover text-primary\">Mittwochsgesellschaft (Fe\u00dflersche) (gegr\u00fcndet: 01.10.1796 aufgel\u00f6st: 31.12.1806)<\/a>"],"bekanntschaften":{"1":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/498\" class=\"link-hover text-primary\">Ignaz Aurelius Fe\u00dfler (Theologe, Publizist)<\/a>","0":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/618\" class=\"link-hover text-primary\">Charlotte Elisabeth Konstantina Recke (Schriftstellerin, Dichterin)<\/a>"},"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n\n\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"\">Von 1798 bis 1819 mit\nzahlreichen Unterbrechungen in Berlin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><o:p>&nbsp;<\/o:p><br>Tiedge\nstudierte ab 1770 die Rechte in Halle, kehrte nach Abschlu\u00df des Studiums nach\nMagdeburg, wo sein Vater als Conrector des Gymnasiums angestellt war, zur\u00fcck\nund war, nachdem ihm die Erlangung eines Justizamtes verwehrt blieb, seit 1781\nin mehreren St\u00e4dten als Hauslehrer oder Sekret\u00e4r t\u00e4tig. Bei seiner T\u00e4tigkeit\nf\u00fcr die Familie v. Arnstedt in Ellrich lernte Tiedge unter anderem G\u00f6ckingh und\ndessen Familie, die Dichtern Christine v. Hagen, Gleim, Klamer Schmidt,\nStamford und Elise von der Recke kennen. 1784 wurde er von Gleim nach\nHalberstadt eingeladen; Tiedge kam dieser Aufforderung 1788 nach. Bei seinen\nOrtswechseln in der darauffolgenden Zeit hielt Tiedge den Kontakt. Im Herbst\n1898 siedelte sich Tiedge in Berlin an, wo er J. J. Engel kennenlernte und eine\nZeit lang die \u201eEphemeriden\u201e herausgab. Kurzzeitig zog Tiedge nach Dresden,\nwohin ihn Wilhelm Gottlieb Becker, der Herausgeber des \u201eTaschenbuchs zum\ngeselligen Vergn\u00fcgen\u201e eingeladen hatte. \u00dcber Halle kehrte er nach wenigen\nMonaten wieder zur\u00fcck nach Berlin. 1803 erneuerte er seine Freundschaft mit\nElise von der Recke, \u201eeine unzertrennliche Freundschaft f\u00fcr das ganze Leben, an\nderen Reinheit wol nur m\u00fc\u00dfige Schw\u00e4tzer zu zweifeln unternahmen\u201e, so Max\nWendheim. In den folgenden Jahren unternahmen die beiden in den Sommermonaten Badereisen\nnach Karlsbad, Teplitz, der Schweiz oder Italien und verlebten den Winter in\nBerlin. Dort und auch sp\u00e4ter in Dresden, wohin Recke mit Tiedge 1819\n\u00fcbersiedelte, geh\u00f6rte Tiedge als \u201etreuer Freund\u201e Reckes stets zu ihrem\ngesellschaftlichen Umkreis. Nach dem Tod der Recke 1833 lebte Tiedge von der\nihm hinterlassenen Pension und hielt weiterhin bis zu seinem eigenen Ableben\nGesellschaft. Zum Andenken an seinen Tod gr\u00fcndeten Freunde und Verehrer Tiedges\n1841 in Dresden eine Tiedge-Stiftung, aus deren Verm\u00f6gen Kunstwerke pr\u00e4miert\nund notleidende K\u00fcnstler unterst\u00fctzt werden. Gem\u00e4\u00df dem Urteil von Zeitgenossen\nentsprach die Rolle des Gesellschafters dem Wesen Tiedges. Dessen literarische\nProduktion sei dahinter zur\u00fcck geblieben.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><o:p>&nbsp;<\/o:p><\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"\">Werke:<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"\">Tiedge ver\u00f6ffentlichte unter\nanderem Gedichte, Liedertexte und Beitr\u00e4ge in verschiedenen Zeitschriften und\nReihen wie \u201eBeckers Taschenbuch f\u00fcr das gesellige Vergn\u00fcgen, \u201eL\u00f6fflers Magazin\nf\u00fcr den christlichen Prediger\u201e, \u201eZeitung f\u00fcr die elegante Welt\u201e und \u201eteutsche\nMonatsschrift\u201e. Erw\u00e4hnt wird zudem Tiedges Lebensbeschreibung von Reckes\nStiefschwester \u201eAnna Charlotte Dorothea, letzte Herzogin von Kurland, Leipzig\n1823, die auch in den Brockhausschen Reihe \u201eZeitgenossen. Neue Reihe\u201e\nver\u00f6ffentlicht wurde.<span style=\"\">&nbsp; <\/span>(No. XIII. u.\nXIV.; der gesammten Folge No. XXXVII. u. XXXVIII.)<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"\">Eine Aufz\u00e4hlung von\nTiedges s\u00e4mtlichen Werken ist in Goedeke\u00b4s Grundri\u00df, 2. Aufl., Bd. 5, S. 455f.\nzu finden; seine gesamten Werke sind in 10 Bdchn. von A. G. Eberhard, Halle\n1823-29, in der zweiten Aufl. Halle 1832-33 herausgegeben.<\/p>\n\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"\"><o:p>&nbsp;<\/o:p><\/p>\n\n\n","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Literatur"],"institution":[],"ort":[],"verein":["Mittwochsgesellschaft (Fe\u00dflersche)"],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}