
{"meta":{"meta-title":"Aloys Hirt < Personen","meta-description":"Aloys Hirt < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/546","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/546","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Aloys Hirt"},"count":{"lebensdaten":10,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":2,"berlinaufenthalte":0,"register":3,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/546","text":"Aloys Hirt"}]},"data":{"id":546,"zusatz_id":546,"meta":{"meta-title":"Aloys Hirt < Personen","meta-description":"Aloys Hirt < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/546","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/546"},"title":"Aloys Hirt","nachname":"Hirt","vorname":"Aloys","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"27.06.1759","geburtsort":"Behla bei Donaueschingen","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"29.06.1837","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Altertumswissenschaftler","Kunsthistoriker","Arch\u00e4ologe"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/44\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der Wissenschaften<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/4\" class=\"link-hover text-primary\">Gesellschaft der Freunde der Humanit\u00e4t (Humanit\u00e4tsgesellschaft) (gegr\u00fcndet: 10.01.1797 aufgel\u00f6st: 28.12.1861)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/6\" class=\"link-hover text-primary\">Mittwochsgesellschaft (Fe\u00dflersche) (gegr\u00fcndet: 01.10.1796 aufgel\u00f6st: 31.12.1806)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/23\" class=\"link-hover text-primary\">Gesetzlose Gesellschaft (Nr. 2) (gegr\u00fcndet: 04.11.1809)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/24\" class=\"link-hover text-primary\">Griechische Gesellschaft (Graeca) (gegr\u00fcndet: 1804)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/27\" class=\"link-hover text-primary\">Philomatische Gesellschaft (gegr\u00fcndet: 16.10.1800)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/26\" class=\"link-hover text-primary\">Schachklub (gegr\u00fcndet: 16.10.1803 aufgel\u00f6st: 1850)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/22\" class=\"link-hover text-primary\">Gesetzlose Gesellschaft (Nr. 1) (gegr\u00fcndet: 08.03.1806 aufgel\u00f6st: 1914)<\/a>"],"bekanntschaften":{"1":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/498\" class=\"link-hover text-primary\">Ignaz Aurelius Fe\u00dfler (Theologe, Publizist)<\/a>","2":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/545\" class=\"link-hover text-primary\">Johann Heinrich Gentz (Architekt)<\/a>","4":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/3910\" class=\"link-hover text-primary\">Wilhelm Mila (Jurist, Theologe)<\/a>","3":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/577\" class=\"link-hover text-primary\">Johann Daniel Wilhelm Otto Uhden (Jurist, Altertumsforscher)<\/a>","0":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/584\" class=\"link-hover text-primary\">Gustav Friedrich Waagen (Kunsthistoriker, Altertumswissenschaftler)<\/a>"},"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":" <b>1759<\/b><br>Aloys Ludwig Hirt wird am 27. Juni als Sohn wohlhabender Bauern in Behla bei Donaueschingen geboren.<br>\n<br>\n<b>1768<\/b><br>\nBesuch der Lateinschule der Benediktiner in Villingen. Anschlie\u00dfend Besuch des Gymnasiums in Freiburg\/Brsg. und Rottweil. <br>\n<br>\n<b>1778<\/b><br>\nStudium der Philosophie in Nancy.<br>\n<br>\n<b>1779<\/b><br>\nStudium der Rechtswissenschaft in Freiburg.<br>\n <b><br>\n1779-1782<\/b> <br>\nStudium in Wien, bei Joseph v. Sonnenfels\n(Staatswirtschaft), Karl Mastalier (\u00c4sthetik), Johann Joseph Hilarius Eckhel\n(Numismatik).<br>\n<br>\n<b>1782 -1796<\/b><br>Aufenthalt in Rom.<br>\n<br>\n<b>1783<\/b> <br>\nErste Erw\u00e4hnung Hirts als Cicerone und \"<i>bew\u00e4hrter Alterthumskenner<\/i>\" durch Friedrich Johann\nLorenz Meyer. Dessen Bericht \u00fcber einen von Fr\u00fchjahr bis Herbst\n1783 w\u00e4hrenden Italienaufenthalt wurde 1792 unter dem Titel\u00a0 \"<i>Darstellungen aus Italien<\/i>\"\u00a0 im Berliner Verlag von Christian Friedrich Voss publiziert.<br><br><b>1785<\/b> <br>\nWird Hirt von Friedrich Georg Weitsch portr\u00e4tiert. Er wohnt mit dem\nHistorienmaler Albert Dies im Vicolo Aliberti,\u00a0 ist u.a.\nbefreundet\nmit Frederik M\u00fcnter, der Hirt in seinem in Rom gef\u00fchrten Tagebuch h\u00e4ufig erw\u00e4hnt.<br><br>\n<b>1786 <\/b><br>\nVorlesungen zur Geschichte im K\u00fcnstlerkreis Roms, Kontakt zu Goethe und Karl\nPhilipp Moritz. Durch Goethes Empfehlung erste Aufs\u00e4tze im \u201e<i>Teutschen Merkur<\/i>\u201c\nWielands. <br>\n<br><b>1787<\/b><br>\nHirt erstellt ein \u201e<i>Verzeichnis der bekanntesten jetztlebenden K\u00fcnstler in\nRom<\/i>\", vermutlich auf Bitte Goethes (Tausch\/Johannsen 2004) <br>\n<br>\n<b>1788 <\/b> <br>\nHirt f\u00fchrt Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach, die im Herbst 1788 in Rom\neintraf, ebenso Johann Gottfried Herder, Cicerone und Berater und Vermittler\nvon Kunstk\u00e4ufen<br>\nEnde 1788 bis Anfang 1789 f\u00fchrt Hirt die baltische Famile von Grote. <br>\nDas erste Heft der gemeinsam mit Karl Philipp Moritz herausgegebenen\nZeitschrift \u201e<i>Italien und Deutschland in R\u00fccksicht auf Sitten, Gebr\u00e4uche,\nLitteratur und Kunst<\/i>\" erscheint, mit drei Aufs\u00e4tzen von Hirt.\n\n<br><br>\n<b>1789<\/b> <br>\nBekanntschaft mit Wilhelm v. Erdmannsdorff, der sich <span style=\"color: rgb(255, 102, 102);\">von -<\/span> Rom aufh\u00e4lt.<br>\nIm September reist Hirt mit Friedrich Bury nach Neapel und h\u00e4lt sich dort bis\nOktober im Kreis um Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach auf. <br>\n2. Heft von 'Italien und Deutschland' mit f\u00fcnf Beitr\u00e4gen Hirts. <br>\n<br>\n<b>1790<\/b> <br>\n3. Heft von \"<i>Italien und Deutschland<\/i>\" mit drei Beitr\u00e4gen Hirts. Weitere Hefte\nder Zeitschrift erscheinen ohne Beteiligung Hirts.<br>\nBekanntschaft mit dem Architekten Heinrich Gentz.\n\n<br><br>\n<b>1791<\/b> <br>\nErscheint die erste selbst\u00e4ndige Ver\u00f6ffentlichung Hirts, eine Abhandlung \u00fcber\ndas Pantheon, zun\u00e4chst in italienischer Sprache (1808 ins Dt. \u00fcbersetzt). Sie\nist Wilhelm v. Erdmannsdorff gewidmet. <br>\nSeit Anfang Februar \u00fcbernimmt Hirt gemeinsam mit Reiffenstein das Ciceroniat\nf\u00fcr das Ehepaar Charlotte und Franz I. Graf zu Erbach-Erbach und deren Hofdame\nMarianne Krauss.<br>\nSeit Mitte M\u00e4rz f\u00fchrt er die Prinzen Joseph Johann und Friedrich Schwarzenberg.<br>\nMai 1791 unternimmt er eine Studienreise nach Calabrien, Sizilien und Malta.<br>\nEnde 1791 f\u00fchrt Hirt den Grafen Friedrich Leopold v. Stolberg. <br>\n<br>\n<b>1793<\/b> <br>\nIm Fr\u00fchling Exkusion nach Subiaco. F\u00fcr den Sommer und Herbst reist Hirt nach\nDeutschland und besucht seine Familie. <br>\n<br>\n<b>1794<\/b> <br>\nIm Oktober ist Hirt der Cicerone des <span style=\"color: rgb(255, 102, 102);\">Prinzen August von Hannover-England, Graf\nM\u00fcnster<\/span>. <br>\n<br>\n<b>1795<\/b> <br>\nIm Herbst f\u00fchrt Hirt die F\u00fcrstin Luise von Anhalt-Dessau in Begleitung ihres\nSekret\u00e4rs Friedrich Matthisson und ihrer Freundin Friederike Brun.<br>\nEnde des Jahres Ankunft der Gr\u00e4fin von Lichtenau in Begleitung von Johanne\nMargarethe Chappuis und Antoine Filistri de Caramondani, sie f\u00fchrt\nEmpfehlungsschreiben f\u00fcr Hirt mit sich, der aber aufgrund seiner Verpflichtung\nf\u00fcr Luise von Anhalt-Dessau vorl\u00e4ufig f\u00fcr sie nicht zur Verf\u00fcgung steht. <br>\n<br>\n<b>1796<\/b><br>\nNach einem Neapelaufenthalt kehrt die Gr\u00e4fin Lichtenau am 22. M\u00e4rz nach Rom\nzur\u00fcck. Hirt f\u00fchrt sie und ber\u00e4t sie in Kunstk\u00e4ufen bis zu ihrer Abreise am 9.\nMai. <br>\nAm 26. Mai gibt August Friedirch von Hannover-England zu Ehren Luise von\nAnhalts-Dessau, Matthisson und Hirt ein Abschiedsbankett auf dem Palatin, an\ndem ca. 30 Personen, darunter Friederike Brun, Karl Ludwig Fernow, der\nStuttgarter Historienmaler Christian Friedrich Hartmann, Johann Christian\nReinhart,\u00a0 Wilhelm von Uhden, Georg Zoega teilnahmen. <br>\nAm 27. Mai 1796 verlassen Luise von Anhalt-Dessau und ihr Gefolge Rom. Hirt\nreist nach und trifft die Gesellschaft in Venedig. Reise \u00fcber Triest, Wien,\nPrag bis Dresden. Von dort gemeinsam mit Karl v. K\u00fcgelgen nach Berlin. <br>\nKurz nach der Ankunft in Berlin im September erfolgt am 29. Oktober die\nErnennung zum ordentlichen Mitglied und Mitglied im Senat der Akademie der\nK\u00fcnste. Hirt erh\u00e4lt die Professur \u201e<i>aller theoretischen Teile der sch\u00f6nen\nK\u00fcnste<\/i>\u201c an der Akademie. Gleichzeitig\u00a0 Ernennung zum Preu\u00df. Hofrat. Erh\u00e4lt\nAufgaben als Lehrer des Prinzen Heinrich (1781-1846, Sohn aus der 2. Ehe\nFriedrich Wilhelms II., mit Luise von Darmstadt). <br>\nAm 3. November Ernennung zum Ordentlichen Mitglied der Akademie der\nWissenschaften. <br>\nErste Ver\u00f6ffentlichung in den \"<i>Horen<\/i>\" Schillers.<br>\n<br>\n<b>1797<\/b> <br>\nVom 28. Juni bis 12. Juli h\u00e4lt sich Hirt in Weimar auf. Er wohnt bei Herder.\nDie \u00e4sthetischen Schriften \u201e<i>Versuch \u00fcber das Kunstsch\u00f6ne<\/i>\u201c und \u201e<i>Laokoon<\/i>\u201c\nerscheinen in den \"<i>Horen<\/i>\". <br>\nAm 25. Sept. h\u00e4lt Hirt seine Vorlesung \u201e<i>\u00dcber den Kunstschatz des\nK\u00f6niglich-Preu\u00dfischen Hauses<\/i>\u201c an der Akademie der Wissenschaften.\u00a0 Er\nschl\u00e4gt die Errichtung eines Museums in Berlin vor. Entwurf f\u00fcr ein Denkmal Friedrichs II., ausgestellt auf der Akademieausstellung\nim September 1797. <span style=\"color: rgb(255, 0, 0);\">Bauakademie\n\nAkademiekommission<\/span>\n\n<br><br>\n<b>1798 <\/b> <br>\nEntw\u00fcrfe f\u00fcr ein Museum, das zun\u00e4chst im Geb\u00e4ude der Akademien der K\u00fcnste und\nWissenschaften untergebracht werden sollte. Ein alternativer Vorschlag sieht\ndie Unterbringung im Palais des Prinzen Heinrich, dem sp\u00e4teren\nUniversit\u00e4tsgeb\u00e4ude vor. Die Errichtung eines Museums wurde nach dem Tod\nFriedrich Wilhelms II. im Nov. 1797 jedoch aufgeschoben.\u00a0 \u201e<i>\u00dcber die Charakteristik, als\nHauptgrundsatz der bildenden K\u00fcnste bei den Alten<\/i>\u201c erscheint in der Zeitschrift \u201e<span style=\"color: rgb(255, 102, 102);\">Berlinisches\nArchiv<\/span>\u201c <br><br><span style=\"color: rgb(255, 0, 0);\">Macco portr\u00e4t<\/span><br>\n<br>\n<b>1802 <\/b> <br>\nInszenierung und Einstudierung des Ballets \"<span style=\"color: rgb(255, 0, 0);\">D\u00e4dalus und seine\nStatuen<\/span>\".<br>\n\n<br>\n<b>1803<\/b> <br>\nLeitung der Gestaltung einer Wohnung im Schlo\u00df, die anl\u00e4\u00dflich der\nbevorstehenden Eheschlie\u00dfung mit Marianne von Hessen-Homburg wurde f\u00fcr den\nPrinzen Wilhelm, (1783-1851), Bruder des K\u00f6nigs eingerichtet wurde. An der\nAusstattung waren Hirt (Entwurf von \u00d6fen),\u00a0 Ludwig Friedrich (Louis)\nCatel, der Schlo\u00dfbaumeister Bock und Schadow beteilgt. Die Stucco lustro-Felder\nzwischen den Tapeten des Speisesaals d\u00fcrften aus der Fabrik Catels stammen. Mit\nSupraporten und Deckengem\u00e4lden war auch Niedlich an der Ausstattung der Wohnung\nbeteiligt. <br>\n<br>\n<b>1804<\/b> <br>\nBeteiligt an der\nInszenierung des Maskenballs zum Geburtstag der K\u00f6nigin Luise am 12. M\u00e4rz 1804\nim Schauspielhaus. <br>\n<br>\n<b>1805 <\/b> <br>\nDer erste Band des \"<i>Bilderbuch f\u00fcr Mythologie, Arch\u00e4ologie und Kunst<\/i>\" erscheint,\ndie Illustrationen stammen von Johann Erdmann Hummel. <br><br><b>1806<br><\/b>Am 28. Juni wird Hirt Mitglied der \"Gesetzlosen Gesellschaft (Nr. 1)\".<br><br><b>1807<br><\/b>Eintritt in die \"Philomatische Gesellschaft\".<br>\n<br>\n<b>\n1810 <\/b> <br>\nWird Dr. und Professor f\u00fcr Arch\u00e4ologie an der neugegr\u00fcndeten Berliner\nUniversit\u00e4t. <br>\n<br>\n<b>\n1812<\/b> <br>\nBerufung zum ausw\u00e4rtigen Mitglied der Wiener Kunstakademie. <br>\n<br>\n<b>1815<\/b> <br>\nR\u00fcckkehr der von Napeleon geraubten Kunstsch\u00e4tze nach Berlin, neue Diskussionen\n\u00fcber ein Museum beginnen. <br>\n<br>\n<b>1816<\/b> <br>\nDer zweite Band des \"<i>Bilderbuch f\u00fcr Mythologie, Arch\u00e4ologie und\nKunst<\/i>\" erscheint.\u00a0 <br>\n<br>\n<b>1816-1817<\/b> <br>\nReise nach Italien zun\u00e4chst als Begleiter des Grafen Gustav\nAdolf Wilhelm von Ingenheim nach Rom, dort Ankunft im Dezember 1816. Hirt\nstudiert in Thorvaldsens Atelier die \u201e<i>Aegineten<\/i>\u201c, im Januar treffen sie in\nFlorenz Christian Daniel Rauch. R\u00fcckreise mit Charles Robert Cockerell \u00fcber\nVerona nach M\u00fcnchen, dort im Juni 1817. Weiterer Reiseplan: Regensburg,\nN\u00fcrnberg, Stuttgart, Behla, Freiburg i. Br., Colmar, Stra\u00dfburg, Mannheim,\nHeidelberg, Frankfurt a. M. (Mitte Juli), wo er den Kommerzialrat Endell\ntreffen will, um mit diesem weiter in die Niederlande zu reisen. Vom 21. bis\n24. September 1817 bei Goethe in Weimar. <br>\n<br>\n<b>1818<\/b> <br>\n8. Januar Auff\u00fchrung eines von Hirt inszenierten Ballets \u201e<i>Die Weihe des Eros\nUranios<\/i>\u201c auf einem Maskenball im Berliner Stadtschlo\u00df anl\u00e4\u00dflich der Verm\u00e4hlung\nvon Prinz Friedrich v. Preu\u00dfen und Wilhelmine Luise von Anhalt-Bernburg. In der\nFolge entbrennt ein publizistischer Streit \u00fcber die Hierodulen, ausgel\u00f6st durch\neine negative Kritik des Ballets, die B\u00f6ttiger anonym in der Zeitung f\u00fcr die\nelegante Welt ver\u00f6ffentlichte. <br>\nHirt veranlasst Rauch, in Rom Abg\u00fcsse der aeginetischen Statuen f\u00fcr Berlin\nherstellen zu lassen. <br>\n<br>\n<b>1819<\/b> <br>\nIm Sommer Reise \u00fcber Dresden nach Karlsbad (wegen \"zerr\u00fctteter\nGesundheit\"), Besuch Prags. Die Reise wird von ihm beschrieben in\n\"<i>Kunstbemerkungen auf einer Reise \u00fcber Wittenberg und Meissen nach Dresden\nund Prag<\/i>\", Berlin 1830. <br>\n<br>\n<b>1820 <\/b> <br>\nMitarbeit am 2. Museumsentwurf, erneuter Plan f\u00fcr eine Unterbringung in einem\nQuerriegel im Hof des Akademiegeb\u00e4udes, Pl\u00e4ne des Architekten Friedrich Rabe. Beginn der Zusammenarbeit mit Christian Daniel Rauch bei der\nSichtung der antiken Skulpturen in k\u00f6niglichem Besitz zur Vorbereitung des\nMuseums?\n<br><br>\n\n\n<b>1821<\/b><br>\n5. Januar, Hirts Gutachten \u00fcber den Plan des Baurats Schl\u00e4tzer zum Neubau der\nKirche auf dem Friedrichswerder, am 18. Februar reicht Hirt selbst einen (nicht\nausgef\u00fchrten) Alternativplan ein. <br>\nVerleihung des Roten Adlerordens III. Klasse (seit 1833 Schleife dazu). <br>\nHirts Monumentalwerk <i>Die Geschichte der Baukunst bei den Alten<\/i> beginnt mit\nBd. 1 bei G. Reimer in Berlin zu erscheinen. <br>\n<b><br>1822 <\/b><br>\nAm 27. M\u00e4rz Einrichtung der Museums(bau)kommission, der au\u00dfer Hirt Karl\nFriedrich Schinkel, die Minister von Altenstein und von B\u00fclow, der Kabinettsrat\nAlbrecht, der kgl. Generaladjutant von Witzleben und der Regierungsrat\nTzschoppe angeh\u00f6ren. <br>\nBd. 2 der \u201e<i>Geschichte der Baukunst bei den Alten<\/i>\u201c erscheint. <br>\n<br><b>1823<\/b><br>\n4. Februar, Hirts Gutachten \u00fcber den neuen Entwurf des k\u00f6niglichen Museums in\ndem Lustgarten; die Stellungnahme Schinkels dazu am 5. Februar <br>\nBeginn der Auswahl der Gem\u00e4lde f\u00fcr das Museum, ihm assistiert der junge Gustav\nFriedrich Waagen. <br>\n<br>\n<b>1824 <\/b><br>\n15. Mai, Hirts kritischer Bericht an den K\u00f6nig \u00fcber die \u201e<i>Anordnung des\nK\u00f6niglichen Museums<\/i>\u201c.<br>\n<br>\n<b>\n1825<\/b> <br>\n31. Oktober, Schinkels und Hirts gemeinsames Museumskonzept: Bericht an den\nK\u00f6nig. <br>\n<br>\n<b>1827<\/b> <br>\nBis Mai hat Hirt die Inschrift f\u00fcr das neue Museum \"<i>ersonnen und den besten\nPhilologen vorgelegt<\/i>\".<br>\n26. Juni Besuch Friedrich v. Matthissons am Vorabend von Hirts 68tem\nGeburtstag: \u201e<i>Bey meinem alten Freunde Hirt, den ich, wie es in einem Vossischen\nGedicht hei\u00dft, \u201avon Knastergew\u00f6lk bl\u00e4ulich umd\u00e4mmert\u2019, im besten Wohlseyn\nantraf<\/i>\u201c. <br>\nMitarbeit an den von Hegel herausgegebenen <i>Jahrb\u00fcchern f\u00fcr\nwissenschaftliche Kritik<\/i>, die letzte von insgesamt 32 Rezensionen Hirts\nin den Jahrb\u00fcchern erscheint 1834, bis 1836 ist er als Mitglied des\nRedaktionskomitees genannt. <br>\nBd. 3 der \u201e<i>Geschichte der Baukunst bei den Alten<\/i>\u201c erscheint unter dem Titel\n\u201e<i>Die Lehre der Geb\u00e4ude bei den Griechen und R\u00f6mern<\/i>\u201c.<br>\n<br>\n<b>\n1829<\/b> <br>\n13. April: Hirts Ersuchen um Dispens \u201e<i>von den Gesch\u00e4ften bei dem Museum<\/i>\u201c (aus\nAlters- und Gesundheitsgr\u00fcnden).<br>\n<br>\n<b>1833<\/b> <br>\n\u00a0\u201e<i>Die Geschichte der\u00a0 bildenden\nK\u00fcnste bei den Alten<\/i>\u201c erscheint in Berlin. <br>\n<br>\n<b>\n1837<\/b> <br>\nHirt stirbt am 29. Juni in Berlin.<br>\n<br>\nVerkehrte in den Salons der Henriette Hertz, der Luise F\u00fcrstin Radziwill und\nder Elisabeth Staegemann<br>\n<br>\nMitglied der \"Gesellschaft der Freunde der Humanit\u00e4t\"<br>\nMitglied der Fe\u00dflersche Mittwochsgesellschaft<br>\nMitglied der \"Gesetzlosen Gesellschaft\"<br>\nMitglied der \"Griechischen Gesellschaft\"<br>\nMitglied in Schadows Schachclub seit 1804<br>\nMitglied des \"Berlinischen K\u00fcnstler-Vereins\" (?) (zumindest Teilnahme\nan der Vorbereitung von Festen, so des Stiftungs- und K\u00fcnstlerfestes am 19.\nJanuar 1822)\n\n","genealogie":"","primaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/10658\" class=\"link-hover text-primary\">Hatten die K\u00fcnstler der Alten die Kenntni\u00df und den Gebrauch der Perspektive<\/a>"],"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/3760\" class=\"link-hover text-primary\">Nachrichten \u00fcber Aloys Hirt und Bibliographie seiner gedruckten Schriften<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/3903\" class=\"link-hover text-primary\">Klassizismus und Geschichtsphilosophie im Konflikt<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/4477\" class=\"link-hover text-primary\">Aloys Hirt<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5591\" class=\"link-hover text-primary\">\"Docendo discimus\" ... durch das Lehren lernen wir<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5592\" class=\"link-hover text-primary\">Das vermessene Charakteristische<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5593\" class=\"link-hover text-primary\">Das akademische Museum<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5594\" class=\"link-hover text-primary\">\"Die Ehre einer Troph\u00e4e\"<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5595\" class=\"link-hover text-primary\">Der Kunstkennerstreit: Hirt, Rumohr und Waagen<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5596\" class=\"link-hover text-primary\">Aloys Hirt, der Arch\u00e4ologe<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5597\" class=\"link-hover text-primary\">Die Hierodulen des Eros Uranios<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5598\" class=\"link-hover text-primary\">\"Muster\" und \"Abarten\" der Architektur - Was Karl Friedrich Schinkel von Aloys Hirt lernen konnte<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5599\" class=\"link-hover text-primary\">Der Antiquar als Architekt oder: Des Kunsthistorikers Traum<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5600\" class=\"link-hover text-primary\">Aloys Hirt: Verzeichni\u00df der bekanntesten jetztlebenden K\u00fcnstler in Rom<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5601\" class=\"link-hover text-primary\">Verzeichnis der gedruckten Schriften von Aloys Hirt<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5687\" class=\"link-hover text-primary\">Aloys Hirt als Mitglied der Berliner 'Humanit\u00e4tsgesellschaft'<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/8548\" class=\"link-hover text-primary\">Berlin. Erweiterungen der Akademie der Wissenschaften<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/8550\" class=\"link-hover text-primary\">Berlin. Bauakademie. Z\u00f6llner<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/8763\" class=\"link-hover text-primary\">An Hirt. Rom, im Januar 1801<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/10716\" class=\"link-hover text-primary\">Aloys Hirt. Ein deutscher Kunsthistoriker der Goethezeit<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/10718\" class=\"link-hover text-primary\">Das \u201eCharakteristische\u201c ist das \u201eIdealische\u201c<\/a>"],"berlinaufenthalte":[],"fach":["Kunstgeschichte","Altertumswissenschaft","Arch\u00e4ologie"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste","Akademie der Wissenschaften","Universit\u00e4t","Bauakademie"],"ort":[],"verein":["Gesetzlose Gesellschaft (Nr. 1)","Gesetzlose Gesellschaft (Nr. 2) ab 1809\/10","Humanit\u00e4tsgesellschaft","Mittwochsgesellschaft (Fe\u00dflersche)","Philomatische Gesellschaft","Griechische Gesellschaft (Graeca)","Schach-Club"],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}