
{"meta":{"meta-title":"Johann Samuel Ringck < Personen","meta-description":"Johann Samuel Ringck < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5509","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/5509","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Johann Samuel Ringck"},"count":{"lebensdaten":8,"namensformen":1,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5509","text":"Johann Samuel Ringck"}]},"data":{"id":5509,"zusatz_id":5509,"meta":{"meta-title":"Johann Samuel Ringck < Personen","meta-description":"Johann Samuel Ringck < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5509","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/5509"},"title":"Johann Samuel Ringck","nachname":"Ringck","vorname":"Johann Samuel","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"1760","geburtsort":null,"geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"01.08.1814","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Kupferstecher"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":"Ringk, Rinck","namensaenderung":null,"lebenslauf":"Studium an der Akademie der K\u00fcnste in der Klasse von Daniel Berger (Oesfeld, Anzeige: 6).<br><br><b>1787<br><br><\/b>Ringck beteiligt sich mit folgenden Werken an der Berliner Akademie-Ausstellung:<br>326. \"Eine OthaeitischeT\u00e4nzerin\", 327. \"Der Kopf eines Mannes, aus der Insel Unalaschka\",&nbsp;  328. \"Eine Landschaft\",  329. \"Portrait des Doct. Berger, nach Schmidt\", <br>330. \"Portrait des Lord Clive\", 331. \"Eine Figur nach dem Leben gezeichnet\". (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1787:326-331)<br><br><b>1788<br><\/b>Der Katalog der Akademie-Ausstellung verzeichnet in diesem Jahr folgende Arbeiten Ringcks:<br>\"Herr Joh. Sam. Ringk. <br>Kupferstiche: 296. \"Eine Gegend zu Mutka-Sund mit Eingebohrenen und ihren Wohnungen nach Sherwin\", 297. \"Ein Menschenopfer auf dem Marai in Otaheite nach Woolet\", 298. \"Die N\u00e4chtlichen T\u00e4nze in den Freundschafts=Inseln nach Sharp\".<br>Zeichnungen: 299. \"Dedalus den Icarus die Fl\u00fcgel anbindend nach Wielling\", 300. \"Portia nach Pierre Mignard\".<br>(Borsch-Supan 1971, 1788:296-300)<br><br><b>1791<br><\/b>Erneute Teilnahme an der Akademie-Ausstellung:<b><br><\/b>52. \"Das Monument von Sulzer, nach dem Gem\u00e4hlde von B. Rhode gestochen\". (B\u00f6rsch-Supan1971, 1791:52)<br><br><b>1794<br><\/b>Ringck stellt einige Kupferstiche auf der Akademie-Ausstellung aus:<br>105. \"Zwei Bl\u00e4tter in einem Rahm zum Pantheon der Deutschen.<br>a) Scene aus Luthers Leben. Katharina Bora findet ihren drei Tage vermissten Gatten Luther im tiefen Nachdenken am Studiertische.<br>b) Scene aus Friedrichs des II. Lebensgeschichte. Friedrich fa\u00dft den Kammerdiener Glasow, der ihn hatte vergiften wollen, ins Auge\", 107. \"Eine Landschaft, die gro\u00dfen Schneegruben bei Schreibershau auf dem Reisengeb\u00fcrge\", 108. \"Eine Landschaft. Der Zackenfall\", 109. \"Das Portrait des Montaigne\".<br>(B\u00f6rsch-Supan 1791, 1794:106-109)<br><br><b>1797<\/b><br>In diesem Jahr entsteht ein Portr\u00e4tstich des drei Jahre zuvor verstorbenen Justus M\u00f6ser, der wie folgt bezeichnet ist: \"Iustus M\u00f6ser. geb. 14 Dec gest. 1794. 8 Jan.\"\nPortr\u00e4t, Brustbild nach links mit Zylinderhut in Ovalmedaillon mit\nInschrift. 1797, 17\u00d710,8, Kupfer, Abdruck auf B\u00fctten. Der Kupferstich ist signiert mit <i>\"J. S.\nRingck sc. Berlin 97\". <\/i>Die Vorlage zum Kupferstich bildete wahrscheinlich eine Kohlezeichnung von Caroline Rehberg aus dem Jahr 1788, die sich bis 1943 in der Sammlung Erich Haarmann in Berlin befand und heute als verschollen gilt. Die Zeichnung ist zwischen dem 5. und\n30. 7. 1788 w\u00e4hrend M\u00f6sers Pyrmont-Aufenthalt angefertigt worden. In jenem Jahr\nlogierte M\u00f6ser mit den Geschwistern August Wilhelm und Caroline Rehberg in\nderselben Pension.<span style=\"font-size: 9pt; color: rgb(153, 153, 153);\"><o:p><\/o:p><\/span>\n\n<p class=\"MsoBodyText2\">Friedrich Nicolai schrieb in seiner M\u00f6ser-Biographie zu\nder Rehberg-Zeichnung: \"I<i>n seinem [M\u00f6sers] Angesichte war eine Uebereinstimmung\nvon Treuherzigkeit und W\u00fcrde ohne Anma\u00dfung, von Verstande, vereinigt mit F\u00fclle\nund Feinheit der Empfindung, die sich nicht beschreiben l\u00e4\u00dft, aber Jedem\nZutrauen zu diesem Gesichte einfl\u00f6\u00dfte. Ich w\u00fcnschte, es m\u00f6chte das Bildni\u00df, was\nvor dem Titel steht [von Johann Samuel Ringk], diesen unnachahmlichen Ausdruck,\nden es nicht verfehlt, ganz haben fassen k\u00f6nnen. Er ist beynahe erreicht in der\nherrlichen Zeichnung, wornach es gestochen worden, gezeichnet von einem Frauenzimmer\nvoll Geist, welche hohe Charaktere w\u00fcrdigen und empfinden kann, und welcher die\nFreundschaft und Verehrung M\u00f6sers ihre ohnedie\u00df schon sichere Reisfeder zu noch\ninnigerm Ausdrucke f\u00fchrten<\/i>.\" (Nicolai, Leben Justus M\u00f6sers 1797, S. 102f.\n[getr. Pag.]).<\/p>\n\n<!--[if !supportEmptyParas]--> <br><b>1798<br><\/b>Der Akademie-Katalog diesen Jahres verzeichnet zwei gestochene Werke, die ausf\u00fchrlich wie folgt beschrieben sind:<br><br>\"<i>77. Allegorie auf den Tod der K\u00f6nigin Elisabeth Christine, Gemahlin Friedrichs des Gro\u00dfen. nach Bernhard Rhode mit dem Grabstichel gearbeitet.<br><br>Ein Engel der Ewigkeit, mit einem Sternenkranze gekr\u00f6nt, hebt die K\u00f6nigin \u00fcber das ge\u00f6ffnete Grab zu einer Glorie in die H\u00f6he, wo zwei andere Diener des Himmels mit Palmenzweigen in den H\u00e4nden, Sie zu empfangen bereit sind. Die Verkl\u00e4rte sieht im Hinschweben zu den h\u00f6heren Regionen nach der Erde, mit theilnehmendem Blick auf die Armuth nieder, die in einer Gruppe in klagender Stellung, von weinenden Kindern umringt, dargestellt ist, und indem Sie mit der Linken nach dem Ziele Ihrer Reise hinweiset, zeigt Sie mit der Rechten, zum Troste dieser Betr\u00fcbten, auf einen \u00fcber der Erde schwebenden gekr\u00f6nten Genius, welcher sein F\u00fcllhorn \u00fcber sie aussch\u00fcttet. Unterhalb des Sarges erblickt man ein Rauchfass und einige B\u00fccher, die, sowohl auf die Andacht, als auch auf die litterarischen Werke der Monarchin zielen<\/i>.\"<br><br><i>78. Friedrich II in der Schlacht bei Kunersdorf, den 12. August 1759<\/i>. Nach dem Herrn Rektor Schadow mit dem Grabstichel gearbeitet.<br><br>\"Die Schlacht war schon gewonnen; zu heftig den Sieg verfolgend gab der K\u00f6nig ihn wieder aus der Hand. - Er selbst kam in die \u00e4u\u00dferste Gefahr, sein Pferd ward erschossen. Sein Fl\u00fcgeladjutant G\u00f6tz gab ihm das seinige, und wollte ihn bewegen, sich von dem Ort der Gefahr zu entfernen. Er antwortete aber: Wir m\u00fcssen alles versuchen, die Schlacht zu gewinnen, und ich muss hier sogut wie ihr meine Schuldigkeit thun.\"<br>(B\u00f6rsch-Supan 1971. 1798:77.78)<br><br><b>1800<\/b><br>In diesem Jahr wird Ringck erstmalig als \"Lehrer der Akademie\" im Katalog der Akademieausstellung vermerkt, in dem drei Stiche aus seiner Hand verzeichnet und beschrieben sind:<br><br>\"15. Prinz Heinrich bey Prag, den 6ten May 1757.<br>Dieser gro\u00dfe Prinz gab hier einen Bewei\u00df seiner pers\u00f6nlichen Tapferkeit, Nachdem das Regiment von Jtzenplitz die feindliche Linie durchbrochen hatte, stie\u00df es auf einen breiten Graben. Die Leute fingen an, einzeln hin\u00fcber zu defiliren. Prinz Heinrich sahe es, stieg vom Pferde, sprang zuerst in den Graben, und rief ihnen zu: Bursche, folgt mir! Dies geschah, und der Feind wurde zum Weichen gebracht.<br><br>16. Friedrich II nach der Schlacht bey Liegnitz den 15. Aug. 1760.<br>Das Regiment v. Bernburg, welches bey Dresden ausgezeichnet herabgesetzt worden war, that sich in dieser Schlacht au\u00dferordentlich hervor, die verlohrne Ehre wieder zu erk\u00e4mpfen, oder sich aufzuopfern. Vom Monarchen blieb diese Tapferkeit nicht unbemerkt. Er ritt bey heranbrechendem Morgen bey dem Regiment vorbey. Die Offiziere schwiegen, in Hoffnung auf des Monarchen Gerechtigkeit. Vier alte Soldaten aber fielen ihm in den Z\u00fcgel, und baten um die verlorne Gnade. Friedrich antwortete ger\u00fcht: Ja Kinder! ihr sollt sie wieder haben, und alles soll vergessen sein.<br><b><br><\/b>17. Friedrich der Gro\u00dfe in der Nacht vor der Schlacht bey Liegnitz auf einer Trommel sitzend, und die bevorstehende Bataille \u00fcberdenkend.<br><br>S\u00e4mmtlich mit dem Grabstichel gearbeitet vom Hrn. J. S. Ringk, Lehrer der Akademie, nach Zeichnungen von Hrn. G. Hampe.\" (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1800:15-17)<br><br><b>1802<\/b><br><br>Wie zwei Jahre zuvor stellt Ringck drei Kupferstiche mit Szenen aus dem Siebenj\u00e4hrigen Krieg auf der Akademieausstellung aus, die der Katalog wie folgt beschreibt:<br><br>\"Vom Herrn Joh. Sam. Ringck.<br>Scenen des siebenj\u00e4hrigen Krieges, in drei Kupferbl\u00e4ttern.<br>57. Friedrich II vor der Schlacht bei Liegnitz. In der Nacht vom 14ten auf den 15ten August 1760 patroullirte der Major von Hund mit dem Lieutnant von Wolfrath auf dem Wege nach Binowitz. Unvermuthet stie\u00df er auf die feindlichen Kolonnen, und eilte nun durch ein kleines Geh\u00f6lz zum K\u00f6nige. Das Gl\u00fcck f\u00fcgte es: da\u00df er, ohne sich dessen zu versehen, seinen Monarchen mit dem Markgrafen Karl und dem General Ziethen bei einem kleinen Wachtfeuer antraf, neben welchem der K\u00f6nig eingeschlafen war. Der Ausruf des Majors von Hund, der Feind ist da! ist kaum 400 Schritt entfernt! ermunterte den K\u00f6nig und das im Schlaf versunkene preu\u00dfische Heer zum nahen Kampf. Nach einer Zeichnung von W. Jury.<br>58. General von H\u00fclsen in der Schlacht bei Torgau am 3ten November 1760. Diese Schlacht dauerte unentschieden bis in die Nacht. Die Anh\u00f6hen von Siplitz und eine gro\u00dfe Batterie wurden endlich von den Preu\u00dfischen Truppen erobert. General v. H\u00fclsen, welcher ihnen Verst\u00e4rkung zuf\u00fchrte, hatte alle seine Pferde verlohren, und ward durch sein Alter und die erhaltnen Wunden verhindert, zu Fu\u00dfe zu marschieren; er setzte sich daher auf eine von Mannschaft gezogene Kanone, und lie\u00df sich so ins feindliche Feuer schleppen. Nach einer Zeichnung von Hampe.<br>59. Friedrich II. macht bei Pirna die S\u00e4chsische Armee zu Kriegsgefangenen. Nach einer Zeichnung von H. D\u00e4hling. (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1802:57-59)<br><br><b>1804<br><\/b><br>Wie in den Jahren 1800 und 1802 ist Ringck mit Stichen auf der Akademieausstellung vertreten:<br><br>\"Vom Herrn Joh. Sam. Ringck. <br>Scenen aus der Brandenburgischen Geschichte nach D\u00e4hling in Kupfer gestochen.<br><br>22. Friedrich II. im Thale bei Lilienstein den 14ten Oktober 1756. Schon drei Tage und N\u00e4chte befand sich die S\u00e4chsische Armee im Prospekt hoher Berge und steiler Felsem unterm Gewehr. Hunger und Elend waren aufs h\u00f6chste gestiegen. Sie kapitulierte endlich und 1000 Krieger streckten die Waffen und flehten um Brod. Der K\u00f6nig lies sogleich jeder Compagnie 20 sechspf\u00fcndige Brote austheilen, und zog die gefangenen Generale zur Tafel.<br>23. Zieten als Sieger \u00fcber seinen Lehrer Baronay.<br>Am 22sten Julius fand Friedrich f\u00fcr n\u00f6thig, den Feind aus Rothschlo\u00df in Schlesien zu vertreiben. Hierzu wurde auch der ehemalige Obristlieutenant v. Zieten kommandirt. Er r\u00fcckte mit seinen sechs Schwadronen vor, und trieb den Feind, trotz seiner Gegenwehr, bei einem reissenden Flu\u00df und einer Wasserm\u00fchle in die Enge. Er nahm ein ganzes Cavalllerieregiment gefangen, und w\u00fcrde selbst seinem Lehrer, den General von Baronay, zum Gefangenen gemacht haben, wenn er sich nicht noch \u00fcber ein Brett, das \u00fcber die M\u00fchlenarche geworfen worden, gerettet h\u00e4tte.<br>24. General von Zieten.<br>Markgraf Karl stand zu Anfang des zweiten Feldzuges, im zweiten schlesischen Kriege, mit einem Corps von 8 bis 9000 Mann in Troppau und J\u00e4gerndorf, und ward durch 20000 Oestreicher von der Armee des K\u00f6nigs g\u00e4nzlich abgeschnitten. Zieten erhielt daher vom K\u00f6nig den Auftrag, es koste was es wolle, mit seinem Regimente nach J\u00e4gerndorf vorzudringen; und dem Markgrafen den Befehl zu \u00fcberbringen, zur Armee des K\u00f6nigs zu sto\u00dfen. Das Zietensche Husarenregiment war in seiner Winteruniform den Oestreichern noch unbekannt, und hatte sogar mit dem feindlichen Husarenregimente Spleny viel Aehnlichkeit. Zieten beschlo\u00df daher seine Preu\u00dfen mitten durch die feindliche Armee zu f\u00fchren. Eben kehrten die Oestreicher von dem misslungenen Versuche, die preu\u00dfische Besatzung in Neustadt aufzuheben, zur\u00fcck, als Zieten ankam, und sich mit seinem Regimente an ihren Nachtrab anschlo\u00df. Nachmittags befand sich unser Held mitten unter den Feinden. Ein Oestreichischer Oberst kam auf ihn zugeritten, bot ihm freundlich guten Tag, und meldete ihm, dass sein Regiment bald nachkommen w\u00fcrde. Statt aller Antwort rief Zieten seinen Husaren zu: \"Nehmt ihn gefangen, es ist ein Oestreicher!\"<br>(B\u00f6rsch-Supan 1971, 1804:22-24)\"<b><br><\/b><br>Sowie einem unter der Nummer 555. als Nachtrag gef\u00fchrten Kupferstich:<br><br>\"555. Friedrich der Zweite in der Schlacht von Lowositz.<br>W\u00e4hrend der Schlacht bei Lowositz wurde der K\u00f6nig einen am Kopf blessirten Garde du Corps gewahr. Er rief ihm zu: 'Bleib Er hier und lass Er sich verbinden!' da der Herr es ausschlug zog der Monarch sein Schnupftuch aus der Tasche, und gab es einem Adjutanten, der ihn damit verbinden mu\u00dfte. Der Dank des Verbundenen und das Zur\u00fccksprengen in die Schlacht war eins. Nach geendigter und gewonnener Schlacht erkundigte sich der K\u00f6nig nach dem Verwundeten und beherzten Krieger. Man meldete ihm, da\u00df er todt auf dem Schlachtfelde noch mit dem Schnupftuche um den Kopf liege. Friedrich lie\u00df sich zu ihm f\u00fchren, betrachtete ihn ger\u00fchrt, und brach endlich in die Worte aus: 'Der h\u00e4tte eine Escadron verdient!'\"(Borsch-Supan 1971, 1804:555)<br><br><b>1806<br><br><\/b>Im Katalog der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung wird Ringck erstmals als Professor gef\u00fchrt und ist mit drei Kupfern vertreten.<br><br>\"Vom Professor Ringk. Kupferstiche zur Geschichte Friedrichs des Zweiten.<br>65. a. Friedrich der Zweite und General von Winterfeld.<br>Im Jahre 1757 schickte Friedrich der Zweite den General von Winterfeld zur Armee des Herzogs von Bevern, um mit ihm die Gr\u00e4nzen Schlesiens zu decken. Als auf den H\u00f6hen von Jauernik, im Lager des K\u00f6nigs, der General sich von seinem Monarchen zu beurlauben kam, stieg Friedrich schnell vom Pferde, umarmte seinen Liebling, und entlie\u00df ihn mit folgenden Worten: 'Bald h\u00e4tte ich vergessen Ihm seine Instruktion zu geben. Nur diese wei\u00df ich f\u00fcr Ihn: erhalte Er sich mir.'<br>66.b. Friedrich der Zweite bei der Schlacht bei Lowositz. (Es handelt sich hierbei um den bereits 1804 ausgestellten Stich, siehe B\u00f6rsch-Supan 1971, 1804:555) (Anm. SiHo).<br>67.c. Friedrich der Zweite und der Kompagnie-Chirurgus. Im Feldzuge des Jahres 1778, als sich er K\u00f6nig eine aufgesprungene Ader von einem Kompagnie-Chirurgus wieder verbinden lie\u00df, wurde dieser durch das Niederschlagen einer feindlichen Kanonenkugel in sichtbare Furcht versetzt. Der Monarch sagte darauf zu seinen umstehenden Kriegern: 'Dieser Mensch muss noch keine Kanonenkugeln gesehen haben.'\"<br>(B\u00f6rsch-Supan 1971: 1806:65-67)<br><br><b>1808<br><br><\/b>Herr Professor Ringk ist mit vier Kupferstichen auf der Akademieausstellung vertreten:<b><br><br><\/b>\"Kupferstiche zur Kriegsgeschichte Friedrichs des zweiten geh\u00f6rig.<br>123. Reitergefecht unter Ziethens Anf\u00fchrung bei dem St\u00e4dtchen Theim.<br>124. Friedrich II. und General Zieten, auf dem Marsche nach Schlesien.<br>125. Friedrich und der General Winterfeld (Siehe Verz. v. 1806, S. 20. No. 65)<b><br><\/b>126. Friedrich II. und der Wundarzt. (S. Verz. v. 1806. S. 321. No. 67)\"<br>(B\u00f6rsch-Supan 1971, 1808:123-126)<br><br><b>1810<\/b><br>Zwei Kupferstiche Ringks werden auf der Ausstellung der Akademie gezeigt:<br><br>\"55. Friedrich der Zweite und Ziethen auf dem Marsche nach Schlesien. (Vgl. 1808:124)<br>56. Ansicht des Lustgartens in Potsdam. Friedrich der Zweite mit seinem Gefolge bei der Wachparade. Nach einer Skizze von Catel ausgef\u00fchrt.\" (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1810:55.56)<br><br><b>1814<br><br><\/b>Johann Samuel Ringk stirbt. (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1818:V)<br>In der Haude-Spenerschen Zeitung erscheint eine Todesanzeige: <!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]--><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Nr. 94, 6. August 1814<\/span>:<br><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]--><i>Meinen Verwandten und Freunden mache ich hiemit im gr\u00f6\u00dften\nLeidwesen bekannt, da\u00df mein einzig geliebtester Brunder, Professor Rinck bei der\nAkademie der K\u00fcnste, den 1sten d. M. an Entkr\u00e4ftung, im 48sten Jahres seines\nAlters, mit Tode abgegangen ist. Ich verbitte alle Kondolenzen, die meinen\ngro\u00dfen Schmerz nur vermehren w\u00fcrden.<\/i><i><br>Sophie Friederike Quittel, als Schwester.<\/i><i>\n\n<span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Ferdinand Quittel, als Enkel.<\/span><\/i><br><br>Verwendete Literatur:<br><br> B\u00f6rsch-Supan, Helmut(Bearb.), Die Kataloge der Berliner\n        Akademieausstellungen 1786 - 1850, Berlin 1971.<br><br>Nicolai, Friedrich: Leben Justus M\u00f6sers, Berlin u. Stettin 1797.<br><br><br><b>SiHo<br><\/b><br><br><br><b><i><br><br><\/i><br><\/b>","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}