
{"meta":{"meta-title":"Friedrich Wilhelm Bock < Personen","meta-description":"Friedrich Wilhelm Bock < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5573","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/5573","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Friedrich Wilhelm Bock"},"count":{"lebensdaten":8,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":0,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5573","text":"Friedrich Wilhelm Bock"}]},"data":{"id":5573,"zusatz_id":5573,"meta":{"meta-title":"Friedrich Wilhelm Bock < Personen","meta-description":"Friedrich Wilhelm Bock < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5573","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/5573"},"title":"Friedrich Wilhelm Bock","nachname":"Bock","vorname":"Friedrich Wilhelm","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"1759","geburtsort":"Potsdam","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"1805","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Maler"],"vereine":[],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<b>1759<\/b><br>Friedrich Wilhelm Bock wurde 1759 in Potsdam geboren, das genaue Geburtsdatum ist unbekannt. <br><br>Er war zun\u00e4chst Sch\u00fcler und Mitarbeiter des Potsdamer Malers Karl Christian Wilhelm Baron (1737- um 1775), dem er bei seinen Arbeiten f\u00fcr den preu\u00dfischen Hof half, sowie Sch\u00fcler des Hofmalers Johann Christoph Frisch. <br>Sp\u00e4ter setzte Bock sein Studium an der Dresdener Kunstakademie als Sch\u00fcler des Malers und Akademielehrers Giovanni Battista Casanova (1730-1795) fort.&nbsp; Dort kopierte er im Auftrag des Prinzen Heinrich Gem\u00e4lde von Pompeo Girolamo Batoni (1708-1787). (Thieme\/Becker, Band 12, S. 42).<br><br><b>1772<\/b><br>Bock f\u00fchrt in der \"<i>Blumenkammer<\/i>\" von Schlo\u00df Sanssouci \"<i>erhabene Blumen, Fr\u00fcchte und V\u00f6gel, nach der Natur ... auf gelben Grunde gemalt<\/i>\" aus.&nbsp; (Horvath 1798, S. 154) Zusammen mit&nbsp; Baron malt er die Supraporten in den G\u00e4stezimmern der Neuen Kammern. (Thieme\/Becker, Bd. 12, S. 42)<br><br><b>1786<\/b><br>Teilnahme an der am 20. Mai er\u00f6ffneten 1. Berliner Akademie-Ausstellung. Bock stellt dort die Arbeiten \"<i>Eine Landschaft in Wasserfarbe<\/i>\", \"Eine Magdalena nach Correggio\" und \"<i>Erigona in Pastell, halbe Figur<\/i>\" aus. (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1786:256.257 ) Bis 1789 ist er kontinuierlich auf den j\u00e4hrlichen Berliner Akademieausstellungen vertreten.&nbsp; \u00dcber die Qualit\u00e4t seiner Arbeiten urteilt Daniel Chodowiecki&nbsp; um die Jahreswende 1786\/1787 Anton Graff gegen\u00fcber: da\u00df Bock \"<i>schlechte Copien nach guten Originalen und sehr elende originale<\/i>\" mache. Er sei nun, so Chodowiecki weiter, f\u00fcr die von dem Hutfabrikanten Jean Marc Pascal betriebene \"<i>K\u00f6nigl. Preu\u00df. Kupferstich Offizin<\/i>\" t\u00e4tig.&nbsp; (Briefe, 1921, S. 48)<br><br><b>1787<\/b><br>Bock wird am 12. Januar 1787 zum Hofmaler ernannt. Bei der am 21. Mai er\u00f6ffneten Akademie-Ausstellung zeigt Bock die Portr\u00e4ts von Friedrich Wilhelm II. und von Luise von Hessen-Darmstadt, die Doppelportr\u00e4ts der Prinzessinnen Wilhelmine und Augustine sowie der Prinzen Heinrich und Wilhelm, das Bildnis K\u00f6nig Friedrich II in \"nat\u00fcrlicher Gr\u00f6\u00dfe\", die Darstellung Friedrichs II \"<i>im Sarge in Potsdam nach der Natur gemalt<\/i>\", das \"<i>Portr\u00e4t des Herrn Banquier Rose<\/i>\", \"<i>Drey spielende Kinder<\/i>\" und eine \"<i>Kopie, nach van Dyck<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1787:139-147 ) Zu diesen Arbeiten schreibt Chodowiecki am 29. Mai an Graff: \"<i>Sie werden sich wundern, da\u00df der Herr Hofmaler Bock so viel zur K\u00f6nigl. Familie geh\u00f6rige Bilder ausgestellt hat, aber noch [mehr] w\u00fcrde es Ihnen wundern, wenn sie seine ausgestellten Arbeiten sehen solten es ist weder Zeichnung noch Kolorit noch Licht und Schatten noch Aehnlichkeit darin. Er ist zugleich K\u00f6nigl. HoffMahler und Mahler des Herrn Tassaert<\/i>.\" (Briefe 1921, S. 51)<br>Mit dem Gem\u00e4lde \"<i>Aufbahrung Friedrichs des Gro\u00dfen<\/i>\" sowie dem Bildnis Friedrichs II. wird Bock bekannt. (Wirth (1990) S. 46)&nbsp; Seine Zeichnung \"<i>Der Tod Friedrichs II. am 17. August 1786<\/i>\" nutzte der Stecher Friedrich Berger sp\u00e4ter als Vorlage f\u00fcr seinen gleichnamigen Kupferstich. (Friedrich Wilhelm II. und die K\u00fcnste (1997), Nr. I. 72, S.79-80 )<br>Am 7.12. 1787 berichtet Daniel Chodowiecki als Sekret\u00e4r der Berliner Kunstakademie in der Senatssitzung \u00fcber die Begutachtung der Portraits von Friedrich II. und Frieidrich Wilhelm II. durch ihn, Johann Christoph Frisch und Johann Wilhelm Meil (1733-1805), die Bock f\u00fcr den \"<i>General von B\u00e9ville zu Franckfort an der Oder<\/i>\" gemalt hatte. (GStAPK, I. HA Rep 76alt III, Nr. 9 Akademische Conferenzprotokolle 1786-1788, f. 47)<br><br><b>1788<\/b><br>Bock beteiligt sich an der Berliner Akademie-Ausstellung mit den Arbeiten \"<i>Tamerlan und Bajazet, eine Kopie nach dem Ritter Celest<\/i>i\" und dem Portr\u00e4t des Kronprinzen sowie mit&nbsp; den Stichen&nbsp; der Bildnisse \"des K\u00f6nigs, nach Darbes\", Friedrich II., der K\u00f6nigin und \"<i>einer Dame nach der Mad. Therbusch<\/i>\" (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1788:150-155) <br><br><b>1789<\/b><br>Chodowiecki teilt Graff am 6. Juli knapp mit, da\u00df sich \"<i>Herr Bock Hofmahler verheyrathet<\/i>.\" habe. (Briefe, 1921, S. 58) <br>Bei der am 25. September er\u00f6ffneten Berliner Akademie-Ausstellung ist Bock letztmalig vertreten. Er zeigt dort die Portr\u00e4ts des \"<i>Major von Massow, ein Kniest\u00fcck<\/i>\", des \"<i>hochseeligen K\u00f6nigs als Kind von drey Jahren, nach Pesne<\/i>\", das \"<i>Portr\u00e4t einer Dame<\/i>\", \"<i>Zwei Portr\u00e4ts in Pastell<\/i>\" sowie die kolorierten Kupferstichen des Portr\u00e4ts der K\u00f6niginwitwe und der nach Bernhardt Rode kopierten Szene \"<i>Leopold von Braunschweig, wie er durch die Schiffer aus dem Wasser gezogen wird<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1789:73-77 )<br>&nbsp;<br><b>1790<\/b><br>Bei der Konferenz der Berliner Kunstakademie am&nbsp; 30.1. wird das von Bock gemalte und gestochene Portr\u00e4t Prinzessin Wilhelmine als \u201e\u00e4hnlich\u201c bewertet. (Lacher, 2004, S. 27) Am 1. Mai legt Heinitz bei der Senatssitzung der Berliner Kunstakademie ein&nbsp; Kreideportr\u00e4t des Kronprinzen von Bock vor, das getadelt wird. Bock wird nahe gelegt, k\u00fcnftig \u201e<i>vorher die Akademie zu rathe zu ziehen<\/i>\u201c (Lacher 2004, S. 29)<br><br><b>1829<\/b><br>Am 16.4. stirbt Bock in Berlin. (Thieme\/Becker, Bd. 12, S. 42)<br><br>Beate Schroedter, 2009<br><br><b><br><br>Akten<\/b>:<br>GStAPK, I. HA, Rep 76alt III, Nr. 9 Akademische Conferenzprotokolle 1786-1788<br><br><b>Literatur<\/b>:<br>Briefe Daniel Chodoweickis an Anton Graff, hrsg. v.&nbsp; Charlotte Steinbrucker, Berlin 1921.<br><br>Friedrich Wilhelm II. und die K\u00fcnste. Preu\u00dfens Weg zum Klassizismus, Ausst.-Kat. Potsdam 1997<br><br>Die Kataloge der Berliner Akademie-Ausstellung 1786-1850, bearb. von Helmut B\u00f6rsch-Supan, 2 B\u00e4nde und Registerband, Berlin 1971<br><br>Reimar F. Lacher: Die Konferenzen der Berliner Kunstakademie, 1786-1815. Annalen des Berliner Kunstalltags, In:\"Berliner Klassik. Eine Gro\u00dfstadtkultur um 1800\", Dokumente, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, 2004<br><br>Irmgard Wirth: Berliner Malerei im 19. Jahrhundert. Von der Zeit Friedrichs des Gro\u00dfen bis zum Ersten Weltkrieg, Berlin 1990<br><br><br><br>","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":[],"institution":[],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}