
{"meta":{"meta-title":"Christian Friedrich Tieck < Personen","meta-description":"Christian Friedrich Tieck < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/563","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/563","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Christian Friedrich Tieck"},"count":{"lebensdaten":10,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":1,"berlinaufenthalte":0,"register":3,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/563","text":"Christian Friedrich Tieck"}]},"data":{"id":563,"zusatz_id":563,"meta":{"meta-title":"Christian Friedrich Tieck < Personen","meta-description":"Christian Friedrich Tieck < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/563","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/563"},"title":"Christian Friedrich Tieck","nachname":"Tieck","vorname":"Christian Friedrich","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"14.08.1776","geburtsort":"Berlin","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"12.05.1851","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Bildhauer"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/23\" class=\"link-hover text-primary\">Gesetzlose Gesellschaft (Nr. 2) (gegr\u00fcndet: 04.11.1809)<\/a>"],"bekanntschaften":{"4":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/498\" class=\"link-hover text-primary\">Ignaz Aurelius Fe\u00dfler (Theologe, Publizist)<\/a>","0":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/596\" class=\"link-hover text-primary\">Caroline Humboldt (Dichterin, Saloni\u00e8re)<\/a>","5":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/548\" class=\"link-hover text-primary\">Wilhelm Humboldt (Politiker, Philologe, Sprachphilosoph)<\/a>","1":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/627\" class=\"link-hover text-primary\">Johann Gottfried Schadow (Bildhauer)<\/a>","2":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/641\" class=\"link-hover text-primary\">Karl Friedrich Schinkel (Architekt)<\/a>","3":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/745\" class=\"link-hover text-primary\">Sophie Tieck - Bernhardi - Knorring (Lyrikerin, Epikerin und Dramatikerin)<\/a>"},"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<b>1776<br><\/b>Christian Friedrich Tieck wird am 14. August als Sohn des Berliner Seilermeisters Johann Ludwig Tieck geboren.<br><br>Besuch des Friedrich-Werderschen Gymnasiums.<br><br><b>1789<br><\/b>Am 18. August Antritt der Lehre bei dem Bildhauer Christian Friedrich Heinrich Sigismund Bettkober. Die Lehrzeit ist vertraglich bindend auf einen Zeitraum von sechs Jahren festgelegt.<br><br><b>1790\/91<br><\/b>Tieck nimmt Unterricht an der Berliner Akademie der K\u00fcnste. Sein Lehrer dort ist Johann Gottfried Schadow, in dessen Atelier Tieck nach 1794 auch zeitweilig arbeitet.<br><img src=\"file:\/\/\/C:\/DOKUME%7E1\/bk-stud\/LOKALE%7E1\/Temp\/moz-screenshot.png\" alt=\"\"><img src=\"file:\/\/\/C:\/DOKUME%7E1\/bk-stud\/LOKALE%7E1\/Temp\/moz-screenshot-1.png\" alt=\"\"><img src=\"file:\/\/\/C:\/DOKUME%7E1\/bk-stud\/LOKALE%7E1\/Temp\/moz-screenshot-2.png\" alt=\"\"><br><b>1793<br><\/b>Tieck pr\u00e4sentiert sich erstmals bei der Berliner Akademieausstellung dem Publikum. Gezeigt werden ein \"Gladiateur, in Thon nach [C.] Cousto[u]\" und \"Der Kopf des Antinous, nach der Antike\". Der Katalog f\u00fchrt Tieck unter den Bildhauersch\u00fclern von Christian Friedrich Bettkober an (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1793:325.326).<br><br><b>1794<br><\/b>Zusammen mit seinem Bruder f\u00fchrt Tieck einen Haushalt. Tieck wird stark von der schriftstellerischen T\u00e4tigkeit seines Bruders beeinflusst, u. a. verfasst er eigene Texte.<br>\"Nahezu erotische Freundschaftsbeziehung\" zu Wilhelm Heinrich Wackenroder, an den er bis 1798 zahlreiche Briefe schreibt, die vor allem Reise- und Galerieberichte beinhalteten und Wackenroder als Zuarbeit zu seiner literarischen T\u00e4tigkeit dienen sollten. (Manz, 1995: S. 22) Au\u00dferdem Freundschaft zu Rahel Levin und Wilhelm von Humboldt.<br>Tieck liest die Schriften Johann Joachim Winckelmanns und Friedrich Schillers \"Laokoon\".<br>Bei der Berliner Akademieausstellung wird das Relief \"Ulysses in der Unterwelt (Odyssee 11. Gesang)\" gezeigt, das Tieck nach der Vorlage eines Kupferstichs des franz\u00f6sischen K\u00fcnstlers Edm\u00e9 Bouchardon angefertigt hatte (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1794:268).<br><br>Kopie des \"Borghesischen Fechters\". Tieck wird f\u00fcr diese Arbeit mit der Preismedaille der Berliner Akademie ausgezeichnet.<br>Relief nach Edm\u00e9 Bouchardon, \"Ulysses in der Unterwelt\".<br><br><b>1795<br><\/b>Gipsrelief \"Mars und Amor\". Die Arbeit entsteht anl\u00e4sslich eines Wettbewerbs, den Friedrich Wilhelm II ausschreibt (Ausschreibungstext in B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd., 1795:234). Die unter Mithilfe Gottfried Schadows entstandene Arbeit bringt Tieck den Preis und das Reisestipendium nach Italien ein (Maaz, 1995, S. 255).<br><br><b>1796<br><\/b>Vom 13. Oktober bis 11. November Reise nach Dresden. Dort Besuch der Kunstsammlung Anton Raphael Mengs. In der Dresdener Akademie der K\u00fcnste modeliert Tieck (erstmals?) nach dem Leben. <br>Portraitrelief seiner Geschwister Sophie und Ludwig (heute in SMB Alte Nationalgalerie SPKB, Inv.-Nr. B I 525) (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br><br><b>1797<br><\/b>Im Juni Aufbruch zur Italienreise. seine Reise f\u00fchrt Tieck \u00fcber Dresden nach Wien. Kontakt zu den Gebr\u00fcder Humboldt sowie zur Familie K\u00f6rner. Vom 22. Juli bis 10. Oktober Aufenthalt in Wien, dort Zusammentreffen mit dem Maler Heinrich Friedrich F\u00fcger.<br>Tieck bricht seine Reise nach Italien ab und beschlie\u00dft stattdessen, zusammen mit den Gebr\u00fcdern Humboldt nach Paris zu gehen. W\u00e4hrend seiner Reise treibt er ein intensives Studium altdeutscher, altniederl\u00e4ndischer und italienischer Gem\u00e4lde und antiker Skulpturen.<br>Aufgrund vonPa\u00dfformalit\u00e4ten kommt es im November zu l\u00e4ngeren Aufenthalten in Stra\u00dfburg und Raststatt. Um den 20. 12. 1797 Weiterreise. Abf\u00e4llige Urteile \u00fcber Pigalle (welchen?), Antonio Canova und Alexander Trippel. Weiterreise \u00fcber Z\u00fcrich, Basel nach Paris.<br>Im Oktober Ankunft in Paris. Tieck reist zusammen mit Wilhelm von Burgsdorff sowie Wilhelm und Caroline von Humboldt (Becker, S. 402, Anmerk. 653).<br><br><b>1798<br><\/b>Am 14. Januar Einschreibung an der Pariser Akademie, als B\u00fcrge wird der belgische Maler Piat Joseph Sauvage angegeben. Tieck ist vom Sommersemester 1798 bis zum Sommersemester 1799 eingeschrieben und arbeitet im Modellsaal der Akademie (Becker, S. 348).<br>Im M\u00e4rz Bewerbung um den Gro\u00dfen Rompreis, obwohl dieser nicht an Ausl\u00e4nder vergeben wird. Den ersten Versuch mit der Aufgabe \"Tod des Timophanes\" besteht er und wird zum zweiten Versuch zugelassen (Becker, S. 402, Anmerk. 658).<br><br>\u00dcber Wilhelm von Humboldt nimmt Tieck Kontakt zu dem Bildhauer Augustin Pajou auf, der beide durch die Pariser Museen f\u00fchrt.<br>Im August arbeitet Tieck im Atelier von Jacques-Louis David, von dem er auch Unterricht in den Grundlagen der Malerei erh\u00e4lt (Becker, S. 348).<br>Zu seine Mitstudenten geh\u00f6ren u. a. Konrad Schweickle, Gottlieb Schick, Lorenzo Bartolini. Au\u00dferdem unterh\u00e4lt Tieck Beziehungen zu August Wilhelm Schlegel und zu dem Diplomaten und Dichter Karl Gustav Brinkmann.<br><br>Tieck fertigt eine Zeichnung nach Raffaels \"Madonna della Sedia\", die zwischen 1797 und 1815 in Paris ausgestellt wird, an. Athanasius Raczynski schreibt 1841 in seinem Buch \"De l'Arte en Allemagne, et des r\u00e9volutions qu'il a subis\", da\u00df sich das Bild in Schlo\u00df Tegel bef\u00e4nde. (Becker, S. 403, Anmerk. 660)<br><br><b>1799<br><\/b>Im M\u00e4rz erneute Bewerbung um den Gro\u00dfen Rompreis. Das Thema zum ersten Versuch \"Schwur, den Tod der Lucretia zu r\u00e4chen\" besteht Tieck und wird mit 13 von 16 Stimmen zum zweiten Versuch zugelassen. Sein zweiter Versuch, \"une figure peinte ou model\u00e9e\", wird ebenfalls zugelassen. (Becker, S. 402, Anmerk. 658) Am 13. Juni erh\u00e4lt Tieck den 2. Quartalspreis. Der erste Preis wird nicht vergeben. (Becker, S. 348)<br><br><b>1800<br><\/b>Erneute Bewerbung um den Gro\u00dfen Rompreis. Das Thema zum ersten Versuch \"Die Abgeordneten des Senats \u00fcberreichen Cincinnatus das Dekret, das ihn zum Konsul beruft, da er ausgeht, sein Feld zu ackern\". Der zweite Versuch&nbsp; wird ebenfalls angenommen. Am 4. Oktober erh\u00e4lt er zusammen mit einem gewissen Norblin (m\u00f6glicherweise ein Sohn des in Polen arbeitenden Norblin de la Gourdaine) f\u00fcr sein Relief \"Priamus zu F\u00fc\u00dfen Achilles\" den zweiten Preis. Der erste Preis wurde erneut nicht vergeben. Beide Arbeiten werden von Charles Paul Landon in \"Annales du Mus\u00e9e et de l'Ecole moderne des Beaux-Art\" als Umri\u00dfstich abgebildet. Landon schreibt dazu: \"Le dessin de celui-ci [= Tieck] ne manque pas de carat\u00e8re, mais peut-\u00eatre trouvera-t-on moins de l\u00e9gert\u00e9, moins de souplesse dans les formes, moins d'abandon dans la figure de Priam [...].\" (Becker, S. 402, Anmerk. 658)<br>Der im November von Tieck gestellte Antrag um Verl\u00e4ngerung seines preu\u00dfischen Stipendiums wird trotz Bef\u00fcrwortung Schadows abgelehnt.<br><br><b>1801<br><\/b>Erneute Bewerbung um den Gro\u00dfen Rompreis. Das Thema zum ersten Versuch \"Hektor fleht die G\u00f6tter um Ruhm f\u00fcr den kleinen Astyanax und nimmt Abschied von Andromache\" wird mit 10 Stimmen von 16 angenommen. (Becker, S. 402, Anmerk. 658).<br>Im August nach mehrmaliger Verz\u00f6gerung R\u00fcckkehr nach Deutschland.<br>Ab September wohnt Tieck in der Wohnung des Architekten Ludwig Catel. Kontakt zu Johann Wolfgang von Goethe, dessen B\u00fcste in dieser Zeit entsteht.<br>Zwischen September und November mehrere l\u00e4ngere Ausfl\u00fcge nach Jena, wo er Kontakt zum Kreis der Fr\u00fchromantiker um Schlegel, Schelling und Fichte hat.<br>Tieck finanziert sich durch die Anfertigung zahlreicher Bildnisb\u00fcsten. R\u00fcckkehr nach Weimar geplant, Auftr\u00e4ge f\u00fcr das dortige Schlo\u00df sind bereits vereinbart.<br><br><b>1802<br><\/b>Der Auftrag zu einer B\u00fcste der K\u00f6nigin Luise von Preu\u00dfen kommt nicht zustande, Tieck f\u00fchrt jedoch mehrere andere B\u00fcsten aus.<br>Am 15. April stirbt Tiecks Mutter, am 24. April der Vater. Die Depressionen der Schwester verschieben die R\u00fcckkehr nach Weimar. Erst Mitte Juni kehrt Tieck nach Weimar \u00fcber Leipzig und Jena zur\u00fcck. Tieck unterh\u00e4lt in Weimar ein Atelier.<br>Im Sommer Arbeit an den Reliefs des Weimarer Schlosses (im Treppenhaus).<br>Auftr\u00e4ge zu mehreren Bildnisb\u00fcsten von Herzog Karl August, darunter diejenige Wielands, die schlie\u00dflich durch Johann Gottfried Schadow ausgef\u00fchrt wird.<br>Nach achtj\u00e4hriger Unterbrechung zeigt Tieck erstmals wieder Arbeiten bei der Berliner Akademieausstellung. Der \u00d6ffentlichkeit werden die B\u00fcsten Goethes, der Madame Unzelmann und der Gr\u00e4fin Vo\u00df pr\u00e4sentiert. Die beiden letzten Arbeiten werden von dem Katalog unter den nachgereichten Arbeiten gef\u00fchrt (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1802:278.447.448).<br>Im Dezember Aufenthalt in Berlin. Versuch \u00fcber Karl August von Hardenberg, ein Stipendium f\u00fcr einen Italien-Aufenthalt zu bekommen. Trotz Bef\u00fcrwortens Wilhelm von Humboldts wird das Stipendium anderweitig vergeben.<br><br><b>1803<\/b><br>Tieck unterh\u00e4lt Beziehungen zu Charlotte von Ahlefeld, die ihm beachtlichen Summen an Geld leiht, wahrscheinlich f\u00fcr den Lebensunterhalt von Tiecks Schwester. Ab Oktober plant Tieck erneut eine Reise nach Italien. Diese Pl\u00e4ne bleiben bis ins Folgejahr bestehen, ein Brief Charlotte von Ahlefeld vom 9. M\u00e4rz 1804 spricht das Thema immer noch an. (Trainer, 1999, S. 127)<br>In einem Brief vom 2. September h\u00e4lt Charlotte von Ahlefeld fest: \"Er [= Johann Friedrich Unger] behauptete Du w\u00e4rest sehr absprechend in Deinen Urtheilen, denn Du h\u00e4ttest hier ganz dreist behauptet, da\u00df die Berliner gar keinen Kunstsinn h\u00e4tten.\" (Trainer, 1999, 27)<br>Gipsb\u00fcste von Clemens von Brentano (heute in SMB Alte Nationalgalerie SPKB, Inv.-Nr. B I 521) (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br><br><b>1804<br><\/b>Da Tieck weiterhin den Lebensunterhalt seiner Schwester finanzieren muss, werden die Pl\u00e4ne der Italienreise erneut verworfen. Statt den Einladungen Schlegels nach Italien oder Anne Louise Germaine de Sta\u00ebl nach Coppet zu folgen, \u00fcbernimmt er neuerlich Auftr\u00e4ge in Weimar. Vermutlich 1804 ernennt Karl August von Sachsen-Weimar Tieck zum Professor (an der Dresdener Akademie der K\u00fcnste?).<br><br><b>1805<br><\/b>Zwischen Februar und M\u00e4rz erneuter Berlinaufenthalt. Erneute Bem\u00fchungen um ein Reisestipendium.<br>Im Juni kurze R\u00fcckkehr nach Weimar. Abreise nach Italien, trotz ungewisser Finanzierung. Offenbar war Tiecks Schwester aber bereits im November des Vorjahres nach S\u00fcdeuropa (wohin?) gereits.<br>Am 5. Juni Aufenthalt in N\u00fcrnberg, Mitte Juni in M\u00fcnchen, hier Zusammentreffen mit den Gebr\u00fcdern Riepenhausen, Rumohr und dem Bruder Ludwig. Am 2. Juli gemeinsame Abreise nach Italien, die Route f\u00fchrt durch Tirol, Verona, Bologna, Florenz (hier Besuch bei Hackert), Ankunft am 2. August in Rom.<br>Begeisterte \u00c4u\u00dferungen \u00fcber die Werke Giulio Romanos, Giottos und Cimabues.<br>In Rom Kontakt zu zahlreichen K\u00fcnstlern, u. a. Plattner, Heinrich Keller, Maler M\u00fcller - Schlegel ist bereits abgereist.<br>In Rom portraitiert Tieck Alexander von Humboldt, die Marmorb\u00fcste befindet sich heute in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (Inv.-Nr. ?) (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg). Eine weitere Marmorfassung dieser B\u00fcste von 1818.<br>Schriftstellerische T\u00e4tigkeit, die sich vor allem gegen Canova richtet.<br>Am 4. Oktober Abreise aus Rom. Zwischen Oktober und M\u00e4rz 1809 in Coppet und Genf zu Gast bei Anne Louise Germaine de Sta\u00ebl, wo er auch Schlegel trifft. Begegnung mit Zacharias Werner und anderen G\u00e4sten des Hauses.<br><br><b>1808<br><\/b>Nach wiederholter l\u00e4ngerer Unterbrechung ist Tieck in der Berliner Ausstellung mit einer Gipsb\u00fcste des Philosophen Johann Gottfried von Herder vertreten. Der Ausstellungskatalog f\u00fchrt ihn erstmals unter den Professores des Akademie (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1808:218).<br>Oktober 1808 bis M\u00e4rz 1809: Aufenthalte in Coppet und Genf. Tieck ist zu Gast bei Madame de Sta\u00ebl, wo zur gleichen Zeit auch August Wilhelm Schlegel weilt. Dort auch Begegnung mit dem Dichter Zacharias Werner.<br><br><b>1809<br><\/b>Tieck und Schlegel ver\u00f6ffentlichen gemeinsam einen Aufsatz \u00fcber die Kunstszene in Rom, der Schwerpunkt liegt bei Schicks Bildern.<br>Anfang April Abreise von Genf nach M\u00fcnchen, wo Tieck sich altdeutsche Gem\u00e4lde ansehen und seinen Bruder treffen will (Ankunft Mitte April).<br>Begegnung mit dem bayerischen Kronprinzen Ludwig, der ihm mehrer Auftr\u00e4ge f\u00fcr Portraitb\u00fcsten erteilt. Au\u00dferdem Kontakt zu Schelling, Rumohr, Jacobi, Betina Brentano.<br>Tieck verschuldet sich erneut, diesmal zu Gunsten seines Bruders, sp\u00e4ter wird daraus ein juristischer Streit entstehen.<br><br>Gipsb\u00fcste von Friedrich Heinrich Jacobi, heute in SMB Alte Nationalgalerie SPKB (Inv.-Nr. G 44) (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br>Marmorb\u00fcste von Schelling, heute in SMB Alte Nationalgalerie SPKB (Inv.-Nr. B I 627) (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br><br>Im Oktober Reise nach Salzburg.<br><br><b>1810<br><\/b>Im M\u00e4rz plant Tieck eine erneute Reise nach Italien.<br>Am 7. April Aufenthalt in Stuttgart, dort Begegnung mit Dannecker, dessen \"Ariadne\" er lobend erw\u00e4hnt.<br>Im Sommer Aufenthalt in Z\u00fcrich, Schulden halten ihn hier bis Anfang 1812 fest.<br><br><b>1811<br><\/b>Aufenthalt in der Schweiz. Hier entstehen Bildnisse von Albertine de Sta\u00ebl, Tochter der Madame de Sta\u00ebl. Darunter befindet sich eine Zeichnung mit einem Idealbildnis Albertine de Sta\u00ebls als Harfenspielerin nach dem Typus der Heiligen C\u00e4cilia von Dominichino, das sich ehemals im Mus\u00e9e Napoleon befand. (Becker, S. 403, Anmerk. 663)<br><br><b>Nach 1811<br><\/b>Zusammen mit Karl Friedrich Schinkel Grabmal f\u00fcr die F\u00fcrstin Christiane Charlotte Sophie von Osten-Sacken auf dem Friedhof an der Bergmannstra\u00dfe in Berlin-Kreuzberg (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br><br><b>1812<br><\/b>Am 2. Mai Abreise nach Italien \u00fcber Thun, Brienz, Luzern, Vierwaldst\u00e4tter See nach Mailand. Unterwegs Recherchen f\u00fcr die vom Kronprinz Ludwig bestellten (Walhalla-)B\u00fcsten.<br>Am 25. Mai Ankunft in Carrara. Tieck wohnt bei Lorenzo Bartolini. Er hat erneut finanzielle Schwierigkeiten.<br>Im Anhang des Ausstellungskataloges der Berliner Akademie finden sich unter den nachgereichten Arbeiten zwei \"Brustbilder, in Gyps\" von Tieck, der sich inzwischen in M\u00fcnchen befindet (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1812:614.615).<br><br><b>1813<br><\/b>Tieck wohnt nun bei Daniel Christian Rauch.<br><br><b>1815<br><\/b>Tieck bem\u00fcht sich um eine Anstellung an der Berliner Akademie der K\u00fcnste, bleibt jedoch erfolglos. Seine Pl\u00e4ne, nach Berlin \u00fcberzusiedeln bleiben bis 1819 ununterbrochen bestehen. Von Dezember bis Februar 1816 Aufenthalt in Pisa, dort entstehen einige Arbeiten f\u00fcr Anne Louise Germaine de Sta\u00ebl.<br><br><b>1816<br><\/b>Im April Aufenthalt in Florenz. Tieck studiert hier zusammen mit Schlegel etruskische Kunst.<br>Im August Aufenthalt zusammen mit Rauch in Lucca, Pisa und Livorno.<br><br><b>1817<br><\/b>Im Januar zusammen mit Rauch Reise nach Florenz. Dort Zusammentreffen mit Aloys Hirt und Gustav Adolf Wilhelm Graf von Ingenheim.<br><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 11\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 11\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/C:%5CDOKUME%7E1%5Cbk-stud%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml\"><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><style>\n<!--\n \/* Style Definitions *\/\n p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal\n\t{mso-style-parent:\"\";\n\tmargin:0cm;\n\tmargin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:12.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-fareast-font-family:\"Times New Roman\";}\n@page Section1\n\t{size:595.3pt 841.9pt;\n\tmargin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;\n\tmso-header-margin:35.4pt;\n\tmso-footer-margin:35.4pt;\n\tmso-paper-source:0;}\ndiv.Section1\n\t{page:Section1;}\n-->\n<\/style><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]-->\n\n<p class=\"MsoNormal\"><\/p><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 11\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 11\"><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><style>\n<!--\n \/* Style Definitions *\/\n p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal\n\t{mso-style-parent:\"\";\n\tmargin:0cm;\n\tmargin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:12.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-fareast-font-family:\"Times New Roman\";}\n@page Section1\n\t{size:595.3pt 841.9pt;\n\tmargin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;\n\tmso-header-margin:35.4pt;\n\tmso-footer-margin:35.4pt;\n\tmso-paper-source:0;}\ndiv.Section1\n\t{page:Section1;}\n-->\n<\/style><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]--><br><b>1818<br><\/b>F\u00fcr seine geplante Skulpturenwerkstatt in Berlin beschafft Tieck sich Marmorbl\u00f6cke, versorgt aber gleichzeitig auch Johann Heinrich Dannecker und Rudolf Schadow mit Carrara-Marmor.<br>Tieck lehnt eine Berufung nach D\u00fcsseldorf ab.<br>23. April: Bronzeb\u00fcste von Christian Daniel Rauch. In der SMB Alte Nationalgalerie SPKB ein Bronzegu\u00df<b> <\/b>dieser B\u00fcste aus der Werkstatt Heinrich Hopfgartens (Inv.-Nr. B II 96) (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg). Zwischen 1818-1827 entsteht eine weitere Fassung der B\u00fcste in Marmor (heute in SMB Alte Nationalgalerie SPKB, Inv.-Nr. B II 100) (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br><br><b>1819<\/b><br>Am 5. Januar wird \"der Bildhauer und Tieck zum ordentlichen Mitglied der Berliner Akademie der K\u00fcnste ernannt\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1820:X).<br>Am 29. April Ankunft in Berlin. Dort gemeinsame Werkstatt mit Rauch. Ernennung zum Professor der Akademie der K\u00fcnste. Wohnung im K\u00f6niglichen Lagerhaus in der Klosterstra\u00dfe.<br><br>Zwischen 1819 und 1820 erh\u00e4lt Tieck einen Ruf an die Akademie der K\u00fcnste in Dresden, den er jedoch ablehnt.<br><br>Portraitb\u00fcste Karl Friedrich Schinkels aus Marmor, heute in SMB Alte Nationalgalerie SPKB (Inv.-Nr. B II 72). Eine weitere Fassung in Biskuit-Porzellan aus dem selben Jahr (heute in Schlo\u00df Charlottenburg, Inv.-Nr. ?) (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br><br><b>1820<br><\/b>Im August Reise nach Jena und Weimar.<br>Zusammen mit Johann Gottfried Niedlich wird Tieck Lehrer \"zum Unterrichte im Zeichnen der Ornamente [...] f\u00fcr die remunerirten Eleven der Akademie [der K\u00fcnste]\" ernannt. (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1820:VI). Bei der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung werden sieben Arbeiten von Tieck gezeigt: \"Ein Medaillon in Marmor auf einem Fu\u00df. Die Vorderseite: Bildni\u00df eines Mannes. Die R\u00fcckseite: Ein etrurischer Genius, Relief\", eine \"Portraitb\u00fcste, nach der Natur, in Gyps\", \"Ein gro\u00dfer Adler; in Gyps\", \"Ein Pferdekopf; Studium nach der Natur\", das Gipsrelief \"Pegasus\" und zwei ebenfalls aus Gips bestehende Modelle, die den Sohn und die Tochter der Niobe aus dem Relief im vorderen Tympanum des neuen Schauspielhauses in Berlin zeigen (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1820:241-247).<br><br>18.-21. Augugst: Sogenannte \"a-tempo-B\u00fcste\" von Johann Wolfgang von Goethe (heute in SMB Alte Nationalgalerie SPKB, Inv.-Nr. NG 4\/93) (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br><br>Gipsb\u00fcste von Johann Wolfgang von Goethe (heute im Goethe-Nationalmuseum, Weimar, Inv.-Nr. ?) (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg)<br><br><b>1820\/1822<br><\/b>Tieck wird zum Mitglied des Senats der Berliner Akademie der K\u00fcnste ernannt (vgl. B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1822:334f.).<br><br><b>1821<br><\/b>Reise nach Kassel.<br><br>Gipsb\u00fcste des Arztes und Apothekers Ernst Ludwig Heim (heute im SMB Alte Nationalgalerie SPKB, Inv.-Nr. B II 30) (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg). Die B\u00fcste wurde 1821\/22 von den Gebr\u00fcdern Krebs in Bronze gegossen und von Cou\u00e9 zisiliert. <br><br><b>1822<br><\/b>Ab 1822 nur noch wenige Kontakte zur Berliner Gesellschaft (warum?). Krankheit.<br><br>Als Gegenst\u00fcck zu Christian Daniel Rauchs Kandelaber fertigt Tieck einen ebensolchen an. Die neun Fu\u00df hohe Arbeit aus Marmor ist f\u00fcr den Grafen La Roche Jaquelin bestimmt und wird bei der Akademieausstellung dem Publikum pr\u00e4sentiert (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1822:320.334). Weiterhin zeigt Tieck die beiden Bronzeb\u00fcsten mit dem Portrait des Geheimen Oberbaurates Karl Friedrich Schinkel, gegossen von Francois Lequine und zisiliert von Cou\u00e9, sowie des Geheimen Rates und Doktor Ernst Ludwig Heim, gegossen von den Gebr\u00fcdern [Lequine??] und ebenfalls von Cou\u00e9 zisiliert. Unter den Gipsarbeiten f\u00fchrt der Katalog folgende an: \"Bacchus und Ariadne auf einem Wagen von Centauren gezogen\", \"Pluto und Proserpina\", \"Helios mit den Sonnenrossen steigt \u00fcber das Meer herauf\", alle drei Reliefe sind Modelle f\u00fcr das Neue Schauspielhaus, sowie eine \"B\u00fcste des Herrn Grafen von Gneisenau, nach der Natur\", \"Zwei Medaillon-Bildnisse, nach der Natur\" und das 5 Fu\u00df 6 Zoll hohe Relief \"Ein Genius\", das sp\u00e4ter in Eisen gegossen werden sollte und im Auftrag der F\u00fcrstin Radziwil auf dem Schlachtfeld von Saalfelde als Denkmal f\u00fcr den Prinzen Ludwig Ferdinand von Preu\u00dfen errichtet wurde (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1822:335-343).<br><br>Gipsb\u00fcste von Jens Jacob Berzelius, heute in SMB Alte Nationalgalerie SPKB (Inv.-Nr. G 69) (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br><br><b>1823<\/b><br>Tieck wohnt nicht mehr mit Rauch zusammen. Noch 1823\/24 werden Schulden abgezahlt, die er w\u00e4hrend des Rom-Aufenthaltes bei Maler M\u00fcller gemacht hat.<br><br><b>1824<br><\/b>Tieck ist im Berliner Kunstverein t\u00e4tig.<br>Otto Sigismund Runge wird ebenso wie Aloisio Lazzarini Tiecks Sch\u00fcler.<br>Der Katalog der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung nennt f\u00fcnf Arbeiten Tiecks: \"Die B\u00fcste Sr. Majest\u00e4t des K\u00f6nigs, mit der Granits\u00e4ule, worauf sie steht, vom Steinmetzmeister Wimmel\", \"Die B\u00fcste des geheimen Oberbauraths Schinkel\", \"Die [Gips]B\u00fcste Ihrer K\u00f6nigl. Hoheit der Kronprinzessiin [sic!] nach dem Leben, um in Marmor ausgef\u00fchrt zu werden, zur Ausschm\u00fcckung des Elisabeth-Brunnens in Aachen\", \"Die sitzende [Gips]Statue Ifflands, in nat\u00fcrlicher Gr\u00f6\u00dfe, zur Ausf\u00fchrung in Marmor f\u00fcr einen der S\u00e4le des Schauspielhauses zu Berlin\" - die sp\u00e4tere Marmorausf\u00fchrung wird im \"Vorsaal des gro\u00dfen Konzert-Saales aufgestellt [...] [und] ist ihm von Freunden und Verehrern seiner Kunst errichtet\" - und \"Thalos, oder die Erfindung der S\u00e4ge; Relief-Modell einer Preis-Medaille f\u00fcr den Verein zur Bef\u00f6rderung des Gewerbeflei\u00dfes in Preu\u00dfen\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1824:356-360; 1828:XIII).<br><br><b>1824\/1826<br><\/b>Bronze-B\u00fcste der Prinzessin Elisabeth von Preu\u00dfen. (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg)<br><br><b>1825<br><\/b>Rauch fertigt eine Portraitb\u00fcste von Tieck in Gips an. Die Marmorfassung entsteht erst 1839 (heute in SMB Alte Nationalgalerie SPKB, Inv.-Nr. B I 2). <br>Gipsskulptur Achill (heute im Humboldt-Museum Schlo\u00df Tegel) (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br><b><br><\/b>Im M\u00e4rz Auftrag f\u00fcr mythologische Gipsfiguren, die im sogenannten Teesaal des Berliner Stadtschlosses aufgestellt werden sollten. Obwohl der Abgabetermin vertraglich auf den 14. Oktober festgelegt ist, zieht sich die Fertigstellung bis 1827 hin: Persephone (dat. 23. 11. 1826), Elektra (1827) (heute in SMB Alte Nationalgalerie SPKB, Inv.-Nr. G 295) (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br><br><b>1826<br><\/b>Tieck reicht f\u00fcr die diesj\u00e4hrige Akademieausstellung folgende Arbeiten ein: \"Zwei Kinder als Karyatiden ein Gesims tragend\", eine \"[Bronze]B\u00fcste Sr. Exzellenz des Feldmarschalls Grafen von Gneisenau\", die von Christoph Heinrich Fischer gegossen und zilisiert wurde, und f\u00fcr den Potsdamer Lustgarten vorgesehen war. Au\u00dferdem pr\u00e4sentierte Tieck eine Reihe kleiner Gipsstatuetten in der Gr\u00f6\u00dfe von 2 Fu\u00df 7 Zoll, die zur Ausschm\u00fcckung eines Zimmers vorgesehen waren: Psyche, Amor, Ulysses, Iphigenia am Opferaltar zu Aulis, Achilles, Theseus, Ariadne und Bacchus (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1826:603-612).<br><br><b>1828<br><\/b>Karl Reinhardt wird Tiecks Sch\u00fcler.<br>Die Chronik der Akademie verweist auf vier fr\u00fchere Arbeiten Tiecks. Neben der Portraitb\u00fcste der Kronprinzessin und der Sitzstatue f\u00fcr Iffland wird noch auf eine sechs Fu\u00df hohe Bronzestatue von Friedrich Wilhelm II. verwiesen, die von Johann Ludwig Heinrich Hopfgarten gegossen und in Neuruppin aufgestellt wurde. Au\u00dferdem spricht die Chronik noch von zwei \"Pferdeb\u00e4ndiger[n], die f\u00fcr den oberen Aufbau des Museums bestimmt\" seien und in der K\u00f6niglichen Gie\u00dferei in Eisen gegossen wurden (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1828:XIII).<br>Bei der Akademieausstellung werden die B\u00fcsten der \"K\u00f6nigl. Kammers\u00e4ngerin Madame Milder\" und des \"Kanzlers Dr. Niemeyer zu Halle gezeigt\". Tieck reicht au\u00dferdem zwei Medaillons mit dem Portrait Alexander von Humboldts und des Geheimen Oberfinanzrates Beuth sowie eine Reihe sieben Zoll hoher Statuetten ein, die in den Gem\u00e4chern der Kronprinzessin aufgestellt werden sollen: Proserpina, Hipollyta, Herkules, Omphale, Cassandra und Elektra (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1828:519-528).<br>Marmornes Portraitrelief von Alexander von Humboldt (heute im Humboldt-Museum Schlo\u00df Tegel) (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg). Eine Ausf\u00fchrung in Biskuit-Porzellan befindet sich in der SMB Alte Nationalgalerie SPK (Inv.-Nr. B I 498) (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br><br><b>1829<br><\/b>Gemeinsame Wohnung mit Felix Theodor Bernhardi.<br>\nTieck ist zudem bis zum Folgejahr an der Restaurierung der\nSammlungsbest\u00e4nde f\u00fcr das 1830 er\u00f6ffnete Museum beteiligt. Bereits\nvorher hatte er Antiken restauriert.<br>Am 23. August wird in Neuruppin die Bronzestatue Friedrich Wilhelms II. aufgestellt (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1830:833).<br><br><b>1830<br><\/b>Ernennung zum Direktor&nbsp; der Skulpturensammlung im Alten Museum Berlin.<br>Tieck entwirft f\u00fcr die neuerrichtete Friedrichwerdersche Kirche in Berlin das Hauptportal, auf dem 20 Medaillons mit Engeln zu sehen sind. Das eisener Portal wird in der \"neuen Berliner Eisengie\u00dferei\" gegossen (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1830:XIV).<br>Bei der Berliner Akademieausstellung zeigt Tieck das Gipsmodell f\u00fcr die Bronzestatue Friedrich Wilhelms II., eine Ausf\u00fchrung der 1828 gezeigten B\u00fcste Niemeyers (in Marmor?), die auf Befehl des K\u00f6nigs in der Universit\u00e4t zu Halle aufgestellt werden soll, ebenso die B\u00fcste der Madame Milder-Hauptmann, eine marmorne Kolossalb\u00fcste des bayerischen K\u00f6nigs f\u00fcr Walhalla, eine \u00fcberlebensgro\u00dfe Marmorstatue August Wilhelm Schlegels sowie die \"Zwanzig Engelgestalten in Relief, zur Verzierung der in Eisen gegossenen Th\u00fcren der Werderschen Kirche\". Der Katalog vermerkt zudem unter den nachgereichten Arbeiten im Anhang \"ein Basrelief, Christuskopf nach Corregio\", das von Bollgold zisiliert und in der K\u00f6niglichen Eisengie\u00dferei gegossen wurde (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1830:833-838.1219).<br><br><b>1831<br><\/b>Tieck plant eine erneute Reise nach Italien, die er jedoch nicht antreten wird.<br><br><b>1832<br><\/b>Dem Publikum der Berliner Akademieausstellung pr\u00e4sentiert Tieck in diesem Jahr ein Gipsrelief mit einer Charitas, ein Marmorrelief, das ein Portrait von Knebels zeigt sowie eine Marmorb\u00fcste Rudolphs von Habsburg, die der bayerische K\u00f6nig f\u00fcr Walhalla in Auftrag gegeben hatte. Der Katalog vermerkt au\u00dferdem, dass Tieck im Haus Prenzlauerstra\u00dfe 31 ans\u00e4ssig ist (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1832:866-868).<br><br><b>Nach 1832<br><\/b>Grabmal f\u00fcr Ludwig Devrient auf dem Franz\u00f6sischen Friedhof in Berlin-Mitte (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br><br><b>1834<br><\/b>Am 26. Mai wird auf dem Berliner Invalidenfriedhof ein Monument des Generals Scharnhorst aufgestellt. Der von Schinkel entworfene auf zwei Pfeilern ruhende Sarkophag mit aufgesetzter L\u00f6wenstatue ist mit Reliefen von Tieck umgeben, deren Gipsmodelle bei der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung gezeigt werden: \"Scharnhorst sucht die Victoria fest zu halten, welche aber mit dem Kranze entschwebt, und nur einen Lorbeerzweig in seiner Hand zur\u00fcckl\u00e4sst (Preu\u00df. Eylau 1807)\", \"Scharnhorst in der Waffenschmiede (1813). Theil eines gr\u00f6\u00dferen Reliefs\" und \"Scharnhorst verwundet in den Armen seiner Begleiter (Gro\u00df-G\u00f6rsch 1813). Theil eines gr\u00f6\u00dferen Reliefs\". Au\u00dferdem reicht Tieck noch eine weiteres Relief Komos und den Musen ein, das ebenfalls f\u00fcr ein Grabmonument bestimmt ist, sowie mehrer nicht weiter spezifizierte \"Bildnisse nach der Natur\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1834:968-972). (Dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg)<br><br><b>1835<br><\/b>Katalog der Werke della Robbia, Glasmalereien etc. im Druck.<br><br><b>1836<br><\/b>Reise nach Dresden.<br>Johann Friedrich Drake portr\u00e4tiert Tieck in Form eines Medaillons.<br>Die Chronik der Berliner Akademie erw\u00e4hnt, dass die Sammlung von Gipsabg\u00fcssen, durch Geschenke, die neben Daniel Christian Rauch auch Tieck gemacht wurden, wesentlich erweitert werden konnte (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1836:XII).<br>Bei der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung werden eine kleine Christusstatuette in Gips, eine m\u00e4nnliche Portraitb\u00fcste aus Marmor, ein Bildnis des Dichters Ludwig Tieck aus Gips, der S\u00e4ngerin Schroeder-Devrient sowie des Bildhauers Pierre Jean David'Angers (ein Gem\u00e4lde Christian Vogel von Vogelsteins, heute im Museum der Bildenden K\u00fcnste in Leipzig, von 1834 zeigt Christian Friedrich Tieck und Ludwig Tieck in David d'Angers Atelier) und weitere durch den Katlog nicht spezifizierte Portraitb\u00fcsten (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1836:1151-1156).<br><br><b>1838<br><\/b>Bei der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung werden sechs B\u00fcsten von Tieck gezeigt (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1838:996-1001).<br><br><b>1839<br><\/b>\"Am 23. M\u00e4rz wurde demgem\u00e4\u00df der Direktor der Skulpturen-Gallerie des K\u00f6nigl. Museums, Professor Friedrich Tieck, zum Vice-Direktor der Akademie auf ein Jahr gew\u00e4hlt, und diese Wahl von seiner Majest\u00e4t dem K\u00f6nige mittelst Allerh\u00f6chster Kabinets-Ordre vom 15. April d. J. best\u00e4tigt.\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1839:VII). <br>F\u00fcr die Akademieausstellung reicht Tieck zwei Arbeiten ein: \"Ein kleines Relief, zu einem Grabmale bestimmt, Modell in Gyps\" und \"Eine Bildni\u00dfb\u00fcste, nach dem Tode des dargestellten modellirt; in Gyps\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1839:1049.1050).<br><br>Bis 1840: Grabdenkmal f\u00fcr die Gr\u00e4fin Marianne Itzenplitz auf dem Friedhof von Cunersdorf (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br><br><b>1840<br><\/b>Laut Chronik der Berliner Akademie nimmt Tieck am 2. November an den Feierlichkeiten zur Einf\u00fchrung der Reformation in Berlin teil (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1840:VI).<br>F\u00fcr die diesj\u00e4hrige Ausstellung reicht Tieck zwei Reliefe (vermutlich die zum Grabmal der Marianne Itzenplitz geh\u00f6rigen Portraitreliefe) und drei B\u00fcsten ein (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1840:1001-1005). <br><br>Bronzierte Gipsb\u00fcste von Karl Christoph Albert Heinrich von Kamptz, heute in SMB Alte Nationalgalerie SPKB (Inv.-Nr. G 216) (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br><br><b>1841<br><\/b>Tieck wohnt bis Ende der 1840er Jahre in der Alexanderstra\u00dfe, dann Umzug in die Oranienstra\u00dfe.<br>Anfang April \u00fcbernimmt Tieck erneut das Amt des Vizedirektors der Akademie. Die einj\u00e4hrige Unterbrechung ist auf eine Reform der Verordnung zur\u00fcckzuf\u00fchren, nach der das Amt nach einem Jahr an eine andere Person wechseln muss (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1842:VIII).<br><br><b>1842<br><\/b>Bei der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung zeigt Tieck ein \"Kleines Grabmonument einer Dame\" aus Marmor, ein Marmorrelief, das zwei Portraits im Profil zeigt, sowie zwei Gipsb\u00fcsten (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1842:1475-1478).<br><br><b>1843<br><\/b>Tieck \u00fcbernimmt im April wiederum f\u00fcr ein Jahr das Amt des Vizepr\u00e4sidenten der Akademie (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1844:VIII).<br><br><b>1845<br><\/b>Tieck wird wiederholt zum Vizedirektor gew\u00e4hlt (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1846:XI).<br><br><b>1846<br><\/b>Am 29. Juni heiratet Tieck Maria Paetsch. Tieck erhofft sich davon ein nennenswertes Kapital, wird jedoch entt\u00e4uscht. Die Ehe wird zum Fiasko, die Beziehung zerbricht bald, ohne dass das Paar geschieden wird. Tieck kommt an die Grenzen des wirtschaftlichen Ruins.<br>Der Katalog der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung nennt vier Arbeiten Tiecks: eine \"Bildni\u00df-B\u00fcste des verstorbenen Professors Solger in Marmor\", eine \"Bildni\u00df-Statue des Landes-Ober-Baudirektors Schinkel in Marmor\" sowie unter den nachgereichten Arbeiten im Anhang: eine Kreidezeichnung, die bereits 1811 von Tieck angefertigt worden war und ein harfespielendes M\u00e4dchen zeigt und die Sepiazeichnung \"Hylas und die Nymphen\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1846:1130.1131.1631.1632).<br><br><b>1847<br><\/b>Marmorstatue von Karl Friedrich Schinkel, von Friedrich Wihelm IV. nach dessen Tod in Auftrag gegeben, zun\u00e4chst an Rauch dann an Drake, schlie\u00dflich an Tieck, der diese jedoch nicht vollenden wird. Nach seinem Tod \u00fcbernimmt sein Werkstattsmitarbeiter Hermann Wittig die Fortf\u00fchrung der Arbeit (heute in SMB Alte Nationalgalerie SPKB, Inv.-Nr. B II 303) (dig. Abb. im Bildindex FotoMarburg).<br><br><b>1848<br><\/b>Tieck hat seit April wieder das Amt des Vizedirektors inne (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1850:XIII).<br>Die zwei Fu\u00df neun Zoll hohe Sitzfigur einer Muse und zwei unbenannte Bildnisse werden bei der diesj\u00e4hrigen Akademieausstellung gezeigt. Alle drei Arbeiten sind unter den nachgereichten St\u00fccken verzeichnet (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1848:1721-1723). <br><br><b>1850<br><\/b>Der Katalog der Akademieausstellung f\u00fchrt unter den nachgereichten Arbeiten zwei Werke Tiecks an, die f\u00fcr die Treppenwangen des K\u00f6niglichen Schauspielhauses vorgesehen sind: \"Ein kolossaler L\u00f6we mit einem Genius auf dem R\u00fccken, der die Doppelfl\u00f6te spielt\" und \"Ein kolossaler Panther, als Gegenst\u00fcck, auf dessen R\u00fccken ein Genius die Lyra spielend\". Beide Arbeiten wurden von Christoph Heinrich Fischer gegossen. Au\u00dferdem wird ein \"Modell der 9 Fu\u00df hohen Statue des Copernicus f\u00fcr die Stadt Thorn bestimmt\" genannt, an deren Ausarbeitung in Bronze Fischer zum Zeitpunkt der Ausstellung begriffen war. Alle drei Arbeiten konnten \"wegen Umfang und Schwere\" nicht in den S\u00e4len der Akademie gezeigt werden (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 2. Bd. 1850:1287-1289).<br><br><b>1851<br><\/b>Am 12. Mai stirbt Tieck nach l\u00e4ngerer Krankheit und wird 5 Tage sp\u00e4ter auf dem Luisenfriedhof an der Hasenhaide beerdigt. Der Ateliernachla\u00df bleibt fragmentarisch im Berliner K\u00f6niglichen Museum. Die Briefe und anderen Schriften werden vernichtet oder zerstreut. Zarncke h\u00e4lt 1888 fest: \"Ein handschriftlicher Nachla\u00df Tieck's existiert nicht, wie die Nachfragen bei seiner noch lebenden Witwe ergaben.\"<br><br><br><b>Christopher Drum<\/b><br><br>-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br>In der Staatsbibliothek Berlin Preu\u00dfischer Kulturbesitz befindet sich ein Briefband mit Briefen von Charlotte Elisabeth Luise Wilhelmine von Ahlefeld an Christian Friedrich Tieck.<br><br><b>Literatur<br><br>Becker<\/b>, Wolfgang: <i>Paris und die deutsche Malerei<\/i>. 1750-1840, M\u00fcnchen 1971. 507 S. (= Studien zur Kunst des neunzehnten Jahrhunderts, Bd. 10)<br><b>Manz<\/b>, Bernhard: <i>Christian Friedrich Tieck (1776-1851) - Leben und Werk\nunter besonderer Ber\u00fccksichtigung seines Bildnisschaffens<\/i>, Berlin 1995.\n411 S.<br><b>Ders.<\/b>: <i>Friedrich Tieck. Briefwechsel mit Goethe<\/i>, Berlin 1997<br><b>Trainer<\/b>, James (Hrsg.): Liebe und Trennung. Charlotte von Ahlefelds Briefe an Christian Friedrich Tieck, Bern u.a. 1999. (= Britische und Irische Studien zur deutschen Sprache und Literatur, Bd. 18)<br><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 11\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 11\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/C:%5CDOKUME%7E1%5Cbk-stud%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml\"><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><style>\n<!--\n \/* Style Definitions *\/\n p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal\n\t{mso-style-parent:\"\";\n\tmargin:0cm;\n\tmargin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:12.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-fareast-font-family:\"Times New Roman\";}\n@page Section1\n\t{size:595.3pt 841.9pt;\n\tmargin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;\n\tmso-header-margin:35.4pt;\n\tmso-footer-margin:35.4pt;\n\tmso-paper-source:0;}\ndiv.Section1\n\t{page:Section1;}\n-->\n<\/style><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]-->\n\n<div class=\"MsoNormal\"><br><\/div>\n\n<br><br><meta http-equiv=\"Content-Type\" content=\"text\/html; charset=utf-8\"><meta name=\"ProgId\" content=\"Word.Document\"><meta name=\"Generator\" content=\"Microsoft Word 11\"><meta name=\"Originator\" content=\"Microsoft Word 11\"><link rel=\"File-List\" href=\"file:\/\/\/C:%5CDOKUME%7E1%5Cbk-stud%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml\"><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><style>\n<!--\n \/* Style Definitions *\/\n p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal\n\t{mso-style-parent:\"\";\n\tmargin:0cm;\n\tmargin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:12.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-fareast-font-family:\"Times New Roman\";}\n@page Section1\n\t{size:595.3pt 841.9pt;\n\tmargin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;\n\tmso-header-margin:35.4pt;\n\tmso-footer-margin:35.4pt;\n\tmso-paper-source:0;}\ndiv.Section1\n\t{page:Section1;}\n-->\n<\/style><!--[if gte mso 10]>\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n<![endif]-->\n\n<div class=\"MsoNormal\"><br><\/div>\n\n<br><br><br><br><br><br><br><br>","genealogie":"Vater: Johann Ludwig Tieck, Seilermeister\nMutter: Name unbekannt, Tochter des Schneidermeisters Schale in Jeserig\/Brandenburg.\nBruder: Ludwig Tieck (1773-1833)\nSchwester: Sophie Tieck-Bernhardi-Knorring (1775-1833)\nEhefrau: Maria Paetsch, Tochter des Kanzlei-Sekret\u00e4rs Paetsch. (um 1845 von Carl Begas portraitiert).","primaer":null,"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/509\" class=\"link-hover text-primary\">Briefe an Brinkmann, Henriette von Finckenstein, Wilhelm von Humboldt, Rahel, Friedrich Tieck, Ludwig Tieck und  Wiesel<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/4303\" class=\"link-hover text-primary\">A Weimar correspondence<\/a>"],"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":["Gesetzlose Gesellschaft (Nr. 2) ab 1809\/10"],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}