
{"meta":{"meta-title":"Casimir Rostan < Personen","meta-description":"Casimir Rostan < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5673","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/5673","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Casimir Rostan"},"count":{"lebensdaten":5,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5673","text":"Casimir Rostan"}]},"data":{"id":5673,"zusatz_id":5673,"meta":{"meta-title":"Casimir Rostan < Personen","meta-description":"Casimir Rostan < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5673","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/5673"},"title":"Casimir Rostan","nachname":"Rostan","vorname":"Casimir","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":null,"geburtsort":null,"geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":null,"sterbeort":null,"sterbeland":null,"berufe":["Beamter","Theologe"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/20\" class=\"link-hover text-primary\">Montagsklub (gegr\u00fcndet: 10.1750 aufgel\u00f6st: 1936)<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<b>1764<\/b><br>Geboren in Cleve als Sohn des Kriminalrats Carl August Sack und Maria Gertrude Sack, geb. Nothemann.<br><br>Besucht die Schule in Cleve, sp\u00e4ter das Joachimsthalsche Gymnasium in Berlin.<br><br><b>1782<\/b><br>Immatrikuliert sich an der Universit\u00e4t Halle. Studiert dort (u.a. bei Gatterer Bergwerkswissenschaft) und anschlie\u00dfend in G\u00f6ttingen Jura und \"Staatswirtschaftslehre\". Beendet das Studium 1785.<br><br><b>1785<\/b><br>Wird Auskultator (Gerichtsreferendar) der Regierung in Cleve. <br><br><b>1787<\/b><br>Bef\u00f6rderung zum Referendar. <br><br><b>1788<\/b><br>Sack f\u00e4llt Minister Anton von Heinitz, der sich mit Friedrich Wilhelm II. auf einer Reise durch die Mark befindet, positiv auf. Durch seine Vermittlung erh\u00e4lt er die Stelle eines Bergrichters und Bergrats in Wetter. Zuvor bestand Sack in Berlin die dritte Staatspr\u00fcfung.<br>In Wetter kam er mit dem Freiherrn von Stein in Ber\u00fchrung. Er arbeitet unter dessen Leitung auch in \"anderen Theilen der Staatsverwaltung, namentlich in Fabrik- und Handelsangelegenheiten\".<br><br><b>1792<\/b><br>Ernennung zum Justitarius bei der Kriegs- und Dom\u00e4nenkammer in Cleve durch von Heinitz. Dort wird der Oberpr\u00e4sident von Buggenhagen ein neuer F\u00f6rderer und Freund.<br><br><b>1793<\/b><br>Freiherr von Stein \u00fcbernimmt Buggenhagens Stelle. Sack wird auf seine Veranlassung neben seinem Amt bei der Kammer Commissarius bei der K\u00f6niglichen Bank und beim Cleve-M\u00e4rkischen Landtag angestellt. Dort ist er mit der neuen Einrichtung des Fabriken- und Abgabenwesens, und mit der Bearbeitung der Milit\u00e4rsachen betraut.<br><br><b>1794<\/b><br>Wird Mitglied einer in Wesel gebildeten au\u00dferordentlichen Regierungscommission, danach einer Immediat-Verpflegungskommission. Diese Aufgabe f\u00fchrt zu einem l\u00e4ngerem Aufenthalt in Bremen.<br><br><b>1796<\/b><br>Nachdem von Stein nach Minden abging , erh\u00e4lt er das Oberbergdirektorium in Westfalen.<br><br><b>1798<\/b> <br>Sack wird Geheimer Finanzrat in Berlin. Dort ist er zun\u00e4chst f\u00fcr das westf\u00e4lische Provinzialbergwerks- und H\u00fcttenwesen zust\u00e4ndig und als Justitiar beim General-Direktorium.<br><br><b>1799<\/b><br>6. Januar Heirat mit Marianne Gertrude Johanne, geb. von Reimann (gestorben nach 1831, keine Kinder).<br><b><br>1804<\/b><br>Neben Hardenberg mit dem Kuratorium der AdK besch\u00e4ftigt. Wird sp\u00e4ter 1807? interimistischer Kurator.<br><br><b>1806<\/b> <br>W\u00e4hrend der napoleonischen Besatzung Berlins wird er zum Zivilgouverneur von Berlin ernannt.<br><br>Friedrich Zelter, selbst Mitglied des Comit\u00e9 administratif schreibt am 6. - 8.8.1806 an Goethe: \"<i>Der Geheime Finanzrat Sack, der ein sehr gewandter, geschickter und arbeitslustiger Mann ist, dirigiert das Generalb\u00fcreau unsers Gesch\u00e4ftswesens, indem er sich die besten und t\u00e4tigsten K\u00f6nigl. Staatsbedienten zu Hilfe nimmt. Alle zu bearbeitenden Sachen kommen t\u00e4glich zum Vortrage und zur Entscheidung unseres Pleni; werden ausgefertiget, von uns unterschrieben und gehen dann ins Weite und wirken was sie k\u00f6nnen.<\/i>\" (Briefwechsel Goethe\/Zelter 1998, Bd.1, S. 157)<br><br><b>1808<\/b><br>Arbeitet im Kabinett Friedrich Wilhelms III. in K\u00f6nisgberg.<br><br><b>1809<\/b><br>Wird Geheimer Staatsrat und Oberrpr\u00e4sident der Kurmark, Neumark und Pommerns. <br>Arbeitet mit von Stein die St\u00e4dteordnung&nbsp; und mit Scharnhorst und Gneisenau die Landwehrordnung aus.<br><br><b>1813<\/b> <br>Zivilgouverneur des Landes zwischen Elbe und Oder (ohne Schlesien)<br><br><b>1814<\/b> <br>Generalgouverneur am Niederrhein. Er zieht nach Aachen, sein vorheriges Amt \u00fcbernimmt der Geheime Staatsrath von B\u00fclow. (vgl. HSZ, Nr. 22\/1814)<br><br><b>1816<\/b><br>K\u00f6niglicher Wirklicher Geheimer Rat und Oberpr\u00e4sident in Pommern. Er zieht nach Stettin.&nbsp; Sack engagiert sich dort bis zu seinem Tod.<br><br>Nach: Neuer Nekrolog, Jg. 9, 1831 (1833) <br>Mitglied im Montagsclub (vgl. Kullnick, Heinz: Berliner und Wahlberliner 1960)<br>","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Theologie","Verwaltung"],"institution":[],"ort":[],"verein":["Montagsclub"],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}