
{"meta":{"meta-title":"M. L. Sperling < Personen","meta-description":"M. L. Sperling < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5705","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/5705","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"M. L. Sperling"},"count":{"lebensdaten":7,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5705","text":"M. L. Sperling"}]},"data":{"id":5705,"zusatz_id":5705,"meta":{"meta-title":"M. L. Sperling < Personen","meta-description":"M. L. Sperling < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5705","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/5705"},"title":"M. L. Sperling","nachname":"Sperling","vorname":"M. 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Bd. 1789:210).<br><\/div><p class=\"MsoNormal\"><b>1790<\/b><br>L\u00fctke berichtet \u00fcber Sperling als Teilnehmer der Klasse im Landschaftszeichnen:<br>\"<i>Eleve der K\u00f6nigl. porcel.&nbsp; Manufactur hat seit 2 Monathen nach einf\u00e4rbigen Zeichnungen colorirt, wovon 2 Proben hiebey gef\u00fcgt sind, da er noch nicht fest in der Zusammensezung der Farben ist, so werden seine Versuche durch den \u00f6ftern Umarbeiten zu dunkel und unrein; Inde\u00dfen scheinen diese Uebel bei der jetzt noch untern H\u00e4nden habende Zeichnung nachzula\u00dfen. Er ist \u00fcbrigens in seiner Auff\u00fchrung so, wie ein ordentlicher und flei\u00dfiger Sch\u00fcler sein mu\u00df, und ich bin in R\u00fccksicht dessen, als auch mit seinen nat\u00fcrlichen F\u00e4higkeiten und Eifer sehr zufrieden<\/i>\" (GStA PK I. HA Rep. 76\nalt Nr. 77, fol. 77).<\/p>Sperling fertigt im L\u00fctkeschen Unterricht eine Zeichnung von \"Larizia\" [\"Ariccia\" im Latium, vermutlich nach einer von L\u00fctke selbst angerfertigten Zeichung], ansonsten meistentheils mit kleinen zur porcellain\nMahlerey dienlichen kleinen Sachen besch\u00e4ftigt, und solche auf Porcellain\n\u00fcbetragen.<br><br><b>1791<\/b><br>Sperling nimmt weiter an der Landschaftsklasse L\u00fctkes teil. In seinem Gutachten notiert L\u00fctke sein Alter (26, in den sp\u00e4teren Protokollen jedoch drei Jahre weniger angegeben) und Geburtsort (Berlin) (GStA PK I. HA Rep. 76\nalt Nr. 77, fol. 84f.).<br><br>Im Oktober 1791 berichtet L\u00fctke:<br><i>Arbeitet nach\nblo\u00dfen Conturen, welche nach seiner eignene Phantasie tupfet und illuminiret.\nIn denen Sontags-Stunden hat er auch versucht in \u00d6hl zu mahlen, wovon ich zugleich\nden ersten Versuch hierbeilege. Es gehet ihm noch wie allen an gehenden\nK\u00fcnstlern Sie wollen Alles zu gut machen, und verge\u00dfen dabey, da\u00df zu viele\nAusarbeitung eher ein solcher Fehler als eine zu leichte\nBehandlung bei einem Bilde ist. Inde\u00df scheint ihm dies nunselbst einzuleuchten,\nda\u00df er sich bei der jetzt unter H\u00e4nden habenden Zeichnung schon &nbsp;be\u00dfer nimt. Seine Auff\u00fchrung ist die Beste eines\nSch\u00fclers, und es w\u00e4re zu w\u00fcnschen, da\u00df alle Accademische Z\u00f6glingen sich ihm zum\nMuster w\u00e4hlten<\/i>\n\n(GStA PK I. HA Rep. 76\nalt Nr. 77, fol. 84f.).<br><br>F\u00fcr die Berliner Akademieausstellung reicht Sperling ausschlie\u00dflich Arbeiten ein, die nach der Vorlage von L\u00fctke entstanden. Der Katalog listet \"Ein Prospekt von Rom\", \"Eine Gegend bei Cavi, hinter Neapel\", \"Das Grabmal der Cecillia Metella, sonst genannt Capo di Bove, vor dem Thore St. Sebastian in Rom\" sowie \"Rest vom Tempel bei Jupiter Serapis bei Puzzoli\" (B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1791:126).<br><br><b>1792<\/b><br>L\u00fctke notiert zu Sperling, dass er einige Zeichnungen nach der Natur angefertigt habe. Er komme nur Montags zu seinem Unterricht, mehr sei seitens der KPM nicht erlaubt. Auf Wunsch von Heinitz habe er begonnen, \"Zeichnungen in Farben\nnach Gessners radirten Bl\u00e4ttern anzufertigen\" (GStA PK I. HA Rep. 76\nalt Nr. 77, fol. 92). Auch habe er erste Versuche in der \u00d6lmalerei gemacht.<span style=\"font-size: 11pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><br><br><\/span><b>1793<\/b><span style=\"font-size: 11pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><br><\/span>Sperling besch\u00e4ftigt sich mit der Ausarbeitung von \"Conturen nach seiner Idee\", welches ihm \"jedoch im Kleinen besser\ngelingt, als im Gro\u00dfen, woran wohl haupts\u00e4chlich die Schuld liegt, da\u00df er nicht\nZeit und Gelegenheit hat, nach der Natur zu studiren\" (GStA PK I. HA Rep. 76\nalt Nr. 77, fol. 106f.).<br><br><b>1794<\/b><span style=\"font-size: 11pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><br><\/span>Stellt auf der Akademieausstellung eine\n\"gro\u00dfe Zeichnung\" mit dem Titel \"Prospekt von Larizia bei Albano\" aus, nach \"ihm gegebener Contur in Farben angefertigt\". Vermerk seitens der Akademie: \"<span style=\"font-size: 11pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><span style=\"\"><\/span><\/span>HART und BUNT\" (GStA PK I. HA Rep. 76\nalt Nr. 77, fol. 138f.; B\u00f6rsch-Supan, Kataloge, 1. Bd. 1794:332).<span style=\"font-size: 11pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><i><br><\/i><\/span>Ende 1794 zeichnet er eine \"gro\u00dfe Vue in Sepia, und kann erst da er nur einen Tag in jeder Woche\nfrey hat von fabriquen Arbeiten, nach 4 bis 6 Wochen damit fertig werden\" (GStA PK I. HA Rep. 76\nalt Nr. 77, fol. 140.)<br><br><b>1795<\/b><br>L\u00fctke vermerkt, dass Sperling die KPM verlassen habe und auch in der Kunstakademie nicht mehr eingeschrieben sei. Er nehme aber weiter Stunden bei ihm. (GStA PK I. HA Rep. 76\nalt Nr. 77, fol. 142).<div align=\"left\">\n\n<\/div><div align=\"left\">\n\n<\/div><div align=\"left\">\n\n<\/div><div align=\"left\">\n\n<\/div><div align=\"left\">\n\n<\/div><br>\n\n\n\n","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}