
{"meta":{"meta-title":"Friedrich Ludwig Zacharias Werner < Personen","meta-description":"Friedrich Ludwig Zacharias Werner < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/593","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/593","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Friedrich Ludwig Zacharias Werner"},"count":{"lebensdaten":12,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":1,"berlinaufenthalte":0,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/593","text":"Friedrich Ludwig Zacharias Werner"}]},"data":{"id":593,"zusatz_id":593,"meta":{"meta-title":"Friedrich Ludwig Zacharias Werner < Personen","meta-description":"Friedrich Ludwig Zacharias Werner < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/593","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/593"},"title":"Friedrich Ludwig Zacharias Werner","nachname":"Werner","vorname":"Friedrich Ludwig Zacharias","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"18.11.1768","geburtsort":"K\u00f6nigsberg","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"evangelisch, zum Katholizismus konvertiert","sterbedatum":"17.01.1823","sterbeort":"Wien","sterbeland":"\u00d6sterreich","berufe":["Schriftsteller"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/6\" class=\"link-hover text-primary\">Mittwochsgesellschaft (Fe\u00dflersche) (gegr\u00fcndet: 01.10.1796 aufgel\u00f6st: 31.12.1806)<\/a>"],"bekanntschaften":{"2":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/700\" class=\"link-hover text-primary\">Karl Friedrich Beyme (Politiker, Jurist)<\/a>","8":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/941\" class=\"link-hover text-primary\">Ludolf Adelbert Chamisso (Milit\u00e4r, Dichter, Botaniker)<\/a>","4":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/498\" class=\"link-hover text-primary\">Ignaz Aurelius Fe\u00dfler (Theologe, Publizist)<\/a>","0":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/643\" class=\"link-hover text-primary\">Johann Wolfgang Goethe (Dichter, Politiker)<\/a>","1":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/658\" class=\"link-hover text-primary\">Julius Eduard Hitzig (Jurist, Schriftsteller, Buchh\u00e4ndler, Verleger)<\/a>","5":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/547\" class=\"link-hover text-primary\">Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann (Jurist, Schriftsteller, Komponist)<\/a>","6":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/550\" class=\"link-hover text-primary\">August Wilhelm Iffland (Theaterdirektor, Schauspieler, Schriftsteller)<\/a>","3":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/735\" class=\"link-hover text-primary\">Johannes M\u00fcller (Historiker, Staatsmann)<\/a>","7":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/568\" class=\"link-hover text-primary\">August Wilhelm Schlegel (Philosoph, Schriftsteller)<\/a>","9":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/6152\" class=\"link-hover text-primary\">Johann Valentin Teichmann (Generalintendant)<\/a>"},"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n <b>1768<\/b> <br \/>\n Werner wird als Kind eines Professors und Theatercensors am 18. November in\n K\u00f6nigsberg geboren.<br \/>\n <br \/>\n <b>1782<\/b> <br \/>\n Tod des Vaters. Werner wird von seiner streng religi\u00f6sen Mutter, der Nichte\n des Arztes und Dichters Johann Valentin Pietsch, erzogen. Er w\u00e4chst in\n unmittelbarer Nachbarschaft zu E.T.A. Hoffmann auf.<br \/>\n <b><br \/>\n 1784 bis 1789<\/b> <br \/>\n Studium der Rechtwissenschaften und der Kameralistik in K\u00f6nigsberg, wo er\n u.a. Vorlesungen Kants besucht. Das Studium wird nicht abgeschlossen. Erste\n schriftstellerische Versuche fallen in diese Zeit. In K\u00f6nigsberg erscheint\n ein Band mit Gedichten im Selbstdruck.<br \/>\n <b><br \/>\n 1790<br \/>\n <\/b> Erste Reisen nach Berlin und Dresden. Werner begeistert sich f\u00fcr die\n italienische Kunst.<br \/>\n <br \/>\n <b>1792 bis 1793<br \/>\n <\/b> Abschied von K\u00f6nigsberg mit einer Frau, Heirat in Warschau, ein Jahr\n sp\u00e4ter erfolgt die Trennung. Nach einigen Biographen handelt es sich um eine\n Prostituierte. Das einj\u00e4hrige Eheleben ist von verschiedenen Trennungsphasen\n unterbrochen. <br \/>\n <b><br \/>\n 1794 bis 1807<\/b> <br \/>\n Anstellung im preu\u00dfischen Staatsdienst als Kammersekret\u00e4r. Als Angestellter\n verschiedener Verwaltungen arbeitet Werner in Pretrikau, Berlin, Frankfurt\n a.O. , Warschau und K\u00f6nigsberg. In Warschau verkehrt Werner in literarischen\n Kreisen. \u00dcber den Freund Johannes Jakob Mnioch kommt er mit\n Freimaurerzirkeln in Kontakt. In Berlin lernt er den Theaterintendanten\n August Wilhelm Iffland und den Verleger Eduard Hitzig kennen.<br \/>\n <br \/>\n <b>1798<\/b><br \/>\n Eintritt in die Freimaurerloge \"Zum heiligen Leuchter\".<br \/>\n <br \/>\n <b>1799<br \/>\n <\/b> Reise nach K\u00f6nigsberg. Zweite Heirat mit einer Demoiselle J. R\u00fcckkehr\n nach Warschau.<br \/>\n <br \/>\n <b>1801<br \/>\n <\/b> Fehlgeburt und Trennung des Paares. Dritte Ehe. Erkrankung der Mutter,\n die Werner auch in den n\u00e4chsten Jahren h\u00e4ufig besucht.<br \/>\n <br \/>\n <b>1803<\/b><br \/>\n Werners erstes Drama \"Die S\u00f6hne des Thals\", ein zweiteiliges St\u00fcck \u00fcber die\n Ritter des Deutschen Ordens, wird vollendet und erscheint bei dem Verleger\n Sander in Berlin, das Werner h\u00e4ufig besucht.<br \/>\n <br \/>\n <b>1804<br \/>\n <\/b> Tod der Mutter mit der ihn eine innige Beziehung verband. Sein Freund\n Mnioch verstirbt am selben Tag.<br \/>\n <br \/>\n <b>1805<\/b><br \/>\n Werner erh\u00e4lt eine Anstellung als Sekret\u00e4r bie dem Minister Friedrich\n Leopold Schr\u00f6tter in Berlin. Scheidung der dritten Ehe.<br \/>\n <br \/>\n <b>1806<br \/>\n <\/b> Werners Reformationsdrama \"Martin Luther oder die Kraft der Weihe\" wird\n ein gro\u00dfer B\u00fchnenerfolg, im Juni\/Juli wird es alleine 14 mal aufgef\u00fchrt Im\n darauffolgenden Jahr erscheint das St\u00fcck im Verlag Sander. Iffland spielt\n selbst die Hauptrolle und macht das St\u00fcck durch Lesungen auch in anderen\n St\u00e4dten bekannt. Der Reformator Luther wird im Sinne von Werners religi\u00f6ser\n Vorstellung als Werkzeug einer h\u00f6heren Macht, einer idealen Religion,\n dargestellt.<br \/>\n Mit dem dramatischen Gedicht \"Die Kreuzfahrer\"&nbsp; und der Trag\u00f6die \"Das\n Kreuz an der Ostsee\" ver\u00f6ffentlicht Werner 1806 weitere St\u00fccke, die den\n Deutschen Orden thematisieren. Schw\u00e4rmerische und religi\u00f6se Motive\n durchziehen die Arbeiten. Ganz dem romantischen Selbstverst\u00e4ndnis\n entsprechend, sieht Werner im Dichter den Verk\u00fcnder eines neuen\n Christentums.<br \/>\n <br \/>\n <b>1807<\/b><br \/>\n Mit der Auff\u00fchrung einer ver\u00e4nderten Version der \"S\u00f6hne des Thales\" k\u00f6nnen\n Werner und Iffland den Erfolg des Lutherdramnas nicht wiederholen. Im selben\n Jahr Aufgabe des Amtes. Werner beginnt ein Wanderleben und verl\u00e4\u00dft Berlin.\n Begegnung mit Goethe in Weimar, wo im folgenden Jahr die Urauff\u00fchrung des\n Dramas \"Wanda. K\u00f6nigin der Sarmaten\" stattfindet.<br \/>\n <br \/>\n <b>1808<\/b><br \/>\n Reisen nach \u00d6sterreich, in die Schweiz, nach Italien und Frankreich. In\n Prag, Wien, M\u00fcnchen und Paris h\u00e4lt sich Werner eine Zeit lang auf. Im Winter\n kehrt er nach Weimar zur\u00fcck. Er verfasst das historische Schauspiel \"Attila\n der Hunenk\u00f6nig\". Herzog Karl August gew\u00e4hrt Werner eine Wohnung und ein\n Gehalt. Zudem wird Karl Theodor von Dalberg, Vorsteher des Rheinbundes,\n Werners F\u00f6rderer.<br \/>\n <br \/>\n <b>1810<br \/>\n <\/b> Weitere Reisen f\u00fchren in nach Rom. Konvertierung zum\n Katholizismus.<br \/>\n <br \/>\n <b>1811<\/b><br \/>\n Werner verbringt einige Zeit bei den Kaputzinerm\u00f6nchen in Albano.\n Anschlie\u00dfend R\u00fcckkehr nach Rom. Seinen Entschlu\u00df, Priester zu werden,\n verdeutlichen seine Bem\u00fchungen, verscheidene deutsche Romreisende zum\n Katholizismus zu bekehren. So geht z.B. Friedrich Overbecks Konversion auf\n Werner zur\u00fcck.<br \/>\n <br \/>\n <b>1813<\/b><br \/>\n Um sich symbolisch vor der \u00d6ffentlichkeit seinem bisherigen Leben\n abzuschw\u00f6ren publiziert Werner sein Bekehrungsgedicht \"Die Weihe der\n Urkraft\". Er setzt damit unter sein Wanderleben mit kurzfristigen\n Aufenthalten an verschiedenen Orten und wechselnden Aff\u00e4ren mit vielen\n Frauen einen Schlu\u00dfstrich<br \/>\n <br \/>\n <b>1814<br \/>\n <\/b> In Wien erh\u00e4lt Werner die Priesterweihe. \u00dcbernahme eines\n Priesteramtes.<br \/>\n <br \/>\n <b>1815<\/b><br \/>\n Prediger auf dem Wiener Kongress. Werner verfasst weiterhin Theaterst\u00fccke,\n kleine Literaturen und Gedichte. \"Kunigunde die Heilige\" und die Trag\u00f6die\n \"Der vierundzwanzigste Februar\" erscheinen bei dem Verleger Brockhaus in\n Leipzig.<br \/>\n <br \/>\n <b>1816<\/b><br \/>\n Werner verbringt ein Jahr in Polen, bei der Familie des Grafen\n Choloniewski.<br \/>\n <br \/>\n <b>Ab 1817<\/b><br \/>\n In seinen letzten Lebensjahren lebt in Wien. Sowohl bei den Augustinern als\n auch im Palais des Erzbischoffs Siegismund von Hohenwart unterh\u00e4lt er ein\n Zimmer. Er geh\u00f6rt zum Kreis des Generalvikars Clemens Maria Hofbauer, wo\n sich die Wiener Romantiker treffen. Seine Predigten h\u00e4lt er vor allem in der\n Ursulienkirche.<br \/>\n <br \/>\n <b>1823<\/b><br \/>\n Werner stirbt am 17. Januar in Wien an einer Lungenkrankheit. Nach seinem\n Wunsch wird er auf dem \"Romantikerfriedhof\" in Maria Enzersdorf\n beerdigt.<br \/>\n <br \/>\n <br \/>\n SH<br \/>\n ","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/9682\" class=\"link-hover text-primary\">Die Ausstattung von Zacharias Werners Drama Martin Luther oder die Weihe der Kraft (1806)<\/a>"],"berlinaufenthalte":[],"fach":["Literatur","Deutsche Sprache und Literatur"],"institution":[],"ort":[],"verein":["Mittwochsgesellschaft (Fe\u00dflersche)"],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}