
{"meta":{"meta-title":"Johann Friedrich Wilhelm Himly < Personen","meta-description":"Johann Friedrich Wilhelm Himly < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5973","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/5973","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Johann Friedrich Wilhelm Himly"},"count":{"lebensdaten":9,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":1,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5973","text":"Johann Friedrich Wilhelm Himly"}]},"data":{"id":5973,"zusatz_id":5973,"meta":{"meta-title":"Johann Friedrich Wilhelm Himly < Personen","meta-description":"Johann Friedrich Wilhelm Himly < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/5973","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/5973"},"title":"Johann Friedrich Wilhelm Himly","nachname":"Himly","vorname":"Johann Friedrich Wilhelm","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"29.09.1769","geburtsort":"Braunschweig","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"04.10.1831","sterbeort":"Braunschweig","sterbeland":null,"berufe":{"1":"Beamter","2":"P\u00e4dagoge"},"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/26\" class=\"link-hover text-primary\">Schachklub (gegr\u00fcndet: 16.10.1803 aufgel\u00f6st: 1850)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/23\" class=\"link-hover text-primary\">Gesetzlose Gesellschaft (Nr. 2) (gegr\u00fcndet: 04.11.1809)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/20\" class=\"link-hover text-primary\">Montagsklub (gegr\u00fcndet: 10.1750 aufgel\u00f6st: 1936)<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<b>1769<br><\/b>Am 29. September wird Johann Friedrich Wilhelm Himly als Sohn des Geheimen Cabinetssekret\u00e4rs Himly in Braunschweig geboren. (Callisen, 1840: 28. Bd. S. 535)<br><br>Besuch des Collegiums Carolinum in Braunschweig.<br>Studium an der Universit\u00e4t Helmstedt. (Kemnitz, 2002, S. 20)<br><br><b>1789<br><\/b>Studium an der juristischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen. (Kemnitz, 2002, S. 20)<br><br><b>1793<br><\/b>Himly wird Legationssekret\u00e4r unter dem preu\u00dfischen Gesandten Christian Wilhelm Dohm in K\u00f6ln. (Meusel, 1801: 9. Bd., S. 593; Callisen, 1840: 28. Bd. S. 535)<br><br><b>1795<br><\/b>Versetzung nach Halberstadt. (Callisen, 1840: 28. Bd. S. 535)<br><br><b>1799<br><\/b>Eheschlie\u00dfung mit Luise Christiane Wilhelmine Ahrens (Gro\u00dfnichte von Johann Wilhelm Ludwig Gleim). (Callinsen, 1840: 28. Bd. S. 535)<br>Durch die Familie Gleim lernt Himly die Werke des Schweizer P\u00e4dagogen Johann Heinrich Pestalozzi kennen. (Kemnitz, 2002, S. 21)<br><br><b>1800<br><\/b>Versetzung nach Berlin. Himly ist dort im Haus Leipziger Stra\u00dfe 115 ans\u00e4ssig.<br>Kurz darauf Anstellung im \"Departement der ausw\u00e4rtigen Affairen\", Himly \u00fcbt hier die T\u00e4tigkeit eines \"expedierenden Sekret\u00e4rs\" aus und ist dort vor allem f\u00fcr den Schriftverkehr, der die finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten der k\u00f6niglichen Familie sowie die ausw\u00e4rtigen Angelegenheiten des preu\u00dfischen Staates regelt, zust\u00e4ndig.(Meusel, 1801: 9. Bd., S. 593; Callinsen, 1840: 28. Bd. S. 535; Kemnitz, 2002, S. 21)<br><br>Privat studiert Himly p\u00e4dagogische Schriften und Aufzeichnungen. In den nicht erhaltenen \"P\u00e4dagogischen Tageb\u00fcchern\" h\u00e4lt er die Entwicklung seiner Tochter fest. (Schmidt, 1831: 9. Bd., S. 867)<br><br><b>1802<br><\/b>Himly ver\u00f6ffentlicht erstmals Texte in der \"Berlinischen Monatsschrift\": Zwischen Mai und Oktober erscheinen die Artikel: \"Ein abgedrungenes Wort \u00fcber gewisse neuere Regierungskritiken\", \"Anfrage, die Begriffserzeugung in den Taubstummen betreffend\" und \"Dichterwerth. Ein Fragment\"<br><br><b>1803<\/b><br>In de \"Berlinischen Monatsschrift\" erscheinen die Artikel&nbsp; \"Zur Einleitung in die Pestalozzische Unterrichtsmethode\", \"Vom richtigen Geschmack der Ideen\", \"Johann Wilhelm Ludwig Gleim. Einige Grundz\u00fcge seiner poetisch-menschlichen Charakteristik und Lebensgeschichte\" sowie \"Erinnerungen zu der vorstehenden Nachschrift\".<br>Au\u00dferdem erscheint in den \"Berlinischen Nachrichten von Staats- und gelehrten Sachen\" der Artikel \"Versuch einer Einleitung in die\nGrunds\u00e4tze des Pestalozzischen Elementarunterrichts: nebst Anh\u00e4nge:\n\u00fcber die Olivierische Lese- und Rechtschreibungs-Lehrmethode\".<br><br><b>1804<\/b><br>In Berlin erscheint die Schrift \"Beytrag zur n\u00e4heren Einverst\u00e4ndigung \u00fcber die Pestalozzische Methode\".<br>Au\u00dferdem ver\u00f6ffentlicht der \"Berlinischen Monatsschrift\" zwei Artikel Himlys: \"Gleim und Ramler\" sowie \"Ein Nachtrag dazu\".<br><br><b>1805<br><\/b>In einem Brief Pestalozzis, zu dem Himly inzwischen in freundschaftlicher Verbindung steht, hei\u00dft es: \"Halten Sie es f\u00fcr wahrscheinlich, da\u00df die Zahl der Menschen, die sich in Berlin f\u00fcr die Methode interessiert, mir ein paar J\u00fcnglinge senden k\u00f6nnte, die sich ganz dem Studium der Methode widmen w\u00fcrden? Noch wichtiger w\u00e4re es f\u00fcr die Methode, [...] da\u00df ich in dem Plan unterst\u00fctzt w\u00fcrde, eine Anzahl armer J\u00fcnglinge ganz f\u00fcr die Methode zu erziehen, um dann allenthalben, wo man die Einf\u00fchrung w\u00fcnschte, t\u00fcchtige Subjekte zur Ausf\u00fchrung des Endzweckes abgeben zu k\u00f6nnen [...] Sagen Sie mir, darf ich diese Ideen ohne Gefahr, mi\u00dfkannt und mi\u00dfverstanden zu werden, in das Publikum werfen, und sind Ihnen in Berlin einige Personen bekannt, von denen Sie glauben, da\u00df sie meine diesf\u00e4lligen W\u00fcnsche bef\u00f6rdern w\u00fcrden?\" (Zitiert nach Kemnitz, 2002, S. 29)<br><br>In der \"Berlinischen Monatsschrift\" erscheint der Artikel \"Ueber die erste Erziehung, nebst einigen Notizen zur p\u00e4dagogischen Litteratur\".<br><br><b>1806<br><\/b>Im Verlag der \"Neuen Societ\u00e4t-, Buch- und Kunsthandlung\" in Halle erscheint Himlys Buch \"Er\u00f6rterung des Gallschen Versuchs einer fortgesetzten Gehirnlehre, nach seinem psychologischen Gehalte\".<br><br><b>1807<br><\/b>In der \"Berlinischen Monatsschrift\" erscheint der Artikel \"Ueber das Sich-Einbilden\".<br><br><b>1808<br><\/b>Himly publiziert im Verlag Friedrich Braunes die Schrift \"Gall und Lavater. Beytrag zur vergleichenden W\u00fcrdigung der neuen und alten Physiognomik\". Im Vorwort dazu hei\u00dft es: \"Diese Schrift hat einen doppelten Zweck. Der fr\u00fcher erschienenen 'Er\u00f6rterung des Gallschen Versuchs' schien noch das Schlu\u00dfwort zu fehlen: es ist hier und zwar so gegeben, da\u00df es wohl Niemanden unverst\u00e4ndlich seyn wird [...]. Ausserdem aber schien es, so wie in n\u00e4chster Beziehung, auch in macher anderer Hinsicht angemessen, ja nothwendig: bey dieser neuen Physiognomik, wenigstens mit einigen Hauptz\u00fcgen, an eine \u00e4ltere, auch deutsche Physiognomik zu erinnern; an eine solche, wie sie, bis dahin, bey keiner anderen Nazion aufzustellen gewagt worden; und die dennoch viel weniger gekannt und gesch\u00e4tzt ist, als es [...] bey der Beurtheilung der neuen Sch\u00e4dellehre und mancher bey ihrem Vortrage gefallenen Aeusserungen zu w\u00fcnschen gewesen w\u00e4re.\" Die Schrift besch\u00e4ftigt sich zum einen mit der Fragestellung \"Wie sich die Sch\u00e4del-Physiognomik in den Jahren 1805 bis 1808 in Deutschland und in der Schweiz gezeigt habe\" sowie auf der anderen Seite \"Inwiefern bey Lavater die Unterschiedung nach Gut oder B\u00f6se, am Sch\u00e4del, oder im Fest- und Vorangelegt-Erscheinenden des Aeusseren \u00fcberhaupt, stattgefunden habe; nebst einigen anderen Hauptz\u00fcgen zur Parallele: Gall und Lavater\". Zudem enth\u00e4lt sie noch einen Exkurs \"Von Protuberanzen, Knoten, Unebenheiten und Rauhigkeiten; von Form oder Unform am Sch\u00e4del\". (Himly, 1808: S. If. u. 2)<br><br>Zudem kann sich Himly mit dem Artikel \"Theorie und Praxis\" erstmals in einer p\u00e4dagogischen Fachzeitschrift, der \"Neue Bibliothek f\u00fcr P\u00e4dagogik\" positionieren.<br><br><b>1809<br><\/b>Aufgrund seiner \"Kenntnisse, Geschicklichkeit und patriotische[n] Gesinnung\" erh\u00e4lt Himly eine Anstellung in der preu\u00dfischen Zensurbeh\u00f6rde. (Kemnitz, 2002, S. 21) <br>Au\u00dferdem wird er f\u00fcr die \"Wissenschaftliche Deputation\" bei der Sektion Kultus und des \u00f6ffentlichen Unterrichts ins Auge gefasst, dort soll er P\u00e4dagogik und Philosophie lehren.<br>Wilhelm von Humboldt, der Himly nur aus seinen Schriften und Artikeln kennt, schreibt in einem Brief an Friedrich August Wolf: \"Allein danach gef\u00e4llt er mir nicht \u00fcbel, und da wir einmal von [August Ferdinand] Bernhardi abstrahieren und auch Fichte nicht nehmen wollen, so bleibt, soviel mir bekannt ist, sonst niemand \u00fcbrig. Auch ist es nur f\u00fcr ein Jahr. Uebrigens hat er sich als politischer Censor immer gegen die Section so gut betragen, da\u00df ich ihm wohl deshalb eine Auszeichnung g\u00f6nnte.\" Schlie\u00dflich entscheidet man sich aber doch f\u00fcr Bernhardi. (Zitiert nach Kemnitz, 2002, S. 24)<br><br>Himly gr\u00fcndet in Berlin eine eigene Fachzeitschrift, \"P\u00e4dagogische Mittheilungen. Eine Zeitschrift\", von der allerding nicht mehr als zwei Ausgaben erscheinen. In ihnen sind drei Artikel von Himly abgedruckt:\"Das erste Sehen. Erster Beytrag zur Bestimmung des p\u00e4dagogischen Objekts in seinen fr\u00fchesten Erscheinungen\", \"Die absolute Methode im Zyklus und Kreislauf ihrer Hauptbegriffe k\u00fcrzlich geschildert und kontrastiert mit der relativen Methode\", \"Er\u00f6rterung der neueren Lage der Pestalozzischen Methode \u00fcberhaupt, und des in derselben sich entwickelnden allgemeinen Plans einer absoluten Elementarbildung insbesondere. Erster Abschnitt\"<br>Himly publiziert aber weiterhin auch in anderen Zeitschriften. So erscheint in diesem Jahr in der Zeitschrift \"Neue Bibliothek f\u00fcr P\u00e4dagogik\" der Artikel \"Menschheit und Menschen-Individualit\u00e4t\".<br><br><b>1810<br><\/b>Himly geh\u00f6rt dem Lehrk\u00f6rper der Berliner Universit\u00e4t an (f\u00fcr das Jahr 1810 k\u00f6nnen die Titel der Vorlesungen allerdings nicht nachgewiesen werden).<br><br>In Berlin erreicht die Diskussion \u00fcber die Pestalozzischen Erziehungsmethoden, die bereits seit einiger Zeit \u00e4u\u00dferst kontrovers gef\u00fchrt wurde, einen neuen H\u00f6hepunkt, nachdem Bernhard Moritz Snethlage, entschiedener Pestalozzigegner und Direktor des Joachimsthal'schen Gymnasiums moniert, die Methode Pestalozzis sei ein Hindernis f\u00fcr die Erziehung. (Kemnitz, 2002, S. 23f.) Vor diesem Hintergrund positioniert sich Himly deutlich, wenngleich mit kritischen Zwischent\u00f6nen, als Pestalozzibef\u00fcrworter und ver\u00f6ffentlicht in der \"Berlinischen Monatsschrift\" die Artikel \"Pestalozzische Theorie und Pestalozzische Praxis\".<br><br>Der Theologe und P\u00e4dagoge Christian Wilhelm Harnisch h\u00e4lt in diesem Zusammenhang in seinen Memoiren fest: \"Durch die [...] Disputation war mir auch der Kamm gewachsen, und da ich h\u00f6rte, da\u00df der Geheimrath Himly [...] Vorlesungen \u00fcber Pestalozzi hielt, und damit eine Gespr\u00e4chsversammlung verbunden und manches gegen die Pestalozzischen Bestrebungen vorgebracht hatte, so begab ich mich auch in eine solche [...] und ward durch die jugendliche Keckheit, womit ich die Bedenken gegen das neue Schulwesen angriff, leider die Veranlassung, da\u00df der gewi\u00df sehr wohlmeinende Mann seine Vorlesung einstellen mu\u00dfte, indem seine Zuh\u00f6rer ihn verlie\u00dfen, wie mir erst lange Jahre hernach einer derselben [...] erz\u00e4hlt hat.\" (Kemnitz, 2002, S. 31)&nbsp; <br><br><b>1811<br><\/b>Promotion.<br><br>Im Sommerhalbjahr Vorlesung \"\u00dcber den Zustand des jetzigen p\u00e4dagogischen Studiums, besonders \u00fcber die Frage, ob es irgend eine allgemeine p\u00e4dagogische Lehrmethode g\u00e4be\". Im Winterhalbjahr Vorlesung \"\u00dcber die m\u00f6gliche Anordnung eines allgemeinen Lehrplans, mit n\u00e4herer Beziehung auf die dermalige Lage der Lehr- und Erziehungskunst und ihres Studiums\".<br><br>In der \"Berlinischen Monatsschrift\" erscheint der Artikel \"Ueber ein\nvorl\u00e4ufiges Wort der Pestalozzischen Wochenschrift, die P\u00e4dagogischen\nMittheilungen betreffend\".<br><br><b>1812<br><\/b>Himly wird Ritter des Guelphenorden (Callisen, 1840: 28. Bd. S. 535)<br><br>Im Sommerhalbjahr Vorlesung unter dem Titel \"P\u00e4dagogik\". Im Winterhalbjahr Vorlesung \u00fcber \"Die Geschichte der Pestalozzischen Lehrmethode, mit kritischen Bemerkungen \u00fcber das rechte Ma\u00df ihrer Anwendung.<br>In der Zeitschrift \"Neue Bibliothek f\u00fcr P\u00e4dagogik\" erscheint der Artikel \"Aus einem Schreiben des Herrn Kriegsrath Himly an den Herausgeber betreffend die Pestalozzische Theorie\".<br><br><b>1813<br><\/b>Himly wird in der Zensurbeh\u00f6rde seines Amtes enthoben, da er der Ver\u00f6ffentlichung des Flugblattes \"\u00dcber politische Reformation an Deutschlands F\u00fcrsten\" zugestimmt hatte.<br>Noch im selben Jahr erh\u00e4lt er jedoch eine Stellung in der preu\u00dfischen Regierungskomission. (Kemnitz, 2002, S. 21f.)<br><br>Im Sommerhalbjahr \"Vorlesungen allgemeinen p\u00e4dagogischen Inhalts\". Im Winterhalbjahr \"P\u00e4dagogische Vorlesung allgemeinen Inhalts\".<br>In Neustadt an der\nOrla erscheint Himlys Buch \"Was hat zu aller Zeit als geleistete Erziehung gegolten?\nund wie m\u00f6chte ein jeder erzogen seyn?\".<br>\n<br><b>1814<br><\/b>Im Sommerhalbjahr Vorlesung \"\u00dcber P\u00e4dagogik\". Im Winterhalbjahr Vorlesung \"\u00dcber P\u00e4dagogik\".<br>Himly publiziert wiederholt in Neustadt an der Orla. Das Buch tr\u00e4gt den Titel \"Von der Verdunklung des Erziehungsganzen\".<br><br><b>1815.<br><\/b>Himly wird Geheimer Legationssekret\u00e4r. (Callisen, 1840: 28. Bd. S. 535; Kemnitz, 2002, S. 22)<br><br>Im Sommerhalbjahr Vorlesung mit dem Titel \"Von der Beziehung der allgemeinen Erziehungsidee auf den Gesichtspunkt des \u00e4u\u00dferlichen Lebens\". Im Winterhalbjahr Vorlesung \"\u00dcber p\u00e4dagogische Gegenst\u00e4nde\".<br><br><b>1816<br><\/b>Im Sommerhalbjahr Vorlesung \"\u00dcber p\u00e4dagogisch-didaktische Gegenst\u00e4nde\". Im Winterhalbjahr Vorlesung mit dem Titel \"Prop\u00e4deutik der Erziehung des Unterrichtes\".<br><br><b>1817<br><\/b>\u00dcbersiedlung nach Frankfurt am Main, dort Gesandtschaftsrat des\nAu\u00dfenministers Graf von der Goltz. (Kemnitz, 2002, S. 22; bei Callisen, 1840: 28. Bd. S. 535 f\u00e4lschlicherweise das Jahr 1816 angegeben, dies jedoch aufgrund der Vorlesungst\u00e4tigkeit unwahrscheinlich)<br><br><b>1818<\/b><br>Ernennung zum Ministerresidenten in Frankfurt am Main. (Callisen, 1840: 28. Bd. S. 535; Kemnitz, 2002, S. 22)<br><br><b>1825<br><\/b>Pensionierung. (Callisen, 1840: 28. Bd. S. 535; Kemnitz, 2002, S. 22)<br><br><b>1831<br><\/b>Am 24. Oktober stirbt Johann Friedrich Wilhelm Himly im Alter von 62 Jahren in Barunschweig. (Callisen, 1840: 28. Bd. S. 535)<br><br>---------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br><br>Im Halberst\u00e4dter Gleimhaus sieben Briefe Himlys aus den Jahren 1796-1802 an Johann Wilhelm Ludwig Gleim erhalten.<br><br>---------------------------------------------------------------------------------------------------------------<br><br><b>Literatur<\/b><br><br><b>Callisen<\/b>, Adolph Carl Peter: Medicinisches Schriftsteller-Lexicon der jetzt lebenden Verfasser, Kopenhagen 1840.<br><br><b>Kemnitz<\/b>, Heidemarie: Johann Friedrich Wilhelm Himly. Ein Pestalozzianer als erster Privatdozent f\u00fcr P\u00e4dagogik an der Berliner Universit\u00e4t; in: Horn, Klaus-Peter \/ Kemnitz, Heidemarie (Hrsg.): P\u00e4dagogik Unter den Linden. Von der Gr\u00fcndung der Berliner Universit\u00e4t im Jahr 1810 bis zum Ende des 20. Jahrhunderts [= Beitr\u00e4ge zur Universit\u00e4ts- und Wissenschaftsgeschichte, Bd. 6], Stuttgart 2002: S. 19-36.<br><br><b>Meusel<\/b>, Johann Georg: Das gelehrte Teutschland oder Lexikon der jetzt lebenden teutschen Schriftsteller, 5. durchaus vermehrte und verbesserte Auflage, Meyersche Buchhandlung 1801.<br><br><b>Schmidt<\/b>, Friedrich August (Hrsg.): Neuer Nekrolog der Deutschen, Ilmenau 1824f.<br><br><br>","genealogie":"Bruder: Karl Gustav Himly (1772-1837), Augenarzt\nEhefrau: Luise Christiane Wilhelmine Ahrens (1771-1820)\nTochter: Name unbekannt","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[{"zeitraum":"von 1800 bis 1817","gebaeude":null,"damals_adresse":"","heute_adresse":"","kommentar":null}],"fach":["P\u00e4dagogik","Verwaltung"],"institution":[],"ort":[],"verein":["Schach-Club","Montagsclub"],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}