
{"meta":{"meta-title":"Friedrich Georg Weitsch < Personen","meta-description":"Friedrich Georg Weitsch < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/648","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/648","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Friedrich Georg Weitsch"},"count":{"lebensdaten":9,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":1,"berlinaufenthalte":0,"register":3,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/648","text":"Friedrich Georg Weitsch"}]},"data":{"id":648,"zusatz_id":648,"meta":{"meta-title":"Friedrich Georg Weitsch < Personen","meta-description":"Friedrich Georg Weitsch < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/648","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/648"},"title":"Friedrich Georg Weitsch","nachname":"Weitsch","vorname":"Friedrich Georg","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"08.08.1758","geburtsort":"Braunschweig","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"30.05.1828","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Historienmaler","Portraitmaler"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/17\" class=\"link-hover text-primary\">Berlinischer K\u00fcnstler-Verein (gegr\u00fcndet: 22.11.1814 aufgel\u00f6st: 1934)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/27\" class=\"link-hover text-primary\">Philomatische Gesellschaft (gegr\u00fcndet: 16.10.1800)<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"<span class=\"person\"><\/span><span class=\"person\"><\/span><b style=\"color: rgb(0, 0, 0);\">1758<\/b><br style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\">Friedrich Georg Weitsch wird am 8. August in Braunschweig geboren und in der Kirche St. Andreas getauft. <br><\/span><b><br>1775<\/b><br>Studienaufenthalt bei Johann Heinrich\n Tischbein in Kassel vom Fr\u00fchjahr des Jahres bis zum Sp\u00e4tsommer 1776.<br>Sch\u00fcler seines Vaters, des Landschaftsmalers Johann Friedrich (Pascha) Weitsch. Zudem war Friedrich Georg Weitsch nach seiner R\u00fcckkehr aus Kassel bei der Braunschweiger Lackwarenmanufaktur Stobwasser besch\u00e4ftigt, wo er vor allem im Landschaftsgenre t\u00e4tig war.<br><br><b>1780<br><\/b>Obschon erste Portr\u00e4ts Weitschs aus seinen Kasseler Jahren 1775\/76 bekannt sind, gibt er in seiner Autobiographie (Autograf, 31 S., gebunden, 2\u00b0, als Leihgabe des Vereins Berliner\nK\u00fcnstler in der Stiftung Archiv der Akademie der K\u00fcnste Berlin, VBK Nr.\n61) das Jahr 1780 als Beginn seiner Hinwendung zur Portr\u00e4tmalerei an. <br>Er beschreibt in diesem Zusammenhang ausf\u00fchrlich den Entstehungsprozess des Bildnisses des Major Curdes zu Kassel. Nachweisbar sind zudem mehrere Kopien nach Anton Graffs Portr\u00e4t des Herzogs Karl\nWilhelm Ferdinand von 1777, sowie eine Kopie von dessen Pendant, dem\nPortr\u00e4t des Prinzen Heinrich von Preu\u00dfen, die aus der Hand Weitschs stammen. Graff wird stilistisch zur Leitfigur seiner Portr\u00e4tmalerei.<br><br>\n <b>1783<\/b><br>In diesem Jahr, kurz nach dem Tod seiner Mutter, schreibt Weitsch sich an der Kunstakademie in D\u00fcsseldorf ein, um seine malerische Ausbildung fortzusetzen.<br>\n <br>\n <b>1784 bis 1787<\/b> <br>\n Reisen in die Niederlande und Italien unter Begleitung seines Bruders Johann Anton August.&nbsp; Aufenthalte\n in Rom (1784), Neapel (1786) und Florenz (1787). In Rom trifft er auf Wilhelm Heinrich Tischbein und andere deutsche K\u00fcnstler.<br>\n <br>\n <b>1787<\/b> <br>\n Ernennung zum Hofmaler in Braunschweig durch Herzog Karl Wilhelm Ferdinand.<br>\n <br>\n <b>1790<\/b> <br>Nach einem neunmonatigen Aufenthalt in Hamburg folgt Weitsch dem Anraten seines Bruders und besucht Berlin, wo Heinitz einige seiner Bilder ausstellte.<br><strike><\/strike><br>\n <b>1794<\/b> <br>Weitsch wird Mitglied der Akademie der K\u00fcnste und heiratet Christiane Elisabeth Schr\u00f6der.<br>In diesem Jahr beteiligt sich Weitsch erstmalig an der Austellung der Berliner Akademie der K\u00fcnste und beschickt sie mit einem Portr\u00e4t seines Vaters. (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1794:168)<br><br><b>1795 <\/b><br>Reise nach Berlin. Hier begegnet er einigen K\u00fcnstlern, die er bereits auf seiner Reise nach Italien getroffen hatte, er benennt in seiner Lebensbeschreibung namentlich Johann Gottfried Schadow, 1785-87 in Rom, danach\nAkademierektor und Hofbildhauer in Berlin; Peter Ludwig L\u00fctke, Landschaftsmaler, 1785\/87 in Rom, seit 1789 Prof. der Berliner Kunstakademie und J.\nGraetsch, seit 1789 Prof. und Lehrer der Gipsklasse an der\nBerliner Akademie.  <br>Als Schaust\u00fccke seines K\u00f6nnens zeigt Weitsch eine Madonna nach Raffael und mehrere Bildnisse auf der Ausstellung der Akademie der K\u00fcnste.&nbsp; (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1795:84.85) Bei dem Madonnenbild wird es sich um eine Kopie der Madonna della Sedia handeln, die Weitsch 1787 im Palazzo Pitti in Florenz kopierte.<br><br><b>1797<br><\/b>Umsiedlung nach Berlin. Als Nachfolger des in diesem Jahr verstorbenen Bernhard Rhode\nlehrt er Historienmalerei an der Akademie. Im selben Jahr erfolgte die Ernennung zum K\u00f6niglichen\nHofmaler. Auf der Akademieausstellung zeigt Weitsch neben einem Bild, das mit <i>\"Die Schule des Plato\"<\/i> betitelt ist, zwei Landschaftsdarstellungen. (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1797:44.45) <br><br><b>\n 1798<\/b> <br>Weitsch wird zum Rektor der Akademie ernannt und stellt zuvor neben einem Kniest\u00fcck des Port\u00e4tmalers Anton Graff, ein im Katalog zur Ausstellung ausf\u00fchrlich beschriebenes Gem\u00e4lde aus: <i>\"Das Opferfest des Krodo, der auf dem Vorgebirge des Hartzes, der jetzt benannten Hartzburg, verehrt wurde\"<\/i>. (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1798:321.322)<br>Er erh\u00e4lt ein Jahresgehalt von 400 Reichstalern und weitere 600 Reichstaler j\u00e4hrlich f\u00fcr Gem\u00e4lde zugesprochen, die er als Hofmaler anfertigen sollte. Eine kostenlose Wohnung war ihm bereits bei seinem ersten Berlinaufenthalt in der Neuen M\u00fcnze einger\u00e4umt worden. Weitsch findet seinen neuen Wirkungskreis, ihn verbindet enge Freundschaft mit Daniel Chodowiecki und Johann Gottfried Schadow.<br><br><b>1800<br><\/b>Im Katalog zur Austellung der Akademie der K\u00fcnste ist in der Abteilung \"Gallerie vaterl\u00e4ndisch-historischer Darstellungen\" (die auf Wunsch Friedrich Wilhelms III. der Bedeutung der \"Jahrhundertausstellung\" Rechnung tragen sollten), gleich zu Anfang ein Werk Weitschs genannt.&nbsp; Als \"historisches Bildni\u00df\" wird ein Portr\u00e4t des regierenden Monarchen und der K\u00f6nigin im Garten des Charlottenburger Schlosses beschrieben, das anschlie\u00dfend von Daniel Berger in Kupfer gestochen wird. (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1800:1)<br>Ausserdem ist Weitsch als Rektor der Akademie mit weiteren Historiengem\u00e4lden und Port\u00e4ts vertreten.<b><br><\/b>(B\u00f6rsch-Supan 1971, 1800:11.12.47-56) (Dort im Register falsch angegeben).<br><br><b>1802<\/b><br>Das Gem\u00e4lde <i>\"Friedrich der Gr\u00f6\u00dfe in der Schlacht von Kunersdorf\"<\/i> aus der Hand des Rektors und Hofmalers wird zusammen mit einem Gem\u00e4lde nach Ossians \"Comala\" ausgestellt. (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1802:6.39)<br><br><b>1804<br><\/b>Auch in diesem Jahr stellt Weitsch eine im Katalog ausf\u00fchrlich beschriebene Szene nach Ossian aus, die&nbsp; mit <i>\"Der Tod Bosminas, Tochter des K\u00f6nigs Fingal\" <\/i>betitelt ist. Neben einer<i> \"Landschaft nach der Idee komponiert\"<\/i> und einem Familienbildnis derer von Kotzebue in Lebensgr\u00f6\u00dfe, \"allegorisch dargestellt\", finden sich ein Kniest\u00fcck des Grafen von der Schulenburg-Kehnert sowie einige nicht n\u00e4her bezeichnete Bilder.<b><br><\/b>(B\u00f6rsch-Supan 1971, 1804:13) <br>Weitsch fertigt zudem w\u00e4hrend des Berlin-Aufenthaltes von Friedrich Schiller ein Brustbild des Dichters an. Die Kreidezeichnung, die sp\u00e4ter von F. Chevalier lithographiert wurde, befindet sich heute im BMPK Kupferstichkabinette (Invent-Nr. 4311) (Friedl\u00e4nder, 1921, 1. Bd. S. 359).<br><br><b>1805<\/b><br>Reise nach Dresden, wo er die <i>\"Heilige Cecilie\"<\/i> von Carlo Dolce kopiert. Seine Frau begleitet ihn.<br><br><b>1806<\/b><br>Mit einer <i>\"Sch\u00e4feridylle\"<\/i> beteiligt sich der Maler an der Ausstellung der Akademie der K\u00fcnste (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1804:4). In der Haude- und Spenerschen Zeitung wird die Sch\u00f6nheit der Naturdarstellung besonders gelobt (Haude- und Spenersche Zeitung, 09. 10. 1806, Nr. 121).<br><br><b>1808<br><\/b>Die Vielseitigkeit Weitschs in den verschiedenen Gattungen der Malerei l\u00e4sst sich an den eingesandten Gem\u00e4lden des Jahres 1808 studieren. Neben einer gro\u00dfen Landschaft sind einige Bildnisse zu betrachten, wie das von Alexander von Humboldt. Auch ein Bildnis der Schauspielerin Madam Bethmann sowie ein Port\u00e4t seines Vaters sind ausgestellt. Dazu die helige Cecilie, nach Carlino Dolce, die er im Jahr 1804 in Dresden kopiert hatte.<b><br><\/b>(B\u00f6rsch-Supan 1971, 1808:11-17)<br>Er reist nach Stettin, wo er den Marschall Soult zu portr\u00e4tieren hatte. Das Bild war f\u00fcr den Marschallsaal in Paris in Auftrag gegeben worden, um ein schlechteres Portr\u00e4t des Herrn zu ersetzen, das Napoleon hatte entfernen lassen. Vom Verbleib oder der H\u00e4ngung des Bildnisses ist jedoch nichts bekannt.<br><br><b>1810<\/b><br>Im Katalog zur Berliner Akademieausstellung ausf\u00fchrlich beschrieben, sind in diesem Jahr zwei gro\u00dfe Landschaftspendants ausgestellt, von denen die eine direkt auf die S\u00fcdamerikareise Alexander von Humboldts zur\u00fcckgeht. So ist eine s\u00fcdamerikanische Landschaft dargestellt, in der Humboldt selbst, die Figurenstaffage bildend, einen Sextanten h\u00e4lt. Das Gegenst\u00fcck zeigt eine Landschaft in Kamtschatka und ist nach einer Zeichnung und Beschreibung eines ebenfalls bebannten Weltreisenden angefertigt. Ausserdem wird eine nicht n\u00e4her beschriebene Landschaftsdarstellung gezeigt. (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1810:16-20)<br><br><b>1811<\/b><br>Weitsch macht mit seiner Frau eine Reise durch die Niederlande, wo er einige Bilder f\u00fcr seine Gem\u00e4ldesammlung erwirbt.<br><br><b>1812<\/b><br>Auch in diesem Jahr finden sich unter den von Weitsch ausgestellten Bildern wiederum einige, die nach Reisebeschreibungen entstanden sind: Kapstadt mit dem Tafelberg im Hintergrund, nach Plan und Beschreibung eines Professor Lichtenstein, sowie eine Ansicht der Ruinen von Paestum \"<i>nach einer Zeichnung, die an Ort und Stelle gemacht wurde<\/i>\". Ausserdem findet sich eine mythologische Szene: \"<i>Armor und Anakreon<\/i>\" und dazu eine christliche Szenerie: \"<i>Maria, Jesus und Johannes<\/i>\". Alle ausgestellten Bilder sind in \u00d6l gemalt. (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1812:14-18)<br><br><b>1814<br><\/b>Weitsch beteiligt sich mit&nbsp; dem \u00d6lgem\u00e4lde \"<i>Die Schlacht an der Katzbach<\/i>\" und einigen Port\u00e4ts an der Akademieausstellung. Ausserdem zeigt er ein Gem\u00e4lde mit dem Titel \"<i>Eichenwald<\/i>\", welches sein Vater \"im achtzigsten Jahre seines Alters angelegt und vom Sohne 1813 und 1814 vollendet\" wurde. Im Anhang, vermerkt als \"sp\u00e4ter eingesandt\" und sehr umfangreich beschrieben und erkl\u00e4rt, findet sich ein weiteres \u00d6lbild, das den Titel tr\u00e4gt: \" <i>Denkmal der Vaterlandsliebe des preu\u00dfischen Volkes im Jahr 1813 und 1814<\/i>\". Als Zusatz zur Beschreibung des Katalogtextes ist folgendes vermerkt:<br>\"Der K\u00fcnstler hat das Werk zur Aufstellung in irgend einem dazu schicklichen Geb\u00e4ude dieser Haupt- und Residenzstadt bestimmt.\" (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1814:8-10.372)<br><br><b>1816<\/b><br>In diesem Jahr sind auf der Ausstellung der Akademie der K\u00fcnste neben einem Kupferstich aus der Hand Daniel Bergers, der auf ein Gem\u00e4lde Weitschs zur\u00fcckgeht (<i>\"Die Befreier Europas\"<\/i> (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1816:4) auch sechs Bilder des Rektors und Hofmalers Weitsch zu sehen:<br>\" <i>Ein schlafender Amor<\/i>.\", \"<i>Ein Amor mit dem Pfeile zielend<\/i>\", \"<i>Eine Landschaft mit dem Colosseum in Rom, von den Kaiserpall\u00e4sten aus zu sehen, im Hintergrunde die B\u00e4der des Titus<\/i>\", \"<i>Ein Christuskop<\/i>f\" und neben einigen Bildnissen auch eine \"Idylle\", die mit \"<i>Der Korbflechter<\/i>\" betitelt ist. (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1816:5-10)<br><br><b>1818<\/b><br>Ein gro\u00dfes Schlachten- bzw. Historiengem\u00e4lde er\u00f6ffnet den diesj\u00e4hrigen Beitrag des Malers an der Akademieausstellung. \"<i>Die Schlacht bei Bar sur Aube, am 27. Februar 1814<\/i>.\" Dazu sind einige Port\u00e4ts ausgestellt. Ebenso das Gem\u00e4lde \"<i>L\u00e4ndliche Ansicht einer Kinder-Gruppe<\/i>\" sowie \"<i>Ein Armor, welcher einen Schmetterling aufspie\u00dft<\/i>\" und \"<i>Goldfische im Glase<\/i>\". (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1818:4-8)<br><br><b>1820<\/b><br>\"<i>Eine Landschaft, in welcher die Viehzucht, die J\u00e4gerei und Fischerei vorgestellt sind.<\/i>\" wird von Weitsch zur Berliner Akademieausstellung eingereicht. Zudem mehrere Bildnisse und eine \"<i>Winzerin, die einen Teller mit Trauben darbietet<\/i>.\" (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1820:1-3)<br><br><b>1821<br><\/b>Mitglied der \"Philomatischen Gesellschaft\".<br><br><b>1822<\/b><br>Einige Port\u00e4ts aus seiner Hand werden auf der Akademieausstellung pr\u00e4sentiert. (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1822:3)<br><br><b>1824<\/b><br>Ein zu Ehren seiner verstorbenen Eltern geschaffenes Altarbild, das zugleich als Epitaph dient und in der Kirche St. Andreas in Braunschweig aufgestellt werden soll, wird auf der Akademieausstellung gezeigt. Es stellt die \"<i>Verk\u00fcndigung bei den Hirten<\/i>\" dar. Eine \"<i>Fertige Skizze des gr\u00f6\u00dferen Bildes, welches zu dem Gem\u00e4lde=Cyklus in der Garnison-Kirche zu Potsdam geh\u00f6rt, vorstellend die Anbetung der Hirten bei der Geburt Christi<\/i>\" ist ebenso ausgestellt wie eine \"<i>Waldgegend, und andere Malereien<\/i>\".<br>(B\u00f6rsch-Supan 1971, 1824:1-3)<br><br><b>1826<\/b><br>Weitschs letzter Beitrag zur Ausstellung in der Akademie der K\u00fcnste sind einige Zeichnungen und eine Landschaft in \u00d6ltechnik. (B\u00f6rsch-Supan 1971, 1826:1.2)<br><br><b>1828<br><\/b>Am 30. Mai stirbt Weitsch in Berlin.<b><br><br>1832<br><\/b>Die Akademie der K\u00fcnste bereichert ihre Gem\u00e4ldesammlung durch den Ankauf des \"<i>meisterhaften Bildnisses des Landschaftsmalers [Pascha] Weitsch, gemalt von seinem Sohne, dem ehemaligen Rektor der Akademie<\/i>\"aus Weitschs Nachlass, der in Berlin versteigert wird. Das Portr\u00e4t gilt seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen.<b><br><\/b>(B\u00f6rsch-Supan 1971, 1832:X)<br><br>---------------------------------------<br>\n <br><u><span style=\"text-decoration: underline;\"><\/span><\/u>Werke: Stadtmuseum Berlin, Gem\u00e4ldesammlung und&nbsp; graphische Sammlung, Nationalgalerie Berlin, Stiftung Preu\u00dfische Schl\u00f6sser und G\u00e4rten.<br>\n ----------------------------------------<br>\n <br>Literatur:<br><br>Norman-Mathias Pingel: <i>Weitsch, Friedrich Georg<\/i> in:\nBraunschweiger Stadtlexikon, herausgegeben im Auftrag der Stadt\nBraunschweig von Luitgard Camerer, Manfred R. W. Garzmann und\nWolf-Dieter Schuegraf unter besonderer Mitarbeit von Norman-Mathias\nPingel, Braunschweig 1996, Erg\u00e4nzungsband, Seite 136.<br><br>Reimar F. Lacher: <i>Friedrich Georg Weitsch (1758-1828). Maler, Kenner, Akademiker<\/i>, Berlin 2005.<br><br>Hans Heinrich F\u00fcssli (Hrsg.): <i>Allgemeines\nK\u00fcnstlerlexikon<\/i>, 2. Teil, 1820, S. 6083-6088.<br><br>Friedrich Wilhelm\nGubitz: <i>Friedrich Georg Weitsch<\/i>. In: Der Gesellschafter oder Bl\u00e4tter\nf\u00fcr Geist und Herz, 2. Jg., 1828, Nr. 95, S. 475 f., Nr. 96, S. 479 f.\nund S. 481.<br><br><br>SiHo<br><p class=\"p\"><\/p><br><br>\n ","genealogie":"Vater: Johann Friedrich (Pascha) Weitsch, Maler\n\nBruder: Johann Anton August Weitsch, Maler\n\nEhefrau: Christiane Elisabeth Schr\u00f6der","primaer":null,"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/820\" class=\"link-hover text-primary\">Erinnerungen an Friedrich Georg Weitsch<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/8030\" class=\"link-hover text-primary\">Friedrich Georg Weitsch<\/a>"],"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":["Akademie der K\u00fcnste"],"ort":[],"verein":["Philomatische Gesellschaft","Berlinischer K\u00fcnstler-Verein"],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}