
{"meta":{"meta-title":"Carl Wilhelm Cosmar < Personen","meta-description":"Carl Wilhelm Cosmar < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/649","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/649","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Carl Wilhelm Cosmar"},"count":{"lebensdaten":8,"namensformen":1,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":1,"berlinaufenthalte":0,"register":1,"quellen":1},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/649","text":"Carl Wilhelm Cosmar"}]},"data":{"id":649,"zusatz_id":649,"meta":{"meta-title":"Carl Wilhelm Cosmar < Personen","meta-description":"Carl Wilhelm Cosmar < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/649","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/649"},"title":"Carl Wilhelm Cosmar","nachname":"Cosmar","vorname":"Carl Wilhelm","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"26.03.1763","geburtsort":"Neuruppin","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"07.10.1844","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Prediger","Archivar"],"vereine":[],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":"Emanuel Carl Wilhelm (Neuer Nekrolog der Deutschen) Immanuel Wilhelm Carl (Evangelisches Pfarrbuch, Gelehrtes Berlin (1825))","namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n  <b>1763<br \/>\n  <\/b> Am 26. M\u00e4rz Geburt in Neuruppin. - Nach dem Tod des Vaters wird Cosmar\n  von seiner Mutter im Schindlerschen Waisenhaus (Berlin) untergebracht. Mit\n  Unterst\u00fctzung des Waisenhauses besucht er von <b>1780 bis 1782<\/b> das\n  C\u00f6llnische Gymanysium. <br \/>\n   <br \/>\n   <b>1782<br \/>\n  <\/b> C. beginnt ein Studium der Theologie an der Universit\u00e4t Halle. <br \/>\n   <br \/>\n   <b>1786<br \/>\n  <\/b> C. erh\u00e4lt eine Anstellung als 2. Prediger an der Hausvogteikirche in\n  Berlin. Aufgrund eines Geh\u00f6rleidens, das die Predigert\u00e4tigkeit erschwert,\n  bewirbt sich Cosmar um eine Anstellung im Geheimen Archiv. Mit der\n  Begr\u00fcndung, da\u00df keine Stelle frei sei, wird der Antrag abgelehnt. Der im\n  Oktober des Jahres gestellte Antrag um die Benutzung des Archivs wird\n  ebenfalls abschl\u00e4gig beschieden. <br \/>\n   <br \/>\n   <b>1795<br \/>\n  <\/b> Im Dezember bewirbt sich Cosmar erneut erfolglos um das Amt des\n  Sekret\u00e4rs und Registrators beim Oberkonsistorium in Berlin. <br \/>\n   <br \/>\n   <b>1804<br \/>\n  <\/b> Die neuerliche Bewerbung beim Geheimen Staatsarchiv f\u00fchrt zu einer\n  Anstellung Cosmars als Geheimer Archivassistent. In den folgenden Jahren ist\n  Cosmar weniger Archivbeamter als Nutzer des Archivs, das ihm als Grundlage\n  f\u00fcr seine historischen Arbeiten dient. Die publizistische T\u00e4tigkeit Cosmars\n  wird von seinen Vorgesetzten mit Argwohn betrachtet bzw. abgelehnt. Diese\n  verlangen f\u00fcr den Archivdienst \"mechanisch arbeitsame M\u00e4nner\" (K. G. v.\n  Raumer in einem Promemoria an den Staatskanzler Hardenberg vom 28. Juni\n  1812), w\u00e4hrend sich Cosmar offenbar mehr als Historiker versteht. Cosmars\n  Kommunikation mit den Kollegen ist zudem durch seine erhebliche\n  Schwerh\u00f6rigkeit erschwert. Neben seiner T\u00e4tigkeit als Archivassistent\n  redigiert Cosmar die \"Vossische\" (von 1804 bis 1808), von 1808 bis 1823\n  \"Spenersche Zeitung\". <br \/>\n   <br \/>\n   <b>1810<br \/>\n  <\/b> Cosmar ersucht um eine Bef\u00f6rderung zum Archivar und bittet um die\n  Erlaubnis zur Ver\u00f6ffentlichung mehrerer historischer Arbeiten. Hardenberg,\n  als Staatskanzler zust\u00e4ndig f\u00fcr diese Entscheidungen, bittet Cosmars\n  Vorgesetzten, den Geh. Staats- und Kabinettsarchivar Ch. Aug. Ludw.\n  Klaproth, Stellung zu nehmen. Klaproth \u00e4u\u00dfert sich sehr kritisch zu Cosmars\n  archivarischer wie publizistischer T\u00e4tigkeit und empfiehlt die Versetzung an\n  die Kgl. Bibliothek. Es dauert bis zum 13. Mai 1812, bis Hardenberg an den\n  Chef der Sektion f\u00fcr Kultus und \u00f6ffentlichen Unterricht von Schuckmann eine\n  Anfrage richtet, ob man Cosmar nicht in der Bibliothek besch\u00e4ftigen k\u00f6nne.\n  Schuckmann jedoch bezweifelt Cosmars Eignung f\u00fcr den Bibliotheksdienst\n  aufgrund der Schwerh\u00f6rigkeit. Cosmar bleibt damit zun\u00e4chst beim Archiv.\n  <br \/>\n   <br \/>\n   <b>1812<br \/>\n  <\/b> Nach dem Tod Klaproths am 31. Mai bittet Cosmar erneut um Bef\u00f6rderung.\n  Karl Georg von Raumer, nach Klaproths Ableben rangh\u00f6chster Archivar,\n  versucht mit Blick auf Cosmars publizistische Unternehmungen ihn aus dem\n  Archivdienst zu entfernen. Die Entlassung erfolgt am 2. Juli, zugleich wird\n  Cosmar allerdings der Titel des Konsistorialrats verliehen. Er mu\u00df sich\n  verpflichten, jede seiner zur Ver\u00f6ffentlichung vorgesehene Schrift zuvor dem\n  Staatskanzler vorzulegen, zudem m\u00fcssen seine Abschriften und Exzerpte von\n  Akten dem Archiv \u00fcbergeben werden. <br \/>\n   <br \/>\n   <b>1814<br \/>\n  <\/b> Am 24. August sendet Cosmar Hardenberg seine Geschichte des Geheimen\n  Staats- und Kabinettsarchivs und bittet zugleich um die neuerliche\n  Anstellung im Archiv. Doch Cosmar erh\u00e4lt weder eine Stelle im Archiv, noch\n  best\u00e4tigt man ihm den Eingang der Archivgeschichte. In den folgenden Jahren\n  bet\u00e4tigt sich Cosmar weiter publizistisch. <br \/>\n   <br \/>\n   <b>1823<br \/>\n  <\/b> Aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden beendet er seine redaktionelle T\u00e4tigkeit\n  f\u00fcr die \"Spenersche Zeitung\". Er widmet sich nun dem Studium der Literatur.\n  <br \/>\n   <br \/>\n   <b>1824<br \/>\n  <\/b> C. wird 1. Prediger an der Hausvogteikirche. <br \/>\n   <br \/>\n   <b>1833<br \/>\n  <\/b> erfolgt die Emeritierung aus dem Predigerdienst. In den letzten\n  Lebensjahren ist Cosmar krank, seit den 20er Jahren hat er kaum noch\n  gesellschaftlichen Umgang.\n ","genealogie":"V.: David Erasmus Cosmar, Forstsekret\u00e4r. Geschw.: sechs \u00e4ltere Geschwister.","primaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/105\" class=\"link-hover text-primary\">Der K\u00f6nigl.-preu\u00dfische und churf\u00fcrstl.-brandenburgische wirklich geheime Staats-Rath an seinem zweihundertj\u00e4hrigen Stiftungstage, den 5ten Januar 1805<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1475\" class=\"link-hover text-primary\">Geschichte des K\u00f6niglich-Preu\u00dfischen Geheimen Staats- und Kabinettsarchivs bis 1806<\/a>"],"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":[],"institution":["C\u00f6llnisches Gymnasium"],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":"Kohnke, Meta: Biographie Carl Wilhelm Cosmars, in: Cosmar, C. W.: Geschichte des Kg.-Preuss. Geh. Staats- und Kabinettsarchivs bis 1806, hrsg. v. Kohnke, K\u00f6ln u. a. 1993, S. 7-13."}}