
{"meta":{"meta-title":"Helmina Ch\u00e9zy < Personen","meta-description":"Helmina Ch\u00e9zy < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/663","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/663","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Helmina Ch\u00e9zy"},"count":{"lebensdaten":11,"namensformen":4,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":2,"berlinaufenthalte":1,"register":1,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/663","text":"Helmina Ch\u00e9zy"}]},"data":{"id":663,"zusatz_id":663,"meta":{"meta-title":"Helmina Ch\u00e9zy < Personen","meta-description":"Helmina Ch\u00e9zy < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/663","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/663"},"title":"Helmina Ch\u00e9zy","nachname":"Ch\u00e9zy","vorname":"Helmina","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"von","geburtsdatum":"26.01.1783","geburtsort":"Berlin","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"weiblich","konfession":"","sterbedatum":"28.01.1856","sterbeort":"Genf","sterbeland":"Schweiz","berufe":["Publizistin","Schriftstellerin"],"vereine":[],"bekanntschaften":{"3":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4925\" class=\"link-hover text-primary\">Denis-Simon Caroillon de Vandeul (Diplomat, Milit\u00e4r)<\/a>","1":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/938\" class=\"link-hover text-primary\">Wilhelm Hensel (Graphiker, Maler)<\/a>","0":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/547\" class=\"link-hover text-primary\">Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann (Jurist, Schriftsteller, Komponist)<\/a>","2":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/3995\" class=\"link-hover text-primary\">Ludwig Voss (Milit\u00e4r)<\/a>"},"dynastie":null,"geburtsname":"Wilhelmine Klencke","gebadelspraedikat":"von","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":"Hermine Hastfer, Sylvandra","namensvarianten":"Eigentlicher Vorname: Wilhelmina Christiana, Helmina Freifrau von Hastfer, Wilhelmine von Chezy, Helmina von Ch\u00e9zy","namensaenderung":null,"lebenslauf":"<b>1783<\/b><br>Am 26. Januar wird Wilhelmine (Helmina) Christiane von Klencke in Berlin geboren. Sie ist die Tochter des Offiziers Friedrich Carl von Klencke (1760-1826) und der Schriftstellerin Caroline Luise von Klencke geborene Karsch (1750-1802). Noch vor der Geburt des Kindes kommt es zur Trennung des Paares, im Juli 1783 erfolgt die Scheidung. Friedrich Carl von Klencke tritt in d\u00e4nische Milit\u00e4rdienste und lebt nach seiner R\u00fcckkehr nach Deutschland 1800 zuletzt in Hamburg. 1804 meldet sich der Vater auf eine Annonce, durch die ihn die Tochter suchte, bis zum Tod von Klenckes f\u00fchren beide eine Korrespondenz, zu einer pers\u00f6nlichen Begegnung kommt es nicht.<br><br><b>1787<\/b><br>Caroline Luise von Klencke erzieht ihre Tochter im Haus der Mutter, der Dichterin Anna Louisa Karsch. Beide Frauen vermitteln dem jungen M\u00e4dchen, das bereits als Vierj\u00e4hrige lesen kann, eine elementare Bildung, die besonderen Wert legt auf eine pr\u00e4zise Wahrnehmung und deren schriftliche Formulierung.<br><br><b>1798<\/b><br>Beginn der Korrespondenz mit ihrem Stiefbruder aus erster Ehe der Mutter, Heinrich Wilhelm Hempel, die bis 1855 fortgef\u00fchrt wird<br><br>Fr\u00fch entstehen erste schriftstellerische Entw\u00fcrfe und Tagebuchbl\u00e4tter, die auf Anweisung der Mutter die formale Grundlage des gedanklichen Austauschs mit dem Offizier Ludwig von Vo\u00df bilden, der Helmina von Klencke zugleich in Physik unterrichtet. Werke von Klopstock, Schiller und Goethe, Gellert, Hippel und Pestalozzi z\u00e4hlen zur Lekt\u00fcre, ebenso antike Autoren, etwa Homer. Erg\u00e4nzt wird diese Ausbildung durch den Malunterricht, den sie durch Chodowiecki erh\u00e4lt (Aurikeln, 4-6 und 66; Unvergessenes 1, 116-118).<br><br>Vermittelt durch ihre Mutter hat Helmina von Klencke u.a. Kontakt zu Anton Friedrich B\u00fcsching, Direktor des Gymnasiums am Grauen Kloster, zu dem \u201eVerlegerehepaar\u201c Johann Friedrich und Friederike Helene Unger, zu dem Schriftsteller Karl Spazier und dem Hofkomponisten Johann Friedrich Reichardt. Eine m\u00fctterliche Freundin ist ihr die Oberhofmeisterin der K\u00f6nigin Luise, Karoline von Berg (Unvergessenes 1, 136 ff.).Zu den Jugendfreundinnen Helmina von Klenckes geh\u00f6ren Auguste von Haake, Adelheid Henriette von Gerlach, die sp\u00e4tere Frau des Referendars bei der Kurm\u00e4rkischen Kammer Friedrich Magnus von Bassewitz (1773-1858) sowie die T\u00f6chter des Berliner Pr\u00e4sidenten Johann Wilhelm von Knebel, Henriette (1756-1839) und Wilhelmine (1763-1831).<br><br><b>1799<\/b><br>Am 20. August heiratet die sechzehnj\u00e4hrige Helmina von Klencke - auf \"Wunsch meiner lebensm\u00fcden, kr\u00e4nklichen Mutter\" - den preu\u00dfischen Offizier Carl Gustav von Hastfer, der im Infanterieregiment von Goetze steht, in das 1798 auch Adelbert von Chamisso eingetreten war (Aurikeln,&nbsp;70; Unvergessenes&nbsp;1, 128-132; Chamisso\/Ch\u00e9zy, 6).<br><br><b>1800<\/b><br>Die mit Helmina von Hastfer befreundete franz\u00f6sische Schriftstellerin und Verfasserin zahlreicher p\u00e4dagogischer Schriften St\u00e9phanie-F\u00e9licit\u00e9 Ducrest de Saint-Aubin, Comtesse de Genlis (1746-1830), die w\u00e4hrend ihrer in Berlin verbrachten Jahre u.a. Henriette Herz und Esther Bernard Franz\u00f6sischunterricht erteilte, verl\u00e4sst Berlin am 12. Juli.<br>Helmina von Hastfer ist nach kurzer, ungl\u00fccklicher Ehe mit Carl Gustav von Hastfer im Begriff, sich von ihrem Mann zu trennen. Im April reicht sie die Scheidung ein, das rechtsg\u00fcltige Urteil erfolgt im Mai 1801. W\u00e4hrend ihres Scheidungsprozesses wohnt Helmina von Hastfer bei ihrer Mutter, Caroline Luise von Klencke, in der Gipsgasse&nbsp;12, \"die damals mehr G\u00e4rten als H\u00e4user hatte\" (vgl. Unvergessenes&nbsp;1, 136 und 153-154; Aurikeln, 84). In Auguste von Heydebreck geb. von Brandt (1771-1852), der Frau des Oberakzise- und Zollrates und sp\u00e4teren Oberpr\u00e4sidenten der Provinz Brandenburg Georg Christian von Heydebreck (1765-1828), gewinnt Helmina von Hastfer eine Freundin, deren 1792 geschlossene Ehe im November 1800 ebenfalls in einen Scheidungsprozess m\u00fcndet (vgl. Unvergessenes&nbsp;1, 159 und Claus Heinrich Bill, v. Heidebreck. Familiengeschichte 1254 bis 1999, Owschlag 1999, S.&nbsp;134-142).<br><br><b>1801<\/b><br>Im Januar erh\u00e4lt Helmina von Hastfer die Einladung der m\u00fctterlichen Freundin F\u00e9licit\u00e9 de Genlis, ihr nach der Scheidung von Gustav von Hastfer nach Frankreich zu folgen: \"(...) seyn Sie \u00fcberzeugt, meine Liebe! da\u00df Sie in mir eine zweite Mutter finden, und da\u00df Ihr Gl\u00fcck eine der theuersten Angelegenheiten meines Lebens seyn wird!\" (vgl. Aurikeln, 88). <br>Im Mai findet das Scheidungsverfahren seinen gerichtlichen Abschluss, am 24. Mai verl\u00e4sst Helmina von Hastfer Berlin und kommt am 2. Juni in Paris an (vgl. Aurikeln, 88-93; Unvergessenes&nbsp;1, 177-185). Helmina von Hastfer ist bei Reiseantritt nahezu mittellos, auch ihre Gastgeberin befindet sich in einer schwierigen finanziellen Lage. R\u00fcckblickend betrachtet Helmina von Hastfer die Entscheidung zu diesem Ortswechsel kritisch (vgl. Unvergessenes&nbsp;1, 134 und 140, bes. S.&nbsp;166-170 und 175-176).<br>Helmina von Hastfer wohnt nach ihrer Ankunft in Paris zun\u00e4chst in der im Faubourg St. Jacques gelegenen Wohnung von Mme de Genlis in der Rue d'Enfer; bereits am 22. Juni bezieht sie gemeinsam mit F\u00e9licit\u00e9 de Genlis deren Sommerwohnung in Versailles (vgl. Ueberlieferungen, 134).<br><br><b>1802<\/b><br>In knapper Folge erscheinen mehrere publizistische Texte Helmina von Hastfers: Bereits kurz nach ihrer Ankunft in Paris lie\u00dfen die Herausgeber des 1795 bis 1800 erscheinenden \"Berlinischen Archivs der Zeit und ihres Geschmacks\", Ignatz Aurelius Fe\u00dfler und Friedrich Eberhard Rambach, sie durch den Berliner Verleger Friedrich Maurer beauftragen, Berichte f\u00fcr ihre Zeitschrift zu schreiben (vgl. Unvergessenes&nbsp;1, 195). Caroline von Klencke \u00fcbernimmt die Vermittlung zwischen Verleger und Tochter: \"Maurer w\u00fcnscht, da\u00df Du in unsrer Sprache ein fortgesetztes Werk, oder wie es Stoff und Zeit mit sich bringen will, schreiben m\u00f6chtest, \u00fcber Sitten, Lebensart, Moden, und kurz \u00fcber alles, was Frankreich au\u00dfer den politischen Verh\u00e4ltnissen Merkw\u00fcrdiges in seinem Innern und in seinen b\u00fcrgerlichen Verh\u00e4ltnissen hat\" (Aurikeln, 113, Brief vom 17.9.1801).<br><br>Mit dem Januarheft des Jahrgangs 1802 beginnend, findet sich unter dem Namen \"Wilhelmine von Hastfer, geb. von Klenke\" der knappe Beitrag \"C\u00e4sar Ducrest's Tod\" in der von 1801 bis 1805 unter dem Titel \"Eunomia. Eine Zeitschrift des neunzehnten Jahrhunderts. Von einer Gesellschaft von Gelehrten\" fortgef\u00fchrten Zeitschrift (vgl. Eunomia, 1802, Bd&nbsp;1, Januar, S.&nbsp;65-69). Unter dem Titel \"Empfindungen und Erfahrungen einer jungen Deutschen in Paris\" folgen in den Heften f\u00fcr April, Juni und August dieses Jahrganges weitere Beitr\u00e4ge (vgl. Eunomia, 1802, Bd&nbsp;1, April, S.&nbsp;307-321; vgl. Eunomia, 1802, Bd&nbsp;1, Juni, S.&nbsp;499-511; vgl. Eunomia, 1802, Bd&nbsp;2, August, S.&nbsp;97-127).<br><br>Nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in Versailles kehrt Helmina von Hastfer im Mai gemeinsam mit Madame Genlis, der Napoleon \"eine sch\u00f6ne Wohnung im Arsenal bewilligt\" hatte (Unvergessenes&nbsp;1, 224), nach Paris zur\u00fcck (Ueberlieferungen, 152-157). Das Verh\u00e4ltnis beider verschlechtert sich jedoch zunehmend und f\u00fchrt schlie\u00dflich zur Trennung (vgl. Unvergessenes&nbsp;1, 224-234). Helmina von Hastfer verbringt in der Folge den Sommer auf Einladung des Historikers und Schriftstellers Fran\u00e7ois-Louis d' Escherny, ein Kenner der Karsch-Dichtungen, erneut in Versailles.<br><br>Am 21. September stirbt Caroline Luise von Klencke.<br>Im \"Sp\u00e4therbst\" (Aurikeln, 137) zieht Helmina von Hastfer zu dem deutschen Buch\u00e4ndler W. L. Henrichs in Paris (Johann Friedrich Reichardt. Vertraute Briefe aus Paris 1802\/1803, hg. von Rolf Weber, Berlin 1980, S.&nbsp;92). <br><br><b>1803<\/b><br>Im Januar \u00fcbernimmt Helmina von Hastfer auf Vermittlung des mit ihr befreundeten Philologen und Publizisten Johann Gottfried Schweigh\u00e4user f\u00fcr ein Jahr die Redaktion der bei Johann Friedrich Cotta verlegten \"Franz\u00f6sischen Miscellen\", die nach dem Schema der ebenfalls von Cotta herausgegebenen \"Englischen Miscellen\" und \"Italienischen Miscellen\" Zeitbilder des europ\u00e4ischen Auslands in einem breiten Themenspektrum vermitteln wollten (vgl. Aurikeln, 133; Unvergessenes&nbsp;1, 228; vgl. auch Zwischen Direktorium und Empire. Die Briefe Gottlieb Konrad Pfeffels an Johann Gottfried Schweigh\u00e4user (1795-1808), aus den Handschriften hg. von Wilhelm K\u00fchlmann und Walter Ernst Sch\u00e4fer, Heidelberg 1992, S.&nbsp;10-20 und S.&nbsp;150-151).<br><br>Die enger werdende, durch Johann Gottfried Schweigh\u00e4user vermittelte Freundschaft zu Dorothea Veit und Friedrich Schlegel, die von Juni 1802 bis April 1804 mit Philipp Veit in Paris leben und die sie im Haus d'Eschernys in Versailles kennenlernte, f\u00fchrt im Fr\u00fchsommer zum Umzug in eine gemeinsame, im fr\u00fcheren H\u00f4tel Holbach in der Rue de Clichy 19 am Montmartre gelegene Wohnung, wo neben dem Indologen Alexander Hamilton und dem Philologen Gottfried Ernst Hagemann seit Herbst auch Sulpiz und Melchior Boisser\u00e9e sowie der mit den Br\u00fcdern Boisser\u00e9e befreundete Kunstsammler Johann Baptist Bertram wohnen (vgl. Fragment einer Selbstbiographie, 1800 bis 1808, in: Sulpiz Boisser\u00e9e. Tageb\u00fccher 1808-1854, Bd&nbsp;1, Darmstadt 1978, S.&nbsp;22).<br><br>Friedrich Schlegel gewinnt Helmina von Hastfer, die auch an seinen in Paris gehaltenen Vorlesungen teil nimmt, als Mitarbeiterin f\u00fcr seine 1803 bis 1807 erscheinende Zeitschrift \"Europa\" (vgl. \"Aus dem Briefe einer Deutschen. An Adelaide von B. geb. von H. in Berlin\", in: Europa. Eine Zeitschrift hg. von Friedrich Schlegel, Frankfurt a. M.: Friedrich Wilmans 1803, Bd&nbsp;1, St.&nbsp;1, S.&nbsp;159-168). Im folgenden Band findet sich der Beitrag \"Gespr\u00e4che \u00fcber Tiecks Poesie\" von Helmina von Hastfer (vgl. Europa, 1803, Bd&nbsp;2, H.&nbsp;2, S.&nbsp;95-108).<br>Durch Dorothea Veit wird Helmina von Hastfer mit der baltischen Schriftstellerin Barbara Juliane Freifrau von Kr\u00fcdener (Kr\u00fcdner) bekannt, die gemeinsam mit ihren Kindern seit Mai in Paris lebt und die beide Frauen f\u00fcr die \u00dcbersetzung ihres Romans Val\u00e9rie, ou lettres de Gustave de Linar \u00e0 Ernest de G...., gewinnen kann (vgl. Ueberlieferungen, 172).<br><br><b>1804<\/b><br>Es erfolgt als zweiter Teil der von Friedrich Schlegel herausgegebenen Sammlung romantischer Dichtungen des Mittelalters aus gedruckten und handschriftlichen Quellen die Publikation ihrer Geschichte der sch\u00f6nen und tugendsamen Euryanthe von Savoyen, die sp\u00e4ter das Libretto zu Carl Maria von Webers Oper Euryanthe bildet.<br>Helmina von Hastfer pflegt neben ihren Kontakten zu franz\u00f6sischen Pers\u00f6nlichkeiten wie u.a. Juliette Recamier, der Schriftstellerin Fanny de Beauharnais sowie den Kunstgelehrten Vivant Denon und Aubin-Louis Millin, auch den Austausch mit Henriette Mendelssohn und Karoline Wolzogen, die beide in Paris leben, ebenso verkehrt sie in Gesellschaften des preu\u00dfischen Gesandten Graf Girolamo Lucchesini (Unvergessenes passim).<br><br><b>1805<\/b><br>In Frankfurt a. Main erscheint der erste Band der urspr\u00fcnglich zweib\u00e4ndig konzipierten Hommage an Caroline von Klencke, Leben und Romantische Dichtungen der Tochter der Karschin. Als Denkmal kindlicher Liebe, die neben der von Helmina von Hastfer erg\u00e4nzten Lebensgeschichte, fr\u00fche Tagebuchaufzeichnungen ihrer Mutter, einzelne Gedichte sowie den Roman August und Julie beinhaltet.<br><br><b>1806<\/b><br>Helmina von Hastfer heiratet zu Jahresbeginn in zweiter Ehe den Orientalisten Antoine-L\u00e9onhard de Ch\u00e9zy (1773-1832), dessen Bekanntschaft Friedrich Schlegel vermittelt hatte.<br>Am 21. M\u00e4rz wird der erste Sohn Wilhelm Theodor geboren (gest. 1865).<br><br><b>1807<\/b><br>Die Auseinandersetzung Helmina von Ch\u00e9zys mit Frankreich findet ihren Niederschlag in der zweib\u00e4ndigen Schrift Leben und Kunst in Paris seit Napoleon I. (erschienen in Weimar 1805 und 1807). Beide B\u00e4nde werden von den franz\u00f6sischen Beh\u00f6ren konfisziert.<br><br><b>1808<\/b><span style=\"color: black;\"><br>Der\nBremer Arzt Adolph M\u00fcller, der sich seit Ende des vorangegangen Jahres in Paris\naufh\u00e4lt, berichtet in einem Brief vom 7. Januar: \u201e In einer neulichen\nGesellschaft bei einer Fr\u00e4ulein von Winkel (...) habe ich denn eine ber\u00fchmte\nund geistreiche Schriftstellerin kennen gelernt, die Frau von Chezy, ehemalige Frau\nvon Hastfer, die aus Bremen stammt, durch einen Gro\u00dfvater, der dort Major war,\nihr Vater lebt in Hamburg. Ihr jetziger Mann ist einer der wenigen, die au\u00dfer\nmehreren anderen orientalischen Sprachen auch die indische verstehen, und steht\nden Manuskripten in der kaiserlichen Bibliothek vor\u201c (<\/span>Aus dem Nachla\u00df\nVarnhagen\u2019s von Ense. [Adolph M\u00fcllers] Briefe von der Universit\u00e4t in die\nHeimath, Leipzig 1874, S. 409).<span style=\"color: black;\"><o:p><\/o:p><\/span>\n\n<br>Maximilian (Max), der zweite Sohn Helmina und Antoine-L\u00e9onhard de Ch\u00e9zys, wird am 25. Januar geboren (gest. 1846).<br><br><b>1810<\/b><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"><\/span><br>Gemeinsam mit Adelbert von Chamisso \u00fcbersetzt Helmina von Ch\u00e9zy die Wiener Vorlesungen August Wilhelm von Schlegels ins Franz\u00f6sische. Nach der r\u00e4umlichen Trennung von ihrem Mann siedelt sie am 14. September nach Heidelberg \u00fcber, wo sie den Winter verbringt. Sie lebt sp\u00e4ter auch in Frankfurt am Main und Aschaffenburg. Der \u00e4lteste Sohn Helmina von Ch\u00e9zys, Wilhelm Theodor, bemerkt in seinen Erinnerungen: \"Bei ihrer Abreise [aus Paris] trug die Dichterin noch ein drittes Kind unter dem Herzen, das in Heidelberg geboren wurde, in der hl. Taufe den Namen Leopold erhielt und - noch kein Jahr alt - zu Aschaffenburg starb\" (Wilhelm Theodor von Chezy, Erinnerungen, Bd&nbsp;1, S.&nbsp;10 und 13). Varnhagen (bis September 1810 in Paris) mutma\u00dft als Vater des dritten Sohnes Leopold den \u00f6sterreichischen Orientalisten Joseph Freiherr von Hammer-Purgstall (1774-1856), der sich 1809 bis 1810 in Paris aufhielt (Chamisso\/Ch\u00e9zy, &nbsp;48-49 und 51).<br><br>Bei einem Aufenthalt in Amorbach entsteht das Schauspiel \"Emma und Eginhard\", ein Auftragswerk f\u00fcr den dortigen F\u00fcrsten Leiningen. Den Winter verbringt Helmina von Ch\u00e9zy immer wieder in Berlin.<br>Nach der Schlacht bei Hanau und Napoleons Sturz k\u00fcmmert sie sich um die Verpflegung der verwundeten Soldaten in belgischen und rheinischen Lazaretten. - Anschlie\u00dfend geht sie nach Berlin. Hier ist sie mit E. T. A. Hoffmann befreundet, der sie in einem Verleumdungsproze\u00df verteidigt. Sie schreibt f\u00fcr die Zeitschriften \"Der Freim\u00fcthige\", f\u00fcr Gubitz' \"Gesellschafter\".<br><br><b>1812<\/b><br>\u00dcbersiedelung nach Darmstadt. Die publizistischen Arbeiten werden durch mehrere kunstschriftstellerische Abhandlungen bereichert. In der neben Wilhelm Neumann von Friedrich Baron de la Motte Fouqu\u00e9, einem Freund Helmina von Ch\u00e9zys, herausgegebenen Zeitschrift&nbsp; \u201eDie Musen\u201c erscheint die Sammlungsbeschreibung Gem\u00e4lde der Herren Boisser\u00e9e und Bertram in Heidelberg.<br><br><b>1813<\/b><br>W\u00e4hrend den Befreiungskriegen arbeitet sie als Krankenpflegerin u.a in Lazaretten in Darmstadt, K\u00f6ln, Mainz und Naumur. <br><br><b>1816<\/b><br>Auch nach dem Ende der Kampfhandlungen f\u00fchrt Helmina von Ch\u00e9zy ihre pflegerische Arbeit in den Lazaretten fort, kritisiert die dort herrschenden Zust\u00e4nde \u00f6ffentlich und wird daraufhin in K\u00f6ln wegen Verleumdung der&nbsp; Invaliden-Pr\u00fcfungs-Kommission angeklagt. <br><br><b>1817<\/b><br>Helmina von Ch\u00e9zy stellt sich in Berlin dem preu\u00dfischen Kammergericht. Die anschlie\u00dfende Untersuchung des Falls unter Mitwirkung des dortigen Kammergerichtsrats E.T.A. Hoffmann endet mit Ch\u00e9zys Freispruch.<br>Den durch die Herausgabe ihrer \"Neuen auserlesenen Schriften\" erzielten Erl\u00f6s stiftet Helmina von Ch\u00e9zy f\u00fcr die Versorgung verwundeter Soldaten. Ihre von Ludwig Tieck gelobte Erz\u00e4hlung Emma\u2019s Pr\u00fcfung erscheint. Im Herbst erfolgt die \u00dcbersiedelung nach Dresden.<br><br><b>1818<\/b><br>Im September beginnt Helmina von Ch\u00e9zy eine Korrespondenz mit der Schriftstellerin und Redakteurin des \u201eMorgenblatts\u201c, Therese Huber.<br><br><b>1820<\/b><br>Das Vorhaben, gemeinsam mit Fanny Tarnow eine neue Zeitschrift, \u201eIduna. Schriften deutscher Frauen, gewidmet den Frauen\u201c, herauszugeben, wird entwickelt, jedoch aufgrund des Zerw\u00fcrfnisses mit Fanny Tarnow nach dem Erscheinen des ersten Bandes nicht fortgef\u00fchrt.<br><br><b>1822<\/b><br>Die zweib\u00e4ndige Ausgabe ihrer \"Erz\u00e4hlungen und Novellen\" erscheint.<br><br><b>1823<\/b><br>Helmina von Ch\u00e9zy lebt in Wien.<br><br><b>1826<\/b><br>Gemeinsam mit ihren S\u00f6hnen unternimmt Helmina von Ch\u00e9zy eine B\u00e4derreise nach Ober\u00f6sterreich; in der Folge engagiert sie sich f\u00fcr die notleidende Bev\u00f6lkerung des Salzkammerguts, ihre literarisch-sozialkritische Zustandsbeschreibung wird jedoch von der \u00f6sterreichischen Zensurbeh\u00f6rde verboten.<br><br><b>1830<\/b><br>Helmina von Ch\u00e9zy zieht nach M\u00fcnchen.<br><br><b>1832<\/b><br>Am 31. August stirbt Antoine-L\u00e9onhard de Ch\u00e9zy. Nach dem Tod ihres Mannes erwirkt Helmina von Ch\u00e9zy nach pers\u00f6nlicher Vorsprache in Paris eine Witwenpension, die sp\u00e4ter von K\u00f6nig Friedrich Wilhlelm IV. durch ein Jahresgehalt erg\u00e4nzt wird.<br><br><b>1843<\/b><br>\u00dcbersiedelung nach Heidelberg. Literarische Entw\u00fcrfe entstehen.<br><br><b>1853<\/b><br>Helmina von Ch\u00e9zy lebt in Genf, gepflegt von Bertha Christiane Borngr\u00e4ber, einer fernen Verwandten. Dieser diktiert die kranke, nahezu erblindete Schriftstellerin ihre Memoiren, die 1858 postum unter dem Titel \"Unvergessenes. Denkw\u00fcrdigkeiten aus dem Leben von Helmina von Ch\u00e9zy. Von ihr selbst erz\u00e4hlt\" in zwei B\u00e4nden publiziert werden.<br><br><b>1856<\/b><br>Am 28. Januar stirbt Helmina von Ch\u00e9zy in Genf.<br><br>Helmina von Ch\u00e9zy hat \u00fcber Jahrzehnte hinweg schriftstellerisch gearbeitet und von dieser T\u00e4tigkeit gelebt. Sie wurde ihren Zeitgenossen, zun\u00e4chst unter den Pseudonymen Hermine Hastfer, auch Sylvandra ver\u00f6ffentlichend, als namhafte Publizistin, Verfasserin zahlreicher Erz\u00e4hlungen, Novellen und Romane, als \u00dcbersetzerin und Kunstschriftstellerin bekannt. Sie schrieb Opernlibretti, viele ihrer Gedichte wurden vertont, u.a von Franz Schubert. Als j\u00fcngstes Glied einer Dichterinnenfamilie reihte sie sich in eine von ihrer Gro\u00dfmutter Anna Louisa Karsch begr\u00fcndete und ihrer Mutter Caroline von Klencke fortgef\u00fchrte Traditionslinie professionellen weiblichen Schreibens.<br>Literarischen Str\u00f6mungen und Neuerungen gegen\u00fcber aufgeschlossen, stand sie im freundschaftlichen Austausch mit ber\u00fchmten Schriftstellern ihrer Epoche. Schon als junge Frau lernt sie, noch in Berlin, Jean Paul \u2013 den sie verehrt und der ihre schriftstellerischen Bem\u00fchungen unterst\u00fctzt - pers\u00f6nlich kennen, tritt in Paris in den Kreis um Friedrich Schlegel und Dorothea Veit, lernt Achim von Arnim kennen. Sie befindet sich in regem Gespr\u00e4ch mit Friedrich Baron de la Motte Fouqu\u00e9 und ist im Besonderen mit Adelbert von Chamisso \u2013 vor\u00fcbergehend durch ein Liebesverh\u00e4ltnis - verbunden. Publizistische Themen spielen eine gro\u00dfe Rolle im schriftlichen Austausch mit der Redakteurin des \u201eMorgenblatts\u201c, Therese Huber, die ebenso zu ihren zahlreichen Korrespondenzpartnern geh\u00f6rt wie die Verleger Johann Friedrich Cotta und Friedrich Justin Bertuch.<br>Immer wieder nimmt Helmina von Ch\u00e9zy eine gesellschaftskritische Haltung ein und verkn\u00fcpft ihre schriftstellerische Arbeit mit einem patriotischen, im weitesten Sinn sozialpolitischen Engagement, das mehrfach juristische Konflikte und restriktive Ma\u00dfnahmen mit sich bringt.<br><br><b>Adelheid M\u00fcller<\/b><br><br>Auswahlbibliographie Werke<br>Wilhelmine Freiin von Hastfer, geb. von Klenke, in: Eunomia. Eine Zeitschrift des neunzehnten Jahrhunderts. Von einer Gesellschaft von Gelehrten<br>Jg. 1802, 1. Bd. Januar, S. 65-69<br>Jg. 1802, 1. Bd. April, S. 307-321<br>Jg. 1802, 1. Bd. Junius, S. 499-511<br>Jg. 1802, 2. Bd. August, S. 97-127<br><br>Franz\u00f6sische Miscellen, T\u00fcbingen 1803<br>Bd. 1 H. 1, S. 1-15; 25-32 und passim<br>Bd. 4 H. 1 S. 47-48: Polymatische Schule<br>Bd. 4 S.&nbsp;150-157<br><br>H---a***r [Helmina von Hastfer], \"Aus dem Briefe einer Deutschen. An Adelaide von B. geb. von H. in Berlin, in: Europa. Eine Zeitschrift herausgegeben von Friedrich Schlegel, Bd.&nbsp;1, 1. St., Frankfurt a. Main: Bei Friedrich Wilmans 1803, S.&nbsp;159-168<br><br>Die Herzogin von Lavalli\u00e8re ; Genlis, F\u00e9licit\u00e9 Ctesse de ; von Frau von Genlis aus dem Franz. \u00fcbers. von Frau H. von Hastfer [d.i. Helmina von Chezy], Frankfurt a.\/M.: Wilmans, 1804<br><br>Helmina von Hastfer, geb. von Klenk, Leben und Kunst in Paris seit Napoleon dem Ersten, 2 Bde., Weimar: Verl. Landes-Industrie-Comptoir 1805 und 1806<br><br>Helmina von Hastfer, Meiner verewigten Mutter, in: Gedichte der Enkelin der Karschin, Erster Bd., Aschaffenburg: Gedruckt in der F. P. G. F. Buchdruckerei bei W. Wailandt und Sohn 1812, S.&nbsp;11-13<br><br>Helmina von Ch\u00e9zy, Gem\u00e4lde der Herren Boisser\u00e9e und Bertram in Heidelberg, in: Die Musen. Eine norddeutsche Zeitschrift, hg. von Friedrich Baron de la Motte Fouqu\u00e9 und Wilhelm Neumann, Berlin : Hitzig, 1812-1814<br><br>Erinnerungen aus meinem Leben. Von der Herausgeberin. Berlin 1817 niedergeschrieben, in: Aurikeln. Eine Blumengabe von deutschen H\u00e4nden, hg. von Helmina von Chezy [sic!] geb. Freyin von Klencke, Berlin. Bei Duncker und Humblot [1818]<br><br>Es ist ein Stern in der Liebe. Novelle, frei nach dem Spanischen, in: Sinngr\u00fcn eine Folge romantischer Erz\u00e4hlungen mit Theilnahme Jean Paul Friedrich Richters und einiger deutschen Frauen Unterst\u00fctzung. Herausgegeben von J[ohanne] C[aroline] W[ilhelmine] Uthe Spazier geb. Mayer, Berlin, bei Theodor Enslin 1819, S. 205-251<br><br>Ueberlieferungen und Umrisse aus den Tagen Napoleons. Von Helmine von Chezy (sic!), geb. Freiin Klencke, 1. Frau von Genlis und Napoleon, in: Der Freihafen. Galerie von Unterhaltungsbildern aus den Kreisen der Literatur, Gesellschaft und Wissenschaft, Jg. 3 H. 3, Altona: Johann Friedrich Hammerich 1840, S. 124-157<br><br>Ueberlieferungen und Umrisse aus den Tagen Napoleons. Von Helmine von Chezy (sic!), geb. Freiin Klencke, 2. Dorothea und Friedrich Schlegel, in: Der Freihafen. Galerie von Unterhaltungsbildern aus den Kreisen der Literatur, Gesellschaft und Wissenschaft, Jg. 3 H. 3, Altona: Johann Friedrich Hammerich, 1840 S. 157-177<br><br>Ueberlieferungen und Umrisse aus den Tagen Napoleons. Von Helmine von Chezy (sic!), geb. Freiin Klencke, 3. Dorothea und Friedrich Schlegel in Paris, in: Der Freihafen. Galerie von Unterhaltungsbildern aus den Kreisen der Literatur, Gesellschaft und Wissenschaft, Jg. 3 H. 4, Altona. Johann Friedrich Hammerich, 1840 S. 47-89<br><br>Unvergessenes. Denkw\u00fcrdigkeiten aus dem Leben von Helmina von Ch\u00e9zy. Von ihr selbst erz\u00e4hlt, Erster Teil, Leipzig: F.&nbsp;A. Brockhaus 1858<br><br>Briefwechsel<br>Briefe an Friedrich Baron de la Motte Fouqu\u00e9 von Chamisso, Chezy (sic), Collin [...]. Mit einer Biographie Fouqu\u00e9's von Julius Eduard Hitzig und einem Vorwort und biographischen Notizen von H. Kletke, hg. von Albertine Baronin de la Motte Fouqu\u00e9, Berlin 1848, S. 49-54 <br><br>Adelbert v. Chamisso und Helmina v. Ch\u00e9zy. Bruchst\u00fccke ihres Briefwechsels, hg. von Julius Petersen und Helmuth Rogge, Berlin 1923<br><br>\"Kommen Sie, wir wollen 'mal Hausmutterles spielen.\" Der Briefwechsel zwischen den Schriftstellerinnen Therese Huber (1764 - 1829) und Helmina von Ch\u00e9zy (1783 - 1856), hg. von Jessica Kewitz, Marburg: Tectum-Verl., 2004<br><br>Literatur<br>Wilhelm Chezy, Erinnerungen aus meinem Leben, Helmina und ihre S\u00f6hne, Bd 1, Schaffhausen: Hurter 1863.<br><br>Wilhelm Chezy, Erinnerungen aus meinem Leben, Helmina und ihre S\u00f6hne, Bd 2, Schaffhausen: Hurter 1864.<br><br>Karin Baumgartner, \u00bbDie M\u00e4nner sind nicht zum Frieden geboren\u00ab. Krieg und M\u00e4nnlichkeit in den Texten von Helmina von Ch\u00e9zy, Caroline de la Motte Fouqu\u00e9 und Karoline Pichler, in \"Kriegsfrauen und \"Friedensm\u00e4nner. Geschlechterrollen im Krieg, hg. von der Stiftung Archiv der Deutschen Frauenbewegung, Kassel 2005 (Ariadne 47), S. 20-25.<br><br>Helga Gallas und Anita Runge, Romane und Erz\u00e4hlungen deutscher Schriftstellerinnen um 1800. Eine Bibliographie mit Standortnachweisen, Stuttgart und Weimar 1993, S.&nbsp;45-46.<br><br>Magdalene Heuser, Stationen einer Karsch-Nachfolge in der Literatur von Frauen des 18. Jahrhunderts. Caroline von Klencke, Helmina von Ch\u00e9zy und Therese Huber, in: Anna Louisa Karsch (1722-1791). Von schlesischer Kunst und Berliner \"Natur\". Ergebnisse des Symposions zum 200. Todestag der Dichterin, hg. von Anke Bennholdt-Thomsen und Anita Runge, G\u00f6ttingen 1992, S.&nbsp;149-161.<br><br>Irina Hundt, \"W\u00e4re ich besonnen, w\u00e4re ich nicht Helmina.\" Helmina von Ch\u00e9zy (1783-1856) - Portr\u00e4t einer Dichterin und Publizistin, in: Helga Brandes, Autorinnen des Vorm\u00e4rz, Bielefeld: Aisthesis-Verl., 1997 S. 43-79.<br><br>Irina Hundt, Geselligkeit im Kreise von Dorothea und Friedrich Schlegel in Paris in den Jahren 1802-1804, in: Salons der Romantik. Beitr\u00e4ge eines Wiepersdorfer Kolloquiums zu Theorie und Geschichte des Salons, hg. von Hartwig Schultz, Berlin\/New York 1997 S. 83-133.<br><br>Chryssoula Kambas, Zwischen Kosmopolitismus und Nation. Helmina von Ch\u00e9zy als Pariser Chronistin, in: Autobiographien von Frauen. Beitr\u00e4ge zu ihrer Geschichte, hg. von Magdalene Heuser, T\u00fcbingen 1996, S. 247-264.<br><br>Maria-Verena Leistner, Helmina von Ch\u00e9zy in ihren Beziehungen zu Anhalt-Dessau, in: Mitteilungen des Vereins f\u00fcr Anhaltinische Landeskunde 14, 2005, S. 131-139.<br><br>Rosamunde. Drama in f\u00fcnf Akten. Erstver\u00f6ffentlichung der \u00fcberarbeiteten Fassung von Helmina von Ch\u00e9zy. Musik von Franz Schubert, hg. von Till Gerrit Waidelich, Tutzing: Schneider 1996.<br><br>Tilmann Spreckelsen, Rez. von: Rosamunde. Drama in f\u00fcnf Akten. Erstver\u00f6ffentlichung der \u00fcberarbeiteten Fassung von Helmina von Ch\u00e9zy. Musik von Franz Schubert, hg. von Till Gerrit Waidelich, Tutzing: Schneider 1996, in: Autobiographien von Frauen. Beitr\u00e4ge zu ihrer Geschichte, hg. von Magdalene Heuser, T\u00fcbingen 1996, S. 280-282.<br><br>Tilmann Spreckelsen, \"Ein fruchtbarer Wechsel ist \u00fcber die Erde gekommen ...\". Helmina von Ch\u00e9zy und ihr Roman Emma (1817), in: Autobiographien von Frauen. Beitr\u00e4ge zu ihrer Geschichte, hg. von Magdalene Heuser, T\u00fcbingen 1996, S. 81-92.<br><br>","genealogie":"Mutter: Caroline Luise von Klencke (Schriftstellerin)\nGro\u00dfmutter: Anna Luisa Karschin\nEhem\u00e4nner: Carl Gustav von Hastfer;Antoine-L\u00e9onard de Ch\u00e9zy (1773-1832), Orientalist\nS\u00f6hne: Max und Wilhelm Theodor von Ch\u00e9zy","primaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/578\" class=\"link-hover text-primary\">Briefe an Friedrich Baron de la Motte Fouqu\u00e9 von Chamisso; Chezy; Collin u. a<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/974\" class=\"link-hover text-primary\">Unvergessenes<\/a>"],"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/973\" class=\"link-hover text-primary\">E. T. A. Hoffmann und Jean Paul, Minna D\u00f6rffer und Caroline Richter, Helmina von Ch\u00e9zy und Adelheid von Bassewitz<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/6224\" class=\"link-hover text-primary\">Helmina von Chezy und ihre Beziehungen zu Anhalt-Dessau<\/a>"],"berlinaufenthalte":[{"zeitraum":"von 1810 bis 1817","gebaeude":null,"damals_adresse":"","heute_adresse":"","kommentar":"\n"}],"fach":["Literatur","Deutsche Sprache und Literatur"],"institution":[],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}