
{"meta":{"meta-title":"Carl Wilhelm Finck von Finckenstein < Personen","meta-description":"Carl Wilhelm Finck von Finckenstein < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/666","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/666","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Carl Wilhelm Finck von Finckenstein"},"count":{"lebensdaten":12,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":2,"berlinaufenthalte":1,"register":1,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/666","text":"Carl Wilhelm Finck von Finckenstein"}]},"data":{"id":666,"zusatz_id":666,"meta":{"meta-title":"Carl Wilhelm Finck von Finckenstein < Personen","meta-description":"Carl Wilhelm Finck von Finckenstein < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/666","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/666"},"title":"Carl Wilhelm Finck von Finckenstein","nachname":"Finck von Finckenstein","vorname":"Carl Wilhelm","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"Graf","adelspraedikat":"von","geburtsdatum":"11.02.1714","geburtsort":"Berlin","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"reformiert","sterbedatum":"03.01.1800","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Diplomat","Politiker","Minister"],"vereine":[],"bekanntschaften":{"2":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/669\" class=\"link-hover text-primary\">Joachim Christian Blumenthal (Minister)<\/a>","1":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/498\" class=\"link-hover text-primary\">Ignaz Aurelius Fe\u00dfler (Theologe, Publizist)<\/a>","0":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/733\" class=\"link-hover text-primary\">Ewald Friedrich Hertzberg (Staatsmann, Minister, Jurist)<\/a>"},"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n <b>1714<br>\n <\/b> Am 11. Februar wird Carl Wilhelm als Sohn des preu\u00dfischen\n Generalfeldmarschalls und Prinzenerziehers Albrecht Konrad Reinhold Graf\n Finck von Finckenstein (1660-1735) und seiner Ehefrau Susanna Magdalena\n (1676-1752), geb. von Hoff (Hoven), in Berlin geboren.<br>\n Die Familie der Finck von Finckenstein geh\u00f6rt zu den \u00e4ltesten und\n m\u00e4chtigsten Adelsgeschlechtern Preu\u00dfens. Friedrich Wilhelm I. verewigte sie\n in seinem politischen Testament von 1722: <i>\"In Preu\u00dfen ist auch ein gro\u00dfer\n Adel....Auf die Finckische und die Dohnaische Familie mu\u00df mein Successor ein\n wachsames Auge haben, sonsten sie mit meinem Successor mit regieren werden\"\n (NDB).<\/i><br>\n Aufgrund des engen Verh\u00e4ltnisses der Finckensteins zur Familie des K\u00f6nigs\n w\u00e4chst Carl Wilhelm mit dem Kronprinzen Friedrich auf, das\n Freundschaftsverh\u00e4ltnis zwischen beiden besteht lebenslang. <br>\n <br>\n Studium in Genf. <br>\n <br>\n Die Kavalierstour durch Frankreich und Holland verhilft Finckenstein zu\n seiner franz\u00f6sischer Bildung und festigt die Grunds\u00e4tze des reformierten\n Glaubens. <br>\n <br>\n <b>1735<br>\n <\/b> Der 21j\u00e4hrige Legationsrat erh\u00e4lt die erste au\u00dferordentliche\n Gesandtschaft: Finckenstein geht nach Schweden. <br>\n <br>\n <b>1740-1742<\/b> <br>\n Der neue K\u00f6nig Friedrich II. entsendet Finckenstein als bevollm\u00e4chtigten\n Minister an den d\u00e4nischen Hof nach Kopenhagen. <br>\n <br>\n <b>1743<br>\n <\/b> Finckenstein wird mit einer diplomatischen Mission nach Hanau zu dem im\n Feld stehenden Georg II., dem K\u00f6nig von England, geschickt. <br>\n <br>\n <b>1744<br>\n <\/b> Finckenstein geht als Gesandter an den schwedischen Hof in Stockholm\n und gewinnt Einflu\u00df auf die Innen- und Au\u00dfenpolitik Schwedens. Er erreicht\n die Lockerung der schwedischen Bindungen an Ru\u00dfland und bereitet das B\u00fcndnis\n mit Preu\u00dfen vor. <br>\n <br>\n <b>1747<br>\n <\/b> Ernennung zum Staatsminister, \u00dcbertragung der Gesandtschaft in St.\n Petersburg. <br>\n <br>\n <b>1749<br>\n <\/b> Geheime Mission in Frankreich (Fr\u00fchjahr), im selben Jahr Ernennung zum\n Kabinettsminister. Finckenstein dominiert im Kabinett in Fragen der\n ausw\u00e4rtigen Politik und dr\u00e4ngt seinen Kollegen Graf Podewils (bis 1760) in\n den Hintergrund. Dessen Nachfolger Ewald v. Hertzberg gewinnt zwar gr\u00f6\u00dferen\n Einflu\u00df, doch genie\u00dft Finckenstein weiterhin das besondere Vertrauen\n Friedrichs II. <br>\n <br>\n <b>1757<br>\n <\/b> Am 10. Januar Geheiminstruktion Friedrich's II.: Im Falle des Todes des\n Monarchen oder seiner Gefangennahme soll Finckenstein die Regierung des\n Preu\u00dfischen Staates \u00fcbernehmen. <br>\n <br>\n <b>1786<br>\n <\/b> Friedrich Wilhelm II. beh\u00e4lt den <i>\"letzten gro\u00dfen Vertreter des\n echten Friderizianismus\"<\/i> <i>(NDB)<\/i> zwar im Amt, doch die engen\n Beziehungen zum Monarchen und zu den Ministerkollegen bestehen nicht mehr.\n <br>\n <br>\n <b>1797<br>\n <\/b>Finckenstein bittet um\n Entlassung, die ihm Friedrich Wilhelm II. \"<i>eigenh\u00e4ndig auf die r\u00fchrendste Weise versagte<\/i>.\" [Haude- und Spenersche Zeitung, Nr. 68, Donnerstag, den 6. Juni 1799]<br>\n <br>\n <b>1799<br><\/b>Am 4. Juni feiert Finckenstein im engsten Familien- und Freundeskreis den Tag, an dem er vor 50 Jahren zum Kabinetsminister und Chef des Departements der ausw\u00e4rtigen Angelegenheiten ernannt worden ist. [Haude- und Spenersche Zeitung, Nr. 68, Donnerstag, den 6. Juni 1799].<br><b><br>1800<br>\n <\/b> Am 3. Januar stirbt Finckenstein im Alter von 85 Jahren in\n Berlin.<br><br>Nachruf und Trauergedicht in der Haude- und Spenerschen Zeitung vom 7. Januar 1800.<br>\n <br>\n <br>\n <b>Verwendete Literatur:<\/b><br>\n <br>\n Dohna, Lothar Graf zu: <i>Finck von Finckenstein<\/i>. In: Neue deutsche\n Biographie. Hrsg. von der Historischen Kommission bei der Bayerischen\n Akademie der Wissenschaften. Bd. 5 Falk bis Fyner. Berlin: Duncker und\n Humblot 1961, S. 151-154.<br>\n <br>\n <br>\n Sven Haase<br>\n <br>\n ","genealogie":"Vater:\tAlbrecht Konrad Reinhold (1660-1735), preu\u00df. Generalfeldmarschall und Prinzenerzieher. Mutter:\tSusanna Magdalena (1676-1752), geb. von Hoff (Hoven).\nGeschwister: 4 Br\u00fcder, 4 Schwestern.\nEhefrau: Sophie Henriette Susanne (1723-1762), geb. F. a. d. H. Gilgenburg.\nKinder:\t3 S\u00f6hne, 3 T\u00f6chter, u. a. Karl (1745-1818), Pr\u00e4sident der Neum\u00e4rkischen Regierung.\n Elisabeth Amalie Charlotte (1749-1813), verh. mit Alexander Friedrich George von der\n Schulenburg (1745-1828), preu\u00df. Staatsminister. Marie Susanne Karoline (1751-1828), verh. mit\n Otto Carl Friedrich von Vo\u00df (1755-1823), preu\u00df. Staatsminister.","primaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/2560\" class=\"link-hover text-primary\">Briefwechsel zwischen Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauss<\/a>"],"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1004\" class=\"link-hover text-primary\">Materialien zur Geschichte des Geheimen Staatsministers Karl Wilhelm Finck von Finckenstein<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1151\" class=\"link-hover text-primary\">Ein Aufsatz des Grafen von Finckenstein \u00fcber Hardenbergs Finanzreform von 1810<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1615\" class=\"link-hover text-primary\">Die politische T\u00e4tigkeit des Grafen Finckenstein als Gesandter Friedrichs des Gro\u00dfen nach seinen Briefwechseln mit der preu\u00dfischen Regierung 1740-48<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/10047\" class=\"link-hover text-primary\">\u00c9loge du comte de Finkenstein<\/a>"],"berlinaufenthalte":[{"zeitraum":"ab 1786","gebaeude":null,"damals_adresse":"Wilhelmstra\u00dfe 78","heute_adresse":"","kommentar":"\n"},{"zeitraum":"1799","gebaeude":null,"damals_adresse":"Wilhelmstr. 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