
{"meta":{"meta-title":"Heinrich Christian Kurt Haugwitz < Personen","meta-description":"Heinrich Christian Kurt Haugwitz < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/667","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/667","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Heinrich Christian Kurt Haugwitz"},"count":{"lebensdaten":12,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":2,"berlinaufenthalte":1,"register":1,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/667","text":"Heinrich Christian Kurt Haugwitz"}]},"data":{"id":667,"zusatz_id":667,"meta":{"meta-title":"Heinrich Christian Kurt Haugwitz < Personen","meta-description":"Heinrich Christian Kurt Haugwitz < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/667","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/667"},"title":"Heinrich Christian Kurt Haugwitz","nachname":"Haugwitz","vorname":"Heinrich Christian Kurt","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"von","geburtsdatum":"11.06.1752","geburtsort":"Peuke (bei Oels)","geburtsland":"Schlesien","staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"09.02.1832","sterbeort":"Venedig","sterbeland":"Italien","berufe":["Minister"],"vereine":[],"bekanntschaften":{"0":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/734\" class=\"link-hover text-primary\">Hans Rudolf Bischoffwerder (General, Politiker)<\/a>","3":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/4925\" class=\"link-hover text-primary\">Denis-Simon Caroillon de Vandeul (Diplomat, Milit\u00e4r)<\/a>","2":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/640\" class=\"link-hover text-primary\">Karl August Hardenberg (Minister)<\/a>","1":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/577\" class=\"link-hover text-primary\">Johann Daniel Wilhelm Otto Uhden (Jurist, Altertumsforscher)<\/a>"},"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n  <b>1752<br>\n  <\/b> Am 11. Juni wird Heinrich Christian als Sohn des\n  w\u00fcrtenbergisch-oelsschen Kammerpr\u00e4sidenten Karl Christian Freiherr v.\n  Haugwitz und dessen Frau Johanna Sibylla, geb. von der Marwitz in Penke bei\n  Oels geboren. <br>\n   <br>\n   <b>1769<br>\n  <\/b> Haugwitz besucht die Universit\u00e4t Halle, sp\u00e4ter wechselt er nach\n  G\u00f6ttingen. Dort schlie\u00dft er Freundschaft mit den Br\u00fcdern Christian und\n  Friedrich Leopold zu Stolberg. <br>\n   <br>\n   <b>1775<br>\n  <\/b> Haugwitz begleitet die Br\u00fcder Stolberg auf eine Reise in die Schweiz,\n  an der zeitweilig auch Goethe teilnimmt. In den folgenden Jahren reist\n  Haugwitz zudem nach Italien. <br>\n   <b><br>\n   1780-1781<\/b> <br>\n   Aufenthalt in Schleswig und Holstein. Haugwitz lebt bei der Familie des\n  Grafen Christian Stolberg. Bekanntschaft mit Matthias Claudius. <br>\n   <b><br>\n   1781-1791<\/b> <br>\n   Haugwitz h\u00e4lt sich auf seinen G\u00fctern in Schlesien auf. <br>\n   <br>\n   <b>1791<br>\n  <\/b> Wahl zum Generallandschaftsdirektor der Provinz Schlesien. Friedrich\n  Wilhelm II., mit dem Haugwitz den Hang zum \u00dcbernat\u00fcrlichen und Okkulten\n  gemein hat, ruft ihn an den preu\u00dfischen Hof. Im Sommer erfolgt die Ernennung\n  zum preu\u00dfischen Gesandten in Wien auf Bitten des Kaisers Leopold II. In\n  dieser Funktion begleitet Haugwitz Franz II. zur Kaiserkr\u00f6nung nach\n  Frankfurt. <br>\n   <br>\n   <b>1792<br>\n  <\/b> Berufung zum Nachfolger Schulenburg-Kehnerts als Staats- und\n  Kabinettsminister (September).<br>\n   <br>\n   <b>1794<br>\n  <\/b> Am 19. April schlie\u00dft Haugwitz mit Lord Malmesbury im Haag einen\n  Subsidienvertrag, in dem Preu\u00dfen sich verpflichtet, den gr\u00f6\u00dften Teil seiner\n  Armeen dort einzusetzen, wo es die Interessen der Seem\u00e4chte erfordern.\n  <br>\n   <b><br>\n   1794-1795<\/b> <br>\n   Teilnahme an den Basler Friedensverhandlungen. <br>\n   <br>\n   <b>1795<br>\n  <\/b> Erhalt des Schwarzen Adlerordens.<br>\n   <br>\n   <b>1796<br>\n  <\/b> Haugwitz schlie\u00dft Vertr\u00e4ge mit Hannover und einigen kleineren\n  Reichsst\u00e4nden sowie mit Frankreich (Berliner Vertrag am 5. August). <br>\n   <br>\n   <b>1798<br>\n  <\/b> Auch nach dem Regierungsantritt Friedrich Wilhelms III. bleibt Haugwitz\n  der eigentliche Gestalter der preu\u00dfischen Au\u00dfenpolitik. Auf dem Rastatter\n  Kongre\u00df bem\u00fcht er sich um die Ann\u00e4herung an \u00d6sterreich. Ende des Jahres\n  versucht er, den K\u00f6nig zum Anschlu\u00df an die 2. Koalition gegen Frankreich zu\n  bewegen. <br><br><b>1801<br><\/b>wird ihm eine Denkm\u00fcnze gewidmet. (Quelle: Haude- und Spenersche Zeitung, Nr. 110, Sonnabend, den 12. September 1801)<b><br><\/b>\n   <b><br>\n   1803-04<\/b> <br>\n   Haugwitz' Vorschlag, von Napoleon die R\u00e4umung Hannovers zu fordern, findet\n  beim K\u00f6nig keine Zustimmung. Entt\u00e4uscht nimmt Haugwitz einen l\u00e4ngeren Urlaub\n  und legt im August 1804 sein Amt formell nieder. Als m\u00f6glichen Nachfolger\n  empfiehlt er Hardenberg. Nach seiner Entlassung bleibt Haugwitz\n  au\u00dfenpolitischer Berater des K\u00f6nigs. <br>\n   <b><br>\n   1805-06<\/b> <br>\n   Im Oktober wird Haugwitz Hardenberg zugeordnet. Ende des Jahres wird er mit\n  einer diplomatischen Mission betraut und verhandelt mit Napoleon. Das\n  Unternehmen ist nicht von Erfolg gekr\u00f6nt, Haugwitz unterzeichnet am 15.\n  Dezember 1805 den B\u00fcndnisvertrag von Sch\u00f6nbrunn und am 15. Februar 1806 ein\n  f\u00fcr Preu\u00dfen noch ung\u00fcnstigeres Diktat Napoleons. <br>\n   <br>\n   <b>1806<\/b> <br>\n   Nach dem Ausscheiden Hardenbergs \u00fcbernimmt Haugwitz - trotz seines\n  Scheiterns bleibt er der Mann des k\u00f6niglichen Vertrauens - die Leitung der\n  ausw\u00e4rtigen Gesch\u00e4fte (April). Nach der Niederlage bei Jena\/Auerst\u00e4dt\n  begleitet er das K\u00f6nigspaar bis nach Osterode (Ostpreu\u00dfen), wo er seinen\n  Abschied nimmt. <br>\n   <br>\n   <b>1811<br>\n  <\/b> Ernennung zum Kurator der neu gegr\u00fcndeten Universit\u00e4t Breslau. <br>\n   <br>\n   <b>1820<br>\n  <\/b> Aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden siedelt Haugwitz nach Italien \u00fcber. Seine\n  letzten Lebensjahre verbringt er in einer Villa bei Este, wo er am 9.\n  Februar 1832 im Alter von 79 Jahren stirbt.\n ","genealogie":"Vater:\t\tKarl Wilhelm Freiherr (1704-1786), w\u00fcrtt.-\u00f6ls. (sic)                                              Kammerpr\u00e4sident. Mutter:\tJohann Sibylla (1719-1801), Tochter des Johann von der       Marwitz. Ehefrau:\tJohann Katharina (geb. 1755), geb. von Tauentzien. (?) Kinder:\tunter anderem \t\tPaul (1791-1856), preu\u00df. Oberstleutn.                         Catharina, verh. mit Hans Wilhelm Adolf Graf von         Kalckreuth, preu\u00df. Legationsrat.","primaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/537\" class=\"link-hover text-primary\">Aus dem Nachla\u00df Varnhagen's von Ense<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1180\" class=\"link-hover text-primary\">Die Neuorganisation des Ministeriums des Ausw\u00e4rtigen im Jahre 1802<\/a>"],"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1005\" class=\"link-hover text-primary\">Die Politik des Grafen Haugwitz 1799 und 1803 (Vortrag)<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1006\" class=\"link-hover text-primary\">Die Beamten des \u00e4lteren preu\u00dfischen Kabinets<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1007\" class=\"link-hover text-primary\">Haugwitz nach der Schlacht bei Austerlitz<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1008\" class=\"link-hover text-primary\">Die Sendung von Haugwitz nach Wien November und Dezember 1805<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5002\" class=\"link-hover text-primary\">Christian Heinrich Carl Graf von Haugwitz<\/a>"],"berlinaufenthalte":[{"zeitraum":"1794-1797","gebaeude":"Maus Massows","damals_adresse":"Unter den Linden","heute_adresse":"","kommentar":"\n"},{"zeitraum":"1798","gebaeude":"v. Krusemarks Haus","damals_adresse":"Unter den Linden","heute_adresse":"","kommentar":"\n"},{"zeitraum":"1799","gebaeude":"eigenes Haus","damals_adresse":"Lindenstra\u00dfe","heute_adresse":"","kommentar":"\n"},{"zeitraum":"ab 1800","gebaeude":"eigenes Haus","damals_adresse":"Lindenstra\u00dfe 4","heute_adresse":"","kommentar":"\n"}],"fach":["Politik"],"institution":[],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}