
{"meta":{"meta-title":"Carl Levin Geusau < Personen","meta-description":"Carl Levin Geusau < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/671","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/671","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Carl Levin Geusau"},"count":{"lebensdaten":10,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":1,"register":1,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/671","text":"Carl Levin Geusau"}]},"data":{"id":671,"zusatz_id":671,"meta":{"meta-title":"Carl Levin Geusau < Personen","meta-description":"Carl Levin Geusau < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/671","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/671"},"title":"Carl Levin Geusau","nachname":"Geusau","vorname":"Carl Levin","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"von","geburtsdatum":"25.10.1734","geburtsort":"Creutzburg (bei Eisenach)","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"27.12.1808","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Milit\u00e4r"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/28\" class=\"link-hover text-primary\">Gesellschaft naturforschender Freunde zu Berlin (gegr\u00fcndet: 09.07.1773)<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n  <b>1786<br>\n  <\/b> Am 1. November Ernennung zum Chef des Feldj\u00e4gerkorps. <br>\n   <br>\n   <b>1787<br>\n  <\/b> Ernennung zum Generaladjutanten der Infanterie (24. Juni). <br>\n   <br>\n   <b>1789<br>\n  <\/b> Infolge einer Auseinandersetzung mit dem Fl\u00fcgeladjutanten Major von\n  Lindenau, die in diesem Jahr zu einer Duellforderung f\u00fchrte, scheidet Geusau\n  kurzfristig aus dem Dienst. <br><br><b>Notiz in der Haude- und Spenerschen Zeitung,&nbsp;Nr. 36, Dienstag, den 24. M\u00e4rz 1789:<br><\/b><o:p><\/o:p>Die K\u00f6nigl. Akademie der bildenden K\u00fcnste und mechanischen Wissenschaften,\nhat den Herrn Obristen und General-Adjutanten der Infanterie, Hrn. v. Geusau,\nals einen geschmackvollen und th\u00e4tigen Liebhaber der sch\u00f6nen K\u00fcnste, zum Beweis\nihrer Achtung zu Ihrem Ehrenmitgliede aufgenommen, und ihm das Patent dar\u00fcber\nausfertigen lassen.<o:p><\/o:p>\n\n<br>\n   <br>\n   <b>1790<br>\n  <\/b> Demission aus dem Milit\u00e4rdienst als Generalmajor am 26. September.\n  Ernennung zum Direktor des ersten Departements des Ober-Kriegskollegiums.\n  Als solcher ist Geusau mit den Angelegenheiten der gesamten Infanterie\n  betraut. Die Vorbereitung f\u00fcr den Feldzug gegen Frankreich im Jahre 1792\n  liegen weitgehend in seiner Hand. <br>\n   <br>\n   <b>1793<br>\n  <\/b> Interimistischer Direktor beim 4. Departement des Ober-Kriegskollegiums\n  (Corps de Genie, Mineurcorps). Am 10. Januar weist Friedrich Wilhelm II.\n  Geusau an, die Berliner Polizei vor einer bef\u00fcrchteten franz\u00f6sischen\n  Unterwanderung zu sichern. Mit einem Schreiben vom 9. Februar beauftragt der\n  K\u00f6nig Geusau, den Minister von Hertzberg vor weiteren Einmischungen in die\n  Staatsgesch\u00e4fte zu warnen. Am 4. Mai wird Geusau nach Danzig geschickt, um\n  die Besetzung der Stadt vorzubereiten. In dieser Sache erh\u00e4lt er am 31. Juli\n  den Auftrag, zu General M\u00f6llendorff zu reisen. Am 31. August verleiht\n  Friedrich Wilhelm II. Geusau den Roten Adlerorden. Im Herbst reist Geusau\n  nach Frankfurt\/Oder, er ist zust\u00e4ndig f\u00fcr die Planung des Polenfeldzuges.\n  <br>\n   <br>\n   <b>1794<br>\n  <\/b> Nach dem Tod des Generallieutnants von der Gr\u00f6ben wird Geusau auch\n  interimistisch die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr das 5. und 8. Departement beim\n  Ober-Kriegskollegium \u00fcbertragen (16. Juli). Geusau wird Chef des\n  Milit\u00e4rdepartements beim Generaldirektorium und zudem zust\u00e4ndig f\u00fcr die\n  Versorgungsgesch\u00e4fte der Armee. Zwar ist er nicht als Wirklicher Minister im\n  Staatsrat eingef\u00fchrt, doch in seiner Eigenschaft als Kriegsminister ist er\n  bei den Sitzungen des Staatsrats zugegen. Am 12. Dezember wird er von der\n  Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr das 1. Departement beim Oberkriegskollegium entbunden.\n  <br>\n   <br>\n   <b>1796<br>\n  <\/b> Bef\u00f6rderung zum Generallieutnant. Am 28. Januar gibt Geusau das\n  Milit\u00e4rdepartement an Kannewurff ab. Er erh\u00e4lt das Amt des\n  Generalquartiermeisters der Armee (Chef des Generalstabs) und\n  Generalinspekteurs aller k\u00f6niglichen Festungen. Sein 4. Departement wird mit\n  der Kabinettsorder vom 4. November vom Ober-Kriegskollegium getrennt und ist\n  nun selbst\u00e4ndig mit dem Unterhalt der Festungen betraut. Am 31. Dezember\n  wird er Chef des neuen \"Ingenieurdepartements\". Unter Geusaus Aufsicht\n  beginnt der Ingenieurmajor M\u00fcller, preu\u00dfischen Offizieren seine Vortr\u00e4ge zu\n  halten, sp\u00e4ter wird sich daraus die \"Milit\u00e4rische Gesellschaft\" bilden.\n  <br>\n   <br>\n   <b>1797<br>\n  <\/b> Geusau begibt sich auf eine Inspektionsreise in den Osten. Mitte des\n  Jahres wird er mit der Organisation der neu zu gr\u00fcndenden P\u00e9pini\u00e8re in\n  Berlin betraut und zum Kurator f\u00fcr diese Einrichtung ernannt. <br>\n   <br>\n   <b>1803<br>\n  <\/b> Angesichts der angespannten politischen Lage gibt Friedrich Wilhelm\n  III. die Anweisung, da\u00df Geusau die Mobilmachung vorbereiten solle. <br>\n   <br>\n   <b>1804<br>\n  <\/b> Am 3. Juli legt Geusau den von dem inzwischen zum\n  Generalquartiersmeisterlieutnant avancierten Scharnhorst erarbeiteten Plan\n  zur Errichtung und zum Ausbau der Milit\u00e4rakademie f\u00fcr Offiziere vor.\n  Scharnhorst entwickelt sich in diesen Jahren zu einem der wichtigsten\n  Untergebenen Geusaus. <br>\n   <br>\n   <b>1806<br>\n  <\/b> Geusau lehnt den von Scharnhorst im Fr\u00fchjahr unterbreiteten Vorschlag\n  zur genauen Erkundung in Th\u00fcringen, Westfalen und in den T\u00e4lern der Werra\n  und Fulda durch die Generalstabsoffiziere ab. Nach der Niederlage gegen\n  Napoleon wird G. am 19. Dezember auf eigenen Wunsch hin von seinen \u00c4mtern\n  entbunden, er will als Privatmann nach K\u00f6nigsberg gehen. &nbsp;<br>\n   <br>\n   <b>1808<br>\n  <\/b> Am 27. Dezember stirbt Geusau 74 j\u00e4hrig in Berlin.\n ","genealogie":"Vater:\t            Levin (1691-1776), markgr. baden. Landvogt. Mutter:\tMagdalene Dorothea, geb. v. Heeringen. Ehefrau:\t1788: Marie Karoline (1754-1829), geb. Crepler. Kinder:\tRudolf (geb. 1771). \t            Karoline Christiane Amalie (geb. 1780), verh. mit General     Gustav von Rauch. \t\tHenriette Charlotte (geb. 1787).","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[{"zeitraum":"1791-1795","gebaeude":"Haus des Kaufmanns Weinholt","damals_adresse":"Gertraudenstra\u00dfe","heute_adresse":"","kommentar":"Adre\u00dfkalender\n"},{"zeitraum":"1796-1799","gebaeude":"Haus der Witwe Salomon","damals_adresse":"heilige Geiststra\u00dfe","heute_adresse":"","kommentar":"Adre\u00dfkalender\n"},{"zeitraum":"ab 1800","gebaeude":null,"damals_adresse":"Kronenstra\u00dfe 28","heute_adresse":"","kommentar":"Adre\u00dfkalender\n"}],"fach":["Milit\u00e4r"],"institution":[],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}