
{"meta":{"meta-title":"Friedrich Leopold Schr\u00f6tter < Personen","meta-description":"Friedrich Leopold Schr\u00f6tter < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/676","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/676","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Friedrich Leopold Schr\u00f6tter"},"count":{"lebensdaten":13,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":1,"berlinaufenthalte":1,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/676","text":"Friedrich Leopold Schr\u00f6tter"}]},"data":{"id":676,"zusatz_id":676,"meta":{"meta-title":"Friedrich Leopold Schr\u00f6tter < Personen","meta-description":"Friedrich Leopold Schr\u00f6tter < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/676","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/676"},"title":"Friedrich Leopold Schr\u00f6tter","nachname":"Schr\u00f6tter","vorname":"Friedrich Leopold","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"Reichsfreiherr","adelspraedikat":"von","geburtsdatum":"01.02.1743","geburtsort":"Gut Wohnsdorf ","geburtsland":"Ostpreu\u00dfen","staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"30.06.1815","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":{"0":"Minister","2":"Milit\u00e4r"},"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/35\" class=\"link-hover text-primary\">Preu\u00dfische Haupt-Bibelgesellschaft (gegr\u00fcndet: 08.1814)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/498\" class=\"link-hover text-primary\">Ignaz Aurelius Fe\u00dfler (Theologe, Publizist)<\/a>"],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"Dieser Eintrag ist identisch mit der Kurzbiographie Schr\u00f6tters von Klaus Nathaus auf der Webseite des Vorhabens<br>http:\/\/www.berliner-klassik.de\/forschung\/forschung\/Nathaus-Minister\/<b style=\"color: rgb(51, 0, 51);\"><br><br>1743<\/b><br style=\"color: rgb(51, 0, 51);\"><span style=\"color: rgb(51, 0, 51);\">Friedrich Leopold Schr\u00f6tter wird am 1. Februar in Wohnsdorf (Ostpreu\u00dfen) geboren. <\/span><b><br><br>1750er<br>\n  <\/b> Unterricht durch Privatlehrer.<br>\n  <br>\n  <b>1756<br>\n  <\/b> Eintritt in das Dragonerregiment von Schorlemmer, Teilnahme am\n  Siebenj\u00e4hrigen Krieg als F\u00e4hnrich und sp\u00e4ter als Leutnant. In der\n  anschlie\u00dfenden Friedenszeit Kontakt mit K\u00f6nigsberger Gelehrten, u. a. Kant,\n  Christian Kraus, Hippel, Hamann und Scheffner.<br>\n  <br>\n  <b>1764<br>\n  <\/b> Eintritt in die K\u00f6nigsberger Freimaurerloge.<br>\n  <br>\n  <b>1776<br>\n  <\/b> Ernennung zum Stabskapit\u00e4n.<br>\n  <br>\n  <b>1782-86<\/b> <br>\n  Engagement im Rosenkreuzerorden.<br>\n  <br>\n  <b>1787<\/b> <br>\n  Berufung nach Berlin durch Friedrich Wilhelm II., Ernennung zum Major und\n  zum Assessor beim Oberkriegskollegium.<br>\n  <br>\n  <b>1790<br>\n  <\/b> Durch den Tod des Vaters wird Schr\u00f6tter Fideikommi\u00dfherr der Wohnsdorfer\n  G\u00fcter. Im selben Jahr Bef\u00f6rderung zum Oberstleutnant, Erhalt der Stelle\n  eines Geheimen Oberfinanzrates mit Sitz und Stimme im\n  Generaldirektorium.<br>\n  <br>\n  <b>1791<br>\n  <\/b> Ernennung zum Oberpr\u00e4sidenten von Ost- und Westpreu\u00dfen bringt den Umzug\n  nach K\u00f6nigsberg mit sich. Gemeinsam mit Christian Kraus bef\u00f6rdert Schr\u00f6tter\n  das planm\u00e4\u00dfige Studium der National\u00f6konomie an der K\u00f6nigsberger Universit\u00e4t.\n  Schr\u00f6tter verlangt von den Anw\u00e4rtern auf Stellen in der Verwaltung den\n  Besuch der Krausschen Vorlesungen, in denen dieser die Lehren von Adam Smith\n  vermittelt.<br>\n  <br>\n  <b>1795<br>\n  <\/b> Die Ernennung zum Staats- und Finanzminister von Ost- und Westpreu\u00dfen\n  f\u00fchrt v. Schr\u00f6tter zur\u00fcck nach Berlin (Berufung vom 13. November). Schr\u00f6tter\n  h\u00e4lt seine K\u00f6nigsberger Kontakte aufrecht und kn\u00fcpft neue Verbindungen zum\n  gebildeten Berliner B\u00fcrgertum, wie beispielsweise zu Johann Friedrich\n  Z\u00f6llner, Johann Erich Biester und Ignaz Fe\u00dfler.<br>\n  <br>\n  <b>1796<br>\n  <\/b> Die durch die 3. polnische Teilung erworbene Provinz Neuostpreu\u00dfen wird\n  Schr\u00f6tters Departement zugeschlagen.<br>\n  <b><br>\n  1797<\/b> <br>\n  Mit der Verordnung vom 3. M\u00e4rz wird in Neuostpreu\u00dfen die Trennung von Justiz\n  und Verwaltung durchgef\u00fchrt.<br>\n  <br>\n  <b>1798<\/b> <br>\n  Erhalt des Roten Adlerordens.<br>\n  <br>\n  <b>1802<\/b> <br>\n  Aufhebung der Hand- und Spanndienste und Ersatz durch Geld und\n  Getreideabgaben wird in Westpreu\u00dfen durchgef\u00fchrt. Diese Ma\u00dfnahme bildet den\n  Kern der Schr\u00f6tterschen Reformbem\u00fchungen.<br>\n  <b><br>\n  1804<\/b> <br>\n  Aufhebung der Hand- und Spanndienste in Ostpreu\u00dfen.<br>\n  <b><br>\n  1806-08<\/b> <br>\n  Schr\u00f6tter legt Friedrich Wilhelm III. im M\u00e4rz einen Plan zur Organisation\n  der l\u00e4ndlichen Verfassung und Verwaltung der vier altpreu\u00dfischen Kammern\n  vor, der zwar vom K\u00f6nig gebilligt, dessen Umsetzung jedoch durch den Krieg\n  verhindert wird. Schr\u00f6tter gilt als Bef\u00fcrworter einer Reform des preu\u00dfischen\n  Staates. Nach dem Tilsiter Frieden wird er zum vielleicht wirksamsten und\n  leistungsf\u00e4higsten Mitarbeiten des Freiherrn vom Stein. Die Reformgesetze\n  von 1807 und 1808 wurden fast s\u00e4mtlich in dem Schr\u00f6tter unterstehenden\n  preu\u00dfischen Provinzdepartement erlassen.<br>\n  <br>\n  <b>1808<br>\n  <\/b> Dienstentlassung am 8. Dezember infolge der Aufl\u00f6sung des\n  Provinzialdepartements im Rahmen der preu\u00dfischen Reformen. Schr\u00f6tter siedelt\n  aus Ostpreu\u00dfen zur\u00fcck nach Berlin, sein Haus wird in der Folgezeit Sitz\n  wissenschaftlicher Interessen und Ort politischer Diskussion. Im selben Jahr\n  erh\u00e4lt er den Schwarzen Adlerorden.<br>\n  <br>\n  <b>1810<br>\n  <\/b> Schr\u00f6tter wird Mitglied des Geheimen Staatsrats.<br><br><b>1813<br><\/b>Am 22. November 1813 stirbt 21-j\u00e4hrig sein j\u00fcngster Sohn Eduard. (Anzeige in der Haude- und Spenerschen Zeitung, 9. 12.)<br>\n  <br>\n  <b>1814<br>\n  <\/b>Ernennung zum k\u00f6niglichen Kommissar bei der interimistischen\n  Landes-Repr\u00e4sentation.<br>\n  <br><b style=\"color: rgb(51, 0, 51);\">1815<\/b><br style=\"color: rgb(51, 0, 51);\"><span style=\"color: rgb(51, 0, 51);\">Schr\u00f6tter stirbt am 30. Juni in Berlin.<\/span><br>\n  ----------------------------------------<br>\n  <br>\n  Abbildung:, Neue Berlinische Monatsschrift, hrsg. v. Biester, 6. Bd, 1801.\n ","genealogie":"Vater: \t\tFriedrich Wilhelm (?-1790) Mutter:\tHelene Barbara, geb. v. d. Gr\u00f6ben (?-1773) Geschwister:\tKarl Wilhelm (1748-1819), Chef-Pr\u00e4sident des Oberlandesgerichts von Ostpreu\u00dfen.\nEhefrau (leider ohne Namensnennung) ist am 13. 9. 1798 im Alter von 37 Jahren verstorben.\nT\u00f6chter: 1) Agnes, verehelichte von Knobloch\n2) Alexandrine Caroline, verehelichte von Goldbeck\nSohn: Leopold Friedrich Heinrich\nSchwiegersohn: Friedrich von Goldbeck\nEnkel: 1) Elise und Mathilde von Goldbeck\n2) Leopold von Schr\u00f6tter","primaer":null,"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1024\" class=\"link-hover text-primary\">Denkschrift auf Friedrich Leopold Reichsfreiherrn von Schroetter<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1025\" class=\"link-hover text-primary\">Bibliographie zur Landeskunde der zum  Regierungsbezirk Zichenau, Kreis Suwalki, Kreis Lipno und Rippin geh\u00f6renden ost- und westpreu\u00dfischen Gebiete<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1031\" class=\"link-hover text-primary\">Zur Entstehungsgeschichte des Oktoberedikts und der Verordnung vom 14. Febr. 1808<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1134\" class=\"link-hover text-primary\">Der preu\u00dfische Provinzialminister Freiherr von Schroetter und sein Anteil an der Steinschen Reformgesetzgebung<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1336\" class=\"link-hover text-primary\">Schr\u00f6tter und Sch\u00f6n<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/4338\" class=\"link-hover text-primary\">Freiherr Leopold von Schroetter und der Neuaufbau Neuostpreu\u00dfens<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5005\" class=\"link-hover text-primary\">Friedrich Leopold Freiherr von Schr\u00f6tter<\/a>"],"berlinaufenthalte":[{"zeitraum":"1791-1791","gebaeude":"Haus des Direktors beim Salz-B\u00fcro Carl Wilhelm N\u00f6ldechen","damals_adresse":"am Potsdamer Tor","heute_adresse":"","kommentar":"Adre\u00dfkalender\n"},{"zeitraum":"1798-1799","gebaeude":"eigenes Haus","damals_adresse":"an der neuen Friedrichstra\u00dfenecke, zwischen der gro\u00dfen Pommeranzen und neuen Friedrichsbr\u00fccke","heute_adresse":"","kommentar":"Adre\u00dfkalender\n"},{"zeitraum":"1800","gebaeude":null,"damals_adresse":"Behren- und Charlottenstra\u00dfenn-Ecke 46","heute_adresse":"","kommentar":"Adre\u00dfkalender\n"},{"zeitraum":"1801","gebaeude":null,"damals_adresse":"Behrenstra\u00dfe 66","heute_adresse":"","kommentar":"Adre\u00dfkalender\n"}],"fach":["Milit\u00e4r","Politik"],"institution":[],"ort":[],"verein":["Preu\u00df. 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