
{"meta":{"meta-title":"Karl Wilhelm Wach < Personen","meta-description":"Karl Wilhelm Wach < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/6798","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/6798","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Karl Wilhelm Wach"},"count":{"lebensdaten":9,"namensformen":0,"genealogie":0,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":0,"register":1,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/6798","text":"Karl Wilhelm Wach"}]},"data":{"id":6798,"zusatz_id":6798,"meta":{"meta-title":"Karl Wilhelm Wach < Personen","meta-description":"Karl Wilhelm Wach < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/6798","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/6798"},"title":"Karl Wilhelm Wach","nachname":"Wach","vorname":"Karl Wilhelm","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"11.09.1787","geburtsort":"Berlin","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"24.11.1845","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Maler"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/23\" class=\"link-hover text-primary\">Gesetzlose Gesellschaft (Nr. 2) (gegr\u00fcndet: 04.11.1809)<\/a>"],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"Sch\u00fcler von Carl Kretzschmar<br><b><br>1814-17<br><\/b>Ab dem 11. November Paris-Aufenthalt. Zun\u00e4chst Sch\u00fcler von Jacques Louis David, ab 1817 Sch\u00fcler von Antoine Gros. (Becker: S. 360)<br><br>Wach fertigt hier Kopien nach Tizians <i>\"Grablegung Christi\"<\/i> und <i>\"Tizians Geliebte\"<\/i> an. Als eigenst\u00e4ndige Arbeiten entstehen in Paris das \u00d6lgem\u00e4lde <i>\"Christus am Kreuz\"<\/i>, das sp\u00e4ter in der Berliner Garnisonskirche Aufstellung fand und <i>\"Johannes auf Patmos\"<\/i>, das sich im Besitz der preu\u00dfischen K\u00f6nigsfamilie befand. (Becker: S. 360)<br><br><b>1815<br><\/b>\"Die Sorgsamkeit der Franzosen und ihre Genauigkeit im Studium der Natur und der alten Monumente hat gerade durch den Eifer und die Hitze mit der das Volk alles treibt, ihnen eine gewisse Beurteilung aller Gem\u00e4lde und Kunstwerke gegeben, da\u00df man in dieser Hinsicht viel von ihnen lernen kann. Das Studium der Natur in den Ateliers ist sehr gut eingerichtet und besonders unter Davids Aufsicht, der so schwer zu befriedigen ist, ganz erstaunlich unterrichtend, und es besitzen daher unter den angehenden Sch\u00fclern viele eine so gro\u00dfe Fertigkeit im Kopieren, Zeichnen und ganz praktischen Malen anch der Natur, da\u00df ich, der ich in diesen Teilen ziemlich unbewandert bin, sehr in Erstaunen gesetzt worden bin, und es mich zur lebhaftesten Nacheiferung angefeuert hat [...]. Alles wird hier in den Ateliers \u00e0 la prima farbig gemalt, und ich versichere Ihnen, da\u00df so vortreffliche Studien mit ganzen Figuren in sechs Tagen gemalt werden, so sch\u00f6n in der Farbe, im Effekt, und nicht etwa in einer schlechten franz\u00f6sischen Manier, wie wir Deutschen es den Franzosen gern vorwerfen, da\u00df man nicht leicht irgendwo so vortreffliche Studien sieht.\" (Brief von Wach, zit. nach Becker: S. 424, Anmerk. 1247)<br><br><b>1817-19<br><\/b>Romaufenthalt. (Becker: S. 360)<br><br><br>R\u00fcckkehr nach Berlin. Einrichtung eines eigenen Ateliers mit im Laufe der Zeit insgesamt 70 Sch\u00fclern.<br>\"Ich habe in Paris die Vortheile kennen gelernt, welche der Unterricht und die Leitung eines einzigen Lehrmeisters den jungen Leuten gew\u00e4hren. Ich beschlo\u00df daher, mein Atelier so einzurichten, da\u00df ich in diesem Locale eine gewisse Anzahl Sch\u00fcler vereinigen konnte, und ich hatte die Freude, bald die erste Schule sich bilden zu sehen, die Preu\u00dfen nach Art derjenigen, welche ich in Frankreich kennen gelernt hatte, entstehen sah.\" (Wach, zit. nach Becker: S. 424, Anmerk. 1251)<br><br><b>Christopher Drum<\/b><br><br><b>Literatur<br><\/b>Becker, Wolfgang: Paris und die deutsche Malerei. 1750-1840M\u00fcnchen 1971. 507 S.<br> [= Studien zur Kunst des neunzehnten Jahrhunderts, Bd. 10] <br><br><br>","genealogie":"","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[],"fach":["Bildende Kunst"],"institution":[],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}