
{"meta":{"meta-title":"Carl Joseph Maximilian Kupferberg < Personen","meta-description":"Carl Joseph Maximilian Kupferberg < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/686","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/686","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Carl Joseph Maximilian Kupferberg"},"count":{"lebensdaten":11,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":0,"berlinaufenthalte":1,"register":1,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/686","text":"Carl Joseph Maximilian Kupferberg"}]},"data":{"id":686,"zusatz_id":686,"meta":{"meta-title":"Carl Joseph Maximilian Kupferberg < Personen","meta-description":"Carl Joseph Maximilian Kupferberg < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/686","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/686"},"title":"Carl Joseph Maximilian Kupferberg","nachname":"Kupferberg","vorname":"Carl Joseph Maximilian","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"F\u00fcrst","adelspraedikat":"von","geburtsdatum":"12.04.1717","geburtsort":"Albrechtsdorf (bei Breslau)","geburtsland":"Schlesien","staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"29.03.1790","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Minister","Jurist"],"vereine":[],"bekanntschaften":[],"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n  <b>1740<br \/>\n  <\/b> Eintritt in den preu\u00dfischen Staatsdienst als Geheimer Justizrat. <br \/>\n  <br \/>\n  <b>1746<br \/>\n  <\/b> Ernennung zum Mitglied des Berliner Oberappellationsgerichts durch\n  Gro\u00dfkanzler v. Cocceji. Mitarbeit an der Justizreform in Pommern. <br \/>\n  <br \/>\n  <b>1747<br \/>\n  <\/b> Mitarbeit an der Umgestaltung von Tribunal und Kammergericht. <br \/>\n  <b><br \/>\n  1750-51<\/b> <br \/>\n  F\u00fcrst v. Kupferberg begleitet v. Cocceji auf Revisionsreisen durch Schlesien\n  und Preu\u00dfen. <br \/>\n  <b><br \/>\n  1752-55<\/b> <br \/>\n  Diplomatische Mission in Wien. Die Verhandlungen haben die Regelung des\n  schlesischen Schulden- und Kommerzienwesens zum Gegenstand. <br \/>\n  <br \/>\n  <b>1755<br \/>\n  <\/b> Ernennung zum Pr\u00e4sidenten des 2. Kammergerichtssenats. <br \/>\n  <br \/>\n  <b>1763<br \/>\n  <\/b> Ernennung zum Staats- und Justizminister und Oberpr\u00e4sidenten des\n  Kammergerichts. Kurz darauf erfolgt die Ernennung zum Tribunalpr\u00e4sidenten\n  und Lehensdirektor. Unter seiner \u00c4gide wird das Edikt \u00fcber die\n  Schriftlichkeit von Pacht- und Mietvertr\u00e4gen erlassen, das der Ordnung der\n  Besitzverh\u00e4ltnisse bei Lehng\u00fctern dient. <br \/>\n  <br \/>\n  <b>1770<br \/>\n  <\/b> Ernennung zum Gro\u00dfkanzler. Die von ihm erwartete Durchsetzung einer\n  umfassenden Justizreform kann der Gro\u00dfkanzler nicht erf\u00fcllen. \"F.s\n  Verdienste lagen mehr im Organisatorischen und in der Verwaltungsarbeit als\n  in systematischen Reformprojekten\" (L. Knabe).<br \/>\n  <br \/>\n  <b>1775<br \/>\n  <\/b> Die von Carmer initiierten und von Svarez ausgearbeiteten Reformpl\u00e4ne\n  veranlassen F\u00fcrst v. Kupferberg, einen Plan zur Ausarbeitung eines\n  allgemeinen deutschen Gesetzbuches aufzustellen. <br \/>\n  <br \/>\n  <b>1779<br \/>\n  <\/b> Im Proze\u00df um den M\u00fcller Arnold verweigert F\u00fcrst v. Kupferberg die\n  Unterschrift unter die Verurteilung der vom K\u00f6nig gema\u00dfregelten\n  Kammergerichtsr\u00e4te. Er f\u00e4llt damit beim Monarchen in Ungnade. Am 11.\n  Dezember wird er als Gro\u00dfkanzler entlassen. Er verliert seine juristischen\n  \u00c4mter, bleibt aber Staatsminister und Mitglied des Geheimen Staatsrats. Mit\n  Wagenkolonnen und vom k\u00f6niglichen Schlo\u00df aus sichtbaren Versammlungen\n  erweist eine \u00d6ffentlichkeit dem gest\u00fcrzten Gro\u00dfkanzler ihre Sympathien.\n <br><br>----------------------------------------<br><br>Kupferstich von M. Haas.\n","genealogie":"Vater: Maximilian (geb. 1679), Ratsherr in Breslau. Mutter: Louise Marg., geb. v. Senitz. Ehefrau: Sophie Friedrike Albertine (1722-1796), geb. v. Podewils, verw. v. Dewitz. Heirat 1756 in Berlin. keine Kinder.","primaer":null,"sekundaer":null,"berlinaufenthalte":[{"zeitraum":"1786ff.","gebaeude":"Haus der Maurermeisterin Wend","damals_adresse":" Am Kupfergraben, hinter dem Gie\u00dfhaus","heute_adresse":"","kommentar":"\n"}],"fach":["Rechtswissenschaften","Politik"],"institution":[],"ort":[],"verein":[],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}