
{"meta":{"meta-title":"Ludwig Friedrich Catel < Personen","meta-description":"Ludwig Friedrich Catel < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/706","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/706","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Ludwig Friedrich Catel"},"count":{"lebensdaten":11,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":2,"berlinaufenthalte":1,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/706","text":"Ludwig Friedrich Catel"}]},"data":{"id":706,"zusatz_id":706,"meta":{"meta-title":"Ludwig Friedrich Catel < Personen","meta-description":"Ludwig Friedrich Catel < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/706","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/706"},"title":"Ludwig Friedrich Catel","nachname":"Catel","vorname":"Ludwig Friedrich","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"","adelspraedikat":"","geburtsdatum":"20.06.1776","geburtsort":"Berlin","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"franz\u00f6sisch-reformiert","sterbedatum":"15.11.1819","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":["Architekt"],"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/17\" class=\"link-hover text-primary\">Berlinischer K\u00fcnstler-Verein (gegr\u00fcndet: 22.11.1814 aufgel\u00f6st: 1934)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/4\" class=\"link-hover text-primary\">Gesellschaft der Freunde der Humanit\u00e4t (Humanit\u00e4tsgesellschaft) (gegr\u00fcndet: 10.01.1797 aufgel\u00f6st: 28.12.1861)<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/26\" class=\"link-hover text-primary\">Schachklub (gegr\u00fcndet: 16.10.1803 aufgel\u00f6st: 1850)<\/a>"],"bekanntschaften":{"3":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/800\" class=\"link-hover text-primary\">Johann Adam Breysig (Maler, Theatermaler)<\/a>","1":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/628\" class=\"link-hover text-primary\">David Gilly (Baumeister, Wasserbautechniker)<\/a>","2":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/629\" class=\"link-hover text-primary\">Friedrich David Gilly (Architekt)<\/a>","0":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/627\" class=\"link-hover text-primary\">Johann Gottfried Schadow (Bildhauer)<\/a>","4":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/6066\" class=\"link-hover text-primary\">Friedrich Gottlieb Schadow (Architekt)<\/a>"},"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n <div><b>Vgl. die ausf\u00fchrliche, von Rolf Johannsen erstellte\nBio-Bibliographie Catels, ebenso die durch Reimar Lacher transribierte und\nannotierte zeitgen. Biographie. Beide auf unserer Webseite<\/b><b> unter Forschung\/Werkvertr\u00e4ge.<br>\n<br>\n<\/b><\/div>\n<div><b>1776<br>\n <\/b>Am 20. Juni wird Ludwig Friedrich Catel als Sohn von Pierre Fr\u00e9d\u00e9ric Catel,\n Assessor am Franz\u00f6sischen Gericht in Berlin, und Elisabeth Wilhelmine in\n einer Berliner Hugenottenfamilie geboren. Schulbesuch, Lehre bei dem\n Berliner Ofenfabrikanten H\u00f6hler, Feldmesserpr\u00fcfung.<\/div><div>Geburt 1776. (TB)<br><\/div>\n\n <div>Buchdruckerlehre<\/div>\n <div>Studium der Baukunst zun\u00e4chst bei Georg Meinicki sp\u00e4ter bei David Gilly. Catel steht in freundschaftlicher Verbindung mit Gillys Sohn Friedrich sowie Karl Friedrich Schinkel und Martin Friedrich Rabe.<\/div><div>\n <b>1797\/98<\/b><br>\n Nach dem bestandenen Feldmesserexamen Kondukteur beim Bau der Schleusen des Bromberger Kanals. R\u00fcckkehr nach Berlin und Beginn mit dem Baumeisterexamen, das Catel jedoch abbrechen wird.<br><\/div>\n <div><b>1798 <\/b><br>\nEin Jahr Studienaufenthalt in Paris: \"[...] er traf die reichsten Sammlungen vortrefflicher Wercke dort an, wonach er seine Kenntni\u00dfe erweitern und seinen Geschmack bilden konnte\" (Lacher: 16). Ebenso wie sein Bruder Franz Ludwig steht er dort in Kontakt mit Wilhelm von Humboldt<br><br><b>1800<br><\/b>\"Die K\u00f6nigliche Academie der K\u00fcnste und mechanischen Wissenschaften hat\nden Architecten Herrn Louis Catel all-hier wegen seiner Geschicklichkeit\n und besonders wegen seiner in diesem Jahre auf der K\u00f6nigl. Akademie\n\u00f6ffentlich ausgestellten, von ihm selbst neu erfundenen geschmack-vollen\n Arbeiten en mosaic, unter die Zahl der academischen K\u00fcnstler\naufgenommen und ihm das gew\u00f6hnliche Patent dar\u00fcber ausfertigen lassen.\nBerlin den 14. Novbr. 1800.\" (Haude und Spenersche, Nr. 138, Dienstag, den 18. November 1800)\n <br><br>\n <b>1801<br>\n <\/b><\/div><div>Zusammen mit seinem Bruder Franz Gr\u00fcndung einer \"Fabrik von musivischen\n Stuck-Arbeiten\", deren Gesch\u00e4ftsniederlage sich im Eckhaus\n Charlotten-\/Zimmer-Stra\u00dfe Nr. 25 befindet. Zu ihren ersten Arbeiten geh\u00f6ren\n die 1801\/1802 von J.W. v. Goethe gelobten Stuckreliefs f\u00fcr die Ausstattung\n des Weimarer Schlosses. Zu den ersten Arbeiten geh\u00f6ren Stuckreliefs f\u00fcr die Ausstattung des\nWeimarer Schlosses. Die Gebr\u00fcder hatten den Auftrag durch den\nGro\u00dfherzog Karl August von Sachsen-Weimar erhalten, nachdem dieser\nzusammen mit dem preu\u00dfischen K\u00f6nigspaar die Fabrik der Catels besucht\nhatte (Berliner Nachrichten von Staats- und gelehrten Sachen, Nr. 27,\n3.3.1801). Catel erh\u00e4lt daraufhin ein zehnj\u00e4hriges Patent durch den K\u00f6nig, das ihm die Monopolstellung in der Stuckfabrikation sichert.<br>Im September wohnt der Bildhauer Christian Friedrich Tieck in der Wohnung Catels.<br>Bis Sommer 1803 wechelende Aufenthalte in Weimar und Berlin. In Weimar Bekanntschaft mit Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und Christoph Martin Wieland.<br>W\u00e4hrend seiner Berlinaufenthalte besucht catel die Vorlesungen von August Wilhelm und Friedrich von Schlegel, mit denen er auch freundschaftlich verkehrt, sowie von Johann Gottlieb Fichte.<br><br>Goethe lobt Catels Innendekoration. (TB)<br><br>\"Des K\u00f6nigs Majest\u00e4t haben, nach vorhergehender genauer Pr\u00fcfung, zu mehrerer Aufmunterung des inl\u00e4ndischen Kunstflei\u00dfes, den Gebr\u00fcderen Louis und Franz Catel hie-selbst, \u00fcber die alleinige Verfertigung der von ihnen zuerst hier produzirten musivisch-inkrustirten Verzierungen von Stuckarbeiten ein Patent zu verleihen geruhet, nach welchem es, innerhalb den n\u00e4chstfolgenden zehn Jahren, Niemanden in H\u00f6chstdero s\u00e4mtlichen Staaten, (jedoch mit Ausnahme der westph\u00e4lischen Provinzen jenseits der Weser, auch der fr\u00e4nkischen F\u00fcrstenth\u00fcmer) erlaubt sein soll, dergleichen musivisch-inkrustirten Verzierungen von Stuckarbeiten, welche dem[!] von den Gebr\u00fcdern Catel zur Patent-Kammer abgegebenen Probest\u00fccken gleich kommen, au\u00dfer, mit der ausdr\u00fccklichen Genehmigung der patentirten Gebr\u00fcdere Catel, zu verfertigen und nachzumachen, jedoch mit Vorbehalt der Rechte derjenigen, welche erweislich machen k\u00f6nnen, eben solche musivisch-inkrustirten Verzierungen von Stuckarbeiten im Lande schon vor dem 23. Dezember 1800 verfertiget zu haben.\" (Haude und Spenersche, Nr. 37, Donnerstag, den 26. M\u00e4rz 1801)<br><br><\/div><div>\n <\/div><div><b>1802<\/b><\/div><div><b>\n <\/b>Gemeinsamer Aufenthalt mit Franz in Weimar. (TB)<br>Catels Schrift \"Vorschl\u00e4ge \u00fcber\n die Verbesserung der Schauspielh\u00e4user\" erscheint. Bau des Welperschen\n Badehauses an der Spree.<br>Catel heiratet im Sommer Henriette Friederike Schiller.<br>Catel wird Mitglied der \"Gesellschaft der Freunde der Humanit\u00e4t\" (auch \"Humanit\u00e4t\", \"Litterarische Gesellschaft\" bzw. \"Sonnabend-Gesellschaft\" genannt), einem Verein in der Freimaurerloge Royal York.<br><\/div><div>\n <br>\n <b>1803<br>\n <\/b>Nach Abschluss der Arbeiten in Weimar gemeinsame Reise mit seiner Frau nach Dresden, dann R\u00fcckkehr nach Berlin. Herstellung des \"musivischen Schmucks\" f\u00fcr das Schreibzimmer des K\u00f6nigs\n im Kronprinzenpalais in Berlin nach den Entw\u00fcrfen von Aloys Ludwig Hirt. Gleichzeitig fertigt Catel noch weitere Arbeiten f\u00fcr das K\u00f6nigspaar an.<br>\n <br>\n <\/div><div><b>1804<br><\/b>Im Fr\u00fchjahr Reise nach Polen, um f\u00fcr den Kaufmann und Kanonikus Sigismund Otto von Treskow in Owinsk bei Posen ein Schlo\u00df, eine Ziegelei und eine Kalkbrennerei zu errichten. Die Arbeiten werden im Sp\u00e4tsommer 1806 beendet, der Schlo\u00dfbau vermutlich durch Schinkel noch modifiziert und erweitert.<br><\/div><div><b>\n <\/b>Die Fabrik der Br\u00fcder Catel liefert die Ausstattung f\u00fcr die Blauen\n Paradekammer (Coursaal) und das Etruskische Kabinett im Potsdamer\n Stadtschloss. Teilnahme an der Berliner Akademie-Ausstellung mit\n Erzeugnissen der Fabrik.<br><\/div><div>\n <br>\n <b>1806<br>\n <\/b>Von Catel erscheint die Schrift \"Vorschl\u00e4ge zu einigen wesentlichen\n Verbesserungen der Fabrikation der Ziegel\". Beteiligung an der Berliner\n Akademie-Ausstellung mit Produkten aus der Fabrik. Den Plan auf dem Rollberg bei Berlin eine Ziegelei zu errichten, muss Catel aufgrund des ausbrechenden Krieges verwerfen.<\/div><div>Ausstellung eines Entwurfs f\u00fcr ein Denkmal Friedrichs d. Gro\u00dfen in Gestalt eines Ehrentempels auf dem Gro\u00dfen Stern im Tiergarten. Entwurf nicht erhalten. (TB)<br>\n <br>\n <b>1807<br>\n <\/b>W\u00e4hrend der Besatzung Berlins durch die Franzosen zahlreiche caritative T\u00e4tigkeiten, Catel arbeitet u.a. im sog. \"Einquartierungs-B\u00fcreau\" und setzt sich f\u00fcr die Einrichtung von Suppenk\u00fcchen ein. Nach einem Vortrag am 11.4. vor der \"Gesellschaft der Freunde der Humanit\u00e4t\" Plan f\u00fcr eine Knabenschule. Schirmherrschaft f\u00fcr die am 9. September er\u00f6ffnete Einrichtung \u00fcbernimmt K\u00f6nigin Luise. Das nach ihr benannte waisenstift befindet sich zun\u00e4chst im Haus Nikolaikirchhof Nr. 7, dann im Ansbacher Palais und schlie\u00dflich in der K\u00f6nigin Luise-Stra\u00dfe in Dahlem.<br>\n <\/div>\n <div>Mitte des Jahre bem\u00fcht sich Catel um eine Stelle als Professor der mathematischen F\u00e4cher an der Berliner Akademie. Nachdem auch Karl Friedrich Schinkel f\u00fcr die Professur vorgeschlagen wird, lehneen beide die Stellung aus unbekannten Gr\u00fcnden ab.<\/div><div>Zusammen mit seinem Bruder Paris-Aufenthalt. (TB)<br><\/div><div><br>\n <b>1808<br>\n <\/b>Erscheinen der Schrift \" Guter Rath f\u00fcr denjenigen Landmann\" und \"\u00dcber\n die zweckm\u00e4\u00dfigste Organisation des \u00f6ffentlichen Bauwesens in einem\n Staat\".<\/div><div>Im Sommer Beginn mit der Wiederreichtung des abgebrannten Dorfes L\u00f6wenberg im Auftrag von Karl Heinrich von Arnstedt. Aus finanziellen Gr\u00fcnden wird der Auftrag jedoch sp\u00e4testens im Herbst 1809 abgebrochen<br>\n <b><br>\n 1809-1811<\/b><br>\n <\/div><div>Im Fr\u00fchjahr Arbeiten im K\u00f6nigspalais, dem Stadtschlo\u00df Potsdam und im Schlo\u00df Charlottenburg im Auftrag des K\u00f6nigspaares. Im Sommer Arbeiten f\u00fcr die Inneneinrichtung des Braunschweiger Schlosses im Auftrag des K\u00f6nigs Jer\u00f4me von Westfalen. Beteiligt sind weiterhin Gottfried Schadow und Friedrich Georg Weitsch, mit denen Catel in freundschaftlicher Verbindung steht.<\/div><div>W\u00e4hrend dieser Zeit entstehen mehrere Pl\u00e4ne und ausf\u00fchrliche Zeichnungen \"zu einem gro\u00dfen Schauspielhause in allen seinen Theilen f\u00fcr eine Residenzstadt\" und \"ein kleineres Theater\" zudem Pl\u00e4ne f\u00fcr Landh\u00e4user (Lacher: 23).<\/div><div>Catel steht in enger freundschaftlicher Verbindung mit Volrat Graf zu Solms-R\u00f6delheim, mit dem er zahlreiche Gespr\u00e4che \u00fcber Kunst und Wissenschaft f\u00fchrt. Die Pl\u00e4ne einer gemeinsamen Italienreise werden jedoch aus terminlichen Gr\u00fcnden verworfen. Der rege Briefverkehr zwischen beiden bricht erst mit dem tod des Grafen 1818 ab.<\/div><div>\n <b>1810<br>\n <\/b>Teilnahme an der Akademie-Ausstellung.<br>\n <br>\n <b>1811<br>\n <\/b><\/div><div>Im Fr\u00fchjahr sind die Arbeiten in Braunschweig so weit fortgeschritten, dass die pers\u00f6nliche Anwesenheit Catels nicht mehr von N\u00f6ten ist.<\/div><div>Erscheint die Schrift \"Beschreibung der im K\u00f6niglichen Schlosse zu\n Braunschweig neu eingerrichteten Zimmer\".<\/div><div>Im Sommer mit seiner Frau Reise von Braunschweig, \u00fcber Kassel, Wtzlar, Koblenz, Frankfurt am main, Karlsruhe, Stra\u00dfburg, Schaffhausen, Konstanz, Z\u00fcrich, Bern, Vevai nach Italien: \"Er erlaubte sich so viel zeit zur Reise, um was Natur und Kunst darbot in Augenschein nehmen zu k\u00f6nnen. Auch manchen alten werthen Freund sah er auf dieser Reise wieder.\" (Lacher: 25) Dort zun\u00e4chst Besuch der Isole Borromee am Lago Maggiore. In Mailand trifft catel seinen Bruder Franz Ludwig. Gemeinsame Weiterreise \u00fcber Bologna Florenz und Siena nach Rom, Ankunft dort am 28.10. Dort 6-monatiger Aufenthalt. \"Er sah, er studierte und arbeitete mit gro\u00dfem Flei\u00df.\" (Lacher: 25) U.a. entstehen Rekonstruktionszeichnungen zu den Villen Tuscum (in den Ausl\u00e4ufern des Apennin, Toskana) und Laurentium (bei Citt\u00e0 di Castello an der K\u00fcste von Ostia) von Plinius d.J. Als grundlage f\u00fcr die geplante Klasse der \"Verzierungs-Kunst\" s.u. legt Catel eine umfangreiche Gipsabgu\u00dfsammlung an.<\/div><div><b>1811-12<\/b><\/div><div>Reise nach Italien. (TB)<br><\/div><div>\n <br>\n <\/div><div><b>1812<br><\/b>Im April mit seinem Bruder Aufenthalt in Neapel, dort Besteigung des Vesuvs, Besuch Pomejis und des Tempels zu Paestum.<br>Catel schl\u00e4gt der Berliner Akademie die Gr\u00fcndung einer Klasse der \"Verzierungs-Kunst\" vor. Seine Idee wird jedoch abgelehnt, da sich zu viele \u00dcberschneidungen mit den \u00fcbrigen Lehrpl\u00e4nen ergeben und man Catels Eignung als Lehrer bezweifelt.<br><br><\/div><div>\n <\/div><div><b>1814<\/b><\/div><div><b>\n <\/b>C. publiziert in seiner Schrift \"Der Helepol der Neuern\" Ideen zur\n Gr\u00fcndung eines Berliner K\u00fcnstler-Vereins. C. beteiligt sich an der Berliner\n Akademie-Ausstellung mit Entw\u00fcrfen zum Wiederaufbau der Berliner\n \"Petri-Kirche\", zur Errichtung \"eines National-Denkmals, von Berlins\n Einwohnern ihren Befreiern gewidmet\" und zum Bau eines Landhauses \"in\n gothischem Styl mit einem Orangerie-Saal und damit verbundener\n Wohnung\".<\/div><div>\n <br>\n <b>1815<br>\n <\/b>Erscheinen der Schriften \"Grundz\u00fcge einer Theorie der Bauart\n Protestantischer Kirchen\" und \"Umri\u00df eines Systhems der Verteidigungs- und\n Befestigungskunst\". Errichtung einer Orangerie in Verbindung mit einem\n Wohnhaus f\u00fcr den \"Gilde-\u00c4ltesten\" C. P. M\u00f6hring in Berlin-Pankow.<br>\n <br>\n <b>1815-1817<\/b><br>\n Stuck- und Stucco-Lustro-Arbeiten f\u00fcr das Palais des Prinzen August in der\n Wilhelmstra\u00dfe Nr. 65.<br>\n <br>\n <b>1816<br>\n <\/b>Publikation von \"Museum. Begr\u00fcndet, entworfen und dargestellt nach\n seiner Urform\" und \"Theoretische und praktische Er\u00f6rterungen \u00fcber das\n Verh\u00e4ltnis der Strom-Profile zu den dar\u00fcber zu w\u00f6lbenden Br\u00fccken- und\n Kanalb\u00f6gen\". Teilnahme an der Akademie-Ausstellung mit 4 Entw\u00fcrfen und\n Zeichnungen zur Errichtung eines Museums und zwei Schauspielh\u00e4usern.<br>\n <br>\n <b>1817<br>\n <\/b>Publikation der Schrift \"Die Heizung mit Wasser-D\u00e4mpfen\" und Vorschlag\n zu einem neuen Baue der Sankt Petrikirch in Berlin. C. tr\u00e4gt den\n Professorentitel.<br>\n <br>\n <b>1818<br>\n <\/b>Die Schrift \"Darstellung eines Schauspielhauses\" erscheint. Teilnahme an\n der Berliner Akademie-Ausstellung mit mehreren Arbeiten aus seiner\n \"Marmor-Stuck-Fabrik\".<br>\n <br>\n <b>1819<br>\n <\/b>Am 15. November verstirbt Catel im Alter von 43 Jahren in Berlin und wird\n auf dem Friedhof der Franz\u00f6sischen Gemeinde in der Chausseestra\u00dfe\n bestattet. (TB)<br><br>Nagler erw\u00e4hnt eine Geisteskrankheit in den letzten Lebensjahren. (TB)<br><\/div><div><b><br>Christopher Drum, 2011.<\/b><\/div><div><br><\/div><div><b>Literatur<\/b><\/div><div><ul><li><b>TB<\/b>: Thieme\/Becker: Bd. 6, S. 181.<\/li><\/ul><b>Noch zu sichtende Literatur<br><\/b><ul><li>Nagler<\/li><li>Schadow: Aufs\u00e4tze und Briefe<\/li><li>Schadow: Kunstwerke und Kunstansichten<br><\/li><\/ul><\/div>\n","genealogie":"Vater: Pierre Fr\u00e9d\u00e9ric Catel (1747-1791), Assessor am Franz\u00f6sischen Gericht in Berlin Mutter: Elisabeth Wilhelmine (1757-1809), Tochter des Berliner Kaufmanns Francois Rousset \u00e4lterer Bruder: Charles Simon Catel (1773-1830), Komponist und Musikprofessor in Paris j\u00fcngerer Bruder: Franz Ludwig (1778-1856), Maler und Stecher\n\nEhefrau: Friederike Henriette Schiller","primaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/4315\" class=\"link-hover text-primary\">Anzeige von einer Fabrik von musivischen Stuck-Arbeiten, welche die K\u00fcnstler Gebr\u00fcder Catel in Berlin unter ihrer Leitung etablirt haben<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/4316\" class=\"link-hover text-primary\">Beschreibung der in dem K\u00f6niglichen Schlosse zu Braunschweig neu eingerichteten Zimmer<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/4318\" class=\"link-hover text-primary\">Theoretische und praktische Er\u00f6rterung \u00fcber das Verh\u00e4ltni\u00df der Strom-Profile zu den dar\u00fcber zu w\u00f6lbenden Br\u00fccken- und Kanal-B\u00f6gen in Beziehung auf den Kanalbau der den Graben am Opernhause in Berlin \u00fcberw\u00f6lben soll<\/a>"],"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/4317\" class=\"link-hover text-primary\">Der Helepol der Neueren<\/a>"],"berlinaufenthalte":[{"zeitraum":"1818","gebaeude":null,"damals_adresse":"Schlossplatz Nr. 3","heute_adresse":"","kommentar":"\n"},{"zeitraum":"1818\/1819","gebaeude":null,"damals_adresse":"Schlo\u00dfplatz Nr. 3","heute_adresse":"","kommentar":"\n"},{"zeitraum":"1801","gebaeude":null,"damals_adresse":"Ecke Charlotten-\/Zimmerstr. 25","heute_adresse":"","kommentar":"Gesch\u00e4ft der \"\"Fabrik von musivischen Stuck-Arbeiten\"\"\n"}],"fach":["Architektur"],"institution":[],"ort":[],"verein":["Humanit\u00e4tsgesellschaft","Berlinischer K\u00fcnstler-Verein","Schach-Club"],"quellen_liste":null,"quellen_allgemein":""}}