
{"meta":{"meta-title":"Ewald Friedrich Hertzberg < Personen","meta-description":"Ewald Friedrich Hertzberg < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/733","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/733","zitat":{"bereich":"Person","bearbeitet":"","titel":"Ewald Friedrich Hertzberg"},"count":{"lebensdaten":12,"namensformen":0,"genealogie":1,"biographie":1,"werke":2,"berlinaufenthalte":1,"register":2,"quellen":0},"translations":"personen","breadcrumb":[{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen","text":"Personen"},{"url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/733","text":"Ewald Friedrich Hertzberg"}]},"data":{"id":733,"zusatz_id":733,"meta":{"meta-title":"Ewald Friedrich Hertzberg < Personen","meta-description":"Ewald Friedrich Hertzberg < Personen","canonical-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/733","api-url":"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/api\/personen\/733"},"title":"Ewald Friedrich Hertzberg","nachname":"Hertzberg","vorname":"Ewald Friedrich","lexikal-name":null,"titel":"","adelstitel":"Graf","adelspraedikat":"von","geburtsdatum":"02.09.1725","geburtsort":"Lottin\/Hinterpommern","geburtsland":null,"staatsangehoerigkeit":"","geschlecht":"m\u00e4nnlich","konfession":"","sterbedatum":"27.05.1795","sterbeort":"Berlin","sterbeland":null,"berufe":{"0":"Staatsmann","1":"Minister","3":"Jurist"},"vereine":[" <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/44\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der Wissenschaften<\/a>"," <a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/geselligkeit\/45\" class=\"link-hover text-primary\">Akademie der K\u00fcnste<\/a>"],"bekanntschaften":{"7":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/665\" class=\"link-hover text-primary\">Philipp Carl Alvensleben (Minister)<\/a>","3":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/734\" class=\"link-hover text-primary\">Hans Rudolf Bischoffwerder (General, Politiker)<\/a>","9":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/669\" class=\"link-hover text-primary\">Joachim Christian Blumenthal (Minister)<\/a>","8":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/666\" class=\"link-hover text-primary\">Carl Wilhelm Finck von Finckenstein (Diplomat, Politiker, Minister)<\/a>","6":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/640\" class=\"link-hover text-primary\">Karl August Hardenberg (Minister)<\/a>","0":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/520\" class=\"link-hover text-primary\">Friedrich Anton Heinitz (Kurator der Akademie der K\u00fcnste, Minister)<\/a>","5":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/615\" class=\"link-hover text-primary\">Sara Levy (Musikerin, Saloni\u00e8re)<\/a>","2":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/714\" class=\"link-hover text-primary\">Marchese Girolamo Lucchesini (Diplomat)<\/a>","10":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/678\" class=\"link-hover text-primary\">Friedrich Wilhelm Schulenburg-Kehnert (Minister)<\/a>","4":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/772\" class=\"link-hover text-primary\">Adrien-Marie-Fran\u00e7ois Verdy du Vernois (Historiker, Prinzenerzieher)<\/a>","1":"<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/personen\/690\" class=\"link-hover text-primary\">Johann Christoph W\u00f6llner (Minister)<\/a>"},"dynastie":null,"geburtsname":null,"gebadelspraedikat":"","gebtitel":"","geschieden":null,"verwitwet":null,"pseudonym":null,"namensvarianten":null,"namensaenderung":null,"lebenslauf":"\n <b>1725<br>\n <\/b> Ewald Friedrich, Graf von Hertzberg, wird am 2. September auf dem Gut\n der Familie in Lottin\/ Hinterpommern geboren. <br>\n <br>\n <b>1739 bis 1742<\/b> <br>\n Besuch des Gymnasiums in Alt-Stettin. <br>\n <br>\n <b>1742<br>\n <\/b> Studium der Geschichte und des deutschen Staatsrechts an der\n Universit\u00e4t Halle. Er h\u00f6rt Vorlesungen von Christian Wolff und Johann Peter\n von Ludewig. Erwerb des Doktorgrades. Nachdem ihm im ersten Anlauf f\u00fcr seine\n Dissertation \u00fcber das Ius Publicum in Brandenburg vom Kabinettsministerium\n die Druckerlaubnis verweigert wird, beginnt er eine neue Arbeit. Er schreibt\n eine Abhandlung \u00fcber die Kurf\u00fcrstentage mit dem Titel: \"De Unionibus et\n Comitiis electoralibus\".<br>\n <b><br>\n 1745<br>\n <\/b> \u00dcbersiedelung nach Berlin. Anstellung beim 1. Kabinettsminister\n Heinrich v. Podewill im Staatsarchiv. Von dort aus zieht Hertzberg als\n zweiter Sekret\u00e4r der brandenburgischen Wahlbotschaft nach Frankfurt am Main.\n <br>\n <br>\n <b>1746<br>\n <\/b> Hertzberg erh\u00e4lt die Erlaubnis zum Studium der Akten des Staatsarchivs,\n um seinen Kanzleistil zu verbessern. Er unterst\u00fctzt den K\u00f6nig Friedrich II.\n bei dessen \"Denkw\u00fcrdigkeiten zur Geschichte des Hauses Brandenburg\" als\n Archivar.<br>\n <br>\n <b>1750<br>\n <\/b> Aufsicht \u00fcber das Geheime Cabinets-Archiv. <br>\n <br>\n <b>1752<br>\n <\/b> Bef\u00f6rderung zum Geheimen Legationsrat: Hertzberg \u00fcbernimmt eine\n Doppelt\u00e4tigkeit im Archiv und im ausw\u00e4rtigen Departement. Zudem wird er\n Mitglied der Akademie der Wissenschaften. Hochzeit mit Hyma Maria, der\n Tochter des preu\u00dfischen Ministers Friedrich Ernst v. Inn und Knyphausen und\n Charlotte v. Ilgen.<b><br>\n <br>\n 1757<br>\n <\/b> Bef\u00f6rderung zum Wirklichen Geheimen expedirenden Sekret\u00e4r. Hertzberg\n verfasst Depeschen f\u00fcr das Kabinettsministerium. Aus seiner Feder stammt\n auch das \"M\u00e9moire raisonn\u00e9\", das den preu\u00dfischen Einmarsch nach Sachsen im\n Siebenj\u00e4hrigen Krieg rechtfertigen sollte.<br>\n <br>\n <b>1762<br>\n <\/b> Hertzberg ist an den Friedensverhandlungen in Breslau beteiligt, die\n den Krieg zwischen Preu\u00dfen und Ru\u00dfland beenden.<br>\n <br>\n <b>1763<br>\n <\/b> Von Friedrich II. wird Hertzberg nach Sachsen berufen und dort mit der\n F\u00fchrung der Friedensverhandlungen in Hubertusburg beauftragt. <br>\n Aufgrund seiner Erfolge in Hubertusburg ernennt ihn Friedrich II. zum\n Staats-Minister. Hertzberg ist nun neben Karl Wilhelm Finck von Finckenstein\n der wichtigste Mann im Kabinett. Er erwirbt sich das Vertrauen Friedrichs\n II., ist aber auch permanent mit seiner Position unzufrieden, da er seine\n eigenen politischen Ideen und Vorschl\u00e4ge in der Regel nicht realisieren\n kann. Paul Bailleu spricht in diesem Zusammenhang in seinem Artikel \u00fcber\n Hertberg in der ADB von <i>\"einer Stimmung tiefer Unzufriedenheit\". (Bailleu\n 1880, S. 214).<br>\n <\/i> Die au\u00dfenpolitischen Pl\u00e4ne Hertzbergs beruhen im wesentlichen auf den\n Gleichgewichtsideen des 17. Jahrhunderts. Danach soll neben dem Bund der\n s\u00fcdlichen M\u00e4chte, \u00d6sterreich, Frankreich, Spanien, ein nordischer Bund durch\n Verbindung Preu\u00dfens mit England und Ru\u00dfland geschaffen werden. Gest\u00fctzt auf\n diese beiden Allianzen, deren zusammenhaltenden Mittelpunkt Preu\u00dfen aufgrund\n seiner geographischen Lage bilden w\u00fcrde, soll Preu\u00dfen das Zentrum der\n europ\u00e4ischen Politik, die alles entscheidende Macht, der Bewahrer des\n Gleichgewichts der europ\u00e4ischen Staaten werden. <br>\n <br>\n <b>1779<br>\n <\/b> Bei den Verhandlungen zum Teschener Frieden, der den Bayerischen\n Erbfolgekrieg beendet, verzichtet Friedrich II. auf Hertzbergs Dienste, was\n diesen wiederum tief betr\u00fcbt.<br>\n <br>\n <b>1780<br>\n <\/b> Hertzberg wird in der Akademie der Wissenschaften aktiver. Bis 1793\n h\u00e4lt er an den Gedenktagen Festreden, meist zur Geschichte und politischen\n Verfassung Preu\u00dfens.<br>\n <b><br>\n 1784<\/b> <br>\n Hertzberg gibt Pufendorfs unvollendete Geschichte des Kurf\u00fcrsten Friedrich\n III. \"De rebus gestis Friederici tertii, electoris Brandenburgici post primi\n Borussiae regis commentariorum libri 3, Complectentes anno 1688-1690\" bei\n dem Verleger Decker in Berlin heraus.<br>\n <br>\n <b>1785<br>\n <\/b> Bei den Verhandlungen des Deutschen F\u00fcrstenbundes, ein\n Koalitionsb\u00fcndnis deutscher Reichsf\u00fcrsten gegen \u00d6sterreichs\n Hegemonialstellung, vertritt Hertzberg Preu\u00dfen wieder. Allerdings ist der\n F\u00fcrstenbund nur ein kleiner Schritt in Hertzbergs au\u00dfenpolitischem\n Gesamtplan, der auf europ\u00e4ische Gleichgewichtsvorstellungen zielt.<br>\n <br>\n <b>1786<br>\n <\/b> Nach dem Amtsantritt Friedrich Wilhelms II. Ehrung mit dem schwarzen\n Adlerorden und Erhebung in den Grafenstand. Hertzberg wird zudem zum Kurator\n der Akademie der Wissenschaften ernannt und mit dem Auftrag einer\n Akademiereform betraut. Seine Vorhaben zielen auf zwei Punkte: Die F\u00f6rderung\n der deutschen Sprache an der Akademie und die Umwandlung der Einrichtung von\n einer Repr\u00e4santationsinstanz der Monarchie zu einer Plattform f\u00fcr Gelehrte,\n zu einem machtnahen Zentrum der Wissenschaft.<br>\n <br>\n <b>1787 und 1788<br>\n <\/b> Im Herbst kommt es zur milit\u00e4rischen Intervention Preu\u00dfens in den\n Vereinigten Niederlanden. Im Konflikt zwischen Prinz Wilhlem von\n Oranien-Nassau mit den St\u00e4nden tritt Preu\u00dfen dem Prinz, der mit der\n Schwester Friedrich Wilhelms II. Friederike Sophie verheiratet ist, bei. Der\n Feldzug, von Carl Wilhelm Ferdinand Herzog von Braunschweig angef\u00fchrt,\n verl\u00e4uft erfolgreich. Der Konflikt endet mit der St\u00e4rkung Wilhelms von\n Oranien-Nassaus. Der Pariser Vertrag vom 27. Oktober 1787 schw\u00e4cht das mit\n den niederl\u00e4ndischen St\u00e4nden verbundene Frankreich und holt Preu\u00dfen aus der\n au\u00dfenpolitischen Isolation, indem es zu einer engeren Bindung an England\n f\u00fchrt.&nbsp; Das Unternehmen bedeutet auch f\u00fcr Hertzberg einen Erfolg, hat\n er doch genau diese Situation vorbereitet und die Ann\u00e4hrung an England\n empfohlen. Mit der erfolgreichen Kampagne steigt sein Ansehen bei Friedrich\n Wilhelm II. Ein Ergebnis seiner St\u00e4rkung ist die Fortsetzung des\n anti\u00f6sterreichischen Kurses der preu\u00dfischen Au\u00dfenpolitik. <br>\n W\u00e4hrend dem t\u00fcrkisch-russischen Krieg bringt der Minister einen verwegenen\n internationalen Tauschplan zur L\u00f6sung der Krise ins Spiel: Von komplizierten\n Gebietsaustauschungen der beteiligten M\u00e4chte soll vor allem Preu\u00dfen\n profitieren und an Gr\u00f6\u00dfe gewinnen, ohne sich am Krieg milit\u00e4risch zu\n beteiligen. Ru\u00dfland lehnt den preu\u00dfischen Vermittlungsplan ab, der englische\n Gesandte in Berlin bezeichnet das Unternehmen als <i>\"extravagant und\n absurd\". (Bringmann 2001, S. 277).<\/i><br>\n <b><br>\n 1789<br>\n <\/b> Zur Durchsetzung seines Tauschplans empfiehlt Hertzberg im Sp\u00e4tsommer\n die Androhung eines Krieges gegen \u00d6sterreich, das durch den Ausbruch der\n Revolution in Frankreich geschw\u00e4cht ist. Friedrich Wilhelm II. lehnt das\n Vorhaben ab und handelt erstmals gegen den Rat seines Ministers.<br>\n Ein Konflikt mit dem Bischoff von L\u00fcttich schw\u00e4cht abermals Hertzbergs\n Position. Sein Plan, mit Hilfe milit\u00e4rischer Pr\u00e4senz zwischen Aufst\u00e4ndischen\n und Bistum zu vermitteln, um die Position Preu\u00dfens zu st\u00e4rken und\n \u00d6sterreichs Einflu\u00df in Belgien zu schm\u00e4lern scheitert. Der Bischoff bittet\n das Reichskammergericht in Wetzlar um Unterst\u00fctzung, worauf sich die\n Mitglieder des F\u00fcrstenbundes geschlossen auf die Seite des Bischoffs und\n gegen die Einflu\u00dfnahme Preu\u00dfens stellen. Dies bedeutet nicht nur eine\n diplomatische Niederlage f\u00fcr Hertzberg, sondern auch eine Kompromittierung\n Friedrich Wilhelms II., wird diesem doch vorgeworfen, mit den Revolution\u00e4ren\n gemeinsame Sache zu machen.<br>\n <br>\n <b>1790<br>\n <\/b> Friedrich Wilhelm II. nimmt die Leitung der preu\u00dfischen Politik wieder\n im wesentlichen selbst\u00e4ndig in die Hand, bzw. vertraut anderen Beratern.\n Gegen den Widerspruch Hertzbergs kommen 1789\/90 die B\u00fcndnisse mit Polen und\n dem Osmanischen Reich zustande. Ihm werden mit Friedrich Wilhelm v.\n Schulenburg-Kehnert und Philipp v. Alvensleben, mit denen Hertzberg stets\n Differenzen hat, zwei neue Minister f\u00fcr die ausw\u00e4rtigen Angelegenheit zur\n Seite gestellt. <br>\n Mit der Konvention von Reichenbach, die 1790 den F\u00fcrstenbund aufl\u00f6st,\n finden Hertzbergs Vorstellungen von einem von Preu\u00dfen angef\u00fchrten\n nordeurop\u00e4ischen Reich ein abruptes Ende.<br>\n <br>\n <b>1791<br>\n <\/b> Als ihm in der Folge einer neuerlichen Indiskretion die Kenntnisse der\n wichtigsten Correspondenzen mit den Vertretern Preu\u00dfens im Auslande\n verweigert werden, bittet er um seine Entlassung. Diese wird ihm zwar nicht\n ausdr\u00fccklich gew\u00e4hrt, jedoch hat der K\u00f6nig nicht dagegen, da\u00df er sich nun im\n wesentlichen auf das Kuratorium der Akademie und die Aufsicht \u00fcber den\n Seidenbau beschr\u00e4nkt. Eine Stellungnahme f\u00fcr die franz\u00f6sische Revolution und\n seine \u00f6ffentliche Kritik an der aktuellen preu\u00dfischen Politik lassen sein\n ohnehin stark besch\u00e4digtes Ansehen weiter sinken. Gesuche an den K\u00f6nig, in\n denen er seine fr\u00fchere Politik verteidigt, erhalten keinerlei Reaktion.\n <br>\n <br>\n <b>1792<br>\n <\/b> Nach seiner Demission widmet sich Hertzberg verst\u00e4rkt der Reformen der\n Akademie der Wissenschaften. Einiges hatte er seit seinem Antritt seit 1786\n erreicht: 15 neue Mitglieder, darunter 12 Deutsche, waren berufen worden. 14\n dieser Mitglieder kamen aus Berlin, darunter die Sp\u00e4taufkl\u00e4rer Johann Jacob\n Engel und Friedrich Gedike, der Dichter Karl Wilhelm Ramler, der erst 35\n j\u00e4hrige Karl Philipp Moritz, aber auch der Aufkl\u00e4rungskritiker und Intimus\n des K\u00f6nigs Johann Christoph von Woellner.<br>\n Im Januar macht Hertzberg eine Eingabe an den K\u00f6nig, in der er die\n F\u00f6rderung der deutsche Sprache innerhalb der Akademie ank\u00fcndigt. Zur\n konkreten Umsetzung schl\u00e4gt er das schon von Akademiegr\u00fcnder Leibnitz\n angedachte Gro\u00dfprojekt eines deutschen W\u00f6rterbuches vor. Hertzberg greift\n damit eine Forderung der Berliner Sp\u00e4taufkl\u00e4rung auf, die deutsche Sprache,\n Philosophie und Literatur auf eine gleichberechtigte Stufe neben das\n Franz\u00f6sische zu stellen. Die Gr\u00fcndung der \"Deputation zur Verbesserung der\n deutschen Sprache\" durch einige Akademiemitglieder und die von ihm selbst\n initiierte Publikation der alten Leibnitzschrift \"Unvorgreifliche Gedanken,\n betreffend der Aus\u00fcbung und Verbesserung der teutschen Sprache\", der er noch\n einen eigenen Text zum Thema beistellt, l\u00f6sen den sogenannten\n \"Sprachenstreit\" an der Akademie aus. Obwohl es ausdr\u00fccklich nicht darum\n geht, das Franz\u00f6sische durch das Deutsche als Amtssprache zu ersetzen,\n k\u00f6nnen sich die franz\u00f6sischsprachigen Mitglieder an der Akademie unter\n Mithilfe einiger popul\u00e4rer und hofnaher Gegner des Projektes, darunter der\n Prinzenerzieher Verdy du Venois, durchsetzen. Das W\u00f6rterbuchprojekt wird\n fallengelassen, Franz\u00f6sisch bleibt bis 1804 die einzige offizielle Verkehrs-\n und Amtssprache an der Akademie der Wissenschaften.<br>\n Claudia Sedlarz bewertet den \"Sprachenstreit\" in einem Aufsatz wie folgt:\n <i>\"Hinter der Sprachenfrage verbarg sich ein Kampf um einen privilegierten\n Platz nahe der Macht. Die Parteien, die zum Kampfe antraten, fochten ihn\n nicht im Namen ihrer Nationalzugeh\u00f6rigkeit aus, auch wenn dies auf den\n ersten Blick so scheinen k\u00f6nnte. Bei n\u00e4herer Betrachtung stellen sich die\n Dinge wesentlich komplizierter dar, verschiedene Interessen spielen\n ineinander. Als in der kurzen Phase der Liberalisierung am Beginn der\n Regierungszeit Friedrich Wilhelm II. die Berliner Sp\u00e4taufkl\u00e4rer antraten,\n sich unter der Protektion eines damals noch einflu\u00dfreichen Ministers\n (<\/i>Hertzberg, Anm. d. Verf.<i>) als Impulsgeber einer reformerischen\n Politik zu bet\u00e4tigen, ging es ihnen um das 'Wohl des Vaterlandes', aber\n nicht in einem nationalistischen, sondern pragmatischen, auf Nutzen\n abzielenden Sinn. Ein Teil ihres Antriebes war allerdings sicherlich auch,\n sich Genugtuung f\u00fcr die jahrelange Mi\u00dfachtung ihrer Arbeit durch Friedrich\n II. zu verschaffen. Da es zun\u00e4chst so aussah, als sei die Akademie bereit,\n dem patriotischen Gedanken Priorit\u00e4t zu geben, f\u00fcrchteten die Franzosen um\n ihre internationale Reputation. (...). Statt aber dieses gl\u00e4nzenste aller\n m\u00f6glichen akademischen Projekte zu unterst\u00fctzen, das alle Energien erfordert\n h\u00e4tte, mi\u00dftrauten die franz\u00f6sischen Mitglieder, erschreckt durch die\n revolution\u00e4ren Ereignisse in ihrem Herkunftsland, jeglicher Neuerung. Ebenso\n lie\u00df der K\u00f6nig, auf dessen Unterst\u00fctzung es angekommen w\u00e4re, das Vorhaben\n ins Leere laufen. Sein Beweggrund war in diesem Moment ein\n Abgrenzungswunsch, er hatte erkannt, da\u00df es gef\u00e4hrlich sein konnte, eine dem\n Hof so nahe stehende Institution wie die Akademie mit popul\u00e4raufkl\u00e4rerisch\n gesinnte Mitgliedern zu besetzen. (...). Die Diskussion um die\n Publikationssprache an der Akademie wurde zugunsten des Franz\u00f6sischen\n entschieden: weniger im Hinblick auf internationale Verst\u00e4ndlichkeit als\n vielmehr um k\u00f6nigstreue und konservative Haltung zu demonstrieren\". (Sedlarz\n 2003, S 268 ff.).<\/i><br>\n Das W\u00f6rterbuch erscheint dennoch, wenn auch um einiges sp\u00e4ter: 1854 sorgen\n Jacob und Wilhelm Grimm als Mitglieder der Akademie der Wissenschaften f\u00fcr\n seine Ver\u00f6ffentlichung.<br>\n <b><br>\n 1794<br>\n <\/b> Hertzberg legt aufgrund einer altersbedingten Demenz sein Amt als\n Kurator der Akademie nieder.<br>\n <br>\n <b>1795<\/b><br>\n Tod Hertzbergs am 25. Mai in Berlin. Seine Frau&nbsp; Hyma Maria stirbt ein\n Jahr sp\u00e4ter. Die Ehe blieb kinderlos.<br>\n <br>\n <br>\n Ewald Friedrich Graf von Hertzberg stand nahezu 50 Jahre in preu\u00dfischen\n Diensten. Anders als gro\u00dfe Teile des preu\u00dfischen Adels war er nie beim\n Milit\u00e4r. Allein aus diesem Grund ist seine Vita bemerkenswert. Leopold von\n Ranke charakterisierte ihn 1875 wie folgt: <i>\"Ohne Zweifel geh\u00f6rt Hertzberg\n zu den bedeutendsten Ministern, die in dem ausw\u00e4rtigen Amte Preu\u00dfens wirksam\n gewesen sind<\/i>. (...)<i>. In der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung warf er den Scharfsinn\n und Eifer eines deutschen Gelehrten, der, ohne viel auf die Form zu sehen,\n nur auf die Ausarbeitung seiner Conzeptionen Werth legt. Er war geradeaus\n und offen; aber nicht frei von b\u00fcrokratischem Eigensinn. Ein Patriot durch\n und durch,- wie kaum ein anderer Staat deren so viele und ergebene, wie der\n preu\u00dfische, unter seinen Dienern zu besitzen, das Gl\u00fcck gehabt hat,- war er\n das jedoch, wie es wohl auch Anderen ergeht, nur auf seine Weise. Indem er\n das Emporkommen der Monarchie mit vollem Herzen umfa\u00dfte, sah er das Heil\n doch einzig in dem, was er selber ersann und entwarf\". (Ranke 1875, S.\n 345-347).<\/i><br>\n In der Tat schien der Minister im Ministerium in seinen Letzten Amzsjahren\n isoliert, f\u00fcr seine verwegenen diplomatischen Konstruktionen fehlten ihm oft\n die F\u00fcrsprecher. Sowohl zu Finck von Finckenstein, als auch zu den sp\u00e4teren\n Kollegen Alvensleben und Schulenburg-Kehnert war sein Verh\u00e4ltnis&nbsp;\n unterk\u00fchlt. Carl August von Weimar nannte ihn bez\u00fcglich seiner geringen\n diplomatischen Gewandheit einmal den <i>\"Junker Plump vom Pommernland\".\n (Bringmann 2001, S. 264).<\/i> Einiges spricht gegen Hertzberg: In der\n Au\u00dfenpolitik scheitert er an seinem eigenen Anspruch, Preu\u00dfen zur f\u00fchrenden\n Macht im Reich zu machen; der F\u00fcrstenbund - Ranke bezeichnete Hertzberg als\n einen seiner <i>\"vornehmsten Begr\u00fcnder\" -<\/i> wird 1790 ohne gro\u00dfen Effekt\n aufgel\u00f6st. Auch seine Fehleinsch\u00e4tzung der Tragweite der Revolution in\n Frankreich, mit der er teilweise \u00f6ffentlich sympathisierte, kann ihm\n vorgehalten werden. Einige Historiker schreiben ihm zudem einen Hang zur\n Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung zu, etwa wenn er sich entscheidende Handlungen in der\n Politik Friedrich II. selbst zuschrieb oder nicht m\u00fcde wurde, die\n Plausiblit\u00e4t seines Tauchplans von 1789 zu betonen, ein diplomatisches\n Kuriosum, das europaweit abgelehnt wurde.<br>\n Auf der anderen Seite stehen ebenso Erfolge: 1788 gehen die Planungen im\n Konflikt mit den Niederlanden auf ihn zur\u00fcck und die Unternehmung wurde zu\n einem Erfolg der preu\u00dfischen Au\u00dfenpolitik. Gleiches gilt f\u00fcr die fr\u00fcheren\n Verhandlungen in Hubertusburg, die er 1763 f\u00fchrte. Der Aufschwung der\n Akademie der Wissenschaften nach dem Thronwechsel 1786 h\u00e4ngt u.a. mit seiner\n Arbeit als Kurator zusammen, auch wenn das prestigetr\u00e4chtigste Projekt - ein\n deutsches W\u00f6rterbuch mit Grammatik - nicht verwirklicht wurde. Allgemein ist\n Hertzbergs umfasende Bildung bemerkenswert. Er schrieb zahlreiche politische\n Briefe und historische Abhandlungen \u00fcber die politische und wirtschaftliche\n Verfassung Preu\u00dfens, die heute als wertvolle Quelle zur Geschichte des\n Staates im 18. Jahrhundert dienen. In Diskussionen mit Friedrich II. bem\u00fchte\n er sich um die deutsche Dichtung und Literatur, wenngleich er den Gro\u00dfteil\n seiner Arbeiten auf Franz\u00f6sische verfasste. Auf seinem Gut in Britz\n entwickelte er verbesserte Anbaumethoden f\u00fcr die Landwirtschaft, die er in\n Form von Vortr\u00e4gen an der Akademie ver\u00f6ffentlichte.<br>\n Ingesamt handelte und dachte er wie ein Mann des 18. Jahrhunderts.\n Inwieweit moderne Vorstellungen einer nationalen Kulturpolitik, die\n konstitutionellen Monarchie, demokratische Tendenzen und eine moderne\n Agrarreform sein Handeln tats\u00e4chlich bestimmten oder von der\n Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts \u00fcberbewertet wurden m\u00fcssen neue,\n eingehende Untersuchungen zeigen. Gleiches gilt f\u00fcr sein Engagement f\u00fcr die\n Akademie der Wissenschaften. Adolf Harnack betonte zwar Hertzbergs\n Bem\u00fchungen f\u00fcr deutsche Gelehrte an der Akademie, tadelt aber auch die\n negativen Auswirkungen dieser Berufungspolitik: <i>\"Hertzbergs Hauptfehler\n bestand in der \u00dcbersch\u00e4tzung der einheimischen Berliner Kr\u00e4fte. Er glaubte\n die Neuordnung bewirken und die Akademie 'zur ersten Europas' erheben zu\n k\u00f6nnen, ohne Berufung ausw\u00e4rtiger Gelehrter. Nur ein paar Mal ist von ihm\n der erfolglose Versuch gemacht worden, solche heranzuziehen, w\u00e4hrend doch\n die zahlreichen Ernennungen zu 'Associ\u00e9s externes', die er in den ersten\n Jahren vornahm, zeigten, da\u00df er f\u00fcr wirkliche Gr\u00f6\u00dfe ein Auge besa\u00df\".<\/i> Als\n au\u00dferordentliche Mitglieder waren von ihm u.a. Immanuel Kant, Christian\n Garve, Johann Gottfried Herder, Christoh Martin Wieland, Georg Forster, den\n franz\u00f6sischen Mathematiker und Philosophen Jean Antoine Nicolas Condorcet\n und den italienischen Erfinder Alessandro Giuseppe Volta berufen worden.\n Besonders kreidete Harnack dem Minister an, da\u00df er <i>\"der Akademie nicht\n einen Mann ersten Ranges als ordentliches Mitglied zuf\u00fchrte\"<\/i>, ihren\n rennomiertesten Wissenschaftler dagegen ziehen lie\u00df: Der Geograph Joseph\n Louis Lagrange verlie\u00df Berlin 1787 in Richtung Paris. Da\u00df es dagegen gelang,\n die Akademie vom Einflu\u00df Woellners zu bewahren - interessanterweise, indem\n man ihn als Mitglied berief und dem Aufkl\u00e4rungsgegener so keinen Anla\u00df gab,\n gegen die Institution vorzugehen - bewertet Harnack dagegen als\n <i>\"Hertzbergs Verdienst\". (Harnack 1900, S. 504-505).<\/i><br>\n <br>\n <br>\n <b><br>\n Verwendete Literatur:<\/b><br>\n <br>\n Bringmann, Wilhelm: <i>Preu\u00dfen unter Friedrich Wilhelm II. (1786-1797)<\/i>.\n Frankfurt a. M. u.a.: Lang 2001.<br>\n <br>\n Bailleu, Paul: <i>Ewald Friedrich Graf von Hertzberg<\/i>. In: Allgemeine\n deutsche Biographie. Hrsg. von der historischen Kommission bei der k\u00f6nigl.\n Akademie der Wissenschaften in M\u00fcnchen. Bd. 12 Hensel-Holste. Leipzig:\n Duncker &amp; Humblot 1880, S. 241-249.<br>\n <br>\n Harnack, Adolf: <i>Geschichte der K\u00f6niglich Preu\u00dfischen Akademie der\n Wissenschaften. Bd. 1.2: Vom Tode Friedrich des Gro\u00dfen bis zur\n Gegenwart.<\/i> Berlin: Reichsdruckerei 1900.<br>\n <br>\n Ranke, Leopold von: <i>Die deutschen M\u00e4chte und der F\u00fcrstenbund. Deutsche\n Geschichte 1780-1790<\/i>. Leipzig: Duncker &amp; Humblot 1875 (= S\u00e4mtliche\n Werke Bd. 31.32).<br>\n <br>\n Sedlarz, Claudia: <i>Ruhm oder Reform? Der Sprachenstreit um 1790 an der\n k\u00f6niglichen Akademie der Wissenschaften in Berlin.<\/i> In: Goldenbaum,\n Ursula und Kosenina, Alexander (Hrsg.): Berliner Aufkl\u00e4rung.\n Kulturwissenschaftliche Studien Bd. 2. Hannover: Wehrhahn 2003,\n S.245-276.<br>\n <br>\n <br>\n <br>\n BS und SH<br>\n <br>\n <br>\n ","genealogie":"Vater:  Kaspar Detlof v. Hertzberg (1683-1753), sardinischer Major\nMutter:  Elisabeth Christine, geb. von Kettwig\nEhefrau:  Hyma Maria (1724-96), geb. von Inn- und Knyphausen (Heirat 1752)","primaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/4968\" class=\"link-hover text-primary\">Oeuvres politiques de M. le Comte de Hertzberg, ministre de S. M. le roi de Prusse, pr\u00e9c\u00e9d\u00e9es D'une Notice sur sa personne & sur les emplois qu'il a successivement remplis<\/a>"],"sekundaer":["<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1133\" class=\"link-hover text-primary\">Graf Hertzberg als Minister Friedrich Wilhelms II<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1513\" class=\"link-hover text-primary\">Die Staatstheorien des Grafen Hertzberg und sein Konflikt mit dem preu\u00dfischen Absolutismus (Vortrag)<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1514\" class=\"link-hover text-primary\">Freiherr Friedrich von der Trenck und seine Beziehungen zu Preu\u00dfen und Graf Hertzberg nach dem Tode Friedrichs d. Gr<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1616\" class=\"link-hover text-primary\">Fragmente zu dem Leben des Grafen von Herzberg<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1617\" class=\"link-hover text-primary\">Ewald Friedrich Graf von Hertzberg<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1618\" class=\"link-hover text-primary\">Die Hohenzollern und ihr Werk<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/1619\" class=\"link-hover text-primary\">Friedrich der Gro\u00dfe und die deutsche Aufkl\u00e4rung<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/4969\" class=\"link-hover text-primary\">Auch ein Wort \u00fcber den verewigten Grafen von Hertzberg und seine Verdienste um das vaterl\u00e4ndische Schulwesen<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5033\" class=\"link-hover text-primary\">Ewald Friedrich Graf von Hertzberg<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5038\" class=\"link-hover text-primary\">\"Si\u00e8cle de Fr\u00e9d\u00e9ric II\" und \"Zeitalter der Aufkl\u00e4rung\"<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5040\" class=\"link-hover text-primary\">Sieben Preu\u00dfen als Bahnbrecher des deutschen Gedankens<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5041\" class=\"link-hover text-primary\">Ewald Friedrich von Hertzberg<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5048\" class=\"link-hover text-primary\">Kauniz und Herzberg<\/a>","<a href=\"https:\/\/berlinerklassik.bbaw.de\/bibliographie\/5053\" class=\"link-hover text-primary\">Histoire de la dissertation. 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